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Das öffentliche Auftreten des Christentums im spätantiken Antiochia [Elektronische Ressource] Eine Studie unter besonderer Berücksichtigung der Agonmetaphorik in ausgewählten Märtyrerpredigten des Johannes Chrysostomos

معرفی کتاب «Das öffentliche Auftreten des Christentums im spätantiken Antiochia [Elektronische Ressource] Eine Studie unter besonderer Berücksichtigung der Agonmetaphorik in ausgewählten Märtyrerpredigten des Johannes Chrysostomos» نوشتهٔ Frauke Krautheim; Mohr Siebeck GmbH & Co. KG، منتشرشده توسط نشر JCB Mohr (Paul Siebeck) در سال 2018. این کتاب در 84 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Seit dem 1. Jahrhundert fasste das Christentum in Antiochia Fuß. Die Stadt wurde ein wichtiges Zentrum für die Ausbreitung des Christentums, aber noch im 4. Jahrhundert prägten hellenistische Elemente die Metropole. Eine vielfältige Unterhaltungskultur bestimmte das öffentliche Leben und gewährte den Zusammenhalt der heterogenen Bevölkerung. Mit dieser Situation war der christliche Prediger Johannes Chrysostomos konfrontiert. Als aufmerksamer Beobachter seiner Umwelt gebrauchte er in seinen Predigten Metaphern, die Aspekte des urbanen Lebensrhythmus' aufnehmen, um seine Botschaft verständlich und attraktiv zu vermitteln. Frauke Krautheim analysiert die Strategie des Predigers, das Christentum zu den bestehenden topographischen, kulturellen wie religiösen Gegebenheiten in Konkurrenz zu setzen, um so die Identität mit dem christlichen Glauben zu stärken. Besondere Berücksichtigung findet hierbei die Agonmetaphorik in ausgewählten Märtyrerpredigten des Stadtpredigers. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung: Das öffentliche Auftreten des Christentums in der Spätantike Untersuchungsgegenstand Quellenlage Forschungsgeschichte Gliederung Teil I: Die Semantik öffentlicher Räume in Antiochia 1. Kapitel: Öffentlichkeit: Anmerkungen zu dem Begriff 1.1 Der begriffliche Anachronismus von „Öffentlichkeit“ 1.1.1 Griechische und lateinische Äquivalente des Begriffs Öffentlichkeit 1.1.2 Strukturwandel des Begriffs Öffentlichkeit 1.1.3 Umgang mit dem Öffentlichkeitsbegriff 1.2 Grundlegung verschiedener Raumkonzepte für das Verständnis von Öffentlichkeit 2. Kapitel: Antiochia am Orontes 2.1 „Orientis apex pulcher“ 2.2 Öffentliche Räume in Antiochia. Die bauliche Verwirklichung und Inszenierung von Öffentlichkeit in Antiochia 2.2.1 Öffentliche Bauten und Plätze 2.2.1.1 Die Basileia – die Inselstadt 2.2.1.2 Die Epiphaneia – Kulturforum und Verwaltungszentrum 2.2.1.3 Die Agora – Handelszentrum der Altstadt 2.2.1.4 Das Valensforum – Zentrum der Stadt 2.2.1.5 Die Kolonnadenstraßen – der Schmuck der Stadt 2.2.1.6 Daphne – Ort der Unterhaltung und der Sommerfrische 2.2.1.7 Bäder und Wasserspiele – der Reichtum der Stadt 2.2.1.8 Stadien, Theater, Feste – Agon als Ausdruck des öffentlichen Lebens Exkurs: Die Olympischen Spiele in Antiochia 2.2.2 Kirchen und Martyrien in Antiochia – Transformation der Öffentlichkeit 2.3 Agon. Sprachliche Möglichkeit für den Gebrauch eines spätantiken Öffentlichkeitsbegriffs in den Märtyrerpredigten des Johannes Chrysostomos Exkurs: Agon. Die Transformation des metaphorischen Sprachgebrauchs von Agon Das Bild des Agon in der griechischen Literatur Die Agonmetaphorik in der hellenistisch-jüdischen Literatur Die Agonmetaphorik in der christlichen Literatur 3. Kapitel: Die Semantik öffentlicher Räume 3.1 Das Ringen um den öffentlichen Raum. Über den heiligen Märtyrer Babylas Teil II: Die Agonmetaphorik in den Märtyrerpredigten des Johannes Chrysostomos über Romanus und die Makkabäischen Brüder. Die Repräsentation christlichen öffentlichen Raumsin der Sprache 4. Kapitel: Der Stadtprediger Johannes Chrysostomos 4.1 Leben und Wirken in der Öffentlichkeit Antiochias 4.2 Die Predigten des Johannes Chrysostomos 4.2.1 Die Predigtsituation des Johannes Chrysostomos in Antiochia 4.2.2 Die Märtyrerpredigt als konstitutives Element der Gemeinde des Johannes Chrysostomos 4.3 Die Agonmetaphorik in den Predigten des Johannes Chrysostomos 4.3.1 Das theologische Prinzip der συγκατάβασις als hermeneutisches Fundament für den Gebrauch der Metapher Exkurs: Metapherntheorien 4.3.2 Die Metapher als sprachliche Repräsentation des öffentlichen Raums 4.3.3 Funktionsebenen des Metapherngebrauchs Die autorisierende Funktionsebene Die illustrative Funktionsebene Die kognitiv-heuristische Funktionsebene Die argumentative Funktionsebene Die appellative Funktionsebene Die paränetische Funktionsebene 5. Kapitel: Die Agonmetaphorik als Identifikationsmechanismus in den Predigten über Romanus – Homiliae in Romanum martyrem 5.1 Lobgesang über den heiligen Märtyrer Romanus. Homilie α 5.1.1 Die Bedeutung der lokalen Märtyrer für die Identität der Gemeinde des Johannes Chrysostomos 5.1.1.1 Ein ekklesiologisches Konzept: Siegeskranz und Festfreude (PG 50, 605–606) 5.1.1.2 Agon im christlichen Leben: Der Faustkampf (PG 50, 612) 5.1.2 Das öffentliche Auftreten des Märtyrers Romanus 5.1.2.1 Die Darstellung des Martyriums: Der Märtyrer als Trainer (PG 50, 608–609) 5.1.2.2 Der Triumph des Märtyrers: Die Wettkampfregeln im Ringkampf (PG 50, 610–611) 5.2 Über den heiligen Märtyrer Romanus. Homilie β 5.2.1 Die Relevanz der Märtyrer für die christliche Lebensgestaltung 5.2.1.1 Plausibilisierung der Märtyrerverehrung: Das Training in den Ringschulen (PG 50, 611–612) 5.3 Die Märtyrer als konstitutives Element der antiochenischen Gemeinde des Johannes Chrysostomos 6. Kapitel: Die Agonmetaphorik als Strategie zur Beanspruchung von öffentlichem Raum – Homiliae in sanctos Maccabaeos et in matrem eorum 6.1 Über die heiligen Makkabäer und ihre Mutter. Homilie α 6.1.1 Die Agonmetaphorik als Plausibilisierungsstrategie der christlichen Verehrung der Märtyrer 6.1.1.1 Plausibilisierung der christlichen Verehrung der Makkabäischen Märtyrer: Die körperliche Konstitution der Athleten (PG 50, 618–619) 6.1.1.2 Die Märtyrerverehrung als einheitsstiftender Indikator: Der Kampfrichter (PG 50, 619) 6.2 Über die heiligen Makkabäer und ihre Mutter. Homilie β 6.2.1 Die Aktualisierung der christlichen Topographie in Antiochia 6.2.1.1 Eine Dimension der Öffentlichkeit im Agon: Der Personenkreis der Zuschauer (PG 50, 624) 6.3 Die Agonmetaphorik als Stabilisierung der Wahrnehmung eines christlich geprägten öffentlichen Raums Teil III: Das öffentliche Auftreten des Christentums im spätantiken Antiochia 7. Kapitel: Die Agonmetaphorik in der christlichen Predigt als Transformationsparadigma 7.1 Die Agonmetaphorik als Ausdruck des sprachlichen Triumphs der christlichen Märtyrer 7.2 Johannes Chrysostomos als Agonist 7.3 Die Agonmetaphorik in den Märtyrerpredigten des Johannes Chrysostomos als Ausdruck einer christlichen Öffentlichkeitskonzeption in Antiochia – die katachrestische Dimension der agonalen Metapher 7.4 Die Agonmetaphorik in der christlichen Predigt des Johannes Chrysostomos: Ein ambivalenter Umgang mit dem Agon Abschließende Zusammenfassung: Das öffentliche Auftreten des Christentums im spätantiken Antiochia Quellen- und Literaturverzeichnis Stellenregister Autorenregister Sachregister "Seit dem 1. Jahrhundert fasste das Christentum in Antiochia Fuß. Die Stadt wurde ein wichtiges Zentrum für die Ausbreitung des Christentums, aber noch im 4. Jahrhundert prägten hellenistische Elemente die Metropole. Eine vielfältige Unterhaltungskultur bestimmte das öffentliche Leben und gewährte den Zusammenhalt der heterogenen Bevölkerung. Mit dieser Situation war der christliche Prediger Johannes Chrysostomos konfrontiert. Als aufmerksamer Beobachter seiner Umwelt gebrauchte er in seinen Predigten Metaphern, die Aspekte des urbanen Lebensrhythmus' aufnehmen, um seine Botschaft verständlich und attraktiv zu vermitteln. Frauke Krautheim analysiert die Strategie des Predigers, das Christentum zu den bestehenden topographischen, kulturellen wie religiösen Gegebenheiten in Konkurrenz zu setzen, um so die Identität mit dem christlichen Glauben zu stärken. Besondere Berücksichtigung findet hierbei die Agonmetaphorik in ausgewählten Märtyrerpredigten des Stadtpredigers."-- Publisher's website
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