معرفی کتاب «Das Figurativ der Vagabondage : Kulturanalysen mobiler Lebensweisen» نوشتهٔ Johanna Rolshoven (editor); Maria Maierhofer (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Was haben konkrete Gruppen wie Juden, Roma und Jenische mit Touristen, Hobos oder Migranten gemeinsam? Sie alle sind unterwegs, sie »vagabundieren« - lassen sich also metaphorisch als Vagabunden fassen. Die Beiträge in diesem Band füllen das Figurativ der Vagabondage, verstanden als Faszinosum und zugleich Antipode der Ordnung, aus interdisziplinärer Perspektive mit konkreten Beispielen. Diskurse und Repräsentationen, aber auch das Gewordensein aktueller Vorstellungen stehen im Zentrum des Interesses. Es zeigt sich: Der Vagabund ist eine krisenhafte Figur, die die Umbrüche der Gesellschaft, wie sie an den Rändern der Kultur stattfinden, aufzuzeigen vermag. Mit Beiträgen u.a. von Ingrid Breckner, Ina-Maria Greverus, Orvar Löfgren und Karlheinz Wöhler. Vagabondage,Kulturanalyse,Mobile Lebenswelt,Mobilitäten,Migration,Nomaden,Kultur,Kulturanthropologie,Kulturtheorie,Globalisierung,Culture,Cultural Anthropology,Cultural Theory,Globalization Inhalt Vagabondage: eine Denkfigur? Einleitung DAS GEWORDEN-SEIN DER GEGENWART: DER VAGABUND ALS KRISENHAFTE FIGUR Das Figurativ der Vagabondage Vagabondage verstehen. Historische Verhältnisse vagierender Männer und Frauen Das Ende des Vagabunden Die Jenischen. Zwischen Aufarbeitung und Schweigen ERFASSUNG UN-RUHIGER GEGENWARTSSITUATIONEN: MOBILITÄTEN ALS ALLTAGSPRAXEN Zuhause in Bewegung. Mobile Verortungen von Roma in Europa Pendler und Vaganten Neue (weibliche) Mobilitäten. Ein bewegter Blick auf das postmoderne Europa Der Ruf der Fjälls REPRÄSENTATIONEN UND NARRATIVE: DER VAGABUND ALS PROJEKTIONSFLÄCHE »Alte Wege, die wir wandern«. Vagabondage in Repräsentationen des Jüdischen Zwischen Exklusion und Inklusion. Literarische Vagabundenfiguren Die Figur des Vagabunden bei Johann Nestroy. Theatralische Repräsentationen aus dem Wiener Vormärz »Big Rock Candy Mountain«. Zur Romantisierung von Wanderarbeitern in Nordamerika oder Wie die Chicago School auf den Hobo blickte KULTURANALYTISCHE ZUGÄNGE: METHODOLOGIEN DER VAGABONDAGE Vagabondage und anthropologisches Reisen Die Erfahrung der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Wissenschaft per Autostopp – eine ethnografische Skizze Reisen als Möglichkeit eines Anderssein-Könnens? Autorinnen und Autoren
Was haben konkrete Gruppen wie Juden, Roma und Jenische mit Touristen, Hobos oder Migranten gemeinsam? Sie alle sind unterwegs, sie »vagabundieren« - lassen sich also metaphorisch als Vagabunden fassen.Die Beiträge in diesem Band füllen das Figurativ der Vagabondage, verstanden als Faszinosum und zugleich Antipode der Ordnung, aus interdisziplinärer Perspektive mit konkreten Beispielen. Diskurse und Repräsentationen, aber auch das Gewordensein aktueller Vorstellungen stehen im Zentrum des Interesses. Es zeigt sich: Der Vagabund ist eine krisenhafte Figur, die die Umbrüche der Gesellschaft, wie sie an den Rändern der Kultur stattfinden, aufzuzeigen vermag.
»Der Ansammlung verschiedener Zugänge, Perspektiven, Materialien in diesem Band ist das Prinzip des ergebnisoffenen Umherschweifens eigen [...]. Dem wohnt ein Potenzial für Unerwartetes, für überraschende Begegnungen mit Historischem, Literarischem, Autobiografischem inne.«Ina Merkel, Zeitschrift für Volkskunde, 109/2 (2013)Besprochen in:Deutschlandfunk, 22.10.2012, Cordula Echterhoffwww.austria-lexikon.at, 1 (2013)terra cognita, 22 (2013)Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2013), Burkhart LauterbachAugsburger Volkskundliche Nachrichten, 1/36 (2013), Marion Einsiedler