معرفی کتاب «Deklarative prosodische Morphologie : Constraint-basierte Analysen und Computermodelle zum Finnischen und Tigrinya» نوشتهٔ Walther, Markus، منتشرشده توسط نشر De Gruyter در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Dieses Buch behandelt die deklarative Analyse von prosodischer, insbesondere silbenbasierter Morphologie mithilfe unverletzbarer Constraints. Nach der Einleitung führt Kapitel 2 zunächst in das theoretische Paradigma der Deklarativen Phonologie und die formalen Grundlagen ein. Kapitel 3 beschäftigt sich mit Prosodie auf der Ebene der Einzellaute in Gestalt einer neuen, linguistisch adäquaten Repräsentation für Doppelkonsonanten, die ohne multiple Assoziation auskommt. Zunächst wird potentielle Ambisilbizität als die definierende Geminateneigenschaft bestimmt. Mithilfe einer Merkmalszerlegung von Silbenrollen kann diese dann lokal an einer einzigen Segmentposition repräsentiert werden. Eine computerimplementierte Detailstudie zu Konsonantenalternationen im Finnischen belegt die Durchführbarkeit des Vorschlags. Die Hauptkapitel 4 und 5 behandeln wortbasierte Prosodie mit dem Schwerpunkt auf 'nichtkonkatenativen' Wurzel-Vokalmuster-Morphologien. Da eine template-basierte Forminvarianz unvereinbar mit der empirischen Formvarianz ist, wird letztere durch systematische Vokal-Null-Alternation in konkatenativen Repräsentationen formalisiert. Silbenstruktur-Constraints lizensieren dann mögliche Formen. Eine inkrementelle Optimierung als universales Performanzprinzip präferiert zudem ein zeitlich frühes Weglassen alternierender Vokale. Auch hier belegt ein Computermodell aller 410 Verbformen im äthiosemitischen Tigrinya die Anwendbarkeit der Theorie im Detail.
Dieses Buch behandelt die deklarative Analyse von prosodischer, insbesondere silbenbasierter Morphologie mithilfe unverletzbarer Constraints.
Nach der Einleitung führt Kapitel 2 zunächst in das theoretische Paradigma der Deklarativen Phonologie und die formalen Grundlagen ein. Kapitel 3 beschäftigt sich mit Prosodie auf der Ebene der Einzellaute in Gestalt einer neuen, linguistisch adäquaten Repräsentation für Doppelkonsonanten, die ohne multiple Assoziation auskommt. Zunächst wird potentielle Ambisilbizität als die definierende Geminateneigenschaft bestimmt. Mithilfe einer Merkmalszerlegung von Silbenrollen kann diese dann lokal an einer einzigen Segmentposition repräsentiert werden. Eine computerimplementierte Detailstudie zu Konsonantenalternationen im Finnischen belegt die Durchführbarkeit des Vorschlags. Die Hauptkapitel 4 und 5 behandeln wortbasierte Prosodie mit dem Schwerpunkt auf 'nichtkonkatenativen' Wurzel-Vokalmuster-Morphologien. Da eine template-basierte Forminvarianz unvereinbar mit der empirischen Formvarianz ist, wird letztere durch systematische Vokal-Null-Alternation in konkatenativen Repräsentationen formalisiert. Silbenstruktur-Constraints lizensieren dann mögliche Formen. Eine inkrementelle Optimierung als universales Performanzprinzip präferiert zudem ein zeitlich frühes Weglassen alternierender Vokale. Auch hier belegt ein Computermodell aller 410 Verbformen im äthiosemitischen Tigrinya die Anwendbarkeit der Theorie im Detail.
This volume covers the declarative analysis of prosodic morphology using inviolable constraints. In this context, syllable-based restrictions not only govern individual segmental alternations but also influence the surface shape of entire word forms. Starting with theoretical and formal foundations within the framework of computational phonology, the book then develops novel theories of the both geminate representation and the analysis of 'non-concatenative' morphologies. The theories receive application via two computational in-depth studies of consonant alternations in Finnish and Tigrinya verbs. Inhaltsverzeichnis Danksagung Kapitel 1. Einleitung Kapitel 2. Theoretische und formale Grundlagen Kapitel 3. Geminaten und Ambisilbizität Kapitel 4. Constraintbasierte prosodische Morphologie Kapitel 5. Prosodische Morphologie der Verben in Tigrinya Kapitel 6. Zusammenfassung und Ausblick Literatur Anhang Markus Walther. Includes Bibliographical References (p. [261]-272).