Das Überlegungsgleichgewicht als Lebensform : Versuch zu einem vertieften Verständnis der durch John Rawls bekannt gewordenen Rechtfertigungsmethode
معرفی کتاب «Das Überlegungsgleichgewicht als Lebensform : Versuch zu einem vertieften Verständnis der durch John Rawls bekannt gewordenen Rechtfertigungsmethode» نوشتهٔ Michael Schmidt; mentis Verlag GmbH، منتشرشده توسط نشر Brill | mentis. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die mit John Rawls‘ Idee des Überlegungsgleichgewichts verbundene Rechtfertigungsmethode ist eine der einflussreichsten Methoden der Philosophie. Doch angesichts konkurrierender Interpretationen stellt sich die Frage wie sie zu verstehen ist. In diesem Buch wird dafür argumentiert, dass es einen konzeptionellen Kern der Methode des Überlegungsgleichgewichts gibt, der alle Interpretationen miteinander verbindet und über den sie definiert werden kann. Bei paradigmatischen Konzeptionen der Methode lassen sich zwar Unterschiede und Eigenheiten feststellen, aber auch ein methodologischer Grundkonsens: Vier miteinander verbundene Regeln müssen stets eingehalten werden. Ob die Methode selbst gerechtfertigt ist, ist eine weitergehende Frage, die ebenfalls untersucht wird. Frontmatter Cover Das Überlegungsgleichgewichtals Lebensform Imprint Inhalt Abstract in English Vorwort Erster Teil: Was ist ein Überlegungsgleichgewicht? Kapitel 1. Warum könnte es sinnvoll sein, sich mit einer Methode der Rechtfertigung zu befassen? – Eine kursorische Einführung ins Thema Kapitel 2. Ausblick: Was einen im Weiteren erwartet Kapitel 3. John Rawls und Norman Daniels 3.1 Der Hintergrund von Rawls’ Theorie der Gerechtigkeit 3.2 Das Überlegungsgleichgewicht in Rawls’ Theorie 3.3 Daniels’ Schema des weiten Überlegungsgleichgewichts 3.4 Das politische Überlegungsgleichgewicht 3.5 Generelles und volles Überlegungsgleichgewicht Kapitel 4. Eine Ideengeschichte des Überlegungsgleichgewichts? 4.1 Die Ursprünge der Methode bei Rawls 4.2 Verweise von Rawls 4.2.1 Nelson Goodman 4.2.2 Aristoteles 4.2.3 Henry Sidgwick 4.2.4 Willard Van Orman Quine 4.2.5 Morton White 4.3 Gewonnene Erkenntnisse und Fragen Kapitel 5. Eine Denkerin und ein Denker des Überlegungsgleichgewichts 5.1 Balance and Refinement: Michael DePaul 5.1.1 Zwei Standardeinwände gegen die Methode 5.1.2 Der »no crediblity«-Einwand 5.1.3 Das radikale Überlegungsgleichgewicht? 5.1.4 Der »no contact«-Einwand 5.1.5 Die Sicherung rationaler Überzeugungen 5.1.6 Die Verfeinerung unserer Intuitionen 5.1.7 Hoffnung auf rationales Wissen 5.1.8 Kritische Zusammenfassung 5.2 Considered Judgement: Catherine Elgin 5.2.1 Irrweg starker Fundamentalismus 5.2.2 Irrweg absoluter Kohärentismus 5.2.3 Das Überlegungsgleichgewicht bei Elgin 5.2.4 Verstehen statt Wissen 5.2.5 Elemente des Verstehens 5.2.6 Kritische Zusammenfassung Kapitel 6. Der konzeptionelle Kern 6.1 Der Versuch einer Definition 6.2 Dissens 6.2.1 Wohlüberlegte Urteile? 6.2.2 Wer soll die Methode anwenden? 6.2.3 Formale Regeln der Evaluierung? 6.2.4 Auflage der Unabhängigkeit? 6.2.5 Prägende Erfahrungen? 6.2.6 Verstehen als Ziel der Methode? 6.3 Konsens 6.3.1 Schwacher Fundamentalismus 6.3.2 Moderater Holismus 6.3.3 Minimalistische Rationalität 6.3.4 Minimalistischer Fallibilismus 6.4 Notwendige und hinreichende Bedingungen 6.5 Eine vorläufige Definition Zweiter Teil: Ein vertieftes Verständnis der Methode Kapitel 7. Offene Fragen Kapitel 8. Überlegungsgleichgewicht aus welchem Grund? 8.1 Was spricht für einen minimalistischen Fallibilismus? 8.1.1 Ein (rein) moralisches Argument? 8.1.2 Ein epistemisches Argument 8.1.3 Rückzugsoptionen 8.2 Alternative Methoden der Rechtfertigung? Kapitel 9. Die Metarechtfertigung des Überlegungsgleichgewichts 9.1 Ist die Metarechtfertigung ein Problem? 9.2 Die Methode als Lebensform Kapitel 10. Überlegungsgleichgewicht und moderater Fundamentalismus 10.1 Der Einbezug eines moderaten Fundamentalismus 10.2 Die Default-Einstellung Kapitel 11. Die Art und Weise mit dem Überlegungsgleichgewicht Philosophie zu betreiben 11.1 Formale Entwicklungsmöglichkeiten 11.2 Der Vorrang der informalen Fassung Dritter Teil: Vorläufige Synthese Kapitel 12. Das Überlegungsgleichgewicht als Lebensform 12.1 Ein zusammenfassender Interpretationsvorschlag 12.1.1 Überlegungsgleichgewicht und Critical Thinking 12.1.2 Überlegungsgleichgewicht und das Gute Leben 12.2 Ein Fazit Backmatter Literaturverzeichnis Index
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