معرفی کتاب «Das Familiengedächtnis der Wittgensteins : Zu verführerischen Lesarten von (auto-)biographischen Texten» نوشتهٔ Nicole Leandra Immler، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Welche Rolle spielen die »Familienerinnerungen« von Ludwig Wittgensteins Schwester Hermine bei der Entwicklung des Wittgenstein'schen Familiengedächtnisses? Nicole L. Immler untersucht die Biographieforschung zu Wittgenstein und bietet eine quellenkritische Analyse seiner autobiographischen Reflexionen und deren Verknüpfung mit seinen philosophischen Gedanken. Die Studie geht den Konstruktionsprinzipien von Erzählung, Erinnerung und Identität nach, zeigt die mitunter dramatischen Wechselwirkungen zwischen Autobiographie und Familiengedächtnis und die Verschränkungen von Texten von bzw. über Ludwig Wittgenstein. Ein Buch über die Relevanz Wittgensteins für die Kulturwissenschaft. Wittgenstein,Autobiographie/Biographie,Erinnerung,Familiengedächtnis,Familienchronik,Literatur,Kulturgeschichte,Familie,Erinnerungskultur,Germanistik,Deutsche Philosophiegeschichte,Kulturtheorie,Kulturwissenschaft,Literature,Cultural History,Family,Memory Culture,German Literature,German History of Philosophy,Cultural Theory,Cultural Studies Inhalt Einleitung Das Phänomen ‚Ludwig Wittgenstein‘ Die Quellen und die Fragestellung Das Familiengedächtnis: Ein kulturwissenschaftliches Untersuchungsfeld Die Rückkehr der Auto-/Biographie in die Wissenschaftsgeschichte Die Quellenkritik Dank LUDWIG WITTGENSTEIN: AUTO-/BIOGRAPHISCHES I. Ludwig Wittgenstein und seine Biograph(inn)en 1. Hermine Wittgenstein: Skizze ‚Ludwig‘ aus den Familienerinnerungen 2. Wittgenstein-Rezeptionen: Verführerische Lesarten? 2.1 Die Psychologisierungen in den 1970er Jahren 2.2 Die Neubewertung des Wiener Fin de Siècle 2.3 Der Vergangenheits-Diskurs in den 1990er Jahren 2.4 Der ganzheitliche Blick: Biographie, Philosophie und Edition 2.5 Die Suche nach einer Kohärenz von Werk und Leben 3. Die Herausforderungen der Biographieforschung II. Ludwig Wittgensteins autobiographische Reflexionen 1. Wittgensteins autobiographische Schriften 1.1 Autobiographie in den Manuskripten 1.2 Die Tagebücher 1914–16, 1930–32, 1936–37 1.3 Die Briefe 1.4 Die Beichten 2. Wittgensteins Motivationen zum autobiographischen Schreiben 2.1 „Es war also zum Großteil Eitelkeit“ 2.2 „Ersatz für einen Menschen“ 2.3 „Nachahmungstrieb“ 2.4 Zur Rolle biographischer Details: Die jüdische Herkunft 3. Wittgensteins Einstellung zur Autobiographie 3.1 „Wandern“ als biographisches und philosophisches Konzept 3.2 „Kein Mitglied einer Denkgemeinde“ 3.3 Traditionelle oder postmoderne Autobiographik? 4. Wittgensteins philosophische Schreibpraxis 4.1 Skriptgenese: Von der „Landschaftsskizze“ zum „Album“ 4.2 Die Methode: „Familienähnlichkeiten“ und „übersichtliche Darstellung“ 5. Parallelen zwischen Autobiographie und Philosophie 6. Auto-/biographische Irritationen: Authentizität versus Inszenierung? 6.1 Der „autobiographische Pakt“: Zu Signaturen des Textes 6.2 Auto-/Biographiemodelle: Genie, Künstler, Außenseiter 6.3 Geheimschrift und Beichte – Wahrheitsgesten? 6.4 Zum Einfluss der Auto-/Biographieforschung III. Autobiographische Skepsis: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit HERMINE WITTGENSTEINS FAMILIENERINNERUNGEN I. Die Autorin und das Manuskript II. Das Genre der Familienchronik: Ein kulturwissenschaftliches Untersuchungsfeld 1. Zwischen Genealogie und Familiensinn, Memoiren und Autobiographie 2. Die Familienchronik: Mentales Modell und spezifisches Narrativ III. Die Familienerinnerungen von Hermine Wittgenstein 1. Familiengeschichte: Eine Skizze 2. „Elaborierte Geschichten“: Ein problemorientierter Blick 2.1 Text und Kontext: Schreibsituation und Schreibmotive 2.2 Stilisierungen und Leerstellen – ein Schlüssel zur Chronik? 3. Hermine Wittgenstein IV. Vergessen: Eine Strategie oder Zufall? 1. Genretypisches Vergessen: Charakteristika der Familienchronik 2. Kontextspezifisches Vergessen: Autobiographisches Schreiben nach 1945 V. Erzählen: Der Schreibstil ein Denkstil? 1. Erzählen als soziale Praxis 2. Eine Typologie weiblichen Schreibens? 3. Erzählmodelle VI. Die Familienerinnerungen – eine Legende? Zu Strategien einer Chronik Selbstdarstellung einer Autorin VII. Epilog: Die Familie im Gespräch über die Familienerinnerungen RE-READING: HERMINE UND LUDWIG WITTGENSTEIN 1. Die Beziehung der Geschwister 2. Memoiren – Autobiographie: Zur (Er-)Findung von Wahrheit 3. Selbstbilder – Fremdbilder: „Ein Bild hielt uns gefangen...“ Bibliographie Primärliteratur Briefwechsel Memoiren Unpublizierte Handschriften und Typoskripte Sekundärliteratur Sekundärliteratur zu Ludwig Wittgenstein Allgemeine Sekundärliteratur Internet-Quellen Archive Bildnachweise Index Namensregister Sachregister Familien-Stammbaum Review text:" Immlers schöne Monographie [leistet] einen beachtenswerten Beitrag zur Autobiographie- bzw. Biographieforschung sowie zur Wittgenstein-Forschung."Till Kinzel, Informationsmittel (IFB), 5 (2013)" [The authors] thorough analysis and investigation of the (auto- )biographical sources of the Wittgenstein familiy, her original response to stereotypical images of them, and not least her broad expertise in the field of biographical studies make it a reference book that any scholar working on the Wittgensteins' biography will find it hard, if not impossible, to do without."Sarah Anna Szeltner, Biography, 35/3 (2012) Besprochen in: GERMANISTIK, 52/3-4 (2012) Wittgenstein-Studien, 4 (2013), Ursula Prokop
Welche Rolle spielen die »Familienerinnerungen« von Ludwig Wittgensteins Schwester Hermine bei der Entwicklung des Wittgenstein'schen Familiengedächtnisses? Nicole L. Immler untersucht die Biographieforschung zu Wittgenstein und bietet eine quellenkritische Analyse seiner autobiographischen Reflexionen und deren Verknüpfung mit seinen philosophischen Gedanken.Die Studie geht den Konstruktionsprinzipien von Erzählung, Erinnerung und Identität nach, zeigt die mitunter dramatischen Wechselwirkungen zwischen Autobiographie und Familiengedächtnis und die Verschränkungen von Texten von bzw. über Ludwig Wittgenstein. Ein Buch über die Relevanz Wittgensteins für die Kulturwissenschaft.
Biographical note: Nicole L. Immler (Dr. phil.) arbeitet als Historikerin und Kulturwissenschaftlerin an der Universität Utrecht sowie in Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Europäische Zeitgeschichte, Erinnerungskultur, Entschädigungspolitik, Oral History, Biographieforschung und Ludwig Wittgenstein