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Das Unbewusste. Krisis und Kapital der Wissenschaften : Studien zum Verhältnis von Wissen und Geschlecht

معرفی کتاب «Das Unbewusste. Krisis und Kapital der Wissenschaften : Studien zum Verhältnis von Wissen und Geschlecht» نوشتهٔ Christina von Braun (editor); Dorothea Dornhof (editor); Eva Johach (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در 3 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Wissenschaft hat eine heilige Scheu vor dem Unbewussten. Für die wissenschaftliche Rationalität stellt es Bedrohung und Faszination zugleich dar - und aus dieser Ambivalenz speist sich auch die geschlechtliche Codierung des Unbewussten durch die Wissenschaften. Doch so sehr sich die wissenschaftliche Logik durch dieses »Andere« gefährdet sieht - sie ist auf diese Störungen angewiesen. Ähnlich wie das Weibliche als Katalysator für die künstlerische Einbildungskraft fungiert, wirkt das Unbewusste als Motor wissenschaftlicher Wissensproduktion. Den vielfältigen Dynamiken des Unbewussten in der Wissens- und Geschlechterordnung will der Band auf die Spur kommen. Die Beiträge befassen sich sowohl mit der Wissensgeschichte des Unbewussten, den unbewussten Gendercodes der Wissensordnung als auch mit dem visuellen und politischen Unbewussten. Unbewusstes,Geschlechterordnung,Wissensgeschichte,Psychoanalyse,Visuelle Kultur,Geschlecht,Wissenschaft,Gender Studies,Wissenschaftsgeschichte,Kulturtheorie,Kulturwissenschaft,Psychoanalysis,Gender,Science,History of Science,Cultural Theory,Cultural Studies Inhalt Einleitung: Das Unbewusste. Krisis und Kapital der Wissenschaften WISSENSGESCHICHTE DES UNBEWUSSTEN Das Unbewusste zwischen Subversion und neurowissenschaftlichem Biedermeier Freuds Entdeckung des »dynamischen« Unbewussten im Kontext seiner Hysterieforschung Der Kern des Unbewussten in Freuds Mikroskop. Apparatur und Vorverständnis in der Wissensgenese Von überzeitlichen Strukturen träumen. Genialität in der chemischen Forschung des 19. Jahrhunderts Die Ordnung der Psychotropika. Drogistische Forschungsreisen ins Unbewusste DAS UNBEWUSSTE DER WISSENSORDNUNG Das Geschlecht des Unbewussten in der Wissensordnung Das Objekt und das Andere. Lacans Logik des Begehrens und die moderne Episteme Paradoxe Lust als das Unbewusste wissenschaftlicher Kränkungen Das Unbewusste in der Psychiatrie. Negative Gegenübertragung bei der Diagnose der Persönlichkeitsstörungen Verbinden, Verknüpfen, Verstricken. Textile Metaphern in den Wissenschaften DAS POLITISCHE UNBEWUSSTE Das Soziale ist das Irrationale Herrschaft und Triebnatur. Staatspsychologie im Umfeld der Historischen Rechtsschule Lusthierarchie und soziale Ordnung. Das Unbewusste des männerbündischen (Kollektiv-)Subjekts Weiblicher Urgrund des Sozialen. Zur Bio-Politik des Unbewussten in Ernst Bergmanns »Erkenntnisgeist und Muttergeist« (1932) Ödipus Schwarz/Weiß. Der ›Rape-Lynching-Komplex‹ als soziale Pathologie Von U nach B oder: B(w) ist immer schon U(bw). Zur Medialität von Binärstrukturen DAS VISUELLE UNBEWUSSTE Die Wiederkehr der Bilder und imperiale Inszenierungen im Kontext neuer Kriege Eine andere Natur. Das Optisch-Unbewusste und die Ästhetik des Surrealismus Der Parapsychologe und sein Medium im Experiment. Geschlecht und Medialität des Unbewussten Die Heide als weißer Raum: Deutschsein zwischen Erinnern und Vergessen in »Grün ist die Heide« (BRD 1951, R: Hans Deppe) »It is the between that is tainted with strangeness«. Das unheimliche Geschlecht virtueller Wesen Ein träumender und traumatisierender Computer. Repräsentationen des Unbewussten in Donald Cammells Science-Fiction-Film »Demon Seed« (1977) Autorinnen und Autoren

Die Wissenschaft hat eine heilige Scheu vor dem Unbewussten. Für die wissenschaftliche Rationalität stellt es Bedrohung und Faszination zugleich dar - und aus dieser Ambivalenz speist sich auch die geschlechtliche Codierung des Unbewussten durch die Wissenschaften. Doch so sehr sich die wissenschaftliche Logik durch dieses »Andere« gefährdet sieht - sie ist auf diese Störungen angewiesen. Ähnlich wie das Weibliche als Katalysator für die künstlerische Einbildungskraft fungiert, wirkt das Unbewusste als Motor wissenschaftlicher Wissensproduktion.Den vielfältigen Dynamiken des Unbewussten in der Wissens- und Geschlechterordnung will der Band auf die Spur kommen. Die Beiträge befassen sich sowohl mit der Wissensgeschichte des Unbewussten, den unbewussten Gendercodes der Wissensordnung als auch mit dem visuellen und politischen Unbewussten.

»Attraktiv ist der Titel [...] und nötig der Inhalt.«Birge Krondorfer, an.schläge, 2 (2010)»Anstelle eines systematischen Überblicks liefert der interdisziplinär angelegte Band eine Vielzahl kluger, manchmal überraschender und durchgehend lesenswerter Perspektiven auf das visuelle und politische Unbewusste, seine Wissensgeschichte und seinen Ort der Wissensordnung.«Zara Simone Pfeiffer, querelles-net, 11/2 (2010)
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