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Das Heiligtum des Jupiter Optimus Maximus auf dem Pfaffenberg/Carnuntum, 3 Teile

معرفی کتاب «Das Heiligtum des Jupiter Optimus Maximus auf dem Pfaffenberg/Carnuntum, 3 Teile» نوشتهٔ Werner Jobst; Österreichische Akademie der Wissenschaften Verlag، منتشرشده توسط نشر Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Hainburger Hügelland, auch Hainburger Pforte genannt, und die westlich gelegene Hochfläche bis Petronell-Carnuntum und Wildungsmauer zählen aufgrund ihres geographischen und historischen Profils zu den ergiebigsten Forschungslandschaften entlang der Donau. So auch der Pfaffenberg, jene heute als Steinbruch dienende Anhöhe der Hainburger Berge, die ehemals als Tempelberg die römische Militärbasis und Provinzhauptstadt überragte.Carnuntum, diese politische, militärische, wirtschaftliche und kulturelle Drehscheibe Roms am Schnittpunkt des Donaulimes und der Bernsteinstraße, benötigte neben vielen anderen städtebaulichen Einrichtungen des religiösen Alltags ein besonders wahrnehmbares Zentrum des Staatskultes, welches die römische Bürgerschaft seit der Gründung der Grenzniederlassung auf der 320-330 m hohen Anhöhe des Pfaffenberges etablierte. Jupiter Optimus Maximus, u. a. Schutzgott der Territorialgrenzen und Garant politischer Verträge, die kapitolinische Trias (Jupiter, Juno,Minerva), die Göttlichkeit des Herrschers und andere Numina der Staatsreligion standen im Mittelpunkt der gottesdienstlichen Aktivitäten.Obwohl seit jeher bekannt, wurden erst in den späten 1960er Jahren durch Hermann Vetters systematische Flächengrabungen eingeleitet, mit welchen die Ruinen dieses großen Tempelbezirks vor seiner Vernichtung durch den Steinbruch am Pfaffenberg aufgedeckt und erforscht wurden, und das noch vorhandene Kultinventar gerettet und evakuiert werden konnte. Aus einer ursprünglich vorgesehenen Kontrollgrabung gingen langjährige Rettungsgrabungen (rescue excavations) mit teilweise dramatischem Verlauf hervor, deren Ergebnisse in diesem Werk vorgestellt und ausführlich diskutiert werden. Cover Titelei Inhaltsverzeichnis VORWORT EINLEITUNG A. DIE ARCHÄOLOGIE DER ‚HAINBURGER PFORTE‘ 1. Geologie und Topographie 2. Religion und Kult an der ‚Hainburger Pforte‘ in vor- und nachrömischer Zeit 3. Altgrabungen und Altfunde der Römerzeit am Kirchenberg und Pfaffenberg B. AUSGRABUNGEN UND FORSCHUNGEN SEIT 1970 1. Prospektion und Testgrabungen 1970–1971 2. Toranlage und Umfriedung des Kultbezirks (Bau D) 3. Das Verwaltungslokal der magistri montis (Gebäude A) 4. Ausgrabungen zwischen Priesterhaus A und Tempel II(1971–1972 und 1977–1979) 5. ‚Kaisermonument‘ E und Fundamente K, K1 und K2 6. Monument F 7. Altarbasis G und Monument G1 8. Monumente G2–G3 9. Tempelbauten 10. Fläche zwischen Monument E und Tempel II (1973–1979)Planquadrat A3N und Quadrantenreihe A–D 11. Fläche westlich Tempel IIQuadrantenreihe E–H 12. Kulttheater (Bau U) 13. Die Ausgrabungen südlich des Tempels II und der Abbruch des Kulttheaters inden Jahren 1985–1988 C. ZUSAMMENFASSUNG 1. Zur Charakteristik des Grabungsbefundes 2. Baubefunde 3. Statuarische Plastik 4. Architekturwerkteile 5. Altäre und Postamente 6. Inschriftliche Evidenz 7. Münzfunde, Metallobjekte, Kultgeschirr 8. Das Ende des Heiligtums 9. Hat das archäologische Erbe des Pfaffenberges eine Zukunft? ANHANG: CHRONOLOGIE DER ARCHÄOLOGISCHEN ERFORSCHUNGDES PFAFFENBERGES ABKÜRZUNGS- UND LITERATURVERZEICHNIS BILDNACHWEIS REGISTER Pläne und Tafeln
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