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Das Alte Testament bei Lukas: 'Alles muss(te) erfüllt werden'. Das alte Testament im lukanischen Doppelwerk

معرفی کتاب «Das Alte Testament bei Lukas: 'Alles muss(te) erfüllt werden'. Das alte Testament im lukanischen Doppelwerk» نوشتهٔ Dietrich Rusam، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Durch die vielfältigen Schriftallusionen in Lk 1f. wird deutlich gemacht, daß das lukanische Doppelwerk als Fortschreibung der "Schriften" (= des AT) verstanden werden will. Die auf Jesus und sein Geschick bezogenen Schrift-Zitate im lukanischen Doppelwerk, die sich nahezu ausschließlich im Mund von Erzählfiguren befinden, sind in Lk 1-23 überwiegend proleptisch und in Lk 24 sowie der Apostelgeschichte überwiegend analeptisch ausgerichtet. Dreh- und Angelpunkt sind die Reden des Auferstandenen in Lk 24, mit Hilfe derer vor allem Petrus zum Glauben kommt. Darüber hinaus werden Schriftzitate bei Lukas auch als Handlungsanweisung sowie zur Gegenwartsdeutung herangezogen. Ein Vergleich mit der Verwendung von Zitaten in narrativen Texten anderer antiker Autoren (z.B. Makkabäerbücher, Josephus, Herodot, Thukydides, Polybios) verdeutlicht die Besonderheit der lukanischen Zitationsweise. Vorwort 5 Einleitung 15 1. Problembestimmung 15 2. Forschungsstand 21 2.1 Die dem Lukas vorliegenden Quellen 21 2.1.1 Testimoniensammlung 21 2.1.2 Targumim 27 2.1.3 Liturgische Tradition 27 2.1.4 Eine „Bibel der frühen Kirche“ 28 2.1.5 Hebräische Quellen 28 2.2 Die Auslegungsmethode des Lukas 29 2.3 Die Funktion der Schriftzitate bei Lukas 34 3. Ziel der Untersuchung 40 3.1 Die dem Lukas vorliegenden Quellen 40 3.2 Die Auslegungsmethode des Lukas 42 3.3 Die Frage nach der Funktion der Schriftzitate im lk Doppelwerk 44 3.3.1 Herkunft und Bedeutung des Begriffs „Intertextualität“ 46 3.3.2 Zur Zuordnung von Anspielung und Zitat 48 3.3.3 Methoden der Intertextualitätsforschung 52 3.3.4 Funktionen von Intertextualität 53 I. Kapitel: Die Jesusgeschichte als Teil der γραφαί- zur Darstellung der lk „Vorgeschichte“ 54 1. Die Technik der diegetischen Allusion 55 1.1 Diegetische Allusionen in der Geburtsgeschichte des Täufers (Lk 1,5-25.57-80) 55 1.2 Diegetische Allusionen in der Ankündigung der Geburt Jesu (Lk 1,26-38) 59 1.3 Diegetische Allusionen bei der Verkündigung an die Hirten (Lk 2,9) 64 1.4 Zusammenfassung 65 2. Die Technik der narrativ-kompositionellen Allusion 66 2.1 Die Einbettung der „Psalmen“ in Lk 1 66 2.2 Die Einbettung der γραφαί in Lk 2,22 67 3. Die Technik der verbalen Allusion 68 3.1 Die Nachahmung der „biblischen“ Sprache 68 3.2 Die Allusion bzw. Zitation konkreter γραφαί 70 3.3 Die Anspielung auf biblische Heilstraditionen 74 3.4 Anspielungen auf soziale Rollen und Institutionen 99 4. Die Geschichtskonzeption des Lukas 102 II. Kapitel: Die Bedeutung des vόμος 104 1. Die Erfüllung göttlicher Gebote in der Jesusgeschichte 104 1.1 Die Versuchungsgeschichte (Lk4,l-13) 104 1.2 Die Tempelreinigung (Lk 19,45f.) 111 1.3 Die Frage der Erfüllung des Sabbatgebots (Lk 6,1-5.6-11; 14,1-6) 114 2. Die Erfüllung göttlicher Gebote durch Jesu Nachfolger 115 2.1 Die Auferstehung als Voraussetzung (Lk 20,27-40) 115 2.2 Die erste Frage nach der Möglichkeit, das ewige Leben zu ererben (Lk 10,25-28) 122 2.3 Die zweite Frage nach der Möglichkeit, das ewige Leben zu ererben (Lk 18,18-27) 132 3. Die bleibende Bedeutung des vόμος für die christliche Gemeinde 138 3.1 Der Schluss der Jakobusrede (Apg 15,19-21) 138 3.2 Paulus’ Argumentation vor dem Hohen Rat (Apg 23,1-5) 139 4. Zusammenfassung 141 5. Verifikation: Israels Stellung zum vόμος — die Rede des Stephanus (Apg 7,1-53) 141 5.1 Der Prozess des Stephanus 141 5.2 Die Rede und ihre Schriftzitatei 143 5.3 Der Schluss der Rede (Apg 7,51-53) 161 5.4 Zusammenfassung 162 III. Kapitel: „πάντα δεί πληρωθη̃ναι“ - die überwiegend proleptische Konstatierung der Schrifterfüllung 164 1. Das Wirken des Täufers als Erfüllung des Alten Testaments (Lk 3; 7,27) 165 1.1 Die Prolepse (Lk 3,4-6) 165 1.2 Die Analepse (Lk 7,27) 177 2. Das irdische Wirken Jesu als Erfüllung des Alten Testaments — Jesus als „zuverlässige Erzählfigur“ 179 2.1 Die Zuverlässigkeit der Erzählfigur: Jesus als Gottessohn 179 2.2 Worte und Taten Jesu 184 2.3 „Kein Prophet ist in seiner Heimat willkommen“ (Lk 4,24) - die Notwendigkeit der Passion Jesu und ihre Folgen 223 2.4 „Es muss erfüllt werden“ - die Passion Jesu (Lk 22,24-38) 251 3. Zusammenfassung 267 IV. Kapitel: „πάντα δεί πληρωθη̃ναι“ - die überwiegend analeptische Konstatierung der Schrifterfüllung 268 1. Petrus als „zuverlässige Erzählfigur“ (Apg 1-5) 268 1.1 Die Zuverlässigkeit der Erzählfigur: Die Bekehrung des Petrus (Lk 24,44-49) 268 1.2 Die Passion Jesu als Erfüllung des Alten Testaments — Petrus beweist seine „Zuverlässigkeit“ (Apg 1,13-26) 276 1.3 Pfingsten, Auferstehung und Erhöhung Jesu als Erfüllung des Alten Testaments (Apg 2,14-41) 301 1.4 Passion Jesu und Umkehrpredigt der Jünger als Erfüllung des Alten Testaments (Apg 3,12-4,4) 349 1.5 Die Zusammenfassungen des Petruskerygmas (Apg 4,5-12; 5,29-32) 379 1.6 Zusammenfassung (Apg 1-5) 387 2. Die Einführung weiterer „zuverlässiger Erzählfiguren“ in der Tradition des Petrus 390 2.1 Die Passion Jesu als Erfüllung des Alten Testaments — die Jerusalemer Gemeinde als „zuverlässige Erzählfigur“ (Apg 4,23-31) 390 2.2 Passion Jesu und Mission als Erfüllung des Alten Testaments - Philippus als „zuverlässige Erzählfigur“ (Apg 8,26-40) 396 2.3 Jesu irdisches Wirken, seine Auferweckung und das weltweite Missionsgeschehen als Erfüllung des Alten Testaments — Paulus als „zuverlässige Erzählfigur“ (Apg 13,13-49) 404 2.4 Die weltweite und gesetzesfreie Heidenmission als Erfüllung des Alten Testaments - Jakobus als „zuverlässige Erzählfigur“ (Apg 15,13-21) 430 V. Kapitel: Der Grund für die notwendige Ablehnung christlicher Verkündigung durch die Juden — die „Verstockung“ (Apg 28,17-20.23.25-28) 446 1. Der Kontext der letzten Paulusrede 446 1.1 Die erste Szene (Apg 28,17-22) 446 1.2 Die zweite Szene (Apg 28,23-31) 447 2. Das Zitat Jes 6,9f 449 2.1 Die Einleitung des Zitats 449 2.2 Der Wortlaut des Zitats 450 2.3 Die Bedeutung des Zitats 452 VI. Kapitel: Die Funktion von Zitaten in narrativen Texten anderer antiker Autoren 460 1. Einleitung: Auktoriale Zitate und Erzählfigurenzitate 460 2. Die Funktion von Zitaten in der historiographischen Literatur des Frühjudentums 462 2.1 Die Makkabäerbücher 462 2.2 Das „Bellum Judaicum“ des Josephus 470 3. Die Funktion von Zitaten in narrativen Texten paganer griechischer Autoren 471 3.1 Herodot (5. vorchristliches Jahrhundert) 471 3.2 Thukydides (5. vorchristliches Jahrhundert) 472 3.3 Polybios (2. vorchristliches Jahrhundert) 472 3.4 Diodorus Siculus (1. vorchristliches Jahrhundert) 476 3.5 Dionys von Halikarnass (1. vorchristliches Jahrhundert) 479 3.6 Flavius Arrianus (2. Jh.n.Chr.) 480 3.7 Die Verwendung von Prätexten in Biographien 482 3.8 Der Alexanderroman (ca. 1. vorchristliches Jahrhundert) 491 4. Die Funktion von Zitaten in narrativen Texten paganer lateinischer Autoren 492 4.1 C. Julius Caesar 492 4.2 Sallust (86 v. Chr. - ca. 35 v. Chr.) 492 4.3 Titus Livius (58 v. Chr. - 17 n. Chr.) 493 4.4 Tacitus (55 n. Chr. - 117 n. Chr.) 495 4.5 Die Verwendung von Prätexten in den lateinischen Biographien des Cornelius Nepos (1. vorchristliches Jahrhundert) 496 5. Zum Vergleich mit den Zitaten im lk Doppelwerk 498 5.1 Auktoriale Zitate und Erzählfigurenzitate 498 5.2 Zur Funktion von Erzählfigurenzitaten 498 5.3 Prätexte 500 5.4 Zitate ohne Zitationsformeln 501 5.5 Zitationsformeln 501 5.6 Funktionen der Zitate bei vergleichbaren Zitationsformeln 505 VII. Kapitel: „Alles muss (te) erfüllt werden“ - das Alte Testament im lk Doppelwerk (Zusammenfassung) 506 Literaturverzeichnis 511 Register 555 Register der zitierten Autoren 555 Register ausgewählter Bibelstellen 562 The many scriptural allusions in Luke 1-2 clearly show that the double work of Luke is intended to be understood as a continuation of the "Scriptures" (i.e., the Old Testament). The scriptural quotations referring to Jesus and his fate in this double work, which are almost all spoken by narrative figures, are largely proleptic in Luke 1-23 and mostly analeptic in Luke 24 and the Acts of the Apostles. The crux is the discourse by the resurrected Jesus in Luke 24, which helps Peter in particular come to believe. Scriptural quotations in Luke are also used as both instructions for action and interpretations of the present. Comparison between the use of quotations in narrative texts by other ancient authors (such as the Books of the Maccabees, Josephus, Herodotus, Thucydides, and Polybius) illustrates the special nature of the citation style in Luke This text is concerned with the idea that the many scriptural allusions in Luke 1-2 clearly show that the double work of Luke is intended to be understood as a continuation of the "Scriptures" (that is the Old Testament).
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