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Das Frauen- und Mutterbild im Nationalsozialismus und seine Auswirkungen bis heute. Eine sozialpsychologische Untersuchung zu unbewussten Übernahmen

معرفی کتاب «Das Frauen- und Mutterbild im Nationalsozialismus und seine Auswirkungen bis heute. Eine sozialpsychologische Untersuchung zu unbewussten Übernahmen» نوشتهٔ Maike Wagenaar، منتشرشده توسط نشر Budrich Academic Press GmbH در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wie hat der Nationalsozialismus unsere heutigen Vorstellungen von Frauen und Mutterschaft geprägt? Anhand von Gruppendiskussionen und des Rückgriffs auf Auswertungskonzepte der Psychoanalyse zeichnet die Autorin nach, wie Geschlechterbilder über drei Generationen fortgeführt werden. Die Studie beschäftigt sich eingehend mit Geschlechterkonstruktionen im Nationalsozialismus und zeigt dabei auf, dass auch Männer- und Väterbilder aus der NS-Zeit das Leben und die Einstellungen der lebenden Generationen beeinflussen.„Was macht Sie zu der Frau, die Sie heute sind?“ Das Buch geht der Frage nach, ob das heutige Frauen- und Mutterbild noch vom Erbe des nationalsozialistischen Bildes geprägt ist. Dazu werden die tiefenhermeneutisch ausgewerteten Ergebnisse aus Gruppendiskussionen mit Frauen aus drei Generationen ausführlich und nachvollziehbar dargestellt. Dabei werden speziell die unbewussten Anteile in den Blick genommen und es treten überraschende Erkenntnisse, auch in Bezug auf das Männer- und Vaterbild zutage, die deutlich machen, dass das Erbe des NS immer noch in jeder lebenden Generation vorhanden ist und das Leben beeinflusst. Neben einer starken inhaltlichen Fundierung, werden auch die Forschungsmethoden differenziert und nachvollziehbar dargestellt, sodass das Buch einerseits wegen seiner umfangreichen Erkenntnisse, andererseits aber auch wegen seines differenzierten methodischen Vorgehens lesenswert ist. Frontmatter Cover Maike Wagenaar: Das Frauen- und Mutterbild im Nationalsozialismus und seine Auswirkungen bis heute Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Grundlegende Einführung 2.1 Psychoanalytische Grundlagen 2.1.1 Lust – Unlust und die Objekte 2.1.2 Das Ich und das Es 2.1.3 Inkorporation, Introjektion und Identifikation 2.2 Transgenerationalität 2.2.1 Der Begriff der Generation 2.2.2 Der Begriff der Transgenerationalität 2.3 Schuld und Schuldgefühle 2.3.1 Schuld und Schuldgefühle im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus 2.3.2 Die zweite Schuld 2.4 Schweigen 2.4.1 Schweigen im Nationalsozialismus 2.4.2 Schweigen als unbewältigte Gegenwart 2.5 Traumata 2.5.1 Begriffsklärung Trauma 2.5.2 Vertreibung und Flucht 2.5.3 Sexualisierte Gewalt 3 Das Frauen- und Mutterbild 3.1 Das Frauen- und Mutterbild in der Zeit vor 1933 3.1.1 Grundlegende Aspekte bis zur ersten Emanzipationsbewegung 3.1.2 ‚Rasse‘-ideologische Aspekte 3.2 Das Frauen- und Mutterbild im Nationalsozialismus 3.2.1 Ideologische Aspekte von Frausein und Mutterschaft im NS 3.2.2 Die reale Lebenssituation von Frauen und Müttern im NS (vor und während des Krieges) 3.3 Kontinuitäten und Brüche in Bezug auf das 3.3.1 Übernommene Anteile aus der NS-Zeit 3.3.2 Kritische Hinterfragung der Ideologie und Rolle der Frau und Mutter (68er Bewegung) 3.3.3 Neuere Veränderungen im Frauen- und Mutterbild 4 Das Männer- und Vaterbild 4.1 Männerbild/Vaterbild bis zum Nationalsozialismus 4.2 Männliche Rollenrealität im Krieg und den ersten Nachkriegsjahren 4.3 Neuere Veränderungen im Männer- und Vaterbild 5 Die Untersuchung 5.1 Der Untersuchungsgegenstand 5.1.1 Ausgangshypothesen und Fragestellung 5.1.2 Untersuchungsmethode Gruppendiskussion 5.1.3 Historische und gegenwärtige Bezüge des Untersuchungsfeldes zum NS 5.1.4 Das Untersuchungsfeld 5.2 Die Untersuchungsausführung 5.2.1 Beschreibung der Durchführung 5.2.2 Wahl der Auswertungsmethode 5.2.3 Beschreibung des Auswertungsdesigns 6 Die Gruppendiskussionen und ihre Ergebnisse 6.1 Gruppendiskussion 1: Älteste Generation (Jahrgänge 1933-1955) 6.1.1 „Gekocht und gebacken und meine Kinder bespielt“ — Bildung und Erwerbsarbeit als erstrebenswertes Gut 6.1.2 „So bisschen tranisch irgendwie“ — Ambivalenz im Verhältnis zu Männern 6.1.3 „Was so passiert ist im Krieg, das war bei uns nie Thema“ — Schweigen/Abwehr von Schuldgefühlen 6.1.4 „Die nahmen Wohnraum weg, wo gar kein Wohnraum war“ — Heimat und Vertriebensein 6.2 Gruppendiskussion 2: Älteste Generation (Jahrgänge 1933-1955) 6.2.1 „Manchmal hasse ich mich selber“ — Negative Innere Objekte 6.2.2 „Da war das ganz klar, dass der Junge studierte und ich nicht“ — Bildung als kostbares Gut 6.2.3 „Also die erzählte, die erzählte aus diesem Gefangenenlager. Die erzählte ziemlich viel“ — Flucht und Vertreibung 6.2.4 „Als wenn sie da nichts mit zu tun hatten“ — Nationalsozialismus als Thema in der Familie 6.2.5 „Und dass meine Mutter das wieder SO klaglos abgegeben hat“ — Aufgabenverteilung nach Rückkehr der Männer aus dem Krieg 6.3 Gruppendiskussion 3: Mittlere Generation (Jahrgänge 1956-1977) 6.3.1 „WIDERREDE – das gab es einfach nicht“ — Einfluss von Kindheit und Erziehung auf das aktuelle Leben 6.3.2 „Pass bloß auf, dass das bei einem Kind bleibt“ — Partnerwahl und Kinderwunsch 6.3.3 „Ich weiß auch gar nicht, wie das dann später zwischen meinen Eltern war“ — Unterschiedliche Einstellungen zum NS in den Herkunftsfamilien 6.3.4 „Wenn kein Krieg gekommen wär, [...] wären die Frauen wahrscheinlich schon weiter“ — Männer- und Frauenrollen 6.3.5 „Wenn ich das nicht lösen kann, dann müssen es meine Kinder oder meine Enkelkinder tun“ — Auflösung transgenerationaler Weitergabe als Lebensaufgabe 6.4 Gruppendiskussion 4: Mittlere Generation (Jahrgänge 1956-1977) 6.4.1 „Aber ich merke, dass ich, je älter ich werde, 6.4.2 „Ich wollte auch, dass sie sich wehrt“ — Unglückliche Beziehungen der Eltern 6.4.3 „Selbst die schlimmsten Kriegsgeschichten wurden lachend erzählt“ — Umgang mit Traumatisierungen 6.4.4 „Also hier diesen ganzen Müll, den ich schon mit rüber genommen hab‘, den wollte ich nicht weitergeben“ — Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen 6.4.5 „Der war gar nicht '45 zu Ende. Der Krieg, der ist vielleicht irgendwann 1960 zu Ende gewesen“ — Auswirkungen der Erlebnisse des NS auf die Familie 6.5 Gruppendiskussion 5: Jüngste Generation (Jahrgänge 1978-1999) 6.5.1 „Ich müsste sie da irgendwie vor beschützen oder sowas, weil ich so viele Parallelen merke zu mir selbst“ — Delegation eigener Bedürfnisse auf das Kind 6.5.2 „Und, ja, hab' auch eher so Jungssachen gemacht, als ich klein war“ — Rollenstereotype als Entwicklungsherausforderung für die 6.5.3 „Ja, wenn ich später groß bin, möcht' ich auch eine Tochter und ich möcht' alleinerziehend sein“ — Frauen- und Mutterbild 6.5.4 „Also letztendlich weiß ich ja auch, wie mein Leben bisher gelaufen ist, dass ich keiner bestimmten Rolle entsprechen muss“ — Eigene Rollenerwartung als Mutter 6.5.5 „Hab' ich eigentlich NIE wirklich was gehört an Geschichten“ — Nationalsozialistische Vergangenheit als verschwiegenes Thema in der Familie 6.6 Beispielhafte Darstellung der tiefenhermeneutischen Auswertung 6.6.1 Ambivalente unbewusste Übernahmen 6.6.2 Schweigen als Bewältigungsmuster 6.7 Verifizierung der Ergebnisse 7 Literaturfundierte Analyse der Erkenntnisse 7.1 Schuld und Schuldgefühle als Einflussfaktoren auf den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus 7.2 Schweigen als unbewusste Übernahme 7.3 Der Einfluss von Traumata auf das Frauen- und Mutterbild 7.4 Das Männer- und Vaterbild als Einflussgröße auf das Frauen- und Mutterbild 7.5 Unbewusste Übernahmen in Bezug auf das Frauen- und Mutterbild 8 Abschließendes Resümee Backmatter Literaturverzeichnis U4 Wie hat der Nationalsozialismus unsere heutigen Vorstellungen von Frauen und Mutterschaft geprägt? Anhand von Gruppendiskussionen und des Rückgriffs auf Auswertungskonzepte der Psychoanalyse zeichnet die Autorin nach, wie Geschlechterbilder über drei Generationen fortgeführt werden. Die Studie beschäftigt sich eingehend mit Geschlechterkonstruktionen im Nationalsozialismus und zeigt dabei auf, dass auch Männer- und Väterbilder aus der NS-Zeit das Leben und die Einstellungen der lebenden Generationen beeinflussen. How did National Socialism shape our contemporary ideas about women and motherhood? By means of group discussions and recourse to concepts of psychology, the author traces how gender images are carried forward over three generations. The study takes an in-depth look at gender constructions under National Socialism and shows that images of men and fathers from the Nazi era too, influence the lives and attitudes of living generations
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