Das Kerygma als Narration: Rudolf Bultmanns Theologie im Gespräch mit Paul Ricoeurs Hermeneutik
معرفی کتاب «Das Kerygma als Narration: Rudolf Bultmanns Theologie im Gespräch mit Paul Ricoeurs Hermeneutik» نوشتهٔ Bastian König، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Selbst ist nicht selbstverständlich. Wie sich das Selbst aus christlicher Überzeugung verstehen kann, ergründet Bastian König anhand der zeittheoretischen Arbeit Augustins, der Poetik des Aristoteles, der "Hermeneutik des Selbst" Paul Ricoeurs sowie der kerygmatheologischen Arbeit Rudolf Bultmanns. Es handelt sich um eine systematisch-theologische Untersuchung sensu stricto, in der die Frage nach dem Selbst entlang des bultmannschen Kerygmabegriffs unter Zuhilfenahme der ricoeurschen Hermeneutik beleuchtet wird. Durch das Gespräch mit der Hermeneutik Ricoeurs gelangen die Anliegen der Theologie Bultmanns, insbesondere die vielseitig kritisierte Konzeption des Kerygmas, zur wahren Strahlkraft. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis Einleitung Kapitel I Selbstverstehen und Zeitverstehen – das Problem der Zeit im elften Buch der augustinischen Confessiones 1.Einführung 2.Die erste Aporie: Was ist Zeit? 3.Die zweite Aporie: Wie lässt sich Zeit messen? 4.Die dritte Aporie: Die menschliche Zeit und die göttliche Ewigkeit 5.Fazit Kapitel II Selbstverstehen und Wirklichkeitsverstehen – eine Relektüre der aristotelischen Poetik 1. Einführung 2. Annäherung – Aufbau und Gliederung 3. Der Inhalt 4. Die Tragödie – μίμησις par excellence 5. Die formalen Kriterien der Tragödie 6. Die Trias von μῦθος, μίμησις und κάθαρσις 6.1 μῦθος 6.2 μίμησις Exkurs: Die platonische μίμησις 6.3 κάθαρσις 7. Fazit Kapitel III Selbstverstehen und Narrationsverstehen – die „Hermeneutik des Selbst“ bei Paul Ricoeur 1.Einführung 2.Die dreifache Mimesis 2.1 Mimesis I – das „Vorher“ des Textes 2.1.1 Die strukturellen Merkmale einer Handlung 2.1.2 Die symbolischen Merkmale einer Handlung 2.1.3 Die zeitlichen Merkmale einer Handlung 2.2 Mimesis II – das „Reich des Als ob“ 2.3 Mimesis III – das „Nachher“ des Textes 2.3.1 Gesunde versus ungesunde Zirkularität 2.3.2 Der „Akt des Lesens“ – Funktion der Mimesis III 2.3.3 Die aufgeschobene Frage nach der Referenz 2.3.4 Menschliche und erzählte Zeit 2.4 Zusammenfassung 3. Erzählungen als „bewohnbare Welten“ – die Wertschätzung der Narration 4. Die Erzählung und das Selbst – die „narrative Identität“ 5. Fazit Kapitel IV Selbstverstehen und Kerygmaverstehen – Rudolf Bultmanns hermeneutische Kerygmatheologie 1. Einführung 2. Grundvoraussetzungen bultmannscher Theologie 2.1 Die Bestimmung des Verhältnisses von Theologie und Philosophie 2.1.1 Der Theologiebegriff 2.1.2 Die produktive Aufnahme der heideggerschen Philosophie und ihre Probleme 2.2 Der Begriff der Geschichte – auf dem Weg zur Geschichtlichkeit 2.2.1 Geschichte und Geschichtlichkeit 2.2.2 Geschichte und Eschatologie im Neuen Testament 2.2.3 History and Eschatology – die Gifford Lectures von 1955 2.2.4 Die Geschichtlichkeit menschlichen Daseins 2.3 Verstehen als Existential 2.3.1 Die existentiale Interpretation 2.3.2 Entmythologisierung – die existentiale Interpretation des neutestamentlichen Mythos 2.4 Glauben als „freie Tat des Gehorsams“ 3. Auf dem Weg zum Kerygma 3.1 Glauben und Verstehen als Titel bultmannscher Theologie 3.2 Bultmann – ein Theologe des Paradoxons 3.2.1 Die eschatologische Existenz 3.2.2 Der Umgang mit der Geschichte 3.2.3 Die Freiheit 3.2.4 Der Christus 3.2.5 Die Predigt 3.2.6 Das Kerygma 4. Das Kerygma als Schlüsselkategorie 4.1 Die Punktualität des Kerygmas im Augenblick der Entscheidung 4.2 Die Überbetonung der Formalität des Kerygmas 5. Das verkündigte Kerygma – Bultmann als Prediger 5.1 Formale und inhaltliche Grundlinien bultmannscher Predigttätigkeit 5.2 Predigt zu Lk 5,1–11 – die dem Kerygma verpflichtete Verkündigung 6. Fazit Kapitel V Paul Ricoeurs Hermeneutik als Maieutik bultmannscher Kerygmatheologie 1. Einführung 2. Ricoeurs Vorwort zur französischen Ausgabe von Bultmanns Jesus und Jesus Christus und die Mythologie – Zustimmung und Widerspruch 2.1 Die hermeneutischen Herausforderungen 2.2 Die Entmythologisierung 2.3 Die Interpretation 3. Das Kerygma als Narration – das Angebot einer zu bewohnenden Welt 3.1 Der Anspruch des Kerygmas 3.2 Die Unverfügbarkeit – die Gabe als Ermöglichungsgrund für Resonanz 3.3 Das Kerygma als Erschließungsraum Ergebnisse Literaturverzeichnis Personenregister Sachregister
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