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Das Konfessionelle Flugblatt 1563 1580: Eine Studie Zur Historischen Semiotik Und Textanalyse (Studia Linguistica Germanica) (German Edition) (Studia Linguistica Germanica, 112)

معرفی کتاب «Das Konfessionelle Flugblatt 1563 1580: Eine Studie Zur Historischen Semiotik Und Textanalyse (Studia Linguistica Germanica) (German Edition) (Studia Linguistica Germanica, 112)» نوشتهٔ Klug, Nina-Maria، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Arthur-Fandrey-Preis The written genre of the religious pamphlet stands out as a deeply characteristic form of public communication in the early modern period, not least on account of its inseparable combination of language and images. This study undertakes an analysis of semiotically complex religious pamphlets from the late 16th century, thereby making a contribution to research in linguistic history that is culturally oriented. In the process, it illustrates the opportunities for using frame semantics to analyze both verbal and visual texts. I. Einleitung 1. Prämissen der Untersuchung 2. Gegenstand der Textanalyse 3. Zeitraum der Untersuchung 4. Das illustrierte Flugblatt in der Forschung 5. Korpus und Transkription 6. Aufbau der Untersuchung II. Der kommunikativ-pragmatische Rahmen der Texte 1. Die zeitgenössische Hierarchie der Kommunikationsformen 1.1 Die Vorteile des Flugblattes als Träger konfessioneller Texte gegenüber anderen Medien der Zeit – eine Überschau 2. Herstellung und Vertrieb des illustrierten Flugblattes 2.1 Produzenten 2.1.1 Johannes Nas (1534–1590) 2.1.2 Johann Fischart (1546/47–1590/91) 2.1.3 Die Nas-Fischart-Kontroverse 2.2 Vertrieb 3. Rezipienten und Rezeptionsformen III. Makroanalyse 1. Aufbau des konfessionellen Flugblattes 2. Das konfessionelle Flugblatt als semiotisch komplexe Texteinheit 2.1 Das Bild als (Teil-)Text des konfessionellen Flugblattes 2.1.1 Bildsyntax 2.1.2 Bildsemantik 2.1.3 Bildpragmatik 2.2 Der sprachliche (Teil-)Text des konfessionellen Flugblattes 2.2.1 Rhetorischer Textaufbau 2.2.2 Versprachlichungsstrategien 2.2.2.1 Die Wahl der Publikationssprache Deutsch 2.2.2.2 Das Flugblatt zwischen Nähe- und Distanzsprache 2.3 Zusammenfassung 2.4 Relationen von Bild und Sprache im Flugblatt 2.4.1 Syntaktische Relationen von Bild und Sprache im Flugblatt 2.4.2 Semantische Relationen von Bild und Sprache im Flugblatt 2.4.3 Funktionale Relationen von Bild und Sprache im Flugblatt IV. Mikroanalyse 1. Der Wissensrahmen als Haltung der semantischen Analyse 2. Der Wissensrahmen als Methode der semantischen Analyse 3. Die konfessionellen Wissensrahmen Gegnerische Konfessionsgemeinschaft 3.1 Semantische Analyse von punktuellen Formen der Bedeutungsbildung: Schlagbild und -wort 3.1.1 Fahnen- und Stigmabilder/-wörter 3.1.2 Stigma- und Fahnenkonzepte 3.1.3 Stigmanamen zur (prädizierenden) Referenz auf den Wissensrahmen. GEGNERISCHE KONFESSIONSGEMEINSCHAFT 3.1.4 Punktuelle Stigmaprädikationen zur inhaltlichen Bestimmung des Wissensrahmens. GEGNERISCHE KONFESSIONSGEMEINSCHAFT 3.1.4.1 Lutherische Stigmakonzepte zur Prädikation der römisch-katholischen Konfessionsgemeinschaft (1. Laster, 2. Helfer und Führer, 3. Gericht) 3.1.4.2 Römisch-katholische Stigmakonzepte zur Prädikation der lutherischen Konfessionsgemeinschaft (1. Laster, 2. Helfer und Führer, 3. Gericht) 3.2 Semantische Analyse von Formen der Bedeutungsbildung zwischen den Polen des Punktuellen und Flächigen: Kollektivsymbole 3.2.1 Konzeptuelle Metaphern 3.2.2 Metaphorische Bedeutung als Ergebnis konzeptueller Integration (Blending) 3.2.3 Zusammenfassung 3.2.4 Konzeptuelle Metaphern im konfessionellen Flugblatt (Angehörige der gegnerischen Konfessionsgemeinschaft als 1. TIERE, 2. MYTHOLOGISCHE WESEN, 3. DINGE, 4. FRÜCHTE, 5. AUßENSEITER DER GESELLSCHAFT, 6. Leib, 7. Fäkalien) 3.3 Semantische Analyse von flächigen Formen der Bedeutungsbildung: Muster der Argumentation (Topoi) 3.3.1 Zum Toposbegriff dieser Arbeit 3.3.2 Formale Topik als Gegenstand einer kulturhistorisch orientierten Textanalyse? 3.3.3 Zur Toposdefinition 3.3.4 Typologie relevanter Topoi der konfessionellen Flugblattargumentation (i. kontextbasierte Topoi; ii. meso-kontextbasierte Topoi; iii. kontextabtsrakte Topoi) 3.3.5 Zur Vernetzung kontextbasierter, meso-kontextbasierter und kontextabstrakter Topoi 3.3.6 Eine beispielhafte Toposanalyse des evangelischen Blattes. LVTHERVS TRIVMPHANS V. Zusammenfassung 1. Forschungsinteresse – ein Resümee 2. Ergebnisse 2.1 Ergebnisse medialer und textsortenspezifischer Natur 2.1.1 Nähekommunikation durch Bild und Sprache 2.1.2 Kürze 2.1.3 Wiederholung 2.2 Ergebnisse methodischer Natur 2.3 Ergebnisse zeitgeschichtlich-theologischer Natur VI. Verzeichnisse 1. (Kurzsiglen-)Liste der angefragten Bibliotheken mit historischem Flugblattbestand 2. Flugblattverzeichnis 3. Literaturverzeichnis VII. Anhang

Das illustrierte Flugblatt des späteren 16. Jahrhunderts lässt tief in die Formen und Strategien der öffentlichen Kommunikation dieser Jahre der Frühen Neuzeit blicken. Es zeugt davon, wie auf der Basis zeitgenössischen Wissens Wirklichkeiten und Identitäten ‐ in diesem Fall: konfessionelle ‐ konstruiert und etabliert wurden. Nicht zuletzt durch seine unlösbare Kombination von Sprache und Bild ist das illustrierte Flugblatt ein relevanter Gegenstand für eine kulturbezogen arbeitende Sprachgeschichtsforschung, die danach fragt, wie sich Menschen einer bestimmten Zeit und Gesellschaft ihre Welt mittels sprachlicher und nicht-sprachlicher Zeichensysteme deuteten und erklärten.
Um die komplexen sprachlichen und bildlichen Formen der Bedeutungskonstitution im Flugblatt zu erfassen, werden in der Untersuchung Methoden verwendet, die im Wesentlichen der lexikalischen (kognitiven) Semantik, der Textlinguistik und der linguistischen Diskursanalyse entstammen. Dort wurden sie zur rein sprachbasierten Inhaltsanalyse entwickelt, sie lassen sich aber unter den Prämissen einer holistischen Framesemantikkonzeption auch zur Analyse semiotisch komplexer Texte einsetzen.

Das illustrierte Flugblatt des späteren 16. Jahrhunderts lässt tief in die Formen und Strategien der öffentlichen Kommunikation dieser Jahre der Frühen Neuzeit blicken. Es zeugt davon, wie auf der Basis zeitgenössischen Wissens Wirklichkeiten und Identitäten - in diesem Fall: konfessionelle - konstruiert und etabliert wurden. Nicht zuletzt durch seine unlösbare Kombination von Sprache und Bild ist das illustrierte Flugblatt ein relevanter Gegenstand für eine kulturbezogen arbeitende Sprachgeschichtsforschung, die danach fragt, wie sich Menschen einer bestimmten Zeit und Gesellschaft ihre Welt mittels sprachlicher und nicht-sprachlicher Zeichensysteme deuteten und erklärten. Um die komplexen sprachlichen und bildlichen Formen der Bedeutungskonstitution im Flugblatt zu erfassen, werden in der Untersuchung Methoden verwendet, die im Wesentlichen der lexikalischen (kognitiven) Semantik, der Textlinguistik und der linguistischen Diskursanalyse entstammen. Dort wurden sie zur rein sprachbasierten Inhaltsanalyse entwickelt, sie lassen sich aber unter den Prämissen einer holistischen Framesemantikkonzeption auch zur Analyse semiotisch komplexer Texte einsetzen. -- From publisher's website Das illustrierte Flugblatt des späteren 16. Jahrhunderts lässt tief in die Formen und Strategien der öffentlichen Kommunikation dieser Jahre der Frühen Neuzeit blicken. Es zeugt davon, wie auf der Basis zeitgenössischen Wissens Wirklichkeiten und Identitäten {u2011} in diesem Fall: konfessionelle {u2011} konstruiert und etabliert wurden. Nicht zuletzt durch seine unlösbare Kombination von Sprache und Bild ist das illustrierte Flugblatt ein relevanter Gegenstand für eine kulturbezogen arbeitende Sprachgeschichtsforschung, die danach fragt, wie sich Menschen einer bestimmten Zeit und Gesellschaft ihre Welt mittels sprachlicher und nicht-sprachlicher Zeichensysteme deuteten und erklärten. Um die komplexen sprachlichen und bildlichen Formen der Bedeutungskonstitution im Flugblatt zu erfassen, werden in der Untersuchung Methoden verwendet, die im Wesentlichen der lexikalischen (kognitiven) Semantik, der Textlinguistik und der linguistischen Diskursanalyse entstammen. Dort wurden sie zur rein sprachbasierten Inhaltsanalyse entwickelt, sie lassen sich aber unter den Prämissen einer holistischen Framesemantikkonzeption auch zur Analyse semiotisch komplexer Texte einsetzen. -- The written genre of the religious pamphlet stands out as a deeply characteristic form of public communication in the early modern period, not least on account of its inseparable combination of language and images. This study undertakes an analysis of semiotically complex religious pamphlets from the late 16th century, thereby making a contribution to research in linguistic history that is culturally oriented. In the process, it illustrates the opportunities for using frame semantics to analyze both verbal and visual texts. Nina-Maria Klug, Universität Kassel
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