معرفی کتاب «Das gewisse Etwas: Phänomenologische Ansätze in der Religionspädagogik (Praktische Theologie Im Wissenschaftsdiskurs) (German Edition)» نوشتهٔ Kirchhoff, Klaus، منتشرشده توسط نشر Walter De Gruyter; Walter de Gruyter در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
For some years now there has been talk of phenomenological approaches in the discussions around religious education and practical theology. Multi-faceted concepts such as lifeworld (“Lebenswelt”), everyday or perception have been mobilised to point the formation of theory in a new direction. The motif of “closeness to life” (“Lebensnähe”) plays a central role in this. But what are we to understand by phenomenology? Contemplating the philosophical origins of the concept, this study reflects on the opportunities and limitations of phenomenological conceptions and their significance for religious education. Einleitung A. Was ist Phänomenologie? 1.1 Zur Herkunft des Begriffs „Phänomenologie" 2.2 Husserls Phänomenologie als Transzendentalphilosophie 2.1 Die Grundanliegen der Husserl'schen Phänomenologie 2.2 Die Intentionalität der Wahrnehmung 2.3 Die Epoché als transzendentale Erkenntnisstrategie 2.4 Fundierungsfragen und der Begriff „Lebenswelt“ 3. Die Ontologisierung der Phänomenologie 3.1 Martin Heideggers Hinwendung zur Frage nach dem Sinn von Sein 3.2 ἀλήθεια - Entbergung des Seins statt epochaler Ausschaltung 3.3 Das Sein und das Nichts - phänomenologische Ontologie bei Jean-Paul Sartre 3.4 Die so genannte „Neue Phänomenologie" nach Hermann Schmitz 4. Die französische Radikalisierung der Phänomenologie 4.1 Leibliche Verankerung der Phänomenologie — Maurice Merleau-Ponty 4.2 Das Ethos der Phänomenologie — Emmanuel Lévinas 4.3 Hermeneutische Phänomenologie - Paul Ricœur 4.4 Strukturalismus und Phänomenologie 4.5 Phänomenologie des Fremden - Bernhard Waidenfels 5. Phänomenologie in soziologischer Transformation 5.1 Allgemeines zur Rezeption der Phänomenologie in der Soziologie 5.2 Die Theorie sozialen Handelns nach Alfred Schütz 5.3 Vom Handeln zum Wissen - Peter L. Berger und Thomas Luckmann 5.4 Soziologie als Herausforderung der Theologie - Peter L. Berger 5.5 Religion in der modernen Gesellschaft — Thomas Luckmann 5.6 Wahrnehmen und Beobachten - Phänomenologie und Systemtheorie B. Zum Stand religionspädagogischer Rezeption von Phänomenologie 1. Der religionspädagogische Entdeckungszusammenhang von Phänomenologie 1.1 Religionspädagogik im Zeichen der „empirischen Wendung“ 1.2 Der Methodenbedarf der Religionspädagogik 1.3 Zurück zur Wirklichkeit — der Anspruch lebensnahen Unterrichts 2. Anbahnungen praktisch-theologischer und religionspädagogischer Phänomenologie 2.1 Phänomenologie des traurigen Subjekts - H. Luther 2.2 „Phänomenologisch orientierte Praktische Theologie“ - W.-E. Failing/H.-G. Heimbrock 2.3 Phänomenologie als „Einlegung von Sinn" — P. Biehl 2.4 Phänomenologie in der Tradition verstehender Soziologie - W. Steck 2.5 Phänomenologie als Ethik einer profanen Religionspädagogik - B. Beuscher/D. Zilleßen 2.6 Phänomenologie als Spiritualität - M. Josuttis 2.7 Phänomenologie als Didaktik der Unbefangenheit - P. Schulz 2.8 Zurück zur Handlung : Performativer Religionsunterricht 2.9 Phänomene zwischen Wesen und Bedeutung - Annäherungen an die Semiotik 3. Sondierungsfelder phänomenologisch orientierter Ansätze 3.1 Der „Leib" und seine Erlebnisse 3.2 „Alltag“ als Erkenntnishorizont phänomenologischer Ansätze 3.3. Das Phänomen des Heiligen 3.4. Gelebte und gemeinte Religion 4. Standortbestimmung C. Vom Nutzen und Nachteil der Phänomenologie für den Unterricht 1. Was man von der Phänomenologie lernen kann 1.1 Unterricht ist überkomplex - wie die Lebenswelt selbst 1.2 Worte entzünden sich an Phänomenen 1.3 Lernen als Arbeit am Phänomen 1.4 „Stellen wir uns mal ganz dumm“ - die Schwierigkeit gezielten Vergessens 2. Wozu sich Phänomenologie nicht eignet 2.1 Phänomenologie erschließt nicht das Unmittelbare 2.2 Phänomenologie fundiert keine Mystik 2.3 Phänomenologie entdeckt keine religiösen Gehalte 2.4 Phänomenologie legitimiert keinen Antirationalismus 3. Religionsunterricht zwischen „gewissem Etwas“ und Ungewissheit 3.1 Der Religionslehrer - authentisch unauthentisch 3.2 Lernen zwischen Evidenz und Irritation 3.3 Der religionspädagogische Augenblick zwischen Kairos und Peinlichkeit 3.4 Die Transzendenz der Zeugnisnoten im Religionsunterricht 3.5 Die ungelebte Religion - Öffnung zum Möglichen Ausblick Literatur Namenregister Sachregister
Im religionspädagogischen und praktisch-theologischen Theoriediskurs ist seit einigen Jahren die Rede von phänomenologischen Ansätzen. Hier wird der Versuch unternommen, so die These des Autors, diese Strategie begrifflicher Unschärfe zu nutzen, um wissenschaftliche Horizonte zu eröffnen. Bewusst vieldeutige Begriffe wie Lebenswelt, Alltag oder Wahrnehmung werden ins Feld geführt, um Theorie und Praxis theologischer Handlungsfelder im Namen der Lebensnähe neu zu orientieren.
Unter Besinnung auf die philosophische Bedeutung von Phänomenologie reflektiert die Arbeit die Chancen und Grenzen der verschiedenen phänomenologischen Konzeptionen.
Welche Vor- und Nachteile hat der Versuch, das gewisse Etwas zum Schlüssel religionspädagogischer und praktisch-theologischer Theoriebildung zu machen? Welche Hilfen bieten phänomenologische Ansätze zur konkreten Gestaltung des Religionsunterrichts?
Im religionspädagogischen und praktisch-theologischen Theoriediskurs ist seit einigen Jahren die Rede von phänomenologischen Ansätzen. Hier wird der Versuch unternommen, so die These des Autors, diese Strategie begrifflicher Unschärfe zu nutzen, um wissenschaftliche Horizonte zu eröffnen. Bewusst vieldeutige Begriffe wie Lebenswelt, Alltag oder Wahrnehmung werden ins Feld geführt, um Theorie und Praxis theologischer Handlungsfelder im Namen der Lebensnähe neu zu orientieren. Unter Besinnung auf die philosophische Bedeutung von Phänomenologie reflektiert die Arbeit die Chancen und Grenzen der verschiedenen phänomenologischen Konzeptionen. Welche Vor- und Nachteile hat der Versuch, das gewisse Etwas zum Schlüssel religionspädagogischer und praktisch-theologischer Theoriebildung zu machen? Welche Hilfen bieten phänomenologische Ansätze zur konkreten Gestaltung des Religionsunterrichts?