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Das Imperium Romanum Und Seine Gegenwelten: Die Geographisch-Ethnographischen Exkurse in Den "Res Gestae" Des Ammianus Marcellinus ... (Millennium-Studien / Millennium Studies, 41)

معرفی کتاب «Das Imperium Romanum Und Seine Gegenwelten: Die Geographisch-Ethnographischen Exkurse in Den "Res Gestae" Des Ammianus Marcellinus ... (Millennium-Studien / Millennium Studies, 41)» نوشتهٔ von Wiebke Vergin، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ammian gilt als der größte Historiker der Spätantike. Doch seine geographisch-ethnographischen Exkurse über Gallien, Ägypten, Persien und über nomadische Fremdvölker wie Sarazenen, Alanen und Hunnen wurden lange als imitierte Gelehrsamkeit und überflüssige Unterbrechung des Geschichtsverlaufs unterschätzt. In den klassischen Lehren der Rhetorik, der metaphorischen Lesung der Landschaften, der Konstituierung von Erinnerungsräumen und Gegenwelten zum Imperium Romanum deckt die Autorin den Schlüssel für das Verständnis des Gesamtwerks auf: Geschichtsverständnis und Diskurse über geographisches Wissen bedingen einander. Dadurch erscheint auch Ammians schriftstellerische Leistung in einem neuen Licht. So gewinnt der Leser einerseits eine Fülle von gesichertem Forschungswissen über die unbekannten ‚Ränder der antiken Welt'und nimmt andererseits die Exkurse nicht länger als schmückendes Beiwerk der Haupthandlung wahr, sondern als sinnkonstituierende Partien innerhalb dieser. I. Einleitung 1. Forschungsstand 2. Fragestellung und Forschungsvorhaben II. Der Exkurs bei Ammian 1. Zur Theorie der antiken Geschichtsschreibung 2. Die "Kunst des Abweichens" : Zur Theorie des Exkurses III. Ammians Weltbild in den "Res Gestae" 1. Identitäten und Alteritäten : Die Rezeption des Fremdenbildes in den geographisch-ethnographischen Exkursen Ammians 2. "An author more a text than a man" : Der Autor der "Res Gestae" 3. Der orbis terrarum in den "Res Gestae" IV. Alteritätskonstruktionen I : Germanen und Gallier bei Ammian 1. Die Konstruktion germanischer Gegenwelten : Imperium Romanum : Barbaricum 2. Die Konstruktion des metus Germanicus in den "Res Gestae" 2.1. Der Exkurs über Rhein und Bodensee (Amm. 15.4.2-6) 2.2. Germanendarstellungen in den Gefechten bei Châlons-sur-Marne, Solicinium und Argentaria 3. Gallien als Erinnerungsraum : Der Gallienexkurs (Amm. 15.9-12) 3.1. Der Exkurs in den "Res Gestae" 3.2. Die Ethnogenese der Gallier 3.3. Die literarische Verstetigung landestypischer Eigenschaften 3.3.1. Die Grenzen Galliens und ihre Bezwingung 3.3.2. Provinzialstruktur und Städtelandschaft Galliens 3.3.3. Die Rhône 3.4. Der Ethnographische Abriss : Die Konstruktion gallischer Alteritäten 4. Conclusio : Germanen und Gallier als Komponenten des römischen kulturellen Gedächtnisses V. Alteritätskonstruktionen II : Der alius orbis Persien 1. Gegenwelten : orbis Romanus : alius orbis 2. Persien als Erinnerungsraum in den "Res Gestae" 2.1. Perser und Persien in den "Res Gestae" 2.2. Die literarische Verstetigung landestypischer Eigenschaften 2.2.1. Darstellungsprinzipien im Persienexkurs 2.2.2. Ammians Epitome persischer Geschichte 2.3. Der alius orbis Persien 2.3.1. Orte römisch-persischer Begegnungen : Mesopotamien, Assyrien und Medien 2.3.2. Die Persis und Arabia felix 2.3.3. Am Rande der Welt 3. Die Konstruktion persischer Alteritäten 4. Conclusio : Persien im römischen kulturellen Gedächtnis. VI. Alteritätskonstruktionen III : Der orbis Romanus 1. Die Küstenstriche am östlichen Ufer des Mittelmeeres (Amm. 14.8.1-15) 1.1. Der Vordere Orient im innertextuellen Kontext 1.2. Der Exkurs über den Vorderen Orient 1.2.1. Kilikien und Isaurien 1.2.2. Von Syrien bis Zypern 1.3. Resümee 2. Die Balkanregionen bei Ammian 2.1. Die Bücher 18, 19 und 20 als Trilogie 2.2. Der Exkurs über den Succi-Pass (Amm. 21.10.3-4) 2.3. Der Exkurs über die Regionen am Schwarzen Meer (Amm. 22.8) 2.3.1. Der Exkurs in den Julian-Büchern 2.3.2. Von der Ägäis zum Bosporus 2.3.3. Der Pontos Euxeinos 2.4. Resümee 3. Ägypten bei Ammian 3.1. Aegypto mundi claudicat axis (Lucr. 6.1107) : Der orbis antiquitatis Ägypten 3.2. Der Ägyptenexkurs in den "Res Gestae" 3.2.1. Die Lage Ägyptens 3.2.2. Die Mysterien des Nils 3.2.3. Ut pictura poesis (Hor. ars 361) : Die literarische Verstetigung der Nillandschaft und ihrer Besonderheiten 3.2.4. Administration und Urbanisation Ägyptens 3.2.5. Die laus Alexandriae Ammians 3.2.5.1. Die Tradition der laudes urbium am Beispiel der laudes Alexandriae 3.2.5.2. Ammians laus Alexandriae 3.2.6. Der ethnographische Abriss 3.2.7. Ende des Exkurses 3.3. Resümee 4. Conclusio : Der orbis Romanus als Erinnerungslandschaft VII. Alteritätskonstruktionen IV : Nomaden bei Ammian 1. Darstellungsprinzipien in den letzten Büchern der Res Gestae 2. Thrakien als Erinnerungsraum 2.1. Die Goten in Thrakien 2.2. Die geographische Lage Thrakiens 2.3. Die administrative Ordnung Thrakiens 2.4. Der ethnographische Abriss über die Thraker 2.5. Resümee 3. Die urbs aeterna und ihre Bewohner in den Romexkursen Ammians 3.1. Der erste Romexkurs (Amm. 14.6) 3.2. Der zweite Romexkurs (Amm. 28.4) 4. Die Exkurse über Sarazenen (Amm. 14.4), Hunnen und Alanen (Amm. 31.2) 4.1. Antike Vorstellungen von vagantes 4.2. Der Exkurs über die Sarazenen (Amm.14.4) 4.3. Die Hunnen bei Ammian 4.4. Der Alanenexkurs 5. Conclusio : Vagantes bei Ammian VIII. Appendix : Flüsse als Konstituenten römischer Raum- und Herrschaftsauffassung IX. Ergebnis : Ammians Weltbild in den geographisch-ethnographischen Exkursen Bibliographie 1. Textausgaben, Übersetzungen und Kommentare 1.1. Ammianus Marcellinus 1.2. Andere Autoren 2. Lexika, Reihen, Hilfsmittel 3. Sekundärliteratur 4. Abbildungsverzeichnis Register. Main description: Ammianus is regarded as the greatest historian of late antiquity. Yet his geographic and ethnographic digressions were long underestimated as examples of imitative scholarship and as undue interruptions to the historical narrative. The author of this volume believes that the key to understanding Ammianus's work as a whole lies in his teaching of classical rhetoric, his metaphoric reading of landscapes, and the creation of spaces for memory and counterworlds to the Imperium Romanum. In this way, historical understanding and digressions concerning geographic knowledge must be viewed as interdependent features of the text. The author thus casts a new light on Ammianus's literary achievements Vorwort 5 I. Einleitung 1 II. Der Exkurs bei Ammian 12 III. Ammians Weltbild in den 'Res Gestae' 26 IV. Alteritätskonstruktionen I: Germanen und Gallier bei Ammian 45 V. Alteritätskonstruktionen II: Der 'alius orbis' Persien 86 VI. Alteritätskonstruktionen III: Der 'Orbis Romanus' 127 VII. Alteritätskonstruktionen IV: Nomaden bei Ammian 211 VIII. Appendix: Flüsse als Konstituenten römischer Raum- und Herrschaftsauffassung 277 IX. Ergebnis: Ammians Weltbild in den geographisch-ethnographischen Exkursen 284 X. Bibliographie 288 Register 303
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