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Das Buch in der nationalsozialistischen Propagandapolitik (Studien Und Texte Zur Sozialgeschichte der Literatur, 131) (German Edition)

معرفی کتاب «Das Buch in der nationalsozialistischen Propagandapolitik (Studien Und Texte Zur Sozialgeschichte der Literatur, 131) (German Edition)» نوشتهٔ Ine Van linthout; Ine Van Linthout، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"This study presents an in-depth examination of book policies during the Nazi era in the context of modern mass media and is based on a number of published and unpublished sources. It reconstructs the policies of book sponsorship in the areas of conflict oscillating between political interests and long-standing ties with tradition, between ideological imperatives and market-based terms, between totalitarian pretenses and a modern, discerning society. At the same time the analysis documents the effects of this conflict in the occasionally contradictory policy discourses about the diversified field of literature between 1933 und 1945"--Publisher's website Vorwort Abkürzungsverzeichnis Einleitung Vorbemerkung: Das Prinzip der totalitären Differenzierung als Verfahren der Gleichschaltung 1. Der Stellenwert des Buches in der modernen Mediendiktatur 1.1. Die Vorteile des Buchmediums für die totalitäre Propaganda 1.1.1. Symbolisches Kapital: der Kulturwert des Buches 1.1.2. Tiefenwirkung: »Was bleibet aber, stiften die Dichter« 1.1.3. Personalisierbarkeit: Propaganda nach Maß 1.1.4. Handlichkeit: »Bis in die vorderste Linie und bis in das Gefecht hinein« 1.1.5. Die Funktionen des Buches in Metaphern 1.2. Das Buch als Plattform für die langfristig angelegte Identitäts- und Bildkonstruktion 1.2.1. Der Umgang mit deutschen und deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen 1.2.1.1. Der Versuch der Vergemeinschaftung: Die deutsche ›Volksgemeinschaft‹ 1.2.1.2. Der Versuch der Assimilation: Das großdeutsche Reich 1.2.1.3. Das gemeinschaftsbildende ›Erlebnis‹ als literarisches Thema und Verfahren 1.2.2. Der Umgang mit germanischen Bevölkerungsgruppen: das Beispiel Flandern 1.2.2.1. Der Balance-Akt zwischen Eigenständigkeit und Zugehörigkeit 1.2.2.2. Die Konstruktion germanischer Verbundenheit 1.2.2.3. Die unbeabsichtigte Spannung zwischen ›eigen‹, ›anders‹ und ›fremd‹ 1.2.3. Der Umgang mit ›Freund-› und ›Feindstaaten‹ 1.2.3.1. Totalitäre Differenzierung zwischen Buch und Presse: das Beispiel Russland 1.2.3.2. Die schützende Unverbindlichkeit der Belletristik: das Beispiel England 1.2.3.3. Totalitäre Differenzierung zwischen Fiktion und Nonfiktion 1.2.4. Literatur als Instrument für nationale Identitätsund Bildkonstruktion aus Goebbels’ Sicht 2. Hintergründe, Erscheinungsformen und Ergebnisse der Buchförderungspolitik 2.1. Die Prioritätenverlagerung: »Nur dem Besseren weicht das Schlechte« 2.2. Beispiele der Buchförderung: »Mit dem Buch ins Volk« 2.2.1. »Woche des Deutschen Buches« 2.2.2. »Winterhilfsspende des deutschen Schrifttums« 2.2.3. »Was soll ich lesen?« 2.2.4. »Das Buch im Felde« 2.2.5. »Die größte Bücherei der Welt« 2.3. ›Externe‹ Einflüsse auf die Schrifttumsförderungspolitik 2.3.1. Die Weltwirtschaftskrise (1928–1932) 2.3.2. Die Kriegsjahre (1939–1945) 2.3.2.1. Buch- und Branchenkonjunktur 2.3.2.2. Papierknappheit und Luftkrieg 2.3.3. Schlussbemerkung 3. Binnendifferenzierung der Literatur im Dritten Reich 3.1. ›Literatur im Dritten Reich‹ als Gegenstand der Forschung 3.1.1. Forschungsüberblick 3.1.2. Auswertung 3.1.3. Ausblick 3.2. Eine begriffsorientierte Typologie der Literatur im Dritten Reich 3.2.1. »Etwas Kitsch muß sein« vs. »Schluß mit dem Kitsch!« 3.2.1.1. ›Kitsch‹ als Chiffre für eskapistische Trivialliteratur 3.2.1.2. ›Kitsch‹ als Chiffre für pseudo-politische ›Konjunkturliteratur‹ 3.2.2. »Die spezifisch nationalsozialistische Dichtung ist im Werden« 3.2.2.1. Literarische Qualität 3.2.2.2. Thematische ›Wirklichkeitsnähe‹ 3.2.2.3. Weltanschauliche ›Gestaltung‹ 3.2.2.4. Nationalsozialistischer Realismus 3.2.3. ›Literatur‹ versus ›Dichtung‹? 3.2.4. ›Das gute Buch‹ 3.2.5. Schlussbemerkung 3.3. Die Deutungskategorie der totalitären Ungleichzeitigkeit 3.3.1.1 Das ›Nachhinken‹ der ›Dichtung‹ 3.3.1.2. Die Vorausdeutung in der ›Dichtung‹ 3.3.1.3. Die Fortwirkung der Vergangenheit in ›Kitsch‹ und ›Literatur‹ 3.3.1.4. Der Schein in ›Kitsch‹, ›Literatur‹ und ›Dichtung‹ 3.4 Vom Anspruch zum Kompromiss am Beispiel des Unterhaltungsschrifttums 3.4.1. »Zarathustra im Tornister des deutschen Musketiers« 3.4.2. »Es kann nicht alles Dichtung sein« 3.4.2.1. Der Bedarf am ›anderen‹ Buch 3.4.2.2. Die Erziehung zum ›guten Buch‹ 3.4.3. »Neuplanung eines wahrhaft deutsch orientierten Unterhaltungsschrifttums« 3.4.3.1. Forderungen an das ›gute deutsche Unterhaltungsbuch‹ 3.4.3.2. »Dichter, schreibt Unterhaltungsromane!« 3.4.4. Schlussbemerkung Schlussbetrachtung Abbildungsverzeichnis Quellen- und Literaturverzeichnis Namenregister

Diese Studie untersucht die Buchpolitik der NS-Zeit im Kontext der modernen Massenmedien. Auf der Basis umfassender Recherchen rekonstruiert sie die Buchförderungspolitik im Spannungsfeld von politischen Interessen und langfristig wirksamen Traditionsbindungen, von ideologischen Imperativen und marktwirtschaftlichen Konditionen, von totalitären Ansprüchen und einer modernen, ausdifferenzierten Gesellschaft. Zugleich dokumentiert die Analyse die Auswirkungen dieser Spannungen in den z.T. widersprüchlichen literaturpolitischen Diskursen über das auch zwischen 1933 und 1945 diversifizierte literarische Feld. Anhand zahlreicher veröffentlichter und unveröffentlichter Quellen wird detailliert aufgezeigt,unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen diskursiven Strategien sich literaturpolitische Akteure positionierten und welch komplexe und bedeutsame Rolle das Buch als mehrfach dimensioniertes und symbolisch aufgeladenes Medium für die NS-Propagandapolitik spielte. Damit liefert diese Arbeit eine wichtige Ergänzungder bereits vorliegenden Forschung zur NS-Literaturpolitik.

Diese Studie untersucht die Buchpolitik der NS-Zeit im Kontext der modernen Massenmedien. Auf der Basis umfassender Recherchen rekonstruiert sie die Buchförderungspolitik im Spannungsfeld von politischen Interessen und langfristig wirksamen Traditionsbindungen, von ideologischen Imperativen und marktwirtschaftlichen Konditionen, von totalitären Ansprüchen und einer modernen, ausdifferenzierten Gesellschaft. Zugleich dokumentiert die Analyse die Auswirkungen dieser Spannungen in den z.T. widersprüchlichen literaturpolitischen Diskursen über das auch zwischen 1933 und 1945 diversifizierte literarische Feld. Anhand zahlreicher veröffentlichter und unveröffentlichter Quellen wird detailliert aufgezeigt, unter welchen Rahmenbedingungen und mit welchen diskursiven Strategien sich literaturpolitische Akteure positionierten und welch komplexe und bedeutsame Rolle das Buch als mehrfach dimensioniertes und symbolisch aufgeladenes Medium für die NS-Propagandapolitik spielte. Damit liefert diese Arbeit eine wichtige Ergänzung der bereits vorliegenden Forschung zur NS-Literaturpolitik.
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