معرفی کتاب «Das öffentliche Ich : Selbstdarstellungen im literarischen und medialen Kontext» نوشتهٔ Vincent Kaufmann (editor); Ulrich Schmid (editor); Dieter Thomä (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
The ego, i.e., the self identity, has always constituted a central category of interpretation in the humanities and social sciences. Over the course of the technological revolution, the conditions for the formation of the ego and I-presentation have changed fundamentally. The contributions to this volume show that the ego has adapted to the size of media design procedures which can be undertaken. The idea of an autonomous ego is increasingly rejected; enter the alternative notion of I-conceptions, characterized by instability, rejections, fractures, and identified impressiveness. The self is no longer a given but rather the result of narration, presentation, and simulation. Inhalt Einleitung Ich-Gesicht. Historische Anmerkungen zum Individuellen als Vervielfältigung Vom Ich-Zwang zum Ausreden-Ich Zum Ursprung des Lebenslaufs Strategien des Verschwindens Biographie, Autobiographie und Parodie Die Spektakularisierung der Literatur Foucault als Schwellenwesen Automedialität und Künstlerschaft Image 2.0 oder: SelbstTechnologien in sozio-medialen Netzwerken Express Yourself 3.0! Über die Auswirkungen des transmedialen Digitalen und der Vernetzung auf die gegenwärtige Subjektivität: Kommunikatives Handeln auf zwei Ebenen, entdramatisierte Selbstvertextlichung und somato-technologischesdisjunktives Kontinuum Selbst: Erscheinen — Verschwinden Autorinnen und Autoren
Das Ich stellt seit jeher eine zentrale Deutungskategorie der Geistes- und Sozialwissenschaften dar. Im Zuge der technologischen Revolution haben sich die Bedingungen der Ich-Konstitution und Ich-Präsentation grundlegend verändert. Die Beiträge des Bandes zeigen: Das Ich ist zur verfügbaren Größe geworden, die medialen Designverfahren unterzogen werden kann. Die Idee eines autonom handelnden Ichs wird zunehmend verworfen; in den Vordergrund treten Ich-Konzeptionen, die durch Labilität, Verwerfungen, Brüche und Impressivität gekennzeichnet sind. Das Ich ist keine Gegebenheit mehr, sondern Resultat einer Narration, Präsentation oder Simulation.
Automedialität und Künstlerschaft. Film - Video - Internet: Künstlerische Selbstdarstellung in der Geschichte des BewegtbildesImage 2.0 oder: SelbstTechnologien in sozio-medialen Netzwerken; Express Yourself 3.0! Über die Auswirkungen des transmedialen Digitalen und der Vernetzung auf die gegenwär tige Subjektivität: Kommunikatives Handeln auf zwei Ebenen, entdramatisier te Selbstver textlichung und somatotechnologischesdisjunktives Kontinuum; Selbst: Erscheinen - Verschwinden." Asoziale"Ästhetiken auf YouTube; Autorinnen und Autoren Cover Das öffentliche Ich; Inhalt; Einleitung; Ich-Gesicht. Historische Anmerkungen zum Individuellen als Vervielfältigung; Vom Ich-Zwang zum Ausreden-Ich; Zum Ursprung des Lebenslaufs. Selbst-Inszenierungen im frühneuzeitlichen Spanien; Strategien des Verschwindens. Ikonophobe Autorschaft; Biographie, Autobiographie und Parodie. Vladimir Nabokovs Selbsterschaffung und Selbstzerstörung; Die Spektakularisierung der Literatur; Foucault als Schwellenwesen. Überlegungen zum Verhältnis von Theorie und Autobiografie »Insgesamt bietet der [...] Band einen äußerst lesenswerten Gang durch die verschiedenen Räume des öffentlichen Ich, von der historischen Kontextualisierung zur Reflexion aktueller Phänomene in Zeiten des Internets.«Lothar Mikos, tv diskurs, 74 (2015)»Der Emergenz neuer Medien haftet stets das Versprechen an, neue Einsichten über das ›Ich‹ zu generieren. Diese Einsichten facettenreich darzustellen und kritisch zu reflektieren, ist ein Verdienst diese Buches.«Frank Thomas Meyer, MEDIENwissenschaft, 2 (2015)