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Das persönliche Gebet bei den Hethitern: Eine textlinguistische Untersuchung

معرفی کتاب «Das persönliche Gebet bei den Hethitern: Eine textlinguistische Untersuchung» نوشتهٔ Alexandra Daues und Elisabeth Rieken; unter Mitwirkung von Jürgen Lorenz، منتشرشده توسط نشر Harrassowitz در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Als Zeugnisse tiefer Religiosität dokumentieren die persönlichen Gebete der Hethiter aus dem 2. Jahrtausend v.Chr. das menschliche Leiden und die Hoffnung auf Hilfe durch die Götter. Neben den einfacheren Gebeten aus der einheimisch-anatolischen Ritualtradition entstand – zunächst in enger Anlehnung an mesopotamische Vorbilder – seit mittelhethitischer Zeit eine neue Textgattung, deren hoch entwickelter literarischer Ausdruck sich zunehmend eigenständig weiterentwickelte. Auf der Grundlage einer neuen Edition der hethitischen Gebetstexte inklusive deutscher Übersetzung bietet der vorliegende Band eine umfassende textsortenlinguistische und stilistische Analyse. Während auf der Ebene der Makrostruktur jeder Gebetstext als ein in sich kohärenter Einzeltext begriffen wird, der eine Klassifikation seiner Strukturelemente und ihrer argumentativen Beziehungen zueinander erlaubt, zeigt die Analyse der Mikrostruktur, auf welchen sprachlichen Ebenen die hethitischen Verfasser vorgegebenen Textmustern gefolgt sind und wo sich ihnen Spielräume zur individuellen Gestaltung boten. Dabei offenbaren sich die hethitischen Gebete als ein zentraler Bestandteil der hethitischen Literatur, der über ein reiches Sortiment an Stilmitteln ebenso verfügt wie über ein hohes Maß an poetischer Tiefe und intertextuellen Bezügen. Daraus folgt eine grundlegende Neubewertung der hethitischen Gebete als Textsorte und literarische Gattung. Cover Title pages Inhaltsverzeichnis Vorwort Abkürzungen 1 Einleitung 1.1 Fragestellung und Ziel 1.2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung des Korpus 1.3 Forschungsgeschichtlicher Überblick 1.4 Methode und Aufbau der Arbeit 2 Gesamttexte: Textexterne Faktoren 2.1 Intention der Gesamttexte („Textfunktion“) 2.2 Am Kommunikationsprozess beteiligte Akteure 2.3 Kommunikationsmedium und Gültigkeitsdauer der Texte 2.4 Kommunikationsbereich und zugrunde liegende Konzeptionalisierung 3 Textmuster der Gesamttexte 3.1 Klassifikationskriterien für die Strukturelemente 3.2 Strukturanalysen der Texte 3.2.1 CTH 374 Gebet eines Königs an den Sonnengott 3.2.2 CTH 375.1 Gebet Arnuwandas I. und Ašmunikkals an die Sonnengöttin von Arinna 3.2.3 CTH 373 Kantuzilis Gebet an den Sonnengott 3.2.4 CTH 372 Hymne und Gebet an die Sonne 3.2.5 CTH 376.1 Hymnen und Gebete an die Sonnengöttin von Arinna 3.2.6 CTH 377 Hymne und Gebet Muršilis II. an den Gott Telipinu 3.2.7 CTH 378.1 „Erstes“ Pestgebet Muršilis II. 3.2.8 CTH 378.2 „Zweites“ Pestgebet Muršilis II. 3.2.9 CTH 378.3 „Drittes“ Pestgebet Muršilis II. 3.2.10 CTH 378.4 „Viertes“ Pestgebet Muršilis II. 3.2.11 CTH 380.1 Gebet für die Genesung von Gaššuliyawia 3.2.12 CTH 381 Gebet Muwatallis II. an die Götterversammlung 3.2.13 CTH 382 Gebet Muwatallis II. an den Wettergott von Kummanni 3.2.14 CTH 383.1 Gebet Ḫattušilis III. und der Puduḫepa an die Sonnengöttin von Arinna 3.2.15 CTH 384.1 Gebet der Puduḫepa an die Sonnengöttin von Arinna 3.3 Grundstruktur 3.3.1 Bittpassage: Zentrale Bitten und ihre Stützbitten 3.3.2 Ausführungssichernde Bitten 3.3.3 Falldarlegungs- und Opferdeklaration 3.3.4 Negative Konsequenzen göttlichen Handelns 3.3.5 Gelübde 3.3.6 Positive Konsequenzen göttlichen Handelns 3.3.7 Normen 3.3.8 Zusage von Korrekturmaßnahmen 3.3.9 Anrede und Hymnus 3.3.10 Falldarlegung 3.3.11 Einleitende Kontextualisierung 3.3.12 Zusammenfassung: Die Kohärenz des Gesamttexts 3.4 Überleitungen 3.5 Adressatenstruktur: Teilgebete und Gebetsteile 3.5.1 Einbettungsstruktur 3.5.2 Additionsstruktur 3.5.3 Verknüpfungsstruktur 3.5.4 Eingliedrige Adressatenstruktur 3.6 Serialisierung der Strukturelemente 4 Textmuster der Strukturelemente 4.1 Bittpassage: Zentrale Bitten und ihre Stützbitten 4.2 Ausführungssichernde Bitten 4.3 Deklarationen 4.4 Negative Konsequenzen göttlichen Handelns 4.5 Gelübde 4.6 Positive Konsequenzen göttlichen Handelns 4.7 Normen 4.8 Zusage von Korrekturmaßnahmen 4.9 Anrede und Hymnus 4.10 Falldarlegung 4.11 Einleitende Kontextualisierung 4.12 Synthese 5 Von der Stilistik zur Dramaturgie 5.1 Methode und Zielsetzung 5.2 Das Kolon als zentrale Gliederungseinheit 5.3 Die Sonnengottgebete 5.3.1 CTH 372 Hymne und Gebet an die Sonne 5.3.2 CTH 373 Kantuzilis Gebet an den Sonnengott 5.4 Das Gebet Muršilis II. an die Sonnengöttin von Arinna und die Pestgebete 5.4.1 CTH 376.1 Hymnen und Gebete an die Sonnengöttin von Arinna 5.4.2 CTH 378.1 „Erstes“ Pestgebet Muršilis II. 5.4.3 CTH 378.2 „Zweites“ Pestgebet Muršilis II. 5.5 CTH 381 Gebet Muwatallis II. an die Götterversammlung 5.6 Die Gebete Ḫattušilis III. und der Puduḫepa 5.6.1 CTH 383.1 Gebet Ḫattušilis III. und der Puduḫepa an die Sonnengöttin von Arinna 5.6.2 CTH 384.1 Gebet der Puduḫepa an die Sonnengöttin von Arinna 5.7 Synthese 6 Schluss Anhang CTH 374 Gebet eines Königs an den Sonnengott – Text CTH 374 Gebet eines Königs an den Sonnengott – Übersetzung CTH 375.1 Gebet Arnuwandas I. und Ašmunikkals an die Sonnengöttin von Arinna – Text CTH 375.1 Gebet Arnuwandas I. und Ašmunikkals an die Sonnengöttin von Arinna – Übersetzung CTH 373 Kantuzilis Gebet an den Sonnengott – Text CTH 373 Kantuzilis Gebet an den Sonnengott – Übersetzung CTH 372 Hymne und Gebet an die Sonne – Text CTH 372 Hymne und Gebet an die Sonne – Übersetzung CTH 376.1 Hymnen und Gebete an die Sonnengöttin von Arinna – Text CTH 376.1 Hymnen und Gebete an die Sonnengöttin von Arinna – Übersetzung CTH 377 Hymne und Gebet Muršilis II. an den Gott Telipinu – Text CTH 377 Hymne und Gebet Muršilis II. an den Gott Telipinu – Übersetzung CTH 378.1 „Erstes“ Pestgebet Muršilis II. – Text CTH 378.1 „Erstes“ Pestgebet Muršilis II. – Übersetzung CTH 378.2 „Zweites“ Pestgebet Muršilis II. – Text CTH 378.2 „Zweites“ Pestgebet Muršilis II. – Übersetzung CTH 378.3 „Drittes“ Pestgebet Muršilis II. – Text CTH 378.3 „Drittes“ Pestgebet Muršilis II. – Übersetzung CTH 378.4 „Viertes“ Pestgebet Muršilis II. – Text CTH 378.4 „Viertes“ Pestgebet Muršilis II. – Übersetzung CTH 380.1 Gebet für die Genesung von Gaššuliyawia – Text CTH 380.1 Gebet für die Genesung von Gaššuliyawia – Übersetzung CTH 381 Gebet Muwatallis II. an die Götterversammlung – Text CTH 381 Gebet Muwatallis II. an die Götterversammlung – Übersetzung CTH 382 Gebet Muwatallis II. an den Wettergott von Kummanni – Text CTH 382 Gebet Muwatallis II. an den Wettergott von Kummanni – Übersetzung CTH 383.1 Gebet Ḫattušilis III. und der Puduḫepa an die Sonnengöttin von Arinna – Text CTH 383.1 Gebet Ḫattušilis III. und der Puduḫepa an die Sonnengöttin von Arinna – Übersetzung CTH 384.1 Gebet der Puduḫepa an die Sonnengöttin von Arinna – Text CTH 384.1 Gebet der Puduḫepa an die Sonnengöttin von Arinna – Übersetzung Siglen Literatur "Als Zeugnisse tiefer Religiosität dokumentieren die persönlichen Gebete der Hethiter aus dem 2. Jahrtausend v.Chr. das menschliche Leiden und die Hoffnung auf Hilfe durch die Götter. Neben den einfacheren Gebeten aus der einheimisch-anatolischen Ritualtradition entstand - zunächst in enger Anlehnung an mesopotamische Vorbilder - seit mittelhethitischer Zeit eine neue Textgattung, deren hoch entwickelter literarischer Ausdruck sich zunehmend eigenständig weiterentwickelte. Auf der Grundlage einer neuen Edition der hethitischen Gebetstexte inklusive deutscher Übersetzung bietet der vorliegende Band eine umfassende textsortenlinguistische und stilistische Analyse. Während auf der Ebene der Makrostruktur jeder Gebetstext als ein in sich kohärenter Einzeltext begriffen wird, der eine Klassifikation seiner Strukturelemente und ihrer argumentativen Beziehungen zueinander erlaubt, zeigt die Analyse der Mikrostruktur, auf welchen sprachlichen Ebenen die hethitischen Verfasser vorgegebenen Textmustern gefolgt sind und wo sich ihnen Spielräume zur individuellen Gestaltung boten. Dabei offenbaren sich die hethitischen Gebete als ein zentraler Bestandteil der hethitischen Literatur, der über ein reiches Sortiment an Stilmitteln ebenso verfügt wie über ein hohes Mass an poetischer Tiefe und intertextuellen Bezügen. Daraus folgt eine grundlegende Neubewertung der hethitischen Gebete als Textsorte und literarische Gattung." "As evidence of deep religiousness, the personal prayers of the Hittites from a 2nd millennium BC document shows human suffering, hope and for help from the gods. In addition to the simpler prayers from the local-Anatolian ritual tradition emerged - initially in close reference to Mesopotamian role models - since the mid-Hittite period, a new genre of text whose sophisticated literary expression developed increasingly independently. Based on a new edition of Hittite prayer texts including German translation, the present volume offers a comprehensive textual linguistic and stylistic analysis. While at the level of the macrostructure, each prayer text is understood as a coherent single text which allows a classification of its structural elements and their argumentative relations. The analysis of the microstructure shows at linguistic levels that the Hittite authors have followed given text patterns and where there are spaces for individual design. The Hittite prayers reveal themselves to be a central component of Hittite literature, which has a rich assortment of stylistic devices as well as a high degree of poetic depth and intertextual references. From this follows a fundamental reassessment of Hittite prayer as a type of text and literary genre." -- publisher

Als Zeugnisse tiefer Religiosität dokumentieren die persönlichen Gebete der Hethiter aus dem 2. Jahrtausend v.Chr. das menschliche Leiden und die Hoffnung auf Hilfe durch die Götter. Neben den einfacheren Gebeten aus der einheimisch-anatolischen Ritualtradition entstand – zunächst in enger Anlehnung an mesopotamische Vorbilder – seit mittelhethitischer Zeit eine neue Textgattung, deren hoch entwickelter literarischer Ausdruck sich zunehmend eigenständig weiterentwickelte.Auf der Grundlage einer neuen Edition der hethitischen Gebetstexte inklusive deutscher Übersetzung bietet der vorliegende Band eine umfassende textsortenlinguistische und stilistische Analyse. Während auf der Ebene der Makrostruktur jeder Gebetstext als ein in sich kohärenter Einzeltext begriffen wird, der eine Klassifikation seiner Strukturelemente und ihrer argumentativen Beziehungen zueinander erlaubt, zeigt die Analyse der Mikrostruktur, auf welchen sprachlichen Ebenen die hethitischen Verfasser vorgegebenen Textmustern gefolgt sind und wo sich ihnen Spielräume zur individuellen Gestaltung boten. Dabei offenbaren sich die hethitischen Gebete als ein zentraler Bestandteil der hethitischen Literatur, der über ein reiches Sortiment an Stilmitteln ebenso verfügt wie über ein hohes Maß an poetischer Tiefe und intertextuellen Bezügen. Daraus folgt eine grundlegende Neubewertung der hethitischen Gebete als Textsorte und literarische Gattung.

"As evidence of deep religiousness, the personal prayers of the Hittites from a 2nd millennium BC document shows human suffering, and hope for help from the gods. In addition to the simpler prayers from the local-Anatolian ritual tradition emerged - initially in close reference to Mesopotamian role models - since the mid-Hittite period, a new genre of text whose sophisticated literary expression developed increasingly independently. Based on a new edition of Hittite prayer texts including German translation, the present volume offers a comprehensive textual linguistic and stylistic analysis. While at the level of the macrostructure, each prayer text is understood as a coherent single text which allows a classification of its structural elements and their argumentative relations. The analysis of the microstructure shows at linguistic levels that the Hittite authors have followed given text patterns and where there are spaces for individual design. The Hittite prayers reveal themselves to be a central component of Hittite literature, which has a rich assortment of stylistic devices as well as a high degree of poetic depth and intertextual references. From this follows a fundamental reassessment of Hittite prayer as a type of text and literary genre."--Publisher
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