Das Meer. Maritime Welten in der Frühen Neuzeit : The Sea. Maritime Worlds in the Early Modern Period. Unter Mitarbeit von Alexandra Serjogin
معرفی کتاب «Das Meer. Maritime Welten in der Frühen Neuzeit : The Sea. Maritime Worlds in the Early Modern Period. Unter Mitarbeit von Alexandra Serjogin» نوشتهٔ Peter Burschel; Sünne Juterczenka، منتشرشده توسط نشر Böhlau Verlag در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In der Frühen Neuzeit war das Meer zugleich Ressource und Gefahr. Es war Transportweg, Kontaktzone und Konfliktarena: Fernhandel, Seekriege und Migration prägten selbst küstenferne Regionen, auf lokaler wie auf globaler Ebene. Der Weg über das Meer eröffnete auch innerhalb Europas neue Horizonte. Der Band fragt nach Wahrnehmungen, Vorstellungen und Erfahrungen von Menschen, die am Meer, auf dem Meer und vom Meer lebten. Er fragt nach Deutungsmustern, mit denen sie ihr Verhältnis zum Meer bestimmten und nach Praktiken und Strategien, die sie im Umgang mit ihm entwickelten. Er fragt nach Reichweite und Einfluss maritimer Welten und nach ökonomischen, ökologischen, politischen, sozialen und kulturellen Vernetzungen. Er fragt nach Transfers und Wechselwirkungen maritimer Aktivitäten. Alle diese Fragen rücken gerade das in den Mittelpunkt, was zwischen den landbasierten Machtzentren lag. Der Band bestimmt damit die Frühe Neuzeit als maritime Epoche. Für die Menschen in der Frühen Neuzeit war das Meer lebensnotwendig und lebensbedrohlich zugleich. In diesem Spannungsfeld fragt die Konferenz nach Vorstellungen und Erfahrungen derjenigen, die in Hafenstädten, an Küsten und Flüssen oder auf Inseln lebten. Sie fragt, wie die Menschen ihr Verhältnis zum Meer bestimmten, seine Ressourcen nutzten und seinen Gefahren begegneten. Das Meer war immer ein Medium der Kooperation, aber auch der Kolonisierung und des Krieges. Die Konferenz fragt daher nach friedlichen Begegnungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen, nach ökonomischen, ökologischen, politischen, sozialen und kulturellen Gewinnen und Verlusten. Sie fragt nach Vernetzungen, Transfers, Austauschbeziehungen und Wechselwirkungen maritimer Interaktion. Maritime Mobilität, Handel und Migration prägten selbst das"Hinterland" und küstenferne Regionen. Sogar dort, wo man dies zunächst nicht vermuten würde, hat das Meer in der Frühen Neuzeit Spuren hinterlassen: beispielsweise in Kirchen, Schulen und Gelehrtenstuben oder in Bibliotheken und Sammlungen. Daher fragt die Konferenz nach Ausmass und Einfluss des Maritimen und danach, wie und wo es sich ganz konkret dingfest machen lässt
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