معرفی کتاب «Das Handeln der Systeme : Soziologie jenseits des Schismas von Handlungs- und Systemtheorie» نوشتهٔ Matthias Peter Klemm، منتشرشده توسط نشر de Gruyter transcript Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die handlungstheoretische Fundierung der Soziologie ist durch die Systemtheorie Niklas Luhmanns zurückgewiesen worden: Die Struktur des Gegenstandes selbst, so das Argument, führe zwingend zu der Einsicht, dass Handeln nicht auf den Menschen, sondern auf die Selbsterzeugung sozialer Systeme zurückzuführen ist. Matthias Klemm rekonstruiert diese Argumentation und zeichnet ihre Auswirkungen auf die Architektur der Systemtheorie nach. Die Analyse erlaubt es, jenseits der Frontstellung zwischen system- und handlungstheoretischen Positionen Anschlüsse insbesondere an die pragmatische Lebenswelttheorie Alfred Schütz' aufzuzeigen. Systemtheorie,Handlung,Handlungstheorie,Kommunikation,Luhmann,Sozialität,Soziologische Theorie,Soziologie,Systems Theory,Social Relations,Sociological Theory,Sociology Inhalt 1. Einleitung 2. Handlungstheorie und Semantikanalyse 2.1 Handlung: von der Übergangs- zur Überforderungssemantik? 2.2 Dimensionen der Analyse 3. Handlung und Handlungssemantik 3.1 Einleitung 3.2 Praktische Klugheit, sittliche Handlung, interessegeleiteter Tausch 3.2.1 Das ideengeschichtliche Erbe 3.2.2 Das teleologische Handeln als Konstruktionsleistung der guten Gesellschaft 3.2.3 Die „dramaturgische“ Handlung und die „Vergegenständlichung der Person“ 3.2.4 Instrumentelles Handeln in der gemeinsamen Welt der Sachen 3.3 Handlung, Arbeit, Gesellschaftstheorie 3.3.1 Die materialistische Wendung der Handlung 3.3.2 Anthropologie der Handlung 3.3.3 Systemische Handlungstheorie 3.3.4 Handlung, Kommunikation, Praxis 3.4 Zusammenfassung 4. Die Handlung in der Systemtheorie 4.1 Einleitung 4.2 Luhmann als Aufklärer 4.2.1 Kritik am instrumentellen Handlungsbegriff 4.2.2 Kritik des interaktionsbezogenen Handlungsverständnisses 4.3 Luhmanns systemtheoretische Auflösung der Handlung 4.3.1 Soziale Systeme als Sinnhorizont des Handelns 4.3.2 Doppelte Kontingenz als Konstituens sozialer Ordnung 4.3.3 Autopoiesis sozialer Systeme im Rahmen von Medien, Kommunikation und Sprache 4.4 Die Kopplung von Kommunikation, Bewusstsein und Verhalten 4.4.1 Die Sprache 4.4.2 Verhalten, Wahrnehmung und Bewusstsein 4.4.3 Formselektion: Kommunikation 4.4.4 Hierarchie, Energie und Plastizität 4.5 Zusammenfassung 5. Das Handeln der Systeme 5.1 Einleitung 5.2 Die „oktopodeske“ Gesellschaftstheorie 5.2.1 Luhmanns Kritik an der Handlungslogik mit Blick auf Gesellschaftstheorie 5.2.2 Handlungstheoretische Positionen zu Luhmanns Kritik 5.3 System- und lebenswelttheoretische Konstitution von Sozialität 5.3.1 Pragma, Wirkwelt, Bewusstseinsspannung 5.3.2 Wahrnehmung, Wir-Beziehung und Kommunikation 5.3.3 Relevanzen und Typiken 5.3.4 Subjektiver und objektiver Sinn, Handeln 5.4 Handlung und pragmatisches Motiv in der kommunikativen Situation 5.4.1 Pragma und Kopplung 5.4.2 Pragmatisches Motiv, Sprache und Kommunikation 5.5 Handlungssemantik, soziale Systeme und alltägliche Lebensführung 5.5.1 Symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien als Handlungssemantiken 5.5.2 Symbiotische Mechanismen und Trivialmaschinen 5.5.3 „Inviolate levels“: Handeln, Kultur und Alltag 5.6 Fazit 6. Resümee Literatur Long description: Die handlungstheoretische Fundierung der Soziologie ist durch die Systemtheorie Niklas Luhmanns zurückgewiesen worden: Die Struktur des Gegenstandes selbst, so das Argument, führe zwingend zu der Einsicht, dass Handeln nicht auf den Menschen, sondern auf die Selbsterzeugung sozialer Systeme zurückzuführen ist. Matthias Klemm rekonstruiert diese Argumentation und zeichnet ihre Auswirkungen auf die Architektur der Systemtheorie nach. Die Analyse erlaubt es, jenseits der Frontstellung zwischen system- und handlungstheoretischen Positionen Anschlüsse insbesondere an die pragmatische Lebenswelttheorie Alfred Schütz' aufzuzeigen
Die handlungstheoretische Fundierung der Soziologie ist durch die Systemtheorie Niklas Luhmanns zurückgewiesen worden: Die Struktur des Gegenstandes selbst, so das Argument, führe zwingend zu der Einsicht, dass Handeln nicht auf den Menschen, sondern auf die Selbsterzeugung sozialer Systeme zurückzuführen ist.Matthias Klemm rekonstruiert diese Argumentation und zeichnet ihre Auswirkungen auf die Architektur der Systemtheorie nach. Die Analyse erlaubt es, jenseits der Frontstellung zwischen system- und handlungstheoretischen Positionen Anschlüsse insbesondere an die pragmatische Lebenswelttheorie Alfred Schütz' aufzuzeigen.
CoverDas Handeln der Systeme; Inhalt; 1. Einleitung; 2. Handlungstheorie und Semantikanalyse; 2.1 Handlung: von der Übergangs- zur Überforderungssemantik?; 2.2 Dimensionen der Analyse; 3. Handlung und Handlungssemantik; 3.1 Einleitung; 3.2 Praktische Klugheit, sittliche Handlung, interessegeleiteter Tausch; 3.2.1 Das ideengeschichtliche Erbe; 3.2.2 Das teleologische Handeln als Konstruktionsleistung der guten Gesellschaft; 3.2.3 Die "dramaturgische" Handlung und die "Vergegenständlichung der Person"; 3.2.4 Instrumentelles Handeln in der gemeinsamen Welt der Sachen