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Das Konzept -Islam-: Eine Diskurslinguistische Untersuchung (Sprache Und Wissen) (German Edition) (Sprache Und Wissen, 14)

معرفی کتاب «Das Konzept -Islam-: Eine Diskurslinguistische Untersuchung (Sprache Und Wissen) (German Edition) (Sprache Und Wissen, 14)» نوشتهٔ Kalwa, Nina، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Mouton در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The notions of Islam that are prevalent in the public imagination are founded and shaped by public discourse itself. This study examines the process by which perceptions of Islam are constructed using the methods of lexical semantics, discourse analysis, and corpus linguistics. This specific combination of methods illustrates the unique textual and discursive potentials of contemporary linguistics. Einleitung I. Theorie, Gegenstand, Methode 1. Theoretischer Hintergrund der Arbeit 1.1 Die Diskursanalyse – deskriptiv oder kritisch? 1.2 Der Bedeutungsbegriff dieser Arbeit 2. Gegenstand 3. Zur Kombination qualitativer und quantitativer Methoden 3.1 Möglichkeiten und Grenzen der Korpuslinguistik 3.2 Möglichkeiten und Grenzen der Frame-, Topos- und Schlagwortanalyse 3.2.1 Die Frame-Analyse 3.2.2 Toposanalyse 3.2.3 Schlagwortanalyse 3.3 Möglichkeiten und Grenzen einer detaillierten Einzeltextanalyse II. Das Konzept Islam – eine korpuslinguistische Analyse 1. Korpuslinguistik als Methode der Diskurs- und Kulturanalyse 2. Die Untersuchungskorpora 3. Vorgehen 4. Ergebnisse 4.1 Keywordanalyse 4.2 N-Gramme 4.3 Kollokationsanalysen 4.3.1 Kollokationsanalysen des Lexems Islam 4.3.2 Kollokationsanalyse der Adjektive islamisch, muslimisch, christlich und islamistisch 4.3.3 Adjektive unmittelbar vor Muslim, Christ und Jude 4.3.4 Adjektive unmittelbar vor Islam, Christentum und Judentum 5. Resümee III. Islamkonzepte im Kölner Moscheebaudiskurs 1. Zum Gegenstand 2. Vorgehen 3. Das Textkorpus 4. Ergebnis: Die vier Islamkonzepte 4.1 Das Konzept A 4.1.1 Frame-Analyse 4.1.1.1 Kategorie: Islam und Politik 4.1.1.2 Kategorie: Islam und Gewaltbereitschaft 4.1.1.3 Kategorie: Islam und die Unterdrückung der Frau 4.1.1.4 Kategorie: Islam und Kritik(fähigkeit) 4.1.1.5 Die Kotextualisierungen als Fillers im Konzept Islam (A) 4.1.2 Toposanalyse 4.1.3 Schlagwortanalyse 4.1.4 Zusammenfassung der Analyseergebnisse (Konzept A) 4.2 Das Konzept B 4.2.1 Frame-Analyse 4.2.1.1 Kategorie: Islam im Vergleich zu anderen Religionen 4.2.1.2 Kategorie: Islam und die deutsche Gesellschaft 4.2.1.3 Die Kotextualisierungen als Fillers im Konzept Islam (B) 4.2.2 Toposanalyse 4.2.3 Schlagwortanalyse 4.2.4 Zusammenfassung der Analyseergebnisse (Konzept B) 4.3 Die Konzepte C und D 4.3.1 Die Unterscheidung verschiedener Islamformen 4.3.2 Frame-, Topos- und Schlagwortanalyse bezogen auf das Konzept C 4.3.3 Frame-, Topos- und Schlagwortanalyse bezogen auf das Konzept D 4.3.4 Zusammenfassung der Analyseergebnisse (Konzepte C und D) 5. Resümee IV. Das Konzept Islam in Sarrazins Deutschland schafft sich ab 1. Der kommunikativ-pragmatische Rahmen 2. Die Fundierung der Bedeutungskonstitution durch einen wissenschaftlichen Stil 2.1 Nominalstil 2.2 Fremdwörter/Fachwörter 2.3 Verwendung von Zahlen 2.4 Zitate von vermeintlichen Experten 3. Formen der Bedeutungskonstitution in Deutschland schafft sich ab 3.1 Formen der Bedeutungskonstitution auf der lexikalischen Ebene 3.1.1 Bedeutungsbildung durch Schlagwörter 3.1.2 Bedeutungsbildung durch Wortneubildungen 3.1.3 Bedeutungsbildung durch qualifizierende Adjektive 3.1.4 Bedeutungsbildung durch Personalpronomen 3.1.5 Zusammenfassung 3.2 Formen der Bedeutungskonstitution auf der syntagmatischen Ebene 3.2.1 Bedeutungsbildung durch Prädikation 3.2.2 Bedeutungsbildung durch Fokus auf das Vorfeld 3.2.3 Bedeutungsbildung durch Aufzählung 3.2.4 Bedeutungsbildung durch Metaphorik 3.2.5 Bedeutungsbildung durch Präsupposition 3.2.6 Zusammenfassung 3.3 Formen der Bedeutungskonstitution durch im Handlungskontext Mitzuverstehendes 3.3.1 Bedeutungsbildung durch rhetorische Fragen 3.3.2 Bedeutungskonstitution durch Exemplifikation 3.3.3 Bedeutungsbildung durch Verallgemeinerung 3.3.4 Zusammenfassung 4. Vergleich mit Konzept A im Kölner Moscheebaudiskurs 5. Resümee V. Fazit Literaturverzeichnis 1. Quellen 2. Forschungsliteratur

Der öffentlichen Diskussion um den Islam liegt ein Konzept 'Islam' zugrunde, das im Diskurs gespiegelt wird und zugleich dort auch entsteht. Die vorliegende Studie untersucht diesen Entstehungsprozess und zeigt, dass Bedeutung nicht nur an einzelne Ausdrücke geknüpft, sondern auch ein flächiges Phänomen ist. Dabei bewegt sich der analysierende Blick graduell gestuft auf die Texte (Zeitungen, Stellungnahmen, Abhandlungen usw.) zu: Der zu untersuchende Textausschnitt wird immer kleiner gewählt, um ihn bei jedem Schritt genauer betrachten zu können.
Jede der in der Studie angewandten Methoden besitzt diskursanalytische Vorzüge, ist aber als einzelne in ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Mittels Kombination der – qualitativen und quantitativen – Methoden aus lexikalischer Semantik, Text- und Diskurslinguistik ist es schließlich möglich, das Konzept umfassend zu beschreiben.
Neben diesen linguistisch-methodischen Erkenntnissen liefert das Buch auch bezogen auf den Gegenstand Islam interessante Ergebnisse: Es wird gezeigt, wie Diskursteilnehmer z.B. mittels Kollokationen wie radikaler, politischer Islam bzw. moderater, dialogoffener Islam den Islam nicht nur beschreiben, sondern ihm durch die sprachliche Darstellung inhaltliche Konturen verleihen und ihn als so konturierte Größe zum Objekt der öffentlichen Auseinandersetzung machen – der Islam ist das, als was er im Diskurs erscheint.

 

Der öffentlichen Diskussion um den Islam liegt ein Konzept 'Islam' zugrunde, das im Diskurs gespiegelt wird und zugleich dort auch entsteht. Die vorliegende Studie untersucht diesen Entstehungsprozess und zeigt, dass Bedeutung nicht nur an einzelne Ausdrücke geknüpft, sondern auch ein flächiges Phänomen ist. Dabei bewegt sich der analysierende Blick graduell gestuft auf die Texte (Zeitungen, Stellungnahmen, Abhandlungen usw.) zu: Der zu untersuchende Textausschnitt wird immer kleiner gewählt, um ihn bei jedem Schritt genauer betrachten zu können. Jede der in der Studie angewandten Methoden besitzt diskursanalytische Vorzüge, ist aber als einzelne in ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Mittels Kombination der – qualitativen und quantitativen – Methoden aus lexikalischer Semantik, Text- und Diskurslinguistik ist es schließlich möglich, das Konzept umfassend zu beschreiben. Neben diesen linguistisch-methodischen Erkenntnissen liefert das Buch auch bezogen auf den Gegenstand Islam interessante Ergebnisse: Es wird gezeigt, wie Diskursteilnehmer z.B. mittels Kollokationen wie radikaler, politischer Islam bzw. moderater, dialogoffener Islam den Islam nicht nur beschreiben, sondern ihm durch die sprachliche Darstellung inhaltliche Konturen verleihen und ihn als so konturierte Größe zum Objekt der öffentlichen Auseinandersetzung machen – der Islam ist das, als was er im Diskurs erscheint.
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