Das erzwungene Paradies des Alters?: Weitere Fragen an eine Kritische Gerontologie (Alter(n) und Gesellschaft) (German Edition)
معرفی کتاب «Das erzwungene Paradies des Alters?: Weitere Fragen an eine Kritische Gerontologie (Alter(n) und Gesellschaft) (German Edition)» نوشتهٔ Anton Amann, Franz Kolland, (eds.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Buch ist Fragen gewidmet, die sich heute in der Sozialgerontologie stellen, wenn es um die Bestimmung ihres wissenschaftlichen Status und um die politische Relevanz ihres Forschens geht. Ihr Gegenstand, das Altern, ist in ungeahntem Maße ein öffentliches Thema geworden, das vielschichtige und widersprüchliche Behandlung erfährt. Eine Mischung aus Idealisierung und Abwertung, aus Zweckoptimismus und Defizitangst durchzieht die vielen Diskussionen und Publikationen über das Altern. Von den Brüchen und Widersprüchen in den gesellschaftlichen Einschätzungen bleibt auch die Sozialgerontologie selbst nicht unberührt. Insbesondere dann nicht, wenn sie sich den Fragen von Nutzen und Kosten, Privilegien und Benachteiligungen, Chancen und Gefährdungen zuwendet. Gegenüber der ersten Auflage sind Weiterungen, Ergänzungen und neue Themen und Methoden aufgenommen worden, in denen die Heterogenität der gesamten Themenstellung zusätzlich offenbar wurde. Vorwort 5 Einleitung 9 Inhaltsverzeichnis 15 Autorenverzeichnis 17 Kritische Sozialgerontologie – Konzeptionen und Aufgaben 18 1 Abgrenzung 18 1.1 Ebenen der Kritik 19 1.2 Globalisierung und die Politisierung des weltweiten Alterns 24 1.3 Die neue Konstruktion des Alters 27 1.4 Internationale Kontexte 29 2 Kritische Gerontologie: Ausgangspunkte und Theorieperspektiven 31 2.1 Entwicklungslinien in der gerontologischen Theorienbildung 33 2.2 Positionen einer Kritischen Gerontologie 35 2.3 Die neue Lebensphase Alter als normative Lebensplanung 38 2.4 Offene Punkte in einer Kritischen Sozialgerontologie 40 Literatur 43 Sozialgerontologie: ein multiparadigmatisches Forschungsprogramm? 46 1 Einleitung 46 2 Definitionsprobleme und Fragen der Systematik 47 3 Paradigma, Transdisziplinarität und Forschungsprogramm 50 3.1 Die Sozialgerontologie ist multiparadigmatisch 50 3.2 Inter-, multi- oder transdisziplinär? 52 3.3 Forschungsprogramm anstatt Multiparadigma? 56 4 Zum Zentralbegriff des Alters und theoretische Aufgaben 60 5 Schluss 63 Literatur 66 Demografische Alterung und Altersvorsorge: Das Beispiel der Schweiz 68 1 Einleitung 68 2 Demografische Alterung 69 2.1 Demografie der Schweiz: der Stand heute 70 2.2 Demografie der Schweiz: und morgen? 74 3 Altersvorsorge in der Schweiz: das Dreisäulensystem 75 3.1 AHV – die erste Säule 76 3.2 BVG – die zweite Säule 78 3.3 Private Vorsorge – die dritte Säule 79 3.4 Auf dem Weg zu einer vierten Säule? 80 4 Die wirtschaftliche Situation der älteren Menschen in der Schweiz 80 5 Reform „Altersvorsorge 2020“ 83 6 Schlussbemerkungen 84 Literatur 85 Potenziale des Alter(n)s-Perspektiven des homo vitae longae? 87 1 Alter(n)spotenziale im Kontext sozial differenzierter und ungleicher Lebenslagen 88 2 Auf dem Weg zu neuen Verhältnissen der Generationen und Geschlechter im Lebens(ver)lauf – der homo vitae longae in einer Gesellschaft des langen Lebens 105 3 Generationen in einer Gesellschaft des langen Lebens – zum Konzept des „homo vitae longae“ 110 4 Zusammenfassung und Ausblick 120 Literatur 123 Zu früh oder wieder später in die „Späte Freiheit“? – Ältere Arbeitnehmer im gesellschaftlichen und demografischen Wandel 125 1 Einleitung 125 2 Die Entwicklung der Situation älterer Beschäftigter im Überblick 127 3 Ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im demografischen Wandel – zukünftige Entwicklungen 131 4 Die Arbeitswelt von morgen mit alternden Belegschaften 134 4.1 Die Wirkung von Altersbildern 135 4.2 Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft 137 5 Mögliche Bereiche zukünftig verstärkter Alterserwerbstätigkeit 139 6 Weitere Perspektiven 140 Literatur 142 Die Drohung – Bemerkungen zur psychischen Gewalt an alten Menschen 144 1 Die Drohung als Gewaltelement 144 2 Gewaltdrohungen in verschiedenen sozialen Kontexten 146 2.1 Die Drohung im Rahmen von professionellen Betreuungsbeziehungen 147 2.2 Die Perspektiven der alten Menschen im Alltag 148 2.3 Die Drohung als psychische Gewalthandlung 151 Literatur 159 Bedürfnise der Senioren und familiäre Altenpflege – Beispiel des sozialen Zusammenhalts 163 1 Theoretische Ausgangspunkte und Hypothesen 164 1.1 Zwei Modelle der Altenpflege: das Modell der „familiären Pflege“ und das Modell der „Befreiung der Familie von der Pflege“ 164 1.2 Praktische, empirisch testbare Folgen des Modells „familiäre Pflege“ und des Modells „Befreiung der Familie von der Pflege“ 167 1.3 IADL und BADL als Charakterstika zur Angabe des Bedarfs der notwendigen Intensität der Altenpflege 169 1.4 Pflege durch eine Hauptpflegeperson vs. gemeinsame familiäre Pflege 170 2 Methodologie der Analyse 173 3 Die Ergebnisse der Analysen und Antworten auf gestellte Fragen 176 3.1 Zeit, die für die familiäre Altenpflege aufgewendet wird 176 3.2 Anzahl der pflegenden Personen, Pflegebedarf und Intensität der familiären Altenpflege 179 3.3 Psychische, soziale und finanzielle Belastung durch die Pflege eines Senioren: wie wird diese von den Hauptpflegepersonen empfunden? 182 4 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 184 Literatur 186 Datenerhebung in totalen Institutionen als Forschungsgegenstand einer kritischen gerontologischen Sozialforschung 188 1 Einleitung 188 2 Empirische Sozialforschung – in kritischer Absicht? 189 3 Das Forschungsprojekt – sozialpolitische Kontextbedingungen 191 4 Die Befragung dauerhaft institutionalisierter älterer Menschen – Diskussionsstand und Probleme 192 5 Befragtenverhalten in Einrichtungen der stationären Altenpflege – eine empirische Untersuchung 197 5.1 Gatekeeping und Stichprobenselektivität 199 5.2 Das Problem des sozial erwünschten Antwortverhaltens 202 5.3 Offene und verdeckte Verweigerung 205 5.4 Die Bedeutung qualitativer Methoden 208 6 Fazit 210 Literatur 213 Zur Befragung und Befragbarkeit von kognitiv eingeschränkten und demenziell veränderten Menschen in Alten- und Pflegeheimen 217 1 Einleitung 217 2 Methodologie der Befragung älterer Menschen 218 2.1 Zentrale Begriffe und Definitionen 218 2.2 Der Frage-Antwort-Prozess 220 2.3 Befragungsmethoden: Techniken und Praktiken 221 2.4 Zusammenführung 224 3 Untersuchungsdesign und -methoden 225 3.1 Studiendesign 225 3.2 Datenquellen und Operationalisierung 226 3.3 Datenerhebung und Qualitätssicherung 228 3.4 Struktur der Häuser und ihrer BewohnerInnen 229 3.5 Analysestrategien 229 4 Ergebnisse 230 5 Diskussion und Schlussfolgerungen 232 Anhang 235 Literatur 237 Bildungsaktivitäten im Alter: Lernkulturen und Lernbeteiligung auf dem Prüfstand 240 1 Sozialgerontologische Bezugspunkte 240 2 Subjektorientierte Bildungskonzepte und die Altersbildung 243 2.1 Bildung als Subjektbildung 245 3 Geragogik als Versuch der Institutionalisierung von Bildung im Alter 247 4 Soziologische Bedingungen der Bildungsbeteiligung im Alter 250 4.1 Bildungsbeteiligung im Alter 253 5 Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf 257 6 Ausblick 259 Literatur 260 Macht, Recht, Ökonomie und Kontrolle im Kontext der Pflegevorsorge bei betagten Personen 264 1 Einleitung 264 2 Änderung der Lebenswelt 264 3 Ökonomie 265 4 Recht, historisch 267 5 Recht, aktuell 269 6 Recht, empirisch 272 7 Fazit 276 Literatur 276 „Granny-dumping“ – die Zukunft des Alters? 278 1 Einleitung 278 2 „Granny-dumping“ 279 3 Die Qualität familialer Generationenbeziehungen 282 4 Ausblick 288 Literatur 289 Verwirklichungen des Alterns 291 1 Einleitung: Zum „dunkel bewuβten Horizont unbestimmter Wirklichkeit“ 291 2 Die symbolische Verwirklichung des Alterns 295 2.1 Alternsbilder und Alternssemantiken 295 2.2 Altersdefinitionen 296 2.3 Altersstufen 299 3 Die interaktive und korporal-somatisch Verwirklichung des Alterns 304 3.1 Doing Age als „visuelle Empirie“ des Alterns 304 3.2 Doing Age als Ausdruck zwischen natürlicher Mimik und gewollter Gestik 307 3.3 Doing Age by Bodyfication: Die Formierung der Körper 310 4 Die leiblich-affektive Verwirklichung des Alterns 314 4.1 Der ontologische Dualismus und die „Sorge um sich“ 314 4.2 Körperhaben und Leibsein 316 Literatur 319 Demographische Entwicklung als Herausforderung. Ein essayistischer Rück- und Vorausblick auf deren Bewältigung 327 1 Ausgangssituation: Die Furcht vor „Überalterung“ und „Altersquotienten“ 327 2 Eine realistischere Ausgangssituation 333 3 Bewältigungsstrategien 334 3.1 Produktivitätssteigerung 334 3.2 Versorgungsrelationen und Frauenerwerbsquoten 335 3.3 Flexible Altersbeschäftigung 338 4 Fazit 345 Literatur 347 Das Buch ist Fragen gewidmet, die sich heute in der Sozialgerontologie stellen, wenn es um die Bestimmung ihres wissenschaftlichen Status und um die politische Relevanz ihres Forschens geht. Ihr Gegenstand, das Altern, ist in ungeahntem Maße ein öffentliches Thema geworden, das vielschichtige und widersprüchliche Behandlung erfährt. Eine Mischung aus Idealisierung und Abwertung, aus Zweckoptimismus und Defizitangst durchzieht die vielen Diskussionen und Publikationen über das Altern. Von den Brüchen und Widersprüchen in den gesellschaftlichen Einschätzungen bleibt auch die Sozialgerontologie selbst nicht unberührt. Insbesondere dann nicht, wenn sie sich den Fragen von Nutzen und Kosten, Privilegien und Benachteiligungen, Chancen und Gefährdungen zuwendet. Gegenüber der ersten Auflage sind Weiterungen, Ergänzungen und neue Themen und Methoden aufgenommen worden, in denen die Heterogenität der gesamten Themenstellung zusätzlich offenbar wurde. Der Inhalt Sozialgerontologie.- Demografischer Wandel und Altern. {u2013} Potenziale des Alter(n)s.- Bildungsaktivitäten im Alter.- Zukunft des Alters.- Kritische gerontologische Sozialforschung.-Verwirklichungen des Alters. Die Zielgruppen WissenschaftlerInnen auf dem Gebiet der Demografie und Gerontologie.- SoziologInnen.- AlternssoziologInnen.- FamiliensoziologInnen Die Herausgeber Dr. Anton Amann ist Professor i. R. für Soziologie und Sozialgerontologie an der Universität Wien. Dr. Franz Kolland ist außerordentlicher Univ. Prof. für Soziologie an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. . Front Matter....Pages I-XVII Kritische Sozialgerontologie – Konzeptionen und Aufgaben....Pages 1-28 Sozialgerontologie: ein multiparadigmatisches Forschungsprogramm?....Pages 29-50 Demografische Alterung und Altersvorsorge: Das Beispiel der Schweiz....Pages 51-69 Potenziale des Alter(n)s – Perspektiven des homo vitae longae?....Pages 71-108 Zu früh oder wieder später in die „Späte Freiheit“? – Ältere Arbeitnehmer im gesellschaftlichen und demografischen Wandel....Pages 109-127 Die Drohung – Bemerkungen zur psychischen Gewalt an alten Menschen....Pages 129-147 Bedürfnisse der Senioren und familiäre Altenpflege – Beispiel des sozialen Zusammenhalts....Pages 149-173 Datenerhebung in totalen Institutionen als Forschungsgegenstand einer kritischen gerontologischen Sozialforschung....Pages 175-206 Zur Befragung und Befragbarkeit von kognitiv eingeschränkten und demenziell veränderten Menschen in Alten- und Pflegeheimen....Pages 207-229 Bildungsaktivitäten im Alter: Lernkulturen und Lernbeteiligung auf dem Prüfstand....Pages 231-254 Macht, Recht, Ökonomie und Kontrolle im Kontext der Pflegevorsorge bei betagten Personen....Pages 255-268 „Granny-dumping“ – die Zukunft des Alters?....Pages 269-281 Verwirklichungen des Alterns....Pages 283-318 Demographische Entwicklung als Herausforderung. Ein essayistischer Rück- und Vorausblick auf deren Bewältigung....Pages 319-341
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