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Das Epithalamium in der lateinischen Literatur der Spätantike (BZA 197) (Beiträge Zur Altertumskunde, 197) (German Edition)

معرفی کتاب «Das Epithalamium in der lateinischen Literatur der Spätantike (BZA 197) (Beiträge Zur Altertumskunde, 197) (German Edition)» نوشتهٔ von Sabine Horstmann، منتشرشده توسط نشر K.G. Saur (An Impint of Walter de Gruyter) در سال 2004. این کتاب در 4 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das literarische Hochzeitsgedicht zur Feier des Brautpaares (Epithalamium) war in der Späauml;tantike eine beliebte Literaturgattung, die wichtige gesellschaftliche Funktionen erfüuuml;llte. Sie diente der Pflege sozialer Beziehungen, konnte aber auch für die Durchsetzung eigener Interessen oder für politische und religiöouml;se Propaganda instrumentalisiert werden. Namhafte Autoren der Spätantike wie Claudian und Sidonius Apollinaris gehören zu den Verfassern. In einer Verbindung von historischen und altphilologischen Ansätzen wird die Gattung des lateinischen Hochzeitsgedichtes hier erstmals seit fast einem Jahrhundert umfassend untersucht. Die Entwicklung des Epithalamiums von den Anfängen bis in die Kaiserzeit wird dabei ausführlich berücksichtigt. Durch eine genaue Lektüre der Gedichte unter Einbeziehung der neueren Forschungsliteratur wird eine Neubewertung der Gattung möglich: Spätantike Epithalamiendichter waren keine "Kopisten", sondern gestalten ihre Werke durchaus innovativ. Ihre Gedichte stehen im Spannungsfeld von antiker Tradition und einer christlichen Neubewertung von Ehe, Sexualität und den Konventionen der klassischen Literatur. Dieser Band trägt damit zu einer differenzierten Sicht der Spätantike bei und erschließt ein bisher wenig erforschtes Gebiet der lateinischen Literatur.

Das literarische Hochzeitsgedicht zur Feier des Brautpaares (Epithalamium) war in der Spätantike eine beliebte Literaturgattung, die wichtige gesellschaftliche Funktionen erfüllte. Sie diente der Pflege sozialer Beziehungen, konnte aber auch für die Durchsetzung eigener Interessen oder für politische und religiöse Propaganda instrumentalisiert werden. Namhafte Autoren der Spätantike wie Claudian und Sidonius Apollinaris gehören zu den Verfassern. In einer Verbindung von historischen und altphilologischen Ansätzen wird die Gattung des lateinischen Hochzeitsgedichtes hier erstmals seit fast einem Jahrhundert umfassend untersucht. Die Entwicklung des Epithalamiums von den Anfängen bis in die Kaiserzeit wird dabei ausführlich berücksichtigt. Durch eine genaue Lektüre der Gedichte unter Einbeziehung der neueren Forschungsliteratur wird eine Neubewertung der Gattung möglich: Spätantike Epithalamiendichter waren keine "Kopisten", sondern gestalten ihre Werke durchaus innovativ. Ihre Gedichte stehen im Spannungsfeld von antiker Tradition und einer christlichen Neubewertung von Ehe, Sexualität und den Konventionen der klassischen Literatur. Dieser Band trägt damit zu einer differenzierten Sicht der Spätantike bei und erschließt ein bisher wenig erforschtes Gebiet der lateinischen Literatur.

Main description: Das literarische Hochzeitsgedicht zur Feier des Brautpaares (Epithalamium) war in der Spätantike eine beliebte Literaturgattung, die wichtige gesellschaftliche Funktionen erfüllte. Sie diente der Pflege sozialer Beziehungen, konnte aber auch für die Durchsetzung eigener Interessen oder für politische und religiöse Propaganda instrumentalisiert werden. Namhafte Autoren der Spätantike wie Claudian und Sidonius Apollinaris gehören zu den Verfassern. In einer Verbindung von historischen und altphilologischen Ansätzen wird die Gattung des lateinischen Hochzeitsgedichtes hier erstmals seit fast einem Jahrhundert umfassend untersucht. Die Entwicklung des Epithalamiums von den Anfängen bis in die Kaiserzeit wird dabei ausführlich berücksichtigt. Durch eine genaue Lektüre der Gedichte unter Einbeziehung der neueren Forschungsliteratur wird eine Neubewertung der Gattung möglich: Spätantike Epithalamiendichter waren keine "Kopisten", sondern gestalten ihre Werke durchaus innovativ. Ihre Gedichte stehen im Spannungsfeld von antiker Tradition und einer christlichen Neubewertung von Ehe, Sexualität und den Konventionen der klassischen Literatur. Dieser Band trägt damit zu einer differenzierten Sicht der Spätantike bei und erschließt ein bisher wenig erforschtes Gebiet der lateinischen Literatur Inhaltsverzeichnis 7 Vorwort 11 Abkürzungen der Epithalamien 17 Häufig zitierte Literatur 19 Geschichte des Epithalamiums bis zur Spätantike und allgemeine Fragen 20 Das politische Epithalamium für Honorius und Maria 103 Das christliche Epithalamium für Julian und Titia 145 Das konventionelle Epithalamium für Palladius und Celerina 188 Das autobiographische Epithalamium für Johannes und Vitula 222 Das entmythologisierte Epithalamium für Laurentius und Florida 257 Spätantike Hochzeitscentones 296 Weitere spätantike Hochzeitsgedichte 322 Schlußbetrachtung 329 Anhänge 334 Anhang 1: Der Aufbau des Epithalamiums für Julian und Titia 334 Anhang 2: Der protreptische Charakter von Paulinus' Epithalamium 336 Anhang 3: Aufbau des Epithalamiums für Palladius und Celerina 340 Literaturverzeichnis 341 Review text: "H.'s work is a useful introduction to the study of late Latin epithalamia."Michael Roberts in: GNOMON, 2008 " ... eine solide und erhellende Forschungsarbeit" Museum Helveticum, Basel, 2004
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