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Das Ethos Der Ethik: Zur Anthropologie Der Tugend (das Bild Vom Menschen Und Die Ordnung Der Gesellschaft) (german Edition)

معرفی کتاب «Das Ethos Der Ethik: Zur Anthropologie Der Tugend (das Bild Vom Menschen Und Die Ordnung Der Gesellschaft) (german Edition)» نوشتهٔ Martin Hähnel (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wie kann der gegenwärtig bestehende Hiatus zwischen Ethik, der Reflexion auf Moral und Ethos, dem sittlichen Handeln als solchen, überwunden werden? Zur Beantwortung dieser Frage nimmt Martin Hähnel Bezug auf die Idee einer grundlegenden sittlichen Werthaltung – Sachlichkeit –, deren anthropologische Wurzeln zuerst von Max Scheler, Helmuth Plessner und Arnold Gehlen aufgewiesen wurden. Hans-Eduard Hengstenberg entwickelt darauf aufbauend eine umfassende Moralanthropologie und liefert damit eine notwendigerweise um wichtige Einsichten der modernen Tugendethik – vor allem von Philippa Foot und John McDowell – zu ergänzende Grundlage für die Klärung einer Verständnisweise des Ethos, das sich eine Selbstanwendung nicht länger zu verbieten braucht. Inhalt 6 1 Einleitung 10 1.1 Thematische Hinführung 10 1.2 Aktueller Stand der Diskussion 13 1.3 Anthropologie – Ethik – Ontologie 25 1.4 Zur Anlage der Arbeit 29 2 Virtus redivivus und die Antwort des Menschen 37 2.1 Heutige Schattenbilder der Tugend 39 2.2 Der Versuch einer kurzen Genealogie 46 2.2.1 Tugenden als Leitbilder moralischer Vortrefflichkeit 46 2.2.2 Transformationsprozess als getarnte Verfallsgeschichte 53 2.2.3 Verlust der Tugend als Auflösung der Einheit der Tugenden? 69 2.3 Vom Stief- zum Königskind der Moral? Anthropologierelevante Ansätze zur Tugendethik 78 2.3.1 Max Schelers Anstoß 79 2.3.2 Die Tugendwertlehre Nicolai Hartmanns 80 2.3.3 Georg Edward Moore und die Geburt der Metaethik 82 2.3.4 Gertrude Elizabeth M. Anscombe und Alasdair MacIntyre 85 2.3.5 Peter Geachs Rettung des Guten 86 2.3.6 Georg Henrik von Wrights nicht-dispositionale Deutung der Tugend 88 2.3.7 Die Sensibilitätstheorie John McDowells 91 2.3.8 Philippa Foot und das natürlich Gute 93 2.3.9 Die Fragilität des Guten bei Martha Nussbaum 97 2.3.10 Neuentwürfe zur Einheitsthese der Tugenden 98 2.4 Fortleben der Tugendskepsis in der gegenwärtigen Moraldebatte 102 2.4.1 Die unablösbare Moralimprägnatur 103 2.4.2 Normen und Werte 105 2.4.3 Ethik der menschlichen Natur 112 2.4.4 Moralischer Fortschritt 119 2.4.5 Erkennbarkeit und intrinsische Normativität 120 2.5 Provenienz der Tugenden aus der „Sachlichkeit“? 122 3 Physiologien der „Sachlichkeit“: Eine kurze Propädeutik 127 3.1 Vorsystematische Bedeutung und nicht-diskursiver Gebrauch 127 3.1.1 Semantische Mehrdeutigkeiten 127 3.1.2 Epochenbezeichnung und Stilbegriff 129 3.1.3 Zur philosophischen Relevanz des Terminus 132 3.2 Philosophische Sachlichkeit avant la lettre 134 3.2.1 Aristoteles, Thomas von Aquin und die ‚Natur der Sache‘ 135 3.2.2 Die Mitleidsethik Arthur Schopenhauers 139 3.2.3 Albert Schweitzers Lehre von der Ehrfurcht 142 3.3 Kontextabhängige Theoriebildungsversuche im 20. Jahrhundert 145 3.3.1 Husserl und die neue Sachlichkeit der Phänomenologen 145 3.3.2 Pädagogische Konzepte von Georg Kerschensteiner bisTheodor Ballauff 150 3.3.3 Charakterologische Deutungen bei Rudolf Allers und Fritz Künkel 153 3.3.4 Die sachliche Erkenntnismethode Josef Piepers 154 3.3.5 Otto Friedrich Bollnows einfache Sittlichkeit 155 3.3.6 Heidegger und die Eigentlichkeit 156 3.4 Die „Sachlichkeit” des Menschen – ein vernachlässigter Grundbegriff der Philosophischen Anthropologie 158 3.4.1 Die Geistlehre von Max Scheler 158 3.4.2 Helmuth Plessners Sprachanthropologie 159 3.4.3 Die pragmatische Handlungstheorie Arnold Gehlens 160 3.4.4 Hans-Eduard Hengstenberg und das Ethos der Sachlichkeit 162 4 Elemente einer sachlichkeitsbasierten Tugendanthropologie 170 4.1 Terminologische und systematische Einordnung 170 4.1.1 Die „Sachlichkeit“ und der klassische Tugendbegriff 170 4.1.2 Kompetenzen, Fähigkeiten und andere Übersetzungsfehler 174 4.1.3 Zur Rolle des Gefühls 176 4.1.4 Die Konkurrenz der Klugheit 179 4.1.5 Weisheit und Wissen 182 4.1.6 Wie objektiv ist der ‚sachliche Mensch’? 187 4.2 Die Aufrichtung einer sachlichen Grundhaltung 194 4.2.1 Die ‚naive‘ Ausgangssituation 196 4.2.2 Die Vorentscheidung 199 4.2.3 Praktische Bewährung als Habitualisierung 203 4.3 Personen als normative Größen sachlicher Zuwendung 222 4.3.1 Hengstenbergs Personenlehre 224 4.3.2 Identität von Sachlichkeit und Sittlichkeit 227 4.3.3 Personale Tatsachen 230 4.4 Erkennbarkeit und Anerkennung personal gegebener Sittlichkeit 234 4.4.1 Sensibilität und Responsivität 235 4.4.2 Affirmation personalen Selbstseins 248 4.4.3 Die Gratuitätserfahrung natürlicher Selbsttranszendenz 252 4.5 Implikationen für die Gestaltung des Individual- und Gemeinwohls 258 4.5.1 Gelingendes Leben 258 4.5.2 Die sachgerechte Konstitution des Sozialen 267 5 Das Problem der Einheit der Tugenden 275 5.1 Zur kategorialen Struktur des Problems 280 5.1.1 Tugendvielfalt und geschlossene moralische Praxis 282 5.1.2 Identitäts-, Relations- und Konstitutionsmodelle 284 5.1.3 Die Suche nach der richtigen Mitte 288 5.1.4 Über den Umgang mit Extremen 294 5.1.5 Einheit der Tugenden und die Idee der Perfektion 295 5.2 Zur besonderen Integrierbarkeit überpflichtgemäßer Handlungen 298 5.2.1 Normalität und Normativität 300 5.2.2 Pflichten und ihre Überschreitung 303 5.2.3 Die ethische Relevanz des Lasters 306 5.2.4 Normalisierte Supererogation 310 5.2.5 Sind wir moralischer als wir vermuten? 313 5.3 Vollendete Sachlichkeit und der ordo amoris 317 5.3.1 Liebe als höchste Verwirklichungsform der Sachlichkeit 317 5.3.2 Die Stellung des amor concupiscentiae 321 5.3.3 Rang und Form der Tugenden 323 5.3.4 Liebe und Moral 327 5.3.5 Über die unverdiente Vollendung der moralischen Vermögen 328 6 Das Ethos als praktisches Paradigma und die Frage nach dem Sollen 332 Danksagungen 349 Abkürzungsverzeichnis 351 Bibliographie 353 Personenregister 385 Sachverzeichnis 392 Zum Verfasser 396 Wie kann der gegenwärtig bestehende Hiatus zwischen Ethik, der Reflexion auf Moral und Ethos, dem sittlichen Handeln als solchen, überwunden werden? Zur Beantwortung dieser Frage nimmt Martin Hähnel Bezug auf die Idee einer grundlegenden sittlichen Werthaltung - Sachlichkeit -, deren anthropologische Wurzeln zuerst von Max Scheler, Helmuth Plessner und Arnold Gehlen aufgewiesen wurden. Hans-Eduard Hengstenberg entwickelt darauf aufbauend eine umfassende Moralanthropologie und liefert damit eine notwendigerweise um wichtige Einsichten der modernen Tugendethik - vor allem von Philippa Foot und John McDowell - zu ergänzende Grundlage für die Klärung einer Verständnisweise des Ethos, das sich eine Selbstanwendung nicht länger zu verbieten braucht. Der Inhalt Virtus redivivus und die Antwort des Menschen Physiologien der "Sachlichkeit": Eine kurze Propädeutik Elemente einer sachlichkeitsbasierten Tugendanthropologie Das Ethos als praktisches Paradigma und die Frage nach dem Sollen Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Philosophie, Politikwissenschaften, Soziologie und Psychologie Der Autor Nach dem Studium der Philosophie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Romanistik an der TU Dresden ist Martin Hähnel derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Bioethik der KU Eichstätt-Ingolstadt Front Matter....Pages 1-8 Einleitung....Pages 9-35 Virtus redivivus und die Antwort des Menschen....Pages 36-125 Physiologien der „Sachlichkeit“: Eine kurze Propädeutik....Pages 126-168 Elemente einer sachlichkeitsbasierten Tugendanthropologie....Pages 169-273 Das Problem der Einheit der Tugenden....Pages 274-330 Das Ethos als praktisches Paradigma und die Frage nach dem Sollen....Pages 331-347 Back Matter....Pages 349-398
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