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Das Thema Der Sklaverei in Den Werken Ciceros (Forschungen Zur Antiken Sklaverei) (French Edition)

معرفی کتاب «Das Thema Der Sklaverei in Den Werken Ciceros (Forschungen Zur Antiken Sklaverei) (French Edition)» نوشتهٔ Jürgen Blänsdorf، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان فرانسوی ارائه شده است.

Forschungen zur antiken Sklaverei betreffen historische, rechts-, religionshistorische und sozialgeschichtliche Aspekte. Die von Jürgen Blänsdorf vorgelegte Interpretation aller ca. 900 Äußerungen Ciceros unter mentalgeschichtlichem Aspekt ergibt, dass die Stadtsklaven und Freigelassenen der späten römischen Republik vor kurzem auch sie noch Sklaven als Fachleute und Persönlichkeiten geschätzt und respektiert wurden. Sie waren Buchhalter mit direktem Zugriff auf das Barvermögen ihrer Herren, Bibliothekare und Ärzte, waren in die politischen Ereignisse eingeweiht, als Briefboten sogar Geheimnisträger und hatten ihre Herren auch in Finanz- und Rechtsgeschäften zu vertreten. Verbrechen begingen sie immer nur auf Befehl ihrer Patrone. Es ergibt sich aber auch, dass Cicero und seine Zeitgenossen keine unübersteigbare Grenze zwischen der Existenz von Freien und Unfreien sahen. Die Gefahr, die Freiheit zu verlieren, bestand schon immer in realer wie politischer und moralischer Hinsicht. Gerade die neuen Machthaber hatten gelehrt, welche Rechte den römischen Bürgern unter der Tyrannei Caesars und seiner Nachfolger verloren zu gehen drohten. Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung A. Sklaverei in Ciceros Reden I. Ciceros Reden als Quellen zur Geschichte der Sklaverei II. Sklaverei als Rechtszustand 1. Freiheit des römischen Bürgers – Unfreiheit des Sklaven 2. Versklavung und Sklavenhandel 3. Freilassung III. Tätigkeiten der Sklaven 1. Der Sklave als Wertbesitz und als Fachmann 2. Qualitäten und Charaktere der Freigelassenen 3. Sklaven vor Gericht 4. Die Gefährlichkeit von Sklaven 5. Sklaven und Freigelassene als Komplizen ihrer Herren 6. Die servi Venerii 7. Sklaventruppen im Rechtsstreit und im innenpolitischen Kampf IV. Sklaverei im übertragenen Sinne 1. Der Bürger als Sklave 2. Sklaven als argumentum a minore 3. Gladiator und servus als Schimpfwörter für verbrecherische Bürger 4. servus als Metapher 5. Metaphorische Bedeutung von Sklave/Sklaverei in den Reden gegen M. Antonius a) Caesar und M. Antonius als domini b) Der Kampf um die Befreiung von der Sklaverei 6. servire als Metapher V. Ergebnisse B. Zum Thema der Sklaverei in Ciceros Briefen I. Sklaven und Freigelassene Ciceros und seiner Zeitgenossen II. Tätigkeiten von Sklaven und Freigelassenen 1. Sklaven und Freigelassene als Fachkräfte a) Briefboten b) Sklaven und Freigelassene als Briefschreiber c) Freigelassene als Verwalter d) Sklaven und Freigelassene im Buchwesen e) Freigelassene als Lehrer und Gelehrte f) Freigelassene als Ärzte, Architekten u.a. Fachkräfte 2. Freigelassene als Vertrauenspersonen 3. Freigelassene als Freunde 4. Tiro 5. Untreue 6. Sklaven als Komplizen bei Gewalttaten 7. Gladiatoren III. Allgemeinere Äußerungen über Sklaverei, Sklaven und Freigelassene IV. Das Wortfeld „Sklaverei“ als Metapher 1. Allgemeine Verwendung 2. Politische Bedeutung V. Ergebnisse C. ‚Servitus‘ im Urteil der philosophischen und rhetorischen Schriften I. Sklaverei als juristisches Problem II. Die Realität der Sklaverei 1. Sklaventätigkeiten 2. Der Sklave als persönlicher Vertrauter III. Sozialpsychologie der Sklaven IV. Der von Sklaverei bedrohte Bürger 1. Grundlagen der Beurteilung 2. Kriegsgefangenschaft und Sklaverei 3. Im staatlichen Bereich V. Metaphorische Sklaverei VI. Ergebnisse Literaturverzeichnis Stellenindex Forschungen zur antiken Sklaverei betreffen historische, rechts-, religionshistorische und sozialgeschichtliche Aspekte. Die von Jürgen Blänsdorf vorgelegte Interpretation aller ca. 900 Äußerungen Ciceros unter mentalgeschichtlichem Aspekt ergibt, dass die Stadtsklaven und Freigelassenen der späten römischen Republik? vor kurzem auch sie noch Sklaven? als Fachleute und Persönlichkeiten geschätzt und respektiert wurden. Sie waren Buchhalter mit direktem Zugriff auf das Barvermögen ihrer Herren, Bibliothekare und Ärzte, waren in die politischen Ereignisse eingeweiht, als Briefboten sogar Geheimnisträger und hatten ihre Herren auch in Finanz- und Rechtsgeschäften zu vertreten. Verbrechen begingen sie immer nur auf Befehl ihrer Patrone.0Es ergibt sich aber auch, dass Cicero und seine Zeitgenossen keine unübersteigbare Grenze zwischen der Existenz von Freien und Unfreien sahen. Die Gefahr, die Freiheit zu verlieren, bestand schon immer in realer wie politischer und moralischer Hinsicht. Gerade die neuen Machthaber hatten gelehrt, welche Rechte den römischen Bürgern unter der Tyrannei Caesars und seiner Nachfolger verloren zu gehen drohten The interpretation of 900 of Cicero's statements from the point of view of mental history, presented by Jürgen Blänsdorf, shows that the city slaves and freedmen of the late Roman republic - recently also slaves - were respected and as specialists and personalities. They were accountants with direct access to the abilities of their masters, librarians and doctors, and were involved in the political events as messengers and secretaries, and they also represented their masters in financial and legal transactions
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