Das Martyrium und seine Stellung im kirchlichen Reformdenken des ausgehenden Mittelalters : Eine ideengeschichtliche Untersuchung mit Fallstudien von Marsilius von Padua bis Savonarola
معرفی کتاب «Das Martyrium und seine Stellung im kirchlichen Reformdenken des ausgehenden Mittelalters : Eine ideengeschichtliche Untersuchung mit Fallstudien von Marsilius von Padua bis Savonarola» نوشتهٔ Armin Bergmann; Universität Augsburg، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2022. این کتاب در 8 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
This study deals with the topic of the willingness to sacrifice oneself and become a martyr within the context of fourteenth- and fifteenth-century ecclesiastical reform efforts. It makes use of case studies dealing with renowned representatives of late medieval scholarship to link two topic areas that have largely been viewed as separate in previous research into the late Middle Ages. "Die Untersuchung behandelt das Thema der Opfer- und Martyriumsbereitschaft im Kontext kirchlicher Reformbemühungen des ausgehenden Mittelalters. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Beobachtung, dass das fünfzehnte Jahrhundert im Gegensatz zum vorangehenden Jahrhundert eine Reihe an namhaften Akteuren aus dem spätmittelalterlichen Gelehrtenmilieu hervorgebracht hat, die ihren Einsatz für die Durchsetzung selbst ausformulierter kirchlicher Reformanliegen mit dem Leben zu bezahlen hatten. Auf der Basis personenbezogener Fallstudien werden Erklärungsansätze für diesen Befund erarbeitet. Im Zentrum steht dabei die These, dass die für das fünfzehnte Jahrhundert zu attestierende Zunahme an gewaltsam zu Tode gekommenen kirchlichen Reformvertretern in einem engen Zusammenhang mit der Art ihres Reformdenkens und den Realisierungsoptionen von Reformen zu sehen ist. Es lässt sich in Bezug auf das Reformdenken eine im Vergleich zum vierzehnten Jahrhundert deutlich zu unterscheidende Vorgehensweise herausarbeiten, die auf die Betonung der Opfer- und Martyriumsbereitschaft als ein zentrales Instrument zur Umsetzung kirchlicher Reformanliegen setzt" -- Provided by publisher Die Studia Augustana bilden ein Forum literaturwissenschaftlicher und intermedialer Forschungen. Der Schwerpunkt der Reihe liegt auf der Schnittfläche zwischen Spätmittelalter, Früher Neuzeit und früher Moderne, die der kulturgeschichtlichen Bedeutung Augsburgs entspricht. Als Ort des Religionsfriedens von 1555 bietet die Stadt eine ideale, modellhafte Voraussetzung für Verständigungsprozesse aller Art Vorwort Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Begriffliche Grundlagen und historische Kontexte der Untersuchung 3 Stellung und Bedeutung des Martyriums im kirchlichen Reformdenken des ausgehenden Mittelalters 4 Synopse: Von der Legitimierung exekutiver Autorität zur Akzentuierung persönlicher Opferbereitschaft als reformatorischer Akt 5 Quellen- und Literaturverzeichnis Personenregister
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