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Das Schwarze Korps: Geschichte und Gestalt des Organs der Reichsführung SS 51

معرفی کتاب «Das Schwarze Korps: Geschichte und Gestalt des Organs der Reichsführung SS 51» نوشتهٔ Zeck, Mario، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2002. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This volume is a study of the weekly SS newspaper »Das Schwarze Korps« published between 1935 and 1945 under the aegis of Heinrich Himmler. With editor-in-chief Gunter d'Alquen at the helm, the mouthpiece of the SS quickly became the most widely-read weekly after the »Reich«. Pursuing an interdisciplinary approach that combines historical description and linguistic analysis, the study examines the history of the editorial board, the historical context, dependencies on political authorities, central themes, and the linguistic and formal character of the publication. Finally, these findings are drawn upon to essay a definition of the specific profile and status of »Das Schwarze Korps« in the overall journalistic landscape of the Third Reich.

Die vorliegende Arbeit untersucht die in den Jahren 1935 bis 1945 von Heinrich Himmler in seiner Funktion als Reichsführer SS herausgegebene Wochenzeitung der Schutzstaffeln der NSDAP. Mit einer zeitweiligen Auflagenhöhe von 1,08 Millionen Exemplaren wurde »Das Schwarze Korps. Zeitung der Schutzstaffeln der NSDAP. Organ der Reichsführung SS« - so der vollständige Titel - unter Führung seines Hauptschriftleiters, SS-Standartenführer Gunter d'Alquen, zur zweitgrößten Wochenzeitung nach dem »Reich«. Das Blatt erwarb sich als aggressiver Verfechter eines "kristallklaren Nationalsozialismus" bald den Ruf einer "Reichsbeschwerdestelle", indem es auf Zuschriften von Unzufriedenen und Denunzianten aus der Bevölkerung zurückgriff. In seinen Beiträgen prangerte es mit puristischem Eifer tatsächliche oder vermeindliche Mißstände im Land an, so daß es zu einer Vielzahl weltanschaulicher Konflikte und Kompetenzrivalitäten mit anderen Institutionen des NS-Herrschaftsapparates kam.

Die Arbeit hat einen interdisziplinären Ansatz, der die Fächer Germanistik und Geschichte in gegenseitiger Ergänzung miteinander verbindet. Dementsprechend bietet die Untersuchung neben einer Darstellung der Geschichte des »Schwarzen Korps« eine Analyse seiner inhaltlichen Konzeption, seines Sprachgebrauchs und seiner formalen Gestaltung. Behandelt werden im einzelnen die Geschichte der Kommunikatoren (I. Kapitel), der historische Kontext (II. Kapitel), die Abhängigkeiten von den politischen Instanzen (III. Kapitel), die thematischen Schwerpunkte (IV. Kapitel) und schließlich die sprachliche (V. Kapitel) und formale Gestaltung (VI. Kapitel). Als Fazit werden die Ergebnisse der vorangegangenen Darstellungen und Auswertungen als Profil- und Positionsbestimmung des »Schwarzen Korps« im "NS-Blätterwald" konzentriert vorgestellt.

Die vorliegende Arbeit untersucht die in den Jahren 1935 bis 1945 von Heinrich Himmler in seiner Funktion als Reichsführer SS herausgegebene Wochenzeitung der Schutzstaffeln der NSDAP. Mit einer zeitweiligen Auflagenhöhe von 1,08 Millionen Exemplaren wurde »Das Schwarze Korps. Zeitung der Schutzstaffeln der NSDAP. Organ der Reichsführung SS« - so der vollständige Titel - unter Führung seines Hauptschriftleiters, SS-Standartenführer Gunter d'Alquen, zur zweitgrößten Wochenzeitung nach dem »Reich«. Das Blatt erwarb sich als aggressiver Verfechter eines "kristallklaren Nationalsozialismus" bald den Ruf einer "Reichsbeschwerdestelle", indem es auf Zuschriften von Unzufriedenen und Denunzianten aus der Bevölkerung zurückgriff. In seinen Beiträgen prangerte es mit puristischem Eifer tatsächliche oder vermeindliche Mißstände im Land an, so daß es zu einer Vielzahl weltanschaulicher Konflikte und Kompetenzrivalitäten mit anderen Institutionen des NS-Herrschaftsapparates kam. Die Arbeit hat einen interdisziplinären Ansatz, der die Fächer Germanistik und Geschichte in gegenseitiger Ergänzung miteinander verbindet. Dementsprechend bietet die Untersuchung neben einer Darstellung der Geschichte des »Schwarzen Korps« eine Analyse seiner inhaltlichen Konzeption, seines Sprachgebrauchs und seiner formalen Gestaltung. Behandelt werden im einzelnen die Geschichte der Kommunikatoren (I. Kapitel), der historische Kontext (II. Kapitel), die Abhängigkeiten von den politischen Instanzen (III. Kapitel), die thematischen Schwerpunkte (IV. Kapitel) und schließlich die sprachliche (V. Kapitel) und formale Gestaltung (VI. Kapitel). Als Fazit werden die Ergebnisse der vorangegangenen Darstellungen und Auswertungen als Profil- und Positionsbestimmung des »Schwarzen Korps« im "NS-Blätterwald" konzentriert vorgestellt Einleitung Kapitel 1: Die Schriftleitung 1. Gunter d'Alquen: der Hauptschriftleiter 2. Rudolf aus den Ruthen: der Stellvertreter 3. Rolf d'Alquen: der Bruder 4. Die Schriftleiter: eine Auswahl Kapitel 2: Gründungsphase und Programm 1. Die Gründung des Schwarzen Korps 2. Die Kompetenzverteilung 3. Die Anfänge: Entwicklung von Auflage und Seitenumfang 4. Die Arbeitsweise 5. »Die Reinheit der Idee«: Aufgabe und Zielsetzung 6. Beurteilungen von Partei und SS Kapitel 3: »Es war des öfteren ein Seiltanz«: Das Jonglieren mit den Instanzen 1. Die Kontrollinstanzen 2. Das Verhältnis zu Himmler 3. Das Verhältnis zu Hitler 4. Das Verhältnis zu Goebbels 5. Kooperation und Konflikt mit dem SD 6. Der Konflikt mit dem Inlands-SD Kapitel 4: Thematische Schwerpunkte 1. Vorbemerkung 2. Das Feindbild »Kirche« 3. Antisemitismus im Schwarzen Korps 4. Antibolschewismus im Schwarzen Korps 5. Das Schwarze Korps und die Justiz 6. Konflikte mit Verwaltung und Bürokratie 7. Der Feind in der Mitte 8. Das Schwarze Korps und die SS: ›Vereinsblatt‹ und Propagandaorgan 9. »Feind aller Krankheit und Unnatur«: Die ›Antiwelt‹ 10. Das Medium nationalsozialistischer Erziehungsideale Kapitel 5: Die Sprache im Schwarzen Korps 1. Vorbemerkung: Zeitungssprache als Propagandasprache 2. Textfunktionen 3. Strategien 4. Sprachliche Mittel der Persuasion 5. Intentionen Kapitel 6: Design und Layout 1. Vorbemerkung 2. Makrotypographie 3. Seitenumbruch 4. Mikrotypographie 5. Akzentuierung 6. Elemente des SK-Artikels Zusammenfassung und Ausblick Anhang Führerdienstränge der SS Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Graphiken zur Auflagenentwicklung Bibliographie 1. Archivalische Quellen 2. Gedruckte Quellen 3. Zeitungen und Zeitschriften 4. Literatur Namensregister Die Arbeit untersucht die zwischen 1935 bis 1945 von Heinrich Himmler herausgegebene Wochenzeitung der SS" Das Schwarze Korps". Unter der Leitung seines Hauptschriftleiters Gunter d'Alquen wurde das Organ der Reichsführung SS bald zur auflagenstärksten Wochenzeitung nach dem" Reich". Ihrem interdisziplinären Charakter im Spannungsfeld von Geschichte und germanistischer Linguistik entsprechend, behandelt die Untersuchung im einzelnen die Geschichte der Schriftleitung, den historischen Kontext, die Abhängigkeiten von den politischen Instanzen, die thematischen Schwerpunkte sowie die sprachliche und formale Gestaltung der Zeitung. Abschließend wird auf der Grundlage der erarbeiteten Ergebnisse eine Profil- und Positionsbestimmung des" Schwarzen Korps"im "NS-Blätterwald" vorgenommen
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