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Demenz im Film : Wie das Kino vergessen lernte

معرفی کتاب «Demenz im Film : Wie das Kino vergessen lernte» نوشتهٔ Dennis Henkel; Springer-Verlag GmbH، منتشرشده توسط نشر Springer Berlin / Heidelberg در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Seit der Jahrtausendwende wagen Filmemacher immer häufiger, das gesellschaftlich drängende Thema Demenz in Großproduktionen aufzugreifen - für die große Leinwand mit ihren hochbudgetierten Produktionen war das bis dahin zu brenzlig, kontrovers und für Kassenschlager schlicht ungeeignet. Der Trend setzt sich bis heute fort: Allein 2020 schafften es sechs Großproduktionen um das Thema Demenz, teils mit Hollywoodstars besetzt, in die großen Kinosäle. Das Kino lernt also Vergessen! Die Autoren begeben sich in diesem Buch auf die Spuren dieser Entwicklung und heben gesellschaftlich und künstlerisch bemerkenswerte Aspekte hervor: Sie skizzieren die Perspektive der Erkrankten, der Angehörigen und die filmische Darstellung von Pflegeeinrichtungen. Filme weiblicher Regisseure und Werke aus anderen Kulturen fügen eine antipatriarchische und internationale Sichtweise auf die Erkrankung hinzu und zeigen Standpunkte jenseits stereotyper Vorstellungen auf. Darüber hinaus stellen die Autoren Filme vor, die das Thema “Demenz” mit weiteren umstrittenen Themen verbinden, wie z. B. der Homosexualität. Diese nutzen die Kraft der Fiktion, um uns zukünftige Weltentwürfe zu zeigen, in denen z. B. künstliche Intelligenz und futuristische Techniken Dementen das Leben erleichtern. Das Buch möchte so auf unterhaltsame Weise einen Beitrag zur Aufklärung über Demenz leisten und auch sensibilisieren für die künstlerisch-filmische Aufbereitung einerseits und medizinische Realität andererseits. Es richtet sich an alle kinobegeisterten Leser, ob mit oder ohne medizinisch-fachliche Vorkenntnisse - für unvergessliche Einblicke in das Thema “Demenz im Film”! Vorwort Inhaltsverzeichnis Herausgeber- und Autorenverzeichnis Über die Autoren Autorenverzeichnis 1: Einleitung: Anfänge der Demenzdarstellung im Kino – Filme vor dem Jahr 2000 Vorspann – Das Jahr 1970 Stilistik und Merkmale Darstellung der Symptomatik und der Medizinwelt Chronologie Die 1980er Die 1990er Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur Teil I: Vom familiären Drama, der häuslich-familiären Pflege und der Endstation Pflegeheim 2: Vom familiären Drama in Iris Vorspann Film ab! Ein Lebensbund in den Zeiten von Alzheimer ... ... und die Vorgeschichte Dramaturgische Facetten Die Protagonisten: Kontraste und Komplementaritäten Die Tragödie des Partners Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Der Beginn der Symptome Mittleres und fortgeschrittenes Stadium Abspann, oder: Was nicht vergessen werden sollte Literatur 3: Mein Vater – Ein Ich löst sich auf Vorspann Alzheimer-Demenz – Die erschütternde Diagnose Film ab! Der unaufhaltsame Beginn Vom Unfall zur Diagnose Der geklaute Bus Nachlassende Sozialkompetenz Paranoia und das „Ding im Kopf“ Ein zweiter, letzter Versuch Die Figuren im Zentrum der Tragik Der Erkrankte Die Angehörigen Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Die Wirkung auf den Zuschauer Die Unmöglichkeit der häuslichen Pflege? Zwischen Autonomie und Entmündigung Autonomie bei Demenz? – Ein ethisches Problemthema Literatur 4: Wie fühlt es sich wohl an, dement zu werden? Der untypische Genre-Klassiker Still Alice Vorspann Film ab! Plötzliche Desorientierung und die erschütternde Diagnose Rapider Regress Ein in vieler Hinsicht ungewöhnlicher Demenzfilm Verzicht auf biografische Rückschau Fallhöhe statt Symbolik Demenz als Anstoß zu familiärer Annäherung? Die verlorene Tochter Eine bedenkenswerte Rede Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Eindrucksvoll einfühlsam Tabuthema Spätstadium der Demenz Tabuthema Suizid bei Demenz Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 5: Das Mädchen mit dem Opa, der Honig im Kopf hat Vorspann Film ab! Die Rosenbachs Amandus’ neues Domizil Der Versuch, Amandus ins Familienleben zu integrieren Tilda nimmt die Sache in die Hand Das unvermeidbare Schicksal Demenz in der Praxis versus Demenz im Film Kinematografische Ferndiagnose? Demenz in der ICD 10 „Alles verklebt, als hätte man Honig im Kopf“ Tragik und Humor: Kann das gut gehen? Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Tabuthema Sexualität im Alter Sinnfrage im Angesicht der eigenen Vergänglichkeit Religion als Ressource Resonanz, Rezeption und die ambivalente Natur der Komik Doch nicht nur Verharmlosung und Schönmalerei? Genderaspekte, oder: Ist Pflege Frauensache? Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 6: „Ich verliere meine Blätter“ – Vulnerabilität als Selbsterfahrung des Zuschauers in The Father Vorspann Film ab! Der fremde Mann, die fremde Frau Die neue Betreuerin Annes neuer (wahrer?) Partner Tragisches Finale Verloren in Raum und Zeit: Die Vulnerabilität des Menschen Die Musik Die Räume Die Uhr Das Erschrecken Die Unauflöslichkeit der Beziehung Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Wahrung des Scheins Fürsorge versus Selbstbestimmung Wohnraum Umherirren Trauma Verlust von Raum und Zeit Diebstahl Korrekturen Demütigung Ungerechtigkeit gegenüber den eigenen Kindern Überforderung der Angehörigen Lichte Momente Berührung Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 7: Je mehr der Geist verblasst, umso heller leuchtet der Hass – Falling ohne Aussicht auf Besserung Vorspann Film ab! Vom Aufeinanderprallen der Wertewelten im Schlaglicht der Demenz Von der Kontinuität der Persönlichkeit Vom langsamen Fallen zum Absturz Der Vater, der Sohn und die Demenz Ein guter Sohn eines bösen Vaters, ein Enkel eines bösen Großvaters Das Heimweh des Vaters und die Sehnsucht des Sohnes Der schleichende Abschied des Geistes Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur Teil II: Genderaspekte: Wie Regisseurinnen die Demenz inszenierten 8: Der Bär kletterte über den Berg oder „Die Hürde des Vergessens“ in An ihrer Seite Vorspann Film ab! Eine Liebesgeschichte mutiert zur Angehörigengeschichte Fiona und Grant – „Ich wollte für immer an ihrer Seite bleiben.“ Aubrey, der demente Nebenbuhler Grants Prozess – Veränderung durch Liebe Die Allegorie als Sprache des Existenziellen Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Das Auftreten unbewältigter Konflikte in der Demenz Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 9: Die Wilden und die Traurigen – Demenz als Krise der Familie mit Die Geschwister Savage Vorspann Film ab! Gegenwärtiges und vergangenes Leid Suche nach Heimat Heimkehr Heilbare Krise trotz unheilbarer Krankheit Wer sind die Savages? Wie feministisch erzählt Tamara Jenkins? Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Krankheitsgeschichte und Symptome Diagnostisches Empathie und Wirklichkeit Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 10: Der Horror des Hereditären in Relic Vorspann Biografische Inspirationen, Schuldgefühle und Kindheitstraumata Film ab! Spuren des Verfalls Die Rückkehr Geistige Zersetzung und „der Andere“ Drei Generationen – Ein Schicksal Der Weg zur Akzeptanz Realer Schrecken als verstörende Metapher Rezeption Genderaspekte Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Akkuratesse in genrespezifischer Verfremdung Schreckliche Gewissheit Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur Teil III: Ein Blick über den Tellerrand: Internationale Demenzfilme fernab des Eurozentrismus 11: Starke Frauen, marode Gesellschaftsstrukturen und die Flüchtigkeit des Seins in Sommerschnee Vorspann Gesellschaftskritik im Dickicht der heiteren Tragödie Film ab! Der Tod der Großmutter Der steinige Weg zur Diagnose Endstation Pflegeheim? Im Strudel eines melancholisch-optimistischen Finales Filmgeschichte Hongkongs, die Regisseurin Ann Hui und Schnee im Sommer Von komischer Tragik und tragischer Komik Eine Ode an die Frau Analogie zur politischen Unabhängigkeit Hongkongs Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Demenz im fernen China – Zahlen, Fakten und Kontext Von fehlender Empathie und dem Grauen des Pflegeheims Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 12: Das Streben nach „Ikigai“ und dessen Herausforderungen in Memories of Tomorrow Vorspann Ken Watanabe und das Stanislawski-System Film ab! Die ersten Anzeichen Depression? Mit aller Kraft funktionieren! Heiwa no Aki (Herbst des Friedens) Beruf, Berufung, Leidenschaft und eine Mission – die Suche nach Ikigai im Prozess des Vergessens Zwischen Tradition und Moderne Yamato Nadeshiko? – Die Rolle der Frau in Memories of Tomorrow Der Arzt: hilfloser Zuschauer oder tragischer Held? Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Demenz im Land der aufgehenden Sonne Therapie der Alzheimer-Demenz – Zwischen Tradition und Moderne Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 13: Die Büchse der Pandora und die Last des Vergessens Vorspann Die Sprache der Demenz – Tsilla Chelton in der Hauptrolle Film ab! Der Schleier lüftet sich – Im Nebel der Konflikte Erinnerungen an die Vergangenheit und ein neues Leben Die endgültige Diagnose und eine Familie in Scherben Zwischenstation Pflegeheim und der Frieden in den Bergen Pandora’s Box: Tradition und der Kontrast zum türkischen Mainstreamfilm Ungleiche Geschwister und das Tabu Pflegeheim Akzeptanz der Demenz und ihre kulturellen Charakteristika in Pandora’s Box Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Demenz unter dem Halbmond Prozess des Vergessens – Eine Sicht vom Standpunkt des Islams Darstellung der Demenz im Film Abspann, oder: Was nicht vergessen werden sollte Literatur 14: Ordnung und Verlust in Memoir of a Murderer Vorspann Film ab! Die Gewohnheit des Tötens Die Gesetze der Serie Trügerische Zeichen: Medien, Einsatz, Archiv Erinnerbare Bilder, mediale Träger und Spuren Die Wahrheit der Erzählung Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur Teil IV: Besonderes und Kontroverses: Demenz in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft, assistierter Suizid, futuristische Therapieansätze und die musikalische Begleitung des Demenzfilms 15: Demenz und Digitalisierung – Die Zukunft der Pflege mit Robot & Frank Vorspann Melange der vermeintlichen Gegensätze Film ab! Der Eindringling Raub mit Komplizenschaft Endstation Pflegeheim Eine ungleiche Freundschaft, ein ethisches Dilemma und Zukunftsoptimismus Freund oder Feind? Eine Liebeserklärung an den Futurismus Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Robotik in Forschung und klinischem Alltag Utopie oder Dystopie? Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 16: Die Auslöschung – das Ende einer bildungsbürgerlichen Liebe Vorspann Die Demenz im Film Film ab! Den „Feind“ kennenlernen Die Protagonisten, dramaturgische Fallhöhe und assistierter Suizid Ernst Lemden, Kunstprofessor, Erkrankter Judith Fuhrmann, Kunstrestauratorin, Angehörige Reality Check – Von der Leinwand in die Praxis Vergessen Abstraktionsfähigkeit Emotionalität und Wahrnehmung Wieder zum Kind werden: Infantilisierung Affektausbrüche Freiheit und Demenz Todeswunsch und Demenz Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 17: Historisches Vergessen und traumatisches Erinnern in Remember Vorspann Film ab! Die Erinnerungsreise beginnt Auf der Suche nach dem Richtigen: Irrfahrten durch Nordamerika Begegnung mit einem (Neo)Nazi Verkennung der Realität und wahre Erinnerung Wie entstand der Film, und wer war daran beteiligt? Reality Check: Medizinische Einordnung Demenz und Amnesie als Metaphern für Verleugnung des Nationalsozialismus Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 18: Supernova – ein verglühender Stern Vorspann Film ab! Routine, Vertrautheit und plötzliches Verschwinden Galgenhumor im Angesicht der Tragödie Stille Helden Idealisierung romantischer Liebe? Reality Check – von der Leinwand in die Praxis Sozialer Halt Selbstwirksamkeit Abspann, oder: Was man nicht vergessen sollte Literatur 19: Kompositionen des Vergessens – Filmmusikalische Aspekte in Spielfilmen über Alzheimer-Erkrankte Vorwort Ideen zu einer Musik im „modus mentis confusione“ Theoretische Überlegungen zu einer affirmativen und alternativen Musikdramaturgie im Kino des Vergessens Zwischen Affirmation, Negation und Indifferenz Gestalt und Aufgabe der Musik in Filmen, in denen die Darstellung von Alzheimer-Kranken in einer Nebenrolle erfolgt Gestalt und Aufgabe der Musik in Filmen, in denen die Darstellung von Alzheimer-Kranken in einer Hauptrolle erfolgt Kurzes Resümee Literatur 20: Demenzfilm – Eine Filmographie Methodik Quellen Chronologische Auflistung internationaler Demenzfilmproduktionen (n=275)
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