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Das Wesen des Erscheinens : Eine Untersuchung über phänomenales Bewusstsein und die Intentionalität der Erfahrung

معرفی کتاب «Das Wesen des Erscheinens : Eine Untersuchung über phänomenales Bewusstsein und die Intentionalität der Erfahrung» نوشتهٔ Dirk Franken, (philosophe)، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wann immer wir etwas sehen, hören, fühlen oder riechen, erscheint uns etwas. Was aber bedeutet es, dass jemandem etwas erscheint? Was ist der mentale Zustand, in dem sich jemand befindet, wenn ihm etwas erscheint (der Zustand des Erscheinens)? Diese nur scheinbar harmlose Frage steht im Zentrum der vorliegenden Untersuchung. Die Antwort, die verteidigt wird, lautet: Zustände des Erscheinens sind ihrem Wesen nach transparent. D. h. in einem Zustand des Erscheinens sind dem Subjekt dieses Zustandes ausschließlich die Gegenstände dieser Zustände präsent, niemals aber das Subjekt oder der Zustand selbst (zumindest nicht als solche). Diese Antwort widerspricht einigen in der Philosophie des Geistes tief verwurzelten Auffassungen. Eine davon ist die Auffassung, das phänomenale Bewusstsein von Zuständen des Erscheinens bestünde in irgendeiner unmittelbaren Bekanntschaft mit eben diesen Zuständen. In Wahrheit, so wird argumentiert, hat das fragliche Bewusstsein eine auf die Welt gerichtete Struktur. Es ist nichts anderes als das Präsent-Sein von Gegenständen in Zuständen des Erscheinens. Dieses Ergebnis hat bedeutende Konsequenzen. Es stellt insbesondere die klassische Taxonomie mentaler Zustände in Frage. Einerseits lässt sich die Unterscheidung von intentionalen und phänomenalen Eigenschaften nicht aufrechterhalten. Denn das phänomenale Bewusstsein von Zuständen des Erscheinens ist eine Art der Intentionalität. Andererseits lässt sich die Einheit des Merkmals der Intentionalität nicht aufrechterhalten. Denn die Intentionalität von Zuständen des Erscheinens ist von grundsätzlich anderer Art als die Intentionalität propositionaler Einstellungen. Es wird daher vorgeschlagen, nicht weiter zwischen intentionalen und phänomenalen Zuständen zu unterscheiden, sondern zwischen verschiedenen Arten intentionaler Zustände. Vorwort Inhalt 1 Einleitung 1.1 Überblick Teil I Der Begriff des Erscheinens 2 Drei Sinne von »erscheinen« 2.1 Der komparative und der phänomenale Sinn 2.2 Der epistemische und der phänomenale Sinn 3 Die Frage nach dem Wesen des phänomenalen Erscheinens und die Methode ihrer Beantwortung 3.1 Tatsächlichkeitsunabhängige Begriffe 3.1.1 Über Begriffe verfügen Exkurs 1: Kognitive Signifikanz ohne kognitiven Gehalt? 3.2 Begriffe des Erscheinens und Begriffe des Bewusstseins 3.3 Die Tatsächlichkeitsunabhängigkeit phänomenaler Begriffe 3.4 Was phänomenale Begriffe nicht sind 3.4.1 Demonstrative Begriffe 3.4.2 Wiedererkennungsbegriffe, reine Wiedererkennungsbegriffe und Wiedererkennungsbegriffe natürlicher Arten 3.4.3 Wiedererkennungsbegriffe vs. demonstrative Begriffe 3.4.4 Sind phänomenale Begriffe Wiedererkennungsbegriffe natürlicher Arten? 3.4.5 Sind phänomenale Begriffe demonstrative Begriffe? 3.5 Phänomenale Begriffe als erstpersönliche Wiedererkennungsbegriffe 3.6 Zusammenfassung Kapitel 3 Teil II Die Natur des Erscheinens 4 Erscheinen im Spektrum der mentalen Zustände: eine vorläufige begriffliche Orientierung 5 Die Transparenzthese 6 Erscheinen als Gegenstand und Erscheinen als Subjekt 6.1 Gegenstände 6.2 Subjekte 6.3 Die Subjekt-Gegenstands-Struktur der Erfahrung 6.3.1 Phänomenale Gegenstände und ontologische Verpflichtungen Exkurs 2: Subjekte, Erfahrungen und Subjekte von Erfahrungen 6.4 Erscheinen als ... 6.4.1 Sensorische Eigenschaften und der phänomenale Sinn von »erscheinen« 6.5 Warum es unmöglich ist als Subjekt zu erscheinen 6.6 Zusammenfassung Kapitel 6 7 Die Transparenz des Erscheinens und die Flüchtigkeit des Ichs 8 Die Transparenz der visuellen Wahrnehmung 8.1 Die Transparenz der visuellen Wahrnehmung und das Bild vom phänomenalen Anstrich 8.2 Die präsentationale Phänomenologie der visuellen Wahrnehmung 8.3 Zusammenfassung Kapitel 8 9 Kritik an der Transparenzthese 9.1 Einwände gegen die Transparenzthese 9.1.1 Problemfälle 9.1.2 Allgemeine Einwände 9.1.2.1 Die Transparenzthese als Symptom des Wahrnehmungsmodells des phänomenalen Bewusstseins? Nida-Rümelins Kritik an der Transparenzthese 9.1.2.2 Phänomenales Bewusstsein als peripheres Selbstbewusstsein? 9.2 Sollte es uns auf die Transparenzthese ankommen? 9.2.1 Das Modell des nicht-phänomenalen Selbstbewusstseins 9.2.2 Präreflexives Selbstbewusstsein 9.3 Zusammenfassung Kapitel 9 Teil III Erscheinen, phänomenales Bewusstsein und Intentionalität 10 Erscheinen und phänomenales Bewusstsein 11 Erscheinen und Intentionalität 11.1 Der Begriff der Intentionalität 11.2 Separatismus und Inseparatismus 11.3 Die inseparatistische Intuition 11.4 Das Problem des invertierten Spektrums 11.4.1 Blocks erstes Inversions-Szenario 11.4.2 Blocks invertierte Erde 11.5 Zusammenfassung Kapitel 11 Exkurs 3: Der Separatismus in der jüngeren Philosophie des Geistes 12 Gedankenintentionalität und Wahrnehmungsintentionalität 12.1 Wahrnehmungen und Gedankenintentionalität 12.2 Wahrnehmungsintentionalität 12.3 Zusammenfassung Kapitel 12 13 Fragen und Perspektiven Literatur Personenregister Sachregister Wann immer wir etwas sehen, hören, fühlen oder riechen, erscheint uns etwas. Was aber bedeutet es, dass jemandem etwas erscheint? Was ist der mentale Zustand, in dem sich jemand befindet, wenn ihm etwas erscheint (der Zustand des Erscheinens)? Diese nur scheinbar harmlose Frage steht im Zentrum der vorliegenden Untersuchung. Die Antwort, die verteidigt wird, lautet: Zustände des Erscheinens sind ihrem Wesen nach transparent. D. h. in einem Zustand des Erscheinens sind dem Subjekt dieses Zustandes ausschliesslich die Gegenstände dieser Zustände präsent, niemals aber das Subjekt oder der Zustand selbst (zumindest nicht als solche). Diese Antwort widerspricht einigen in der Philosophie des Geistes tief verwurzelten Auffassungen. Eine davon ist die Auffassung, das phänomenale Bewusstsein von Zuständen des Erscheinens bestünde in irgendeiner unmittelbaren Bekanntschaft mit eben diesen Zuständen. In Wahrheit, so wird argumentiert, hat das fragliche Bewusstsein eine auf die Welt gerichtete Struktur. Es ist nichts anderes als das Präsent-Sein von Gegenständen in Zuständen des Erscheinens. Dieses Ergebnis hat bedeutende Konsequenzen. Es stellt insbesondere die klassische Taxonomie mentaler Zustände in Frage. Einerseits lässt sich die Unterscheidung von intentionalen und phänomenalen Eigenschaften nicht aufrechterhalten. Denn das phänomenale Bewusstsein von Zuständen des Erscheinens ist eine Art der Intentionalität. Andererseits lässt sich die Einheit des Merkmals der Intentionalität nicht aufrechterhalten. Denn die Intentionalität von Zuständen des Erscheinens ist von grundsätzlich anderer Art als die Intentionalität propositionaler Einstellungen. Es wird daher vorgeschlagen, nicht weiter zwischen intentionalen und phänomenalen Zuständen zu unterscheiden, sondern zwischen verschiedenen Arten intentionaler Zustände. (Quelle: www.books.ch)

Wann immer wir etwas sehen, hören, fühlen oder riechen, erscheint uns etwas. Was aber bedeutet es, dass jemandem etwas erscheint? Was ist der mentale Zustand, in dem sich jemand befindet, wenn ihm etwas erscheint (der Zustand des Erscheinens)? Diese nur scheinbar harmlose Frage steht im Zentrum der vorliegenden Untersuchung. Die Antwort, die verteidigt wird, lautet: Zustände des Erscheinens sind ihrem Wesen nach transparent. D. h. in einem Zustand des Erscheinens sind dem Subjekt dieses Zustandes ausschließlich die Gegenstände dieser Zustände präsent, niemals aber das Subjekt oder der Zustand selbst (zumindest nicht als solche).Diese Antwort widerspricht einigen in der Philosophie des Geistes tief verwurzelten Auffassungen. Eine davon ist die Auffassung, das phänomenale Bewusstsein von Zuständen des Erscheinens bestünde in irgendeiner unmittelbaren Bekanntschaft mit eben diesen Zuständen. In Wahrheit, so wird argumentiert, hat das fragliche Bewusstsein eine auf die Welt gerichtete Struktur. Es ist nichts anderes als das Präsent-Sein von Gegenständen in Zuständen des Erscheinens.Dieses Ergebnis hat bedeutende Konsequenzen. Es stellt insbesondere die klassische Taxonomie mentaler Zustände in Frage. Einerseits lässt sich die Unterscheidung von intentionalen und phänomenalen Eigenschaften nicht aufrechterhalten. Denn das phänomenale Bewusstsein von Zuständen des Erscheinens ist eine Art der Intentionalität. Andererseits lässt sich die Einheit des Merkmals der Intentionalität nicht aufrechterhalten. Denn die Intentionalität von Zuständen des Erscheinens ist von grundsätzlich anderer Art als die Intentionalität propositionaler Einstellungen. Es wird daher vorgeschlagen, nicht weiter zwischen intentionalen und phänomenalen Zuständen zu unterscheiden, sondern zwischen verschiedenen Arten intentionaler Zustände.

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