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Das Althochdeutsche Aus Textlinguistischer Sicht: Soziopragmatische Einordnung Und Ausgewählte Textgrammatische Studien (Lingua Historica Germanica) (German Edition)

معرفی کتاب «Das Althochdeutsche Aus Textlinguistischer Sicht: Soziopragmatische Einordnung Und Ausgewählte Textgrammatische Studien (Lingua Historica Germanica) (German Edition)» نوشتهٔ Christian Braun، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2017. این کتاب در 4 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die vorliegende Studie untersucht das Althochdeutsche erstmalig aus einer dezidiert textlinguistischen Perspektive. Hierzu wird das Gros der althochdeutschen Textdenkmäler zuerst einer soziopragmatischen Einordnung unterzogen. Im Anschluss werden ausgewählte Texte aus dem Kommunikationsbereich der pastoralen Seelsorge bzw. des Gottesdienstes textgrammatisch analysiert. Die Kombination von sozio- und systemlinguistischem Ansatz ermöglicht profunde Aussagen über die an die Texte gestellten kommunikativen Aufgaben und deren erfolgreiche Umsetzung. Für beide Analyseschritte werden theoretisch reflektierte Systematiken entwickelt. Der aus zwei sich ergänzenden Perspektiven (soziolinguistisch und textgrammatisch) erfolgende Zugriff auf das Althochdeutsche stellt eine qualitativ neue Bearbeitung des Forschungsgegenstandes dar, setzt wichtige Impulse für eine Auseinandersetzung mit dem Thema und regt zudem dazu an, die entwickelten Analyseinstrumentarien an weiteren historischen Sprachstufen zu erproben Lingua Historica Germanica 3 Titelseite 4 Copyright 5 Vorwort • Christian Braun 6 Inhalt 8 1 Einleitung 14 2 Der Text als Gegenstand linguistischer Betrachtung 19 2.1 Die Textlinguistik im Spannungsfeld linguistischer Schulen 19 2.2 Rhetorik und Stilistik als Vorläufer der Textlinguistik 21 2.3 Aspekte der modernen Textlinguistik 24 2.3.1 Der Text aus strukturalistischer Sicht 24 2.3.2 Der Text aus strukturalistisch-funktionaler Sicht 27 2.3.3 Der Text aus semantischer Sicht 31 2.3.3.1 Der isotopische Zugriff 31 2.3.3.2 Der makrostrukturelle Zugriff 32 2.3.3.3 Der textthematische Zugriff 34 2.3.4 Der Text aus pragmatisch-kommunikativer Sicht 35 2.3.4.1 Sprechakttheorie 37 2.3.4.2 Kommunikationszentrierte Ansätze 40 2.3.5 Der Text aus kognitiver Sicht 42 2.3.6 Integrative Ansätze 44 2.3.6.1 Textlinguistik bei Brinker 44 2.3.6.2 Textlinguistik bei de Beaugrande / Dressler 46 3 Theoretische Grundlagen 49 3.1 Zur theoretischen Verortung des Textbegriffs 49 3.2 Texte in Gruppen: Textklassen, Texttypen, Textmuster, Textsorten 52 3.2.1 Textklassen 53 3.2.2 Texttypen 53 3.2.3 Textmuster 54 3.2.4 Textsorten 56 3.3 Texte in Netzen 61 3.3.1 Text und Diskurs 61 3.3.2 Text und Textallianz 63 3.3.3 Text und Textensemble 64 3.3.4 Text und Hypertext 64 3.4 Eigenschaften von Texten 65 3.4.1 Externe Merkmale 71 3.4.2 Textinterne und textinduzierte Eigenschaften 72 3.4.2.1 Kohärenz und Kohäsion 75 3.4.2.2 Merkmale textgrammatischer Kohärenz 80 3.4.2.2.1 Wiederaufnahme/Rekurrenz 80 3.4.2.2.2 Konnexion 88 3.4.2.2.3 Zu den grammatischen Kategorien des Verbs 96 3.4.2.2.4 Textoberflächengestaltung/Textarchitektonik 99 3.4.2.3 Das Textthema 103 3.4.2.4 Die Textfunktion 104 4 Das Althochdeutsche aus textlinguistischer Sicht 107 4.1 Allgemeine Überlegungen 107 4.1.1 Das Althochdeutsche als Periode in der deutschen Sprachgeschichte 107 4.1.1.1 Zum Terminus Althochdeutsch 107 4.1.1.2 Zeitliche Erstreckung 109 4.1.1.3 Räumliche Einordnung 111 4.1.1.4 Historisch-kultureller Hintergrund 112 4.1.1.4.1 Das fränkische Reich 112 4.1.1.4.2 Die römische Kirche 114 4.1.1.4.3 Die Mission 115 4.1.1.4.4 Die karolingische Renaissance 116 4.1.1.5 Rahmenbedingungen althochdeutscher Textproduktion 117 4.1.1.5.1 Klösterliche Überlieferung 117 4.1.1.5.2 Mundartliche Gebundenheit 118 4.1.1.6 Sprachliche Merkmale 120 4.1.2 Die althochdeutschen Sprachdenkmäler 123 4.1.2.1 Binnengliederung des Quellmaterials 123 4.1.2.2 Textsorten des Althochdeutschen 133 4.1.2.3 Zusammenfassung 137 4.2 Zur Verbindung von historischer Soziopragmatik und historischer Textlinguistik innerhalb eines integrativen Modells 137 4.2.1 Vorüberlegungen 137 4.2.2 Anforderungen 139 4.2.3 Zwischenresümée 141 4.3 Zu einem Modell soziopragmatischer Parametrisierung 142 4.3.1 Grundsätzliche Überlegungen 142 4.3.2 Der Kontext-Begriff 145 4.3.3 Zu einer genaueren Betrachtung der kontextuellen Ebenen 148 5 Soziopragmatische Klassifikationsfaktoren althochdeutscher Texte 152 5.1 Einführende Überlegungen 152 5.2 Die einzelnen Sprachdenkmäler in Übersicht 157 5.2.1 Althochdeutsche Beichten 158 5.2.2 Althochdeutsche Gebete 163 5.2.3 Althochdeutsche Predigtsammlung A-C 168 5.2.4 Basler Rezepte 169 5.2.5 Althochdeutsche Benediktinerregel 171 5.2.6 Carmen ad Deum/Sancte Sator 173 5.2.7 Christus und die Samariterin 175 5.2.8 De Heinrico 177 5.2.9 Exhortatio ad plebem christianam 180 5.2.10 Fränkisches Taufgelöbnis (A) 182 5.2.11 Freisinger oder Altbairisches Paternoster 185 5.2.12 Fuldaer Federprobe 187 5.2.13 Georgslied 189 5.2.14 Hicila-Vers/Kicila-Vers 191 5.2.15 Hildebrandslied 193 5.2.16 Hirsch und Hinde 196 5.2.17 Althochdeutscher Isidor und Monsee-Wiener Fragmente 198 5.2.18 Kasseler Gespräche 202 5.2.19 Kleriker und Nonne/Liebesantrag an eine Nonne/Suavissima nunna 204 5.2.20 Lex Salica-Fragment 206 5.2.21 Ludwigslied 208 5.2.22 Murbacher Hymnen 210 5.2.23 Muspilli 211 5.2.24 Otfrids Evangelienbuch 214 5.2.25 Pariser (Altdeutsche) Gespräche 218 5.2.26 Petruslied 220 5.2.27 Physiologus 221 5.2.28 Priestereid 223 5.2.29 Psalm 138 225 5.2.30 Spinnwirtelspruch/St. Galler Spottvers/St. Galler Vers 227 5.2.31 St. Galler Paternoster und Credo 229 5.2.32 St. Galler Schreibervers 231 5.2.33 St. Galler Schularbeit 233 5.2.34 St. Galler Spottvers 234 5.2.35 St. Galler Sprichwörter 236 5.2.36 Straßburger Eide 238 5.2.37 (Althochdeutscher) Tatian 240 5.2.38 Trierer Kapitular 242 5.2.39 Trierer Spruch/(Trierer) Reimspruch/Trierer Gregorius-Spruch/(Zweiter) Trierer Teufelsspruch 244 5.2.40 Weingartner Buchunterschrift 246 5.2.41 Weißenburger Katechismus 247 5.2.42 Würzburger Markbeschreibung II 249 5.3 Althochdeutsche Zaubersprüche und Verwandtes 251 5.3.1 Der Zauberspruch als Sprechakt 252 5.3.2 Überlegungen zum historisch-kulturellen Hintergrund der Zaubersprüche 253 5.3.3 Zu den soziopragmatischen Faktoren 256 6 Parametergestützte Auswertungen und Überlegungen 261 6.1 Personenkonstellationen und Motive der Aufzeichnung 261 6.2 Die Sprachdenkmäler und ihre Kommunikationsbereiche 266 6.2.1 Zur Berücksichtigung der relevanten kommunikativen Parameter 267 6.2.1.1 Zum Problem der Vermischung verschiedener kommunikativer Bereiche 267 6.2.1.2 Zum Problem oszillierender parametrischer Netze 270 6.2.2 Die einzelnen Kommunikationsbereiche 272 6.3 Wider die „Volkssprache“ – das tradierte althochdeutsche Schrifttum als elitäre Gruppensprache 280 6.3.1 Mönche und Kleriker als soziale Gruppe 280 6.3.2 Das tradierte Althochdeutsche als monastisch-klerikale Gruppensprache 282 6.3.2.1 Das frühchristliche Latein – Althochdeutsch als Sondersprache? 284 6.3.2.2 Moderne Fach- und Sondersprachen – das Althochdeutsche als Verteilersprache? 287 6.3.2.3 Zusammenfassung 289 7 Ausgewählte textgrammatische Studien althochdeutscher Texte 291 7.1 Das Korpus 291 7.2 Der textgrammatische Zugriff 293 7.2.1 Grundlagen und Methodik 293 7.2.2 Ersatzkompetenz und Satzbegriff 299 7.3 Einzelstudien 301 7.3.1 Fränkisches Taufgelöbnis (A) (FT) 303 7.3.2 St. Galler Credo (St.GC) 308 7.3.3 Fuldaer Beichte (FB) 312 7.3.4 Lorscher Beichte (LB) 317 7.3.5 Exhortatio ad plebem christianam (Eapc) 324 7.3.6 Otlohs Gebet (OG) 331 7.3.7 Augsburger Gebet (AG) 344 7.3.8 Petruslied (PL) 347 7.3.9 Spezialfälle: Die Freisinger Gebete/so genannten Gebete Sigiharts (GS) 350 7.4 Auswertung 351 8 Zusammenfassung und Ausblick 362 Verzeichnisse, Quellen- und Bildnachweise 366 Web-Adressen der Handschriftendigitalisate [letzter Zugriff: 06.10.2016] 366 Bildnachweise 367 Abbildungsverzeichnis 368 Literaturverzeichnis 369 Die vorliegende Studie untersucht das Althochdeutsche erstmalig aus einer dezidiert textlinguistischen Perspektive. Hierzu wird das Gros der althochdeutschen Textdenkmäler zuerst einer soziopragmatischen Einordnung unterzogen. Im Anschluss werden ausgewählte Texte aus dem Kommunikationsbereich der pastoralen Seelsorge bzw. des Gottesdienstes textgrammatisch analysiert. Die Kombination von sozio- und systemlinguistischem Ansatz ermöglicht profunde Aussagen über die an die Texte gestellten kommunikativen Aufgaben und deren erfolgreiche Umsetzung. Für beide Analyseschritte werden theoretisch reflektierte Systematiken entwickelt. Der aus zwei sich ergänzenden Perspektiven (soziolinguistisch und textgrammatisch) erfolgende Zugriff auf das Althochdeutsche stellt eine qualitativ neue Bearbeitung des Forschungsgegenstandes dar, setzt wichtige Impulse für eine Auseinandersetzung mit dem Thema und regt zudem dazu an, die entwickelten Analyseinstrumentarien an weiteren historischen Sprachstufen zu erproben For the first time, this study describes Old High German using the comprehensive approach of text linguistics. It starts by examining the linguistic characteristics of Old High German in its contextual frameworks from a sociopragmatic perspective. It then proceeds to a text grammatical analysis of selected texts. Combining these two approaches yields new insights.
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