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Das Theater im Literaturstaat : Literarisches Theater auf dem Weg zur Bildungsmacht

معرفی کتاب «Das Theater im Literaturstaat : Literarisches Theater auf dem Weg zur Bildungsmacht» نوشتهٔ Graf, Ruedi، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The series Studien zur deutschen Literatur (Studies in German Literature) presents outstanding analyses of German-speaking literature from the early modern period to the present day. It particularly embraces comparative, cultural and historical-epistemological questions and serves as a tradition-steeped forum for innovative literary research. All submitted manuscripts undergo a double peer-review process. Vorwort 1 Das Theater im Feld kultureller Praxen 1.1 Literarisches Theater und nicht literarisches Theater 1.2 Politische, soziale und kulturelle Verhältnisse im Deutschland des 17. und frühen 18. Jahrhunderts 1.3 Die ersten Ansätze zu einer Literaturgesellschaft 1.4 Vom Theater als Jahrmarktvergnügen zum Theater als Medium der literarischen Öffentlichkeit 1.5 Die Positionierung der öffentlichen Schaubühne 2 Der »philosophische Diskurs« als literarische Ordnungsmacht Zur Moralisierung der Literatur 2.1 Zur Vorgeschichte der literarischen Öffentlichkeit in religiös dominierten Gesellschaften 2.1.1 Die Verteidigung der litterae 2.1.2 Fiktionskritik und ihre Überwindung in moralphilosophischer Perspektive 2.1.3 Kirche und Religion, Theater und Literatur als »Staatsapparate« 2.2 Die Einordnung der Dichtung in die praktische Philosophie 2.2.1 Die Lehre als ein Exempel 2.2.2 Der Vorteil der sinnlichen Exempel 2.2.3 Das fiktive Exempel als materialisierte Vorstellung 2.2.4 Möglichkeit als Auslegungskategorie der Philosophie 2.3 Die Wolffsche Philosophie als logozentrische Strategie der kulturellen Vereinigung 2.3.1 Philosophischer Diskurs und religiöser Diskurs 2.3.2 Wolffs Philosophie als Bildungsmacht einer neuen Staatselite 2.3.3 Wolffs Philosophie als rationalistische Universalisierung und Absorption der Partikularismen 2.4 Philosophie als Bestimmungsgrund der Dichtung 2.4.1 Die Möglichkeit als Raum der literarischen Fiktion 2.4.2 Rhetorische Zweckdichtung oder Dichtung als Mittel der Verwirklichung universaler Zwecke 2.4.3 Die Erfindung der Fabel: Zuordnung des Besonderen zum Allgemeinen der Moral 2.4.4 Fabel und Naturnachahmung 2.5 Der Dichter als Kritiker und Philosoph: Zur wolffianischen Schaffenspsychologie 2.5.1 Das poetische Naturell 2.5.2 Gelehrsamkeit und Kunst 2.6 Wahrscheinlichkeit als Legitimation einer vernünftigen Fiktion 2.6.1 Der universalistische Wahrscheinlichkeitsbegriff: Wahrscheinlichkeit als Möglichkeit 2.6.2 Rhetorische Wahrscheinlichkeit 2.6.3 Die dramaturgische Wahrscheinlichkeit 3 Das Theater als Ort der Bildungsgesellschaft 3.1 Anschauende Vernunfterkenntnis 3.2 Die Bearbeitung der Wirkung: Die Schaubühne als künstliches Hilfsmittel begrifflicher Erkenntnis 3.2.1 Die Guckkastenbühne als gerahmtes Bild 3.2.2 Die Einrichtung des Schauplatzes 3.3 Der Aufstieg des Schauspielers in die bürgerliche Gesellschaft und die Umwandlung der Schauspielkunst 3.3.1 Die Modellierung des Körpers 3.3.2 Die Modellierung der Sprache 3.4 Die Proben als literarische Disziplinierungspraxen 3.4.1 Die Disziplinierung der Sprache 3.4.2 Das Zusammenspiel 4 Der Dramatiker am Schreibtisch oder Diskurs über die gute Regierung 4.1 Wahrscheinlichkeit und Dramenform 4.1.1 Geschichte und Bedeutung der Ständeklausel: Zur Genese und Funktion der hohen Handlung 4.1.2 Ständeklausel und Gesellschaftsauffassung: Der Vater des Volkes und die Familienväter 4.2 Cato zum Beispiel 4.2.1 Barocker Stoff in aufklärerischer Kleidung 4.2.2 Die Aneignung des Stoffes 4.2.2.1 Die Tragödie als stoische Gattung 4.2.2.2 Die dramatische Umsetzung des Stoffes 4.2.3 Aporien am Stoff: Absichten und ihre Verwirklichung 4.2.4 Handlung und Fabel 4.2.5 Die Katharsis zwischen Reinigung und Lehre 4.2.6 Das Trauerspiel und die Verwirklichung der Vernunft 4.3 Canut: Gott auf Erden gegen den interessanten Bösewicht 4.3.1 Schlegel und der Gottschedianismus 4.3.2 Hermann und Canut: Schauspiele der guten Herrschaft 4.3.3 Canut als analytisches Drama: ein aufklärerischer Ödipus? 4.3.4 Die dramatische Synthese: Die Konfrontation mit der Erbschaft des Bösen 4.3.5 Die auf die Erde hinuntergestiegene Providenz und ihre Apodien: Suche nach dem Sinn und Suche nach der Form 4.3.6 Ulfo als Skandalon und Denkanstoß 4.3.6.1 Ulfo und die aufklärerische Kritik 4.3.6.2 Die Begeisterung für das Außerordentliche: Ulfo als Totengräber des Gottschedianismus 4.4 Henzi: Der scheiternde Held und das gescheiterte Trauerspiel 4.4.1 Konfliktanlage 4.4.2 Historische Situierung des Falls 4.4.3 Die Aufnahme des Falls bei Lessing und seinen Zeitgenossen 4.4.4 Das Henzi-Fragment zwischen Allegorie und dramatischer Individualisierung 4.4.5 Mutmaßungen über das Ende: Aporien des vollkommenen Helden 5 Intellektuelle - Publikum - Volk Von der Verstandesbildung zur ästhetischen Erziehung 5.1 Das äußere Dispositiv für den neuen Zuschauer 5.2 Der neue Zuschauer als Staatsbürger 5.3 Das Theater als Bildungsanstalt 5.4 Die Struktur der literarischen Öffentlichkeit: Zum Verhältnis von Kenner und Liebhaber, Kritik und Geschmack 5.5 Triumph und Scheitern der Gottschedschen Theaterreform 6 Der Kampf um das neue Theater in der Zeit nach Gottsched 6.1 Ein Leipziger Vorspiel 6.2 Das Hamburger Nationaltheater - ein Staatstheater ohne Staat 6.3 Die Reaktionen auf das Scheitern der Hamburger Enterprise 6.4 Der Traum des neuen Staatstheaters und die Sehnsucht nach der verlorenen Theatralik 6.5 Der Triumph des realbürgerlichen Hoftheaters 7 Verzeichnis der Abkürzungen 8 Literaturverzeichnis 8.1 Wörterbücher und andere Nachschlagewerke 8.2 Bibliographien 8.3 Philosophie, literaturtheoretische und literarische Werke des 18. Jahrhunderts 8.4 Zeitschriften und Periodika 8.5 Sekundärliteratur 9 Register 9.1 Begriffsregister 9.2 Namenregister

The series Studien zur deutschen Literatur (Studies in German Literature) presents outstanding analyses of German-speaking literature from the early modern period to the present day. It particularly embraces comparative, cultural and historical-epistemological questions and serves as a tradition-steeped forum for innovative literary research.

All submitted manuscripts undergo a double peer-review process. Please contact the editor Marcus Böhm (marcus.boehm [at] degruyter.com ) for further information regarding manuscript submission and subsidies.

Ruedi Graf. Includes Bibliographical References (p. 339-373) And Indexes.
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