معرفی کتاب «Das Drama nach dem Drama : Verwandlungen dramatischer Formen in Deutschland seit 1945» نوشتهٔ Artur Pelka (editor); Stefan Tigges (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Welche Folgen hatte der Faschismus für die deutsche Dramatik? Wie hat sich die Schreib- und Spielpraxis im geteilten Deutschland sowie nach dem Mauerfall entwickelt? Welche ästhetische und politische Sprengkraft geht von zeitgenössischen Theatertexten aus? Wie denkt Theater heute? »Das Drama nach dem Drama« öffnet in Form einer doppelten Denkbewegung ästhetische und geschichtliche Resonanzräume, um diese auf Zäsuren, Kontinuitäten sowie Entwicklungsschübe hin zu befragen. Die theoretischen und künstlerischen Positionen zeigen, dass vom Dispositiv des Dramatischen nach wie vor ein ästhetisches Transformations- und Innovationspotential ausgeht. Drama,Theater,Moderne,Theatergeschichte,»Postdramatischer« Turn,Kulturgeschichte,Literaturwissenschaft,Germanistik,Theatre,History of Theatre,Cultural History,Literary Studies,German Literature INHALT Vorwort DAS DRAMA NACH DEM DRAMA I: POSITIONEN NACH 1945 Zum jüdischen Schicksal im deutschsprachigen Nachkriegsdrama: Das Beispiel Nelly Sachs »Alles wird dunkler« – Wolfgang Hildesheimers Theater des Verfalls Rolf Bongs als ein untypischer Vertreter der »inneren Emigration« – sein Werdegang nach 1945 GRENZGÄNGER UND RAUMVERMESSER. HACKS – MÜLLER – SCHLEEF BERNADETTE GRUBNER »Kunst ist vorgestellte Praxis«. Peter Hacks’ Pandora vor dem Hintergrund des ›Traditionsdisputs‹ der 1970er Jahre in der DDR Heiner Müller: Die amerikanische Heterotopie »Nazi-Theater«? Einar Schleefs Relektüre des Urgötz im geschichtspolitischen Kontext der 1980er Jahre 1989 UND DIE FOLGEN: GESCHICHTE (AUF-)SCHREIBEN Zwischen Medien und Revolution. Ein Streifzug durch die Theatertexte der Wende Botho Strauss’ Schlusschor. Ein Drama der verpassten Vereinigungen Wendetheater – ›Hinwendungsdramatik‹. Zu Dirk Lauckes Für alle reicht es nicht THEATER UND MYTHOS/ERZÄHLTHEATER Zurück zu »großen Texten«? Dramaturgie im heutigen Erzähltheater Mythos Klassiker oder die Dramaturgie des Ursprünglichen Alte Stoffe in neuer Bearbeitung: Zu Tankred Dorsts und Ursula Ehlers Die Legende vom armen Heinrich Schwierige Kommunikation: Moritz Rinkes Mythen/De/Konstruktion DAS DRAMA NACH DEM DRAMA II: AKTUELLE SCHREIPOSITIONEN »Der Sprung in der Scheibe, mit dem alles begann.« Wort-Regie-Theater. Roland Schimmelpfennigs Hier und Jetzt als polyphone Zeit-Raum-Variation »Große Ideen«. Utopie und Kritik in Moritz Rinkes sozialen Dramen Republik Vineta und Café Umberto Geschichte Deutschlands im Vexierspiegel – John von Düffels Rinderwahnsinn als bösartige Farce über Deutschland und die Deutschen Fantasma von René Pollesch – Theater ohne Plot? Theater mit These! Archäologische Schnitte, kollidierende Wucherungen: Das post-bürgerliche Schauspiel des Selbst in René Polleschs Theater des Sagbaren Das intertextuelle Spiel im postdramatischen Theater. Tim Staffels Werther in New York Junge Stücke am Ende der Geschichte? Die Dramatik junger AutorInnen und der Verlust der Utopie Sterne und andere S-Klassen. Beobachtungen zu einzelnen Stücken und Autoren des Studiengangs Szenisches Schreiben an der UDK Berlin DRAMATISCHE »ZERREISSPROBEN«: THEATER – AKTIONISMUS – AUTHENTIZITÄT BRIGITTE MARSCHALL Als das Theater die Theater verließ: Aktionistische Praxen in den 1960er Jahren Wie denkt Theater? Zur Politik der Darstellung nach dem Fall Die Vertreibung der Dichtung durch das Authentische Das Drama wieder. Eine begriffliche Untersuchung DIALOGE Dialoge I: Migration dichten und deuten. Ein Gespräch zwischen Shermin Langhoff, Tunçay Kulaoğlu und Barbara Kastner Dialoge II: Glücklich ist, wer vergisst? Eine E-Mail-Korrespondenz zwischen Elfriede Jelinek und Rita Thiele KÜNSTLERISCHE POSITIONEN The Richter Nordey Project Avignon 2010 Über die Verwendungsmöglichkeiten der Effizienzsteigerung des Volkswagenkonzerns in den letzten zwanzig Jahren als Vorbild für die Inszenierungspraxis am Repertoiretheater. Eine Skizze, ein Versuch Der Stein (Auszug) Bakunin auf dem Rücksitz (Auszug) Autorinnen und Autoren Welche Folgen hatte der Faschismus für die deutsche Dramatik? Wie hat sich die Schreib- und Spielpraxis im geteilten Deutschland sowie nach dem Mauerfall entwickelt? Welche ästhetische und politische Sprengkraft geht von zeitgenössischen Theatertexten aus? Wie denkt Theater heute? »Das Drama nach dem Drama« öffnet in Form einer doppelten Denkbewegung ästhetische und geschichtliche Resonanzräume, um diese auf Zäsuren, Kontinuitäten sowie Entwicklungsschübe hin zu befragen. Die theoretischen und künstlerischen Positionen zeigen, dass vom Dispositiv des Dramatischen nach wie vor ein ästhetisches Transformations- und Innovationspotential ausgeht. Artur Pelka (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Literatur und Kultur Deutschlands, Österreichs und der Schweiz an der Universität Lodz. Stefan Tigges (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft an der Ruhruniversität Bochum
Welche Folgen hatte der Faschismus für die deutsche Dramatik? Wie hat sich die Schreib- und Spielpraxis im geteilten Deutschland sowie nach dem Mauerfall entwickelt? Welche ästhetische und politische Sprengkraft geht von zeitgenössischen Theatertexten aus? Wie denkt Theater heute?»Das Drama nach dem Drama« öffnet in Form einer doppelten Denkbewegung ästhetische und geschichtliche Resonanzräume, um diese auf Zäsuren, Kontinuitäten sowie Entwicklungsschübe hin zu befragen. Die theoretischen und künstlerischen Positionen zeigen, dass vom Dispositiv des Dramatischen nach wie vor ein ästhetisches Transformations- und Innovationspotential ausgeht.
Biographical note: Artur Pelka (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Literatur und Kultur Deutschlands, Österreichs und der Schweiz an der Universität Lodz. Stefan Tigges (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft an der Ruhruniversität Bochum. Er arbeitet zurzeit im Rahmen eines DFG-Projektes über Theater als Raumkunst Review text:" Positiv ist hervorzuheben, dass sich sowohl Theaterwissenschaftler als auch Theaterpraktiker, vor allem Theaterautoren, an der Dikussion mit Texten beteiligen."Florian Vaßen, Zeitschrift für Theaterpädagogik, 4 (2013) Besprochen in: GERMANISTIK, 53/3-4 (2012)