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Das Ende des Anthropozentrismus: Anthropologie und Geschichtskritik in der deutschen Literatur zwischen 1930 und 1950 (Quellen Und Forschungen Zur ... Kulturgeschichte, 68 (302)) (German Edition)

معرفی کتاب «Das Ende des Anthropozentrismus: Anthropologie und Geschichtskritik in der deutschen Literatur zwischen 1930 und 1950 (Quellen Und Forschungen Zur ... Kulturgeschichte, 68 (302)) (German Edition)» نوشتهٔ Streim, Gregor، منتشرشده توسط نشر W. de Gruyter; Walter de Gruyter Inc.; Walter de Gruyter در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In German literature and philosophy of the 1930s and 1940s we encounter recurrent images and modes of thought of an ahistoric existence. There were attempts to turn away from modern rationalism and re-think "Man" as a being not determined by intellect, history, or nature. The present study is the first to reconstruct this discourse. In doing so, it opens up new windows on the development of the history of German literature and thought from the end of the Weimar Republic until the early years of the Federal Republic of Germany and on the works produced during this time. In der deutschen Literatur und Philosophie vom Ende der zwanziger bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts begegnen immer wieder Bilder und Denkfiguren einer geschichtslosen Existenz. In Abkehr vom modernen Rationalismus, Humanismus und Vitalismus versucht man, „den Menschen“ als geistig, geschichtlich und natürlich unbestimmtes Wesen neu zu entwerfen. Dabei wird die in der Weimarer Republik breit diskutierte Kultur- und Wissenskrise nun als Krise des neuzeitlichen Vernunft- und Geschichtsglaubens, ja als Ende des homininen Zeitalters gedeutet. Die vorliegende Studie rekonstruiert erstmals fallstudienartig die Entstehung und Wandlung dieses existenzial-anthropologischen Diskurses. Sie eröffnet dabei zum einen einen neuen Blick auf die literatur- und denkgeschichtlichen Verbindungen zwischen dem Ende der Weimarer Republik und den Anfangsjahren der Bundesrepublik. Zum anderen entwickelt sie einen neuen, wissensgeschichtlichen Interpretationszugang zu Texten bekannter und wenig bekannter Autoren dieser Zeit, darunter Gottfried Benn, Otto Friedrich Bollnow, Arnold Gehlen, Ernst Jünger, Horst Lange, Gerhard Nebel und Egon Vietta.

The series "QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR LITERATUR- UND KULTURGESCHICHTE" (Sources and Research in the History of Literature and Culture), with a rich tradition stretching back to 1874, is an established feature among the renowned publications for German Literary Studies. Edited by Mark-Georg Dehrmann and Christiane Witthöft, the series presents examples of high-quality scholarship examining literary texts in conjunction with historical cultural phenomena, particularly with the other arts. There is an explicit demand for literary studies with a transdisciplinary approach. German literature from the Middle Ages to the present day forms the main focus of the series.

As the historical cultural thrust of the series includes aspects of intercultural experience and national perceptions of the other, Quellen und Forschungen is also open to occasional comparative studies. The publications of the series include monographs, doctoral and professorial theses. Works presented for acceptance in the series are required to display scholarly relevance and excellence in method and presentation.

Main description: In der deutschen Literatur und Philosophie der 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts begegnen immer wieder Bilder und Denkfiguren einer geschichtslosen Existenz. In Abkehr vom modernen Rationalismus versuchte man, "den Menschen" als geistig, geschichtlich und natürlich unbestimmtes Wesen neu zu entwerfen. Die vorliegende Studie rekonstruiert erstmals diesen Diskurs. Sie eröffnet dabei neue Perspektiven auf die literatur- und denkgeschichtliche Entwicklung vom Ende der Weimarer Republik bis in die Anfangsjahre der Bundesrepublik und auf die Werke dieser Zeit Frontmatter Inhalt Einleitung I. Die „Krise desMenschen“. Existenzialanthropologisches Philosophieren in den dreißiger und vierziger Jahren II. ‚Verzauberung‘. Zur Reflexion der Kultur- und Wissenskrise in programmatischen Texten der ‚jungen Generation‘ um 1930 III. Ernst Jünger IV. Gerhard Nebel V. Horst Lange VI. Egon Vietta VII. Gottfried Benn VIII. „Ultrahumanismus“. Die Begründung der Nachkriegsmoderne aus dem Geist der Anthropozentrismuskritik um 1950 Backmatter Gregor Streim. Includes Bibliographical References (p. [392]-426) And Index.
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