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Das ökonomische Laboratop : Eine soziologische Ethnographie des wirtschaftswissenschaftlichen Experimentierens

معرفی کتاب «Das ökonomische Laboratop : Eine soziologische Ethnographie des wirtschaftswissenschaftlichen Experimentierens» نوشتهٔ Juliane Haus (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint: Springer VS در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Dieses Open-Access-Buch ist die erste soziologische Ethnographie, die sich der Forschungspraxis wirtschaftswissenschaftlicher Laborexperimente widmet. Wissenschaftliche Labore sind Orte der Außeralltäglichkeit, die zum Zweck wissenschaftlicher Untersuchungen geschaffen werden. Der Untersuchungsgegenstand ökonomischer Laborexperimente ist das menschliche Entscheidungsverhalten. Dieses ist immer an die Menschen gebunden, die ihr ,Entscheiden' durch Handeln oder Verhalten erst entäußern müssen, damit es messbar wird. Die Studie zeigt materialreich auf, wie im ,ökonomisches Laboratop' ein spezifischer Rahmen (Goffman 1977) für die Messung ökonomischen Entscheidungsverhaltens interaktiv von den Handelnden erzeugt, aufrechterhalten und verankert wird und rekonstruiert so das schrittweise Vorgehen des ,Herauspräparierens' des wirtschaftswissenschaftlichen Untersuchungsgegenstandes. Zentrale konzeptionelle Bezugspunkte bilden der kommunikative Konstruktivismus, die Goffmansche Rahmenanalyse, die Ethnomethodologie und eine Erweiterung der wissenssoziologischen Gattungsanalyse. Die Autorin Juliane Haus ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Teil der Forschungsgruppe "Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung". Aktuell widmet sie sich der praktischen Anwendung und wissenschaftlichen Analyse experimenteller Ansätze im Bereich der Mobilitätsforschung in transdisziplinären Konstellationen.-- Provided by publisher Danksagung Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Forschungsfeld experimentelle Wirtschaftswissenschaften 2.1 Das Experiment in den Sozialwissenschaften 2.2 Grundmomente der experimentalökonomischen Forschungsperspektive 2.2.1 Mathematisierung der Ökonomie und die Spieltheorie 2.2.2 Die Etablierung der experimentellen Methode 2.2.3 Gründe für den Einsatz von Experimenten in der ökonomischen Forschung 3 Konzeptionelle Perspektive 3.1 Die Goffmansche Perspektive 3.1.1 Goffmans Fokussierung auf Interaktionssituationen 3.1.2 Rahmen, Rahmung und Rahmenanalyse 3.1.3 Modulationen und Verankerungen von Rahmen 3.2 Die ethnomethodologische Perspektive 3.2.1 Ethnomethodologische Grundhaltung 3.2.2 Die analytische Mentalität ethnomethodologischer Forschung 3.2.3 Verhältnis von Ethnomethodologie und Grounded Theory 3.3 Die soziologische Gattungsanalyse 3.3.1 Die soziologische Gattungsforschung 3.3.2 Gattungsanalyse als wissenssoziologische Forschungsmethode 3.3.3 Die drei Ebenen der soziologischen Gattungsanalyse 3.3.4 Die Relevanz des Medium der Kommunikation für die Analyse 3.4 Der Kommunikative Konstruktivismus 3.4.1 Grundlagen des Knoblauchschen kommunikativen Konstruktivismus 3.4.2 Körperlichkeit und Materialität 3.4.3 Technische Vermittlung kommunikativer Handlungen 3.4.4 Die Konsequenz für das Konzept der kommunikativen Gattung 4 Methodologische Perspektive und methodische Vorgehensweise 4.1 Forschungsdesign 4.1.1 Reflexive Betrachtung der eigenen Forschungsposition 4.1.2 Einordnung der eigenen Studie als Ethnographie 4.1.3 Die experimentelle Validierung durch das qualitative Experiment 4.2 Vorgehen der Datenerhebung 4.2.1 Unterschiedliche Sorten ethnographischer Daten 4.2.2 Differenzen der Datensorten 4.3 Wissenssoziologische Gattungsanalyse als gegenstandsadäquates Verfahren 5 Erweiterte wissenssoziologische Gattungsanalyse 5.1 Exemplarische Darstellung der Verwobenheit der Gattungsebenen 5.2 Merkmale der Außenstruktur 5.2.1 Akteurskonzept und Rationalitätsverständnis 5.2.2 Grundlegende methodische Prinzipien der experimentellen Wirtschaftsforschung 5.2.3 Das institutionelle Setting 5.2.4 Die Rekrutierung und Registrierung der ProbandInnen 5.2.5 Zusammenfassung der Ebene der Außenstruktur 5.3 Merkmale der Binnenstruktur 5.3.1 Gliederungsmerkmale des sozialen Prozesses des Experiments 5.3.2 Standardisierter Prozess der Platzzuweisung 5.3.3 Einleitende Begrüßung und Kommunikation der Verhaltensregeln 5.3.4 Instruktionen als Mittel der Situationsdarstellung 5.3.5 Überprüfung des Text- und Regelverständnisses 5.3.6 Lotterien 5.3.7 Die Raumstruktur und die materielle Ausstattung des Laboratops 5.3.8 Mediation der kommunikativen Handlungen 5.3.9 Zusammenfassung der Ebene der Binnenstruktur 5.4 Merkmale der situativen Realisierungsebene 5.4.1 Der Spielchip als Koordinationsobjekt der Platzzuweisung 5.4.2 Kommunikationsrechte und Wege ihrer Erteilung 5.4.3 Fragen stellen und beantworten 5.4.4 Der Übersichtsbildschirm der Experimentatoren 5.4.5 Technische Realisierung des sequentiellen Ablaufs 5.4.6 Körperliche Präsenz der ExperimentatorInnen und ihre Nutzung 5.4.7 Die situative Orchestrierung von unterschiedlichen kommunikativen Modalitäten 5.4.8 Zusammenfassung der Analyseebene der situativen Realisierung 5.5 Das Qualitative Experiment zur experimentellen Validierung eigener Ergebnisse 5.6 Zusammenfassung der Analyseergebnisse 5.6.1 Konzeptionelle und methodische Erkenntnisse 5.6.2 Inhaltliche Ergebnisse 6 Going native und coming home – Ein Ausblick Literaturverzeichnis
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