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Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation: Vom Ende des Mittelalters bis 1806 (Beck Wissen)

معرفی کتاب «Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation: Vom Ende des Mittelalters bis 1806 (Beck Wissen)» نوشتهٔ Barbara Stollberg-Rilinger، منتشرشده توسط نشر C.H. Beck Verlag در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war ein über die Jahrhunderte des Mittelalters allmählich gewachsenes politisches Gebilde, ein lose integrierter Verband sehr unterschiedlicher Glieder, die unter einem gemeinsamen Oberhaupt, dem Kaiser, standen: geistliche und weltliche Herrschaftsträger, wenige Mächtige und viele Mindermächtige, Kurfürsten und Fürsten, Prälaten, Grafen, Ritter und Städte. Um die Wende zur Neuzeit, also um 1500, bildete dieser Verband festere institutionelle Strukturen aus – vor allem Reichstage als Foren der Konsensbildung, das Reichskammergericht und den Reichshofrat als Organe höchster Gerichtsbarkeit und die Reichskreise als regionale Exekutivinstitutionen. Über die inneren Zerreißproben der Glaubensspaltung und des Dreißigjährigen Krieges hinweg hatten diese gemeinsamen Institutionen im Kern drei Jahrhunderte lang Bestand, bevor der ganze Verband dem machtpolitischen Expansionswillen der mächtigsten Glieder – vor allem Brandenburg-Preußen und Österreich – zum Opfer fiel. Barbara Stollberg-Rilinger bietet in diesem Band eine klare und gut verständliche Einführung in die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war ein über die Jahrhunderte des Mittelalters allmählich gewachsenes politisches Gebilde, ein lose integrierter Verband sehr unterschiedlicher Glieder, die unter einem gemeinsamen Oberhaupt, dem Kaiser, standen: geistliche und weltliche Herrschaftsträger, wenige Mächtige und viele Mindermächtige, Kurfürsten und Fürsten, Prälaten, Grafen, Ritter und Städte. Um die Wende zur Neuzeit, also um 1500, bildete dieser Verband festere institutionelle Strukturen aus - vor allem Reichstage als Foren der Konsensbildung, das Reichskammergericht und den Reichshofrat als Organe höchster Gerichtsbarkeit und die Reichskreise als regionale Exekutivinstitutionen. Über die inneren Zerreißproben der Glaubensspaltung und des Dreißigjährigen Krieges hinweg hatten diese gemeinsamen Institutionen im Kern drei Jahrhunderte lang Bestand, bevor der ganze Verband dem machtpolitischen Expansionswillen der mächtigsten Glieder - vor allem Brandenburg- Preußen und Österreich - zum Opfer fiel. Barbara Stollberg-Rilinger bietet in diesem Band eine klare und gut verständliche Einführung in die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Achtung: Aus lizenzrechtlichen Gründen dürfen die Abbildungen in diesem eBook leider nicht wiedergegeben werden Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation (2006) ......Page 1 ISBN-13: 9783406535994......Page 6 --> Inhalt......Page 7 I. Was war das «Heilige Römische Reich Deutscher Nation»?......Page 8 II. Ein Körper aus Haupt und Gliedern......Page 15 III. Die Phase der institutionellen Verfestigung (1495–1521)......Page 37 IV. Die Herausforderung durch die Reformation (1521–1555)......Page 51 V. Von der Konsolidierung zur Krise der Reichsinstitutionen (1555–1618)......Page 64 VI. Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden (1618–1648)......Page 74 VII. Die Westfälische Ordnung und der Wiederaufstieg des Kaisertums (1648–1740)......Page 89 VIII. Das Zeitalter der machtpolitischen Polarisierung (1740–1790)......Page 100 IX. Das Ende des Reiches (1790–1806)......Page 111 X. Noch einmal: Was war das Alte Reich?......Page 117 Kaiser in der Frühen Neuzeit......Page 122 Spätmittelalterliche Vorgeschichte und Zeitalter der «Reichsreform»......Page 123 Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden......Page 124 Einzelne Institutionen......Page 125 Zum Bild des Reiches in den Augen der Zeitgenossen und in der Geschichtsschreibung bis zur Gegenwart......Page 126 Bildnachweis......Page 127 Register......Page 128 Das Heilige Romische Reich Deutscher Nation war ein uber die Jahrhunderte des Mittelalters allmahlich gewachsenes politisches Gebilde, ein lose integrierter Verband sehr unterschiedlicher Glieder, die unter einem gemeinsamen Oberhaupt, dem Kaiser, geistliche und weltliche Herrschaftstrager, wenige Machtige und viele Mindermachtige, Kurfursten und Fursten, Pralaten, Grafen, Ritter und Stadte. Um die Wende zur Neuzeit, also um 1500, bildete dieser Verband festere institutionelle Strukturen aus vor allem Reichstage als Foren der Konsensbildung, das Reichskammergericht und den Reichshofrat als Organe hochster Gerichtsbarkeit und die Reichskreise als regionale Exekutivinstitutionen. Uber die inneren Zerreissproben der Glaubensspaltung und des Dreissigjahrigen Krieges hinweg hatten diese gemeinsamen Institutionen im Kern drei Jahrhunderte lang Bestand, bevor der ganze Verband dem machtpolitischen Expansionswillen der machtigsten Glieder vor allem Brandenburg-Preussen und Osterreich zum Opfer fiel. Barbara Stollberg-Rilinger bietet in diesem Band eine klare und gut verstandliche Einfuhrung in die Geschichte des Heiligen Romischen Reiches Deutscher Nation."
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