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Das Ringen um die Zivilgesellschaft in der Türkei : Intellektuelle Diskurse, oppositionelle Gruppen und Soziale Bewegungen seit 1980

معرفی کتاب «Das Ringen um die Zivilgesellschaft in der Türkei : Intellektuelle Diskurse, oppositionelle Gruppen und Soziale Bewegungen seit 1980» نوشتهٔ Anil Al-Rebholz، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2013. این کتاب در 3 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Zivilgesellschaftsdiskurs wurde in der Türkei nach dem Militärputsch von 1980 populär. Anil Al-Rebholz fragt, ob das Aufkommen dieses Diskurses als Hinweis auf die Herausbildung von Zivilgesellschaft in der Türkei verstanden werden kann. Dabei wird die politisch-diskursive Praxis vier oppositioneller Gruppen untersucht. In den Interviews mit öffentlich bekannten Intellektuellen sowie mit den Protagonistinnen und Protagonisten dieser Bewegungen wird die Transformation der gesellschaftlichen Wissensproduktion und der politischen Praxis aufgezeigt. Jenseits kulturalistischer und orientalistischer Ansichten wird ein hegemonietheoretischer Ansatz entwickelt, der neue Perspektiven auf die gesellschaftliche Transformation in der Türkei der letzten 30 Jahre ermöglicht. Cover Das Ringen um die Zivilgesellschaft in der Türkei 1 Inhalt 6 Vorwort und Danksagung 12 Einleitung 16 1. Problemaufriss 16 2. Fragestellungen und Hypothesen 19 3. Begriffliches Instrumentarium 22 4. Feldforschung (Interviews, Methodologie und Auswertungsansatz) 29 5. Aufbau der Arbeit 34 I Theorien zur Zivilgesellschaft 38 I.1 Abriss zivilgesellschaftlicher Ansätze 39 I.2 Die Wurzeln der Zivilgesellschaft in der westeuropäischen Geschichte und die Trennung zwischen politischer, sozialer und wirtschaftlicher Sphäre 42 I.3 Wir brauchen eine Trennung zwischen Staat und Zivilgesellschaft! Oder: Zivilgesellschaft als eine Antwort auf die Krise des Wohlfahrtsstaats im Westen 44 I.4 Bürgerliches Kollektivbewusstsein als charakteristische Denkweise in der Zivilgesellschaft 48 I.5 Habermas’ Politische Öffentlichkeit: Diskursiver Schauplatz der Zivilgesellschaft 50 I.6 Feministische Interventionen in Habermas’ Öffentlichkeit 54 I.7 Zivilgesellschaft und der Kampf um die Grenzen des Politischen 61 I.8 Merkmale des normativ liberaldemokratischen Modells der Zivilgesellschaft 66 II Hegemonie und Intellektuelle bei Gramsci 70 II.1 Zivilgesellschaft, Hegemonie und Staat 70 II.2 Kultur, Intellektuelle und soziale Transformation 77 II.3 Zur gesellschaftlichen Position der Intellektuellen 85 II.4 Strukturelle Phänomenologie der Intellektuellen 87 II.4.1 Synthese der organischen Intellektuellen 87 II.4.2 Zur Identität der Intellektuellen – Zwischen Kultur der Massen und Kultur der Regierenden 89 II.4.3 Einbettung in der eigenen Tradition 90 III Der Kampf der Intellektuellen um die türkische Modernisierung 92 III.1 Einblicke in die Diskussion in der Periode nach 1980 92 III.2 Die Umschreibung der Modernisierungsgeschichte durch postkemalistische Intellektuelle 96 III.2.1 Vom osmanischen Bürokraten und kemalistischen Intellektuellen (Aydın) bis zum konservativ-islamischen Intellektuellen (Münevver) und liberal-demokratischen Intellektuellen (Entellektüel) 102 III.2.2 Die Grundlagen eines Kernkonflikts: pro-staatliche Elite vs. Traditional – Liberale 106 III.2.3 Die Spuren des Konflikts zwischen der pro-staatlichen Elite und den Traditional-Liberalen in der Geschichte 108 IV Zur Einbettung des Zivilgesellschaftsdiskurses in der Periode nach 1980 112 IV.1 Zur wirtschaftlichen und politischen Situation in den 1980er-Jahren: liberale Restrukturierung 112 IV.2 Zum sozio-kulturellen Wandel in den 1980er-Jahren 118 IV.3 Die Wurzeln und Anhänger des Zivilgesellschaftsdiskurses 125 IV.3.1 Der Starker-Staat-Diskurs 127 IV.4 Bestandteile der Zivilgesellschaftsdiskurse 129 IV.4.1 Differenz, unterschiedliche Identitäten, Vielstimmigkeit und Pluralismus 132 IV.4.2 Islam und Stiftungstradition im Osmanischen Reich 134 IV.4.3 Das Verhältnis zwischen Staat und Individuum 136 IV.4.4 Rationalität 137 IV.4.5 Soziale Bewegungen 138 IV.5 Pluralismus im Zivilgesellschaftsdiskurs 139 IV.6 Der Islam als potenzielle Quelle einer Protestkultur gegen die modernisierende Staatsideologie – die Inkorporation des Islams in das Modernisierungsprojekt der Republik Türkei 142 IV.7 Kritik des liberal-normativen Verständnisses von Zivilgesellschaft 152 IV.8 Kritik des post-kemalistischen liberalen Diskurses 153 V Frauenbewegung und Zivilgesellschaft in der Türkei 162 V.1 Die Entstehung der neuen Frauenbewegung im Zeitraum nach 1980 162 V.2 Die Entwicklung der feministischen Wissenschaft in der Türkei 168 V.3 Die Auseinandersetzung des Feminismus mit den vier dominanten Ideologien: Kritik an kemalistischen, sozialistischen, islamischen und patriarchalen Frauenbildern 171 V.3.1 Die Auseinandersetzung mit dem kemalistischen Projekt und dem türkischen Nationalismus 171 V.3.2 Die Auseinandersetzung mit der linken Ideologie 178 V.3.3 Die Auseinandersetzung mit dem politischen Islam 180 V.3.4 Die Auseinandersetzung mit dem patriarchalen System 184 V.4 Die Phase der Institutionalisierung, Diversifizierung und Pluralisierung der feministischen Bewegung 185 V.5 Der Beitrag der feministischen Bewegung zur demokratischen Kultur und Zivilgesellschaft 190 VI Oppositionelle Politik: Bewegungen, Organisationen und Protagonistinnen 198 VI.1 Die türkische Frauenbewegung 198 VI.1.1 Das Aufkommen und die Entwicklung des Zweite-Welle-Feminismus in der Türkei – Die Phase von 1975 bis zu Beginn der 1990er-Jahre 198 VI.1.2 Themen und Dynamiken in der Bewegung des Zweite-Welle-Feminismus 205 VI.1.3 Organisationen 220 VI.1.4 Auswertung der Interviews: Die türkische Frauenbewegung 235 VI.2 Die kurdische Frauenbewegung 258 VI.2.1 Die Politisierung der kurdischen Feministinnen: Die Auseinandersetzungen mit der kurdischen Nationalbefreiungspolitik, mit dem türkischen Staat und dem „türkischen“ Feminismus: Themen und Positionen 258 VI.2.2 Kurdische Feministinnen auf der Agenda des türkischen Feminismus 263 VI.2.3 Organisationen 266 VI.2.4 Auswertung der Interviews – kurdische Frauenbewegung 269 VI.3 Die Menschenrechtsbewegung und die liberale Bewegung 286 VI.3.1 Die Menschenrechtsbewegung 287 VI.3.2 Die liberale Bewegung 294 VII Begriffe und bewegungspolitische Dynamiken in der oppositionellen Politik 304 VII.1 Staat und Zivilgesellschaft – Begriffe in der politischen Praxis 304 VII.1.1 Kritik an der Trennung zwischen zivilgesellschaftlichem und staatlichem Bereich (Verschränkung der Zivilgesellschaft mit dem staatlichem Bereich) 305 VII.1.2 Das Bild des omnipotenten türkischen Staates im feministischen Diskurs 310 VII.1.3 Die öffentliche und private Sphäre – die Trennung als dominierendes Modell im feministischen Diskurs und in der feministischen Politik 312 VII.1.4 Professionalisierung und „NGO-isierung“ der Frauenbewegung in der Türkei: Kritik des Projekt-Feminismus 315 VII.I.5 Formen und Kulturen der oppositionellen Politik in der Türkei 316 VII.2 Das Verhältnis zwischen Sozialen Bewegungen, NGOs und dem Staat in der Türkei 319 VII.2.1 Zur politischen Wirksamkeit der Sozialen Bewegungen 320 VII.2.2 Kult der Opposition: Kontinuitäten und Brüche in der Aktionskultur der oppositionellen Gruppen in der Türkei 328 VII.2.3 Der Kontakt und Austausch mit dem Ausland – Unterstützung durch transnationale NGO-Netzwerke 330 VII.2.4 Neue Parameter der Politik im post-nationalen Zeitraum – Das Miteinander von Konflikt und Kooperation zwischen NGOs und türkischem Staat 333 VIII Schlussbetrachtungen: Vorschlag für ein analytisches Modell zur Transformation hegemonialer Verhältnisse nach dem Militärputsch (1980) – die wichtigsten Merkmale 344 VIII.1 Internationalisierung des Staates 345 VIII.2 Prekäre Hegemonie 347 VIII.3 Merkmale der neuen Hegemonie 351 VIII.3.1 Neoliberale Restrukturierung von Staat-Gesellschaft-Verhältnissen 352 VIII.3.2 Apolitisierung 355 VIII.3.3 Islamisierung der Gesellschaft 356 VIII.3.4 Militarisierung 360 VIII.3.5 Soziale Bewegungen und das Aufkommen von Identity Politics 362 VIII.3.6 Von sozialen Bewegungen zu NGOs: Die NGO-isierung der Zivilgesellschaft in der Türkei 370 VIII.4 Der Zivilgesellschaftsdiskurs – Konstruktion des neoliberalen Wahrheitsregimes? 372 Bibliographie und Anhang 380 Der Zivilgesellschaftsdiskurs wurde in der Türkei nach dem Militärputsch von 1980 populär. Anil Al-Rebholz fragt, ob das Aufkommen dieses Diskurses als Hinweis auf die Herausbildung von Zivilgesellschaft in der Türkei verstanden werden kann. Dabei wird die politisch-diskursive Praxis vier oppositioneller Gruppen untersucht. In den Interviews mit öffentlich bekannten Intellektuellen sowie mit den Protagonistinnen und Protagonisten dieser Bewegungen wird die Transformation der gesellschaftlichen Wissensproduktion und der politischen Praxis aufgezeigt. Jenseits kulturalistischer und orientalistischer Ansichten wird ein hegemonietheoretischer Ansatz entwickelt, der neue Perspektiven auf die gesellschaftliche Transformation in der Türkei der letzten 30 Jahre ermöglicht. Vorwort und Danksagung | 11 Einleitung | 15 1. Problemaufriss | 15 2. Fragestellungen und Hypothesen | 18 3. Begriffliches Instrumentarium | 21 4. Feldforschung (Interviews, Methodologie und Auswertungsansatz) | 28 5. Aufbau der Arbeit | 33 I Theorien zur Zivilgesellschaft | 37 I.1 Abriss zivilgesellschaftlicher Ansätze | 38 I.2 Die Wurzeln der Zivilgesellschaft in der westeuropäischen Geschichte und die Trennung zwischen politischer, sozialer und wirtschaftlicher Sphäre | 41 I.3 Wir brauchen eine Trennung zwischen Staat und Zivilgesellschaft! Oder: Zivilgesellschaft als eine Antwort auf die Krise des Wohlfahrtsstaats im Westen | 43 I.4 Bürgerliches Kollektivbewusstsein als charakteristische Denkweise in der Zivilgesellschaft | 47 I.5 Habermas’ Politische Öffentlichkeit: Diskursiver Schauplatz der Zivilgesellschaft | 49 I.6 Feministische Interventionen in Habermas’ Öffentlichkeit | 53 I.7 Zivilgesellschaft und der Kampf um die Grenzen des Politischen | 60 I.8 Merkmale des normativ liberaldemokratischen Modells der Zivilgesellschaft | 65 II Hegemonie und Intellektuelle bei Gramsci | 69 II.1 Zivilgesellschaft, Hegemonie und Staat | 69 II.2 Kultur, Intellektuelle und soziale Transformation | 76 II.3 Zur gesellschaftlichen Position der Intellektuellen | 84 II.4 Strukturelle Phänomenologie der Intellektuellen | 86 II.4.1 Synthese der organischen Intellektuellen | 86 II.4.2 Zur Identität der Intellektuellen – Zwischen Kultur der Massen und Kultur der Regierenden | 88 II.4.3 Einbettung in der eigenen Tradition | 89III Der Kampf der Intellektuellen um die türkische Modernisierung | 91 III.1 Einblicke in die Diskussion in der Periode nach 1980 | 91 III.2 Die Umschreibung der Modernisierungsgeschichte durch postkemalistische Intellektuelle | 95 III.2.1 Vom osmanischen Bürokraten und kemalistischen Intellektuellen (Aydın) bis zum konservativ-islamischen Intellektuellen (Münevver) und liberal-demokratischen Intellektuellen (Entellektüel) | 101 III.2.2 Die Grundlagen eines Kernkonflikts: pro-staatliche Elite vs. Traditional – Liberale | 105 III.2.3 Die Spuren des Konflikts zwischen der pro-staatlichen Elite und den Traditional-Liberalen in der Geschichte | 107 IV Zur Einbettung des Zivilgesellschaftsdiskurses in der Periode nach 1980 | 111 IV.1 Zur wirtschaftlichen und politischen Situation in den 1980er-Jahren: liberale Restrukturierung | 111 IV.2 Zum sozio-kulturellen Wandel in den 1980er-Jahren | 117 IV.3 Die Wurzeln und Anhänger des Zivilgesellschaftsdiskurses | 124 IV.3.1 Der Starker-Staat-Diskurs | 126 IV.4 Bestandteile der Zivilgesellschaftsdiskurse | 128 IV.4.1 Differenz, unterschiedliche Identitäten, Vielstimmigkeit und Pluralismus | 131 IV.4.2 Islam und Stiftungstradition im Osmanischen Reich | 133 IV.4.3 Das Verhältnis zwischen Staat und Individuum | 135 IV.4.4 Rationalität | 136 IV.4.5 Soziale Bewegungen | 137 IV.5 Pluralismus im Zivilgesellschaftsdiskurs | 138 IV.6 Der Islam als potenzielle Quelle einer Protestkultur gegen die modernisierende Staatsideologie – die Inkorporation des Islams in das Modernisierungsprojekt der Republik Türkei | 141 IV.7 Kritik des liberal-normativen Verständnisses von Zivilgesellschaft | 151 IV.8 Kritik des post-kemalistischen liberalen Diskurses | 152V Frauenbewegung und Zivilgesellschaft in der Türkei | 161 V.1 Die Entstehung der neuen Frauenbewegung im Zeitraum nach 1980 | 161 V.2 Die Entwicklung der feministischen Wissenschaft in der Türkei | 167 V.3 Die Auseinandersetzung des Feminismus mit den vier dominanten Ideologien: Kritik an kemalistischen, sozialistischen, islamischen und patriarchalen Frauenbildern | 170 V.3.1 Die Auseinandersetzung mit dem kemalistischen Projekt und dem türkischen Nationalismus | 170 V.3.2 Die Auseinandersetzung mit der linken Ideologie | 177 V.3.3 Die Auseinandersetzung mit dem politischen Islam | 179 V.3.4 Die Auseinandersetzung mit dem patriarchalen System | 183 V.4 Die Phase der Institutionalisierung, Diversifizierung und Pluralisierung der feministischen Bewegung | 184 V.5 Der Beitrag der feministischen Bewegung zur demokratischen Kultur und Zivilgesellschaft | 189 VI Oppositionelle Politik: Bewegungen, Organisationen und Protagonistinnen | 197 VI.1 Die türkische Frauenbewegung | 197 VI.1.1 Das Aufkommen und die Entwicklung des Zweite-Welle-Feminismus in der Türkei – Die Phase von 1975 bis zu Beginn der 1990er-Jahre | 197 VI.1.2 Themen und Dynamiken in der Bewegung des Zweite-Welle-Feminismus | 204 VI.1.3 Organisationen | 219 VI.1.4 Auswertung der Interviews: Die türkische Frauenbewegung | 234 VI.2 Die kurdische Frauenbewegung | 257 VI.2.1 Die Politisierung der kurdischen Feministinnen: Die Auseinandersetzungen mit der kurdischen Nationalbefreiungspolitik, mit dem türkischen Staat und dem „türkischen“ Feminismus: Themen und Positionen | 257 VI.2.2 Kurdische Feministinnen auf der Agenda des türkischen Feminismus | 262 VI.2.3 Organisationen | 265 VI.2.4 Auswertung der Interviews – kurdische Frauenbewegung | 268VI.3 Die Menschenrechtsbewegung und die liberale Bewegung | 285 VI.3.1 Die Menschenrechtsbewegung | 286 VI.3.2 Die liberale Bewegung | 293 VII Begriffe und bewegungspolitische Dynamiken in der oppositionellen Politik | 303 VII.1 Staat und Zivilgesellschaft – Begriffe in der politischen Praxis | 303 VII.1.1 Kritik an der Trennung zwischen zivilgesellschaftlichem und staatlichem Bereich (Verschränkung der Zivilgesellschaft mit dem staatlichem Bereich) | 304 VII.1.2 Das Bild des omnipotenten türkischen Staates im feministischen Diskurs | 309 VII.1.3 Die öffentliche und private Sphäre – die Trennung als dominierendes Modell im feministischen Diskurs und in der feministischen Politik | 311 VII.1.4 Professionalisierung und „NGO-isierung“ der Frauenbewegung in der Türkei: Kritik des Projekt-Feminismus | 314 VII.I.5 Formen und Kulturen der oppositionellen Politik in der Türkei | 315 VII.2 Das Verhältnis zwischen Sozialen Bewegungen, NGOs und dem Staat in der Türkei | 318 VII.2.1 Zur politischen Wirksamkeit der Sozialen Bewegungen | 319 VII.2.2 Kult der Opposition: Kontinuitäten und Brüche in der Aktionskultur der oppositionellen Gruppen in der Türkei | 327 VII.2.3 Der Kontakt und Austausch mit dem Ausland – Unterstützung durch transnationale NGO-Netzwerke | 329 VII.2.4 Neue Parameter der Politik im post-nationalen Zeitraum – Das Miteinander von Konflikt und Kooperation zwischen NGOs und türkischem Staat | 332VIII Schlussbetrachtungen: Vorschlag für ein analytisches Modell zur Transformation hegemonialer Verhältnisse nach dem Militärputsch (1980) – die wichtigsten Merkmale | 343 VIII.1 Internationalisierung des Staates | 344 VIII.2 Prekäre Hegemonie | 346 VIII.3 Merkmale der neuen Hegemonie | 350 VIII.3.1 Neoliberale Restrukturierung von Staat-Gesellschaft-Verhältnissen | 351 VIII.3.2 Apolitisierung | 354 VIII.3.3 Islamisierung der Gesellschaft | 355 VIII.3.4 Militarisierung | 359 VIII.3.5 Soziale Bewegungen und das Aufkommen von Identity Politics | 361 VIII.3.6 Von sozialen Bewegungen zu NGOs: Die NGO-isierung der Zivilgesellschaft in der Türkei | 369 VIII.4 Der Zivilgesellschaftsdiskurs – Konstruktion des neoliberalen Wahrheitsregimes? | 371 Bibliographie und Anhang | 379 Long description: Der Zivilgesellschaftsdiskurs wurde in der Türkei nach dem Militärputsch von 1980 populär. Anil Al-Rebholz fragt, ob das Aufkommen dieses Diskurses als Hinweis auf die Herausbildung von Zivilgesellschaft in der Türkei verstanden werden kann. Dabei wird die politisch-diskursive Praxis vier oppositioneller Gruppen untersucht. In den Interviews mit öffentlich bekannten Intellektuellen sowie mit den Protagonistinnen und Protagonisten dieser Bewegungen wird die Transformation der gesellschaftlichen Wissensproduktion und der politischen Praxis aufgezeigt. Jenseits kulturalistischer und orientalistischer Ansichten wird ein hegemonietheoretischer Ansatz entwickelt, der neue Perspektiven auf die gesellschaftliche Transformation in der Türkei der letzten 30 Jahre ermöglicht.; Review quote: Besprochen in: Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung, 24.06.2013, Caner Aver Zeitschrift für Politik, 4 (2013), Georg F. Simet
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