Das Interesse der Vernunft : Kants ursprüngliche Einsicht und ihre Entfaltung in den transzendentalphilosophischen Hauptwerken
معرفی کتاب «Das Interesse der Vernunft : Kants ursprüngliche Einsicht und ihre Entfaltung in den transzendentalphilosophischen Hauptwerken» نوشتهٔ Axel Hutter، منتشرشده توسط نشر Felix Meiner Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Dem Kantischen Projekt der Vernunftkritik liegt eine "ursprüngliche Einsicht" zugrunde, die schrittweise zu einer begrifflichen Klärung gelangt. Von dieser These ausgehend entwickelt Axel Hutter ein neues Verständnis des systematischen Gesamtzusammenhangs der transzendentalphilosophischen Hauptwerke. Er nimmt dabei Kants bislang auch wenig beachteten Begriff eines Interesses der Vernunft zum Leitfaden. Denn der Sinn einer wahrhaft autonomen Vernunft ist für Kant durchaus nicht der, von jedem Interesse frei zu sein, sondern der, dem eigenen Interesse folgen zu können, und zwar ungehindert durch vernunftfremde Motive, die überhaupt nur deshalb mit Grund "fremd" genannt werden können, weil die Vernunft ein eigenes Interesse kennt. Kants ursprüngliche Einsicht besteht für Hutter darin, daß allein der Mensch (das "Zwischenwesen" par excellence) ein Inter-Esse zu entwickeln vermag: Ein reines Naturwesen kennt nur sinnliche Bedürfnisse, ein reines Vernunftwesen hingegen weder Bedürfnis noch Interesse. Von hier aus ergibt sich der für die Transzendentalphilosophie grundlegende Begriff eines spezifisch menschlichen Vernunftinteresses und einer in sich differenzierten Vernunfteinheit. Über diesen in sich differenzierten Vernunftbegriff verfügt Kant allerdings noch nicht in der "Kritik der reinen Vernunft". Der philosophischen Revolution, die zur ersten Kritik führt, muß daher eine mindestens ebenso radikale Revolution zur Seite gestellt werden, die über die "Kritik der reinen Vernunft" hinaus zur "Kritik der praktischen Vernunft" und zur "Kritik der Urteilskraft" führt. Kants ursprüngliche Einsicht entfaltet sich dergestalt schrittweise in der Reihe seiner transzendentalphilosophischen Hauptwerke - eine Gedankenentwicklung, die Hutter detailliert nachvollzieht. Beachten Sie auch folgende Titel: InhaltsverzeichnisVII Einleitung1 § 1. Die Frage nach dem Ganzen der Kantischen Philosophie1 § 2. Vernunft und Verstand5 § 3. Erfahrung und System11 § 4. Wissenschaft und Metaphysik18 § 5. Der spekulative und praktische Gebrauch der Vernunft25 Erster Teil. Kants ursprüngliche Einsicht33 1. Zwischensein33 § 6. Vernunft – Interesse – Philosophie33 § 7. Das »höhere Bedürfnis« unserer Erkenntniskraft35 § 8. Transzendentalphilosophie als Übergang41 2. Einwände49 § 9. Der objektivistische Standpunkt49 § 10. Der intellektualistische Standpunkt53 § 11. Der kritische Weg Kants58 3. Interessen der Vernunft64 § 12. Erkenntnisinteresse und Handlungsinteresse64 § 13. Horizonte des Menschen72 § 14. Natur und Freiheit78 § 15. Die Entwicklung des transzendentalphilosophischen Ansatzes87 Zweiter Teil. Die transzendentale Vernunftkritik93 1. Kritik des spekulativen Vernunftgebrauchs93 § 16. Sein und Sollen93 § 17. Können97 § 18. Das menschliche Erkenntnisvermögen100 § 19. Zum Streit der Kant-Deutungen108 § 20. Irrtum112 § 21. Die Spontaneität der Synthesis119 § 22. Die Freiheit der Urteilskraft124 2. Kritik des praktischen Vernunftgebrauchs127 § 23. Übergang127 § 24. Gesetz, Abweichung und Maxime133 § 25. »Von dem Interesse der Vernunft bei diesem ihrem Widerstreite«140 § 26. Sollen: technische und moralische Praxis146 § 27. Der Primat der praktischen Vernunft150 § 28. Die Natur des Verstandes155 § 29. Leben – Vernunft – Person160 3. Kritik der Reflexion167 § 30. Reflektierter Übergang167 § 31. Die voll entfaltete Architektur der Erkenntnisvermögen169 § 32. Zwei Formen der Urteilskraft und der Selbsterhaltung173 § 33. Drei Stellungen zur Natur177 § 34. Die »Chiffreschrift« des Naturschönen182 § 35. Reflexionsstufen186 § 36. Was heißt: sich am »Interesse der Vernunft« orientieren?190 Danksagung195 Angeführte Literatur197 Personenverzeichnis203 Begriffsverzeichnis205 Stellenverzeichnis213 Dem Kantischen Projekt der Vernunftkritik liegt eine »ursprüngliche Einsicht« zugrunde, die schrittweise zu einer begrifflichen Klärung gelangt. Von dieser These ausgehend entwickelt Axel Hutter ein neues Verständnis des systematischen Gesamtzusammenhangs der transzendentalphilosophischen Hauptwerke. Er nimmt dabei Kants bislang auch wenig beachteten Begriff eines Interesses der Vernunft zum Leitfaden. Denn der Sinn einer wahrhaft autonomen Vernunft ist für Kant durchaus nicht der, von jedem Interesse frei zu sein, sondern der, dem eigenen Interesse folgen zu können, und zwar ungehindert durch vernunftfremde Motive, die überhaupt nur deshalb mit Grund »fremd« genannt werden können, weil die Vernunft ein eigenes Interesse kennt. Kants ursprüngliche Einsicht besteht für Hutter darin, dass allein der Mensch (das »Zwischenwesen« par excellence) ein Inter-Esse zu entwickeln vermag: Ein reines Naturwesen kennt nur sinnliche Bedürfnisse, ein reines Vernunftwesen hingegen weder Bedürfnis noch Interesse. Von hier aus ergibt sich der für die Transzendentalphilosophie grundlegende Begriff eines spezifisch menschlichen Vernunftinteresses und einer in sich differenzierten Vernunfteinheit. Über diesen in sich differenzierten Vernunftbegriff verfügt Kant allerdings noch nicht in der »Kritik der reinen Vernunft«. Der philosophischen Revolution, die zur ersten Kritik führt, muss daher eine mindestens ebenso radikale Revolution zur Seite gestellt werden, die über die »Kritik der reinen Vernunft« hinaus zur »Kritik der praktischen Vernunft« und zur »Kritik der Urteilskraft« führt. Kants ursprüngliche Einsicht entfaltet sich dergestalt schrittweise in der Reihe seiner transzendentalphilosophischen Hauptwerke - eine Gedankenentwicklung, die Hutter detailliert nachvollzieht.
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