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Das Verbot der eigenmächtigen Besitzumwandlung im römischen Privatrecht : Ein Beitrag zur rechtshistorischen Spruchregelforschung

معرفی کتاب «Das Verbot der eigenmächtigen Besitzumwandlung im römischen Privatrecht : Ein Beitrag zur rechtshistorischen Spruchregelforschung» نوشتهٔ von Richard Böhr، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Verbot der eigenmächtigen Besitzumwandlung gehört zu jenen Prinzipien des römischen Privatrechts, die sich in stabiler Spruchform über Jahrhunderte hinweg erhalten haben. Der 1. Teil der Untersuchung fragt aus methodologischer Sicht nach dem Wesen und der Funktion solch regelhaft niedergelegter Rechtsprinzipien im römischen Recht. Im 2. Teil der Arbeit unterzieht der Verfasser die Rechtsregel "nemo sibi ipse causum possessionis mutare potest" einer quellenkritischen Analyse. Er belegt die bislang unbehauptete These, dass die römischen Juristen das Verbot der eigenmächtigen Besitzumwandlung nicht als unverbindliche Maxime, sondern als zwingend geltende Rechtsnorm beachteten. Dieser Befund indentifiziert die Spruchregel als zentrales Element juristischer Entscheidungsfindung in der römischen Antike. Abkürzungen 15 § 1. Einleitung 19 1. (Allgemeiner) Teil: Die römischen regulae iuris im Lichte ihrer rechtshistorischen Bedeutung 21 § 2. Problemstellung 21 A. Gegenstand der Untersuchung 21 B. Die methodische Aporie 30 § 3. Der römische Erklärungsansatz - D. 50,17,1 35 A. Text und Übersetzung 35 B. Exegetische Annäherung an das antike Regelverständnis 36 § 4. Die methodische Bedeutung der römischen Rechtsregel 67 A. ,Regula“ als „Maßstab“ 67 B. Die Bildung von Rechtsregeln 69 C. Form und Inhalt der Rechtsregel 72 D. Die regula im Rechtsanwendungsprozeß 74 E. Zusammenfassung 80 2. (Besonderer) Teil: Quellenkritische Analyse der Spruchregel nemo sibi ipse causam possessionis mutare potest 85 § 5. Zum Inhalt des Rechtsprinzips nemo sibi ipse causam possessionis mutare potest 85 A. Die Form seiner Überlieferung 86 B. Tatbestand und Rechtsfolge der Maxime 89 § 6. Das Verbot der eigenmächtigen Besitzumwandlung in den Schriften der römischen Klassiker: I. Die Besitzumwandlung im Erbrecht 173 A. Methodische Vorüberlegungen 173 B. Erbrechtliche Fallkonstellationen 177 § 7. Das Verbot der eigenmächtigen Besitzumwandlung in den Schriften der römischen Klassiker: II. Die Besitzumwandlung unter Lebenden 233 A. Eigentumserwerb durch Besitzumwandlung 233 B. Besitzrechtliche Konsequenzen der causa-Änderung 250 C. Zusammenfassung 259 § 8. Schlußbetrachtungen 263 Schrifttum 269 Quellen 309 Sachregister 313

Das Verbot der eigenmächtigen Besitzumwandlung gehört zu jenen Prinzipien des römischen Privatrechts, die sich in stabiler Spruchform über Jahrhunderte hinweg erhalten haben.

 Der 1. Teil der Untersuchung fragt aus methodologischer Sicht nach dem Wesen und der Funktion solch regelhaft niedergelegter Rechtsprinzipien im römischen Recht. Im 2. Teil der Arbeit unterzieht der Verfasser die Rechtsregel "nemo sibi ipse causum possessionis mutare potest" einer quellenkritischen Analyse. Er belegt die bislang unbehauptete These, dass die römischen Juristen das Verbot der eigenmächtigen Besitzumwandlung nicht als unverbindliche Maxime, sondern als zwingend geltende Rechtsnorm beachteten. Dieser Befund indentifiziert die Spruchregel als zentrales Element juristischer Entscheidungsfindung in der römischen Antike.

Von Richard Böhr. Originally Presented As Author's Thesis (doctoral) - Universität, Köln, 2001/2002. Includes Bibliographical References And Index.
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