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Das Projekt Futurologie : Über Zukunft und Fortschritt in der Bundesrepublik 1952-1982

معرفی کتاب «Das Projekt Futurologie : Über Zukunft und Fortschritt in der Bundesrepublik 1952-1982» نوشتهٔ Achim Eberspächer; Verlag Ferdinand Schöningh، منتشرشده توسط نشر Brill/Ferdinand Schoenigh در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Futurologie war das Symptom einer Epochenwende. Heute steht sie für fortschrittsbegeisterte bunte Zukunftsbilder von Atom-Autos oder Städten im Weltraum. Tatsächlich jedoch beruhte sie zuallererst auf Fortschrittskritik. Intellektuelle wie Ossip Flechtheim, Robert Jungk oder Karl Steinbuch plädierten nicht aus Euphorie für eine Wissenschaft der Zukunft, sondern um den problematischen Folgen des technischen Fortschritts beizukommen. Achim Eberspächer erzählt die Geschichte der Futurologie in der Bundesrepublik entlang ihrer Protagonisten, die um 1970 eine beachtliche Wirkung in Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit erzielten. Er deckt die Medienpräsenz der Futurologie und ihr Wechselspiel mit den populären Technikvisionen der 1960er-Jahre auf. Auf diese Weise gelingt es ihm, ihren rasanten Aufstieg, aber auch ihren ebenso schnellen Niedergang zu erklären. DAS PROJEKT FUTUROLOGIE: Über Zukunft und Fortschritt in der Bundesrepublik 1952–1982 INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG Futurologie als Form methodischen Zukunftsdenkens Die 1960er- und 1970er-Jahre als Transformationszeit Relevante Forschungsliteratur Flechtheim, Jungk, Steinbuch – Annäherung über die drei Hauptdarsteller 1 DIE VORAUSSETZUNGEN 1943–1962 1.1 „Die Zukunft hat schon begonnen“ 1.2 „Futurology“: Flechtheims Flaschenpost 1.3 Raumfahrt und Kernenergie: wirkmächtige Technikvisionen 1.4 Kritik am technischen Fortschritt und seinen Folgen 1.5 Wettlauf um Prognosen: Fragmente einer Wissenschaft der Zukunft Zwischenbilanz: Neue Erschließungen der Zukunft 2 DER AUFSTIFG 1963–1966 2.1 „Modelle für eine neue Welt“: der qualitativ-normative Beginn 2.2 Die Zukunft errechnen: der quantitativ-explorative Beginn 2.3 Etablierte ältere Gelehrte: die Protagonisten 2.4 Gesellschaften mit beschränkter Wirkung: die ersten Institutionen 2.5 Futurologie steht zur Debatte: das Darmstädter Gespräch 1966 2.6 Beglaubigte Technikvisonen und Futurologie als Medienthema Zwischenbilanz: Umgang mit einer „Zukunft ohne Vorbild“ 3 HÖHERPUNKT UND KRISE 1967–1970 3.1 Programme, Präsenz und Institutionen mit Potenzial 3.2 Populäre Futurologie: die riskante Allianz mit den Technikvisionen 3.3 Politische und theoretische Kritik: Grundsatzdebatten im Zenit 3.4 Weitere Institutionalisierung und erste Konflikte 3.5 Systems 69: der Kongress der verpassten Chance 3.6 Das Ende der personellen Einheit Zwischenbilanz: Unter dem Druck des schnellen Erfolgs 4 NIEDERGANG UND ENDE 1971–1982 4.1 Abgenutzte Argumente: die letzten Debatten 4.2 Beratungsprojekte und verblassende Ideale 4.3 „Die Grenzen des Wachstums“ 4.4 Populäres Zukunftswissen im Stimmungsumschwung 4.5 Rückzüge der Protagonisten statt zweiter Phase der Futurologie 4.6 Auflösung der Institutionen und des Projekts Futurologie Zwischenbilanz: Rückzüge statt überzeugender Anwendung FAZIT NACHWORT ABküRZUNGEN ABBILUNGSVERZEICHNIS QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS Archivquellen Zeitungen und Zeitschriften Literatur PERSONENREGISTER

Futurologie war das Symptom einer Epochenwende. Heute steht sie für fortschrittsbegeisterte, bunte Zukunftsbilder von Atom-Autos oder Städten im Weltraum. Tatsächlich jedoch beruhte sie zuallererst auf Fortschrittskritik.Intellektuelle wie Ossip Flechtheim, Robert Jungk oder Karl Steinbuch plädierten nicht aus Euphorie für eine Wissenschaft der Zukunft, sondern um den problematischen Folgen des technischen Fortschritts beizukommen. Achim Eberspächer erzählt die Geschichte der Futurologie in der Bundesrepublik entlang ihrer Protagonisten, die um 1970 eine beachtliche Wirkung in Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit erzielten. Er deckt die Medienpräsenz der Futurologie und ihr Wechselspiel mit den populären Technikvisionen der 1960er-Jahre auf. Auf diese Weise gelingt es ihm, ihren rasanten Aufstieg, aber auch ihren ebenso schnellen Niedergang zu erklären.

Futurologie war das Symptom einer Epochenwende. Heute steht sie für fortschrittsbegeisterte, bunte Zukunftsbilder von Atom-Autos oder Städten im Weltraum. Tatsächlich jedoch beruhte sie zuallererst auf Fortschrittskritik.0Intellektuelle wie Ossip Flechtheim, Robert Jungk oder Karl Steinbuch plädierten nicht aus Euphorie für eine Wissenschaft der Zukunft, sondern um den problematischen Folgen des technischen Fortschritts beizukommen. Achim Eberspächer erzählt die Geschichte der Futurologie in der Bundesrepublik entlang ihrer Protagonisten, die um 1970 eine beachtliche Wirkung in Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit erzielten. Er deckt die Medienpräsenz der Futurologie und ihr Wechselspiel mit den populären Technikvisionen der 1960er-Jahre auf. Auf diese Weise gelingt es ihm, ihren rasanten Aufstieg, aber auch ihren ebenso schnellen Niedergang zu erklären
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