Das Moselied des Deuteronomiums : Untersuchungen zu Text und Theologie von Dtn 32,1-43
معرفی کتاب «Das Moselied des Deuteronomiums : Untersuchungen zu Text und Theologie von Dtn 32,1-43» نوشتهٔ Petra Schmidtkunz، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Petra Schmidtkunz widmet sich dem theologiegeschichtlichen Ort des "Moseliedes" (Dtn 32,1-43). Das Herzstück der Analyse ist eine ausführliche Motivkritik, die zeigt, dass das Lied große Teile des heutigen Alten Testaments bereits voraussetzt. Zu den überlieferten Traditionen, die hier noch einmal neu formuliert werden, gehören der deutero-jesajanische Monotheismus und der im Deuteronomium geforderte Gebotsgehorsam. Um diese einsichtig zu machen, stützt sich das Lied jedoch u.a. auf weisheitliche Vorstellungen und Formulierungen. In Verbindung mit Beobachtungen zur Text-, Literar- und Redaktionsgeschichte, zur Textpragmatik sowie innerbiblischen Formparallelen ergibt sich eine Charakterisierung des Moseliedes als Ermahnung an eine nicht politisch, sondern rein theologisch gedachte Gemeinschaft von JHWH-Anhängerinnen und -anhängern, datierbar etwa in die mittlere Perserzeit (5. Jh. v. Chr.). Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Einleitung I. Thema und Ziel der vorliegenden Studie II. Forschungsgeschichtlicher Überblick III. Aufbau der vorliegenden Studie Kapitel 1: Der Text des Moseliedes. Übersetzung und Textkritik 1.1 Der Text des Liedes Dtn 32,1–43 1.2 Die Textzeugen 1.3 Zur Textgeschichte einzelner Verse 1.3.1 Zu Dtn 32,5 1.3.2 Zu Dtn 32,8–9 1.3.3 Zu Dtn 32,43 Kapitel 2: Der Gedankengang des Moseliedes. Inhalt, Textpragmatik und Literarkritik Exkurs: Zur Adressat(inn)enausrichtung bei J. L. Austin und W. Iser A. Zur Literarkritik in Dtn 32,5 Exkurs: JHWHs Volk als Hörer des Moseliedes Exkurs: Der Gott des Moseliedes B. Zur Literarkritik in Dtn 32,14–15 C. Zur Literarkritik in Dtn 32,30–33 Exkurs: Die Feinde JHWHs D. Zur Literarkritik in Dtn 32,43 Kapitel 3: Die Motivik des Moseliedes. Innerbiblische Parallelen und Traditionskritik 3.1 Zum Motivbegriff 3.2 Zur Motivanalyse im Moselied: Traditionen, Motive, Sprachbilder 3.3 Die einzelnen Motive 3.3.1 Der Liedauftakt: Höraufrufe an Himmel und Erde (V.1) 3.3.1.1 Der Sonderfall im Deuteronomium: Himmel und Erde als Zeugen Exkurs: Zur Deutung des Moseliedes als „Gerichtsrede“ 3.3.2 Die Charakterisierung der Rede als Unterweisung (V.1–2) 3.3.3 Die Anrufung JHWHs als Fels (V.3–4.15.18.30.31) 3.3.4 Der Gegensatz zwischen JHWH und seinem Volk (V.4–6) 3.3.4.1 Vollkommenheit JHWHs (V.4) und Verdorbenheit des Volkes (V.5–6) 3.3.4.2 Die Wege JHWHs und das Vergehen des Abweichens vom Weg (V.4–5a) 3.3.4.3 Der Ungehorsam der Söhne (V.5–6) 3.3.4.4 JHWH als Vater und Schöpfer (V.6) 3.3.5 Die Autorität der Alten (V.7) 3.3.6 Die Verteilung der Völker und JHWHs Erbteil (V.8–9) 3.3.6.1 Die Verteilung der Völker (V.8) Exkurs: Eljon und die Gottessöhne 3.3.6.2 JHWHs Erbteil (V.9) 3.3.7 JHWHs Führung in der Wüste (V.10–12) 3.3.7.1 Versorgung in der Wüste (V.10) 3.3.7.2 JHWH als Geier (V.11) Exkurs: Der Geier als Beschützer im Alten Orient 3.3.7.3 JHWHs Führung (V.12) 3.3.8 Das Wohlergehen des Volkes (V.13–14) 3.3.8.1 Das Fahren über die Höhen des Landes (V.13a–b) 3.3.8.2 Honig und Öl aus dem Felsen (V.13c–d) Exkurs: Öl und Honig als göttliche Wohltaten 3.3.8.3 Reihen von Naturalien (V.14) 3.3.9 Der Frevel des Volkes: Missachtung JHWHs und Verehrung anderer Götter (V.15–18) 3.3.9.1 Israels Missachtung des göttlichen Felsens (V.15.18) Exkurs: JHWH als Zeugender oder als Gebärende? 3.3.9.2 Die Beleidigung JHWHs durch die Verehrung anderer Götter (V.16–17) 3.3.10 JHWHs Reaktion auf den Frevel des Volkes (V.19–20) 3.3.10.1 Die Sünde an JHWH als Versäumnis uneinsichtiger Söhne und Töchter (V.19.20c–d) 3.3.10.2 Das Angesicht JHWHs und das „Ende“ des Volkes (V.20a–b) 3.3.11 Der Zusammenhang von Beleidigung und göttlichem Eifer (V.16.21) 3.3.12 JHWHs brennender Eifer (V.21–22) 3.3.13 JHWHs Machterweise durch Strafen (V.23–26) 3.3.13.1 Von JHWH geschickte Übel (V.23–25) 3.3.13.2 Das zur Strafe getilgte Andenken (V.26) 3.3.14 Die Hybris des Feindes und die Zurücknahme der göttlichen Strafe (V.27) 3.3.15 Die Dummheit des Volkes: Fehlende Einsicht in das „Ende“ (V.28–29) 3.3.16 Die Sentenz von der Verfolgung durch Wenige (V.30) 3.3.17 Der Fels und die anderen: JHWH in Abgrenzung zu Göttern und Menschen (V.31) 3.3.18 Die Verdorbenheit des Weinstocks (V.32–33) 3.3.18.1 Sodom und Gomorra als Inbegriff der Sündhaftigkeit (V.32a–b) 3.3.18.2 Der Wein als Sinnbild des Volkes (V.32–33) 3.3.18.3 Das Gift der Frevler (V.32c–d.33) 3.3.19 JHWHs Gerichtsplan (V.34–36) 3.3.19.1 JHWHs Kammern (V.34) Exkurs: Zugang zu den göttlichen Kammern 3.3.19.2 Der Tag der Rache und Vergeltung (V.35–36b) 3.3.19.3 Die Knechte JHWHs (V.36b) 3.3.19.4 JHWHs Feststellung, dass Gebundener und Freier nichts mehr sind (V.36c–d) 3.3.20 Die Ohnmacht der Götter (V.37–38) 3.3.21 JHWHs Selbstvorstellung als einzigartiger Gott (V.39) 3.3.22 JHWHs Auftreten als Richter (V.40–42) 3.3.22.1 JHWH als Schwörender (V.40) 3.3.22.2 JHWHs Waffen im Gericht (V.41–42) 3.3.22.3 Die Vergeltung gegenüber denen, die JHWH hassen (V.41d) Exkurs: Schwüre eines Gottes 3.3.23 Die Schlussdoxologie: Anerkennung JHWHs als Souverän (V.43) 3.4 Fazit Kapitel 4: Die Form des Moseliedes. Gestalt und Textpragmatik von Dtn 32 im Vergleich mit den formgeschichtlich verwandten Kompositionen Ps 78; 81; 106; Neh 9; Jes 63–64 4.1 Zur Einbettung in den Buchkontext 4.1.1 Der Buchkontext von Dtn 32 4.1.2 Der Buchkontext von Neh 9 4.1.3 Der Buchkontext von Jes 63–64 4.1.4 Der Buchkontext von Ps 78; 81; 106 4.1.5 Weiterführende Fragen zum literarischen Kontext 4.2 Die Bedeutung der Geschichte für die Gegenwart der Adressatinnen und Adressaten 4.2.1 Geschichte und Gegenwart in Dtn 32 4.2.2 Geschichte und Gegenwart in Ps 78 4.2.3 Geschichte und Gegenwart in Ps 81 4.2.4 Geschichte und Gegenwart in Ps 106 4.2.5 Geschichte und Gegenwart in Neh 9 4.2.6 Geschichte und Gegenwart in Jes 63–64 Exkurs: Geschichtsdeutung im Erra-Epos 4.3 Fazit Exkurs: Imperfekt-Formen für die Rede über die Vergangenheit Kapitel 5: Der Rahmen des Moseliedes. Textpragmatik und Redaktionskritik in Dtn 31–32 5.1 Der Text des Moselied-Rahmens (Dtn 31–32) 5.2 Zusammenhänge und Spannungen innerhalb des Rahmentextes 5.3 Die Rahmung des Liedes im engeren Sinn (Dtn 31,16–22.28–30; 32,44) 5.4 Spannungen zwischen dem Lied und seiner Einleitung (Dtn 31,16–22.28–30) 5.4.1 Lexikalische Beobachtungen 5.4.1.1 Das Verhältnis zu den fremden Göttern in Dtn 31,16 und Dtn 32,12 5.4.1.2 Der brennende Zorn in Dtn 31,17 und Dtn 32,22 5.4.1.3 Das Verbergen des göttlichen Angesichts in Dtn 31,17.18 und Dtn 32,20 5.4.1.4 Die Übel in Dtn 31,17.21 und Dtn 32,23 5.4.1.5 Milch und Honig in Dtn 31,20 und Dtn 32,13.14 5.4.1.6 Essen und Sattwerden in Dtn 31,20 und Dtn 32,15 5.4.1.7 Verschmähen/Verwerfen in Dtn 31,20 und Dtn 32,19 5.4.1.8 Die Rolle der Ältesten in Dtn 31,28 und 32,7 5.4.1.9 Himmel und Erde in Dtn 31,28 und Dtn 32,1 5.4.1.10 Das Sich-Vergehen des Volkes in Dtn 31,29 und Dtn 32,5 5.4.1.11 Die Beleidigung JHWHs durch das Volk in Dtn 31,29 und Dtn 32,16.21 5.4.1.12 Zwischenfazit 5.4.2 Die Charakterisierung des Liedes Exkurs: Zeugenschaft in der Hebräischen Bibel Exkurs: Zur Ausgestaltung der „Fabel“ von Dtn 31–32 in MT und LXX 5.5 Fazit Ergebnisse I. Die verschiedenen Kontexte des Moseliedes II. Die rekonstruierte Textgrundlage III. Unterschiedliche Textentwicklungen: Varianten in den alten Versionen IV. Die Quellen V. Die ursprüngliche Aussageabsicht VI. Die (unerwartete) theologische Engführung VII. Greifbare Nachwirkungen VIII. Der theologiegeschichtliche Ort: Abschließende Einordnung von Text und Theologie des Moseliedes Anhang I: Die Textentwicklung in Dtn 32,8–9 Anhang II: Die Textentwicklung in Dtn 32,43 Literaturverzeichnis Stellenregister Personenregister Sachregister "Das sogenannte 'Moselied' (Dtn 32,1-43) zählt zu den berühmtesten und zugleich exegetisch anspruchsvollsten poetischen Kompositionen des Alten Testaments. In einer umfassenden Neuuntersuchung kombiniert Petra Schmidtkunz klassische Methoden der Bibelauslegung mit textpragmatischen Einsichten, um die Entstehung und Entwicklung dieses bedeutenden Textes zu rekonstruieren." -- Publisher, page four of cover "Das sogenannte »Moselied« (Dtn 32,1-43) zählt zu den berühmtesten und zugleich exegetisch anspruchsvollsten poetischen Kompositionen des Alten Testaments. In einer umfassenden Neuuntersuchung kombiniert Petra Schmidtkunz klassische Methoden der Bibelauslegung mit textpragmatischen Einsichten, um die Entstehung und Entwicklung dieses bedeutenden Textes zu rekonstruieren." --provided by publisher
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