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Das Äbtissinnenamt In Den Unterelsässischen Frauenstiften Vom 14. Bis Zum 16. Jahrhundert: Umkämpft, Verhandelt, Normiert (studien Zur Germania Sacra, Neue Folge) (german Edition)

معرفی کتاب «Das Äbtissinnenamt In Den Unterelsässischen Frauenstiften Vom 14. Bis Zum 16. Jahrhundert: Umkämpft, Verhandelt, Normiert (studien Zur Germania Sacra, Neue Folge) (german Edition)» نوشتهٔ Klapp, Sabine، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: The study focuses on the abbesses in the oldest and most socially exclusive women's religious communities in lower Alsace. Drawing on prosopographic and network analytic methods, it examines the influence of origins as well as gender on the scope of action open to the abbesses. While the canons of the order basically recognized the authority of the abbess during the Late Middle Ages, this changed during the period of the Protestant Reformation Vorwort A. Einleitung 1. Problemstellung 2. Zeitlicher und geographischer Rahmen der Untersuchung 3. Überlieferung und Quellenlage 4. Forschungslage 5. Fragestellung, Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit B. Geschichte und Profil der Frauenstifte 1. Die Geschichte der Frauenstifte im Überblick 1.1. Gründung und Konsolidierung: Das frühe Mittelalter 1.2. Reformen und Reformversuche: Das hohe Mittelalter 1.3. Zwischen schwindender Wirtschaftskraft und Verteidigung der Lebensform: Die Frauenstifte vom 13. bis zum 15. Jahrhundert 1.4. Auflösung, Umwandlung, Fortbestand: Das 16. Jahrhundert 2. Regeln und Statuten – Zur Lebensform geistlicher Frauen 3. Personalstand und soziale Zusammensetzung der Gemeinschaften 4. Äußere Verfassungselemente: Beziehungen zu Reich, Papst und Bischof 5. Die Entwicklung der Besitzungen und Herrschaftsrechte C. Äbtissinnen und Äbtissinnenamt im späten Mittelalter und in der Reformationszeit 1. Methodische Vorüberlegungen: Stiftsstatuten – Spiegelbild des Alltags oder praxisfernes Reformmedium? 2. Der Weg zum Äbtissinnenamt 2.1. Willensbildung im Konvent und Voraussetzungen der Kandidatinnen 2.1.1. Soziale Herkunft der Äbtissinnen und Familienstrategien 2.1.2. Alter und Gesundheitszustand 2.1.3. (Aus-)Bildung und Ämter: Karriereschritte im Konvent? 2.1.4. Wahlkapitulationen und Absprachen 2.2. Wahl und Amtseinsetzung 2.2.1. Ablauf der Wahl 2.2.2. Altarsetzung und Inthronisation 2.2.3. Eid und Keuschheitsversprechen der Abtissin 2.2.4. Bestätigung 2.2.5. Zur Frage der Äbtissinnenweihe 2.2.6. Abtissinnenwohnung und -pfründe: Die materielle Ausstattung des Äbtissinnenamtes 2.2.7. Umstrittene Wahlen 2.3. Der Typus der stiftsfremden Abtissinnen. Zwei Fallbeispiele 2.4. Zwischenzusammenfassung 3. Äbtissin und Stiftsgemeinschaft zwischen Über- und Unterordnung, Miteinander und Gegeneinander 3.1. Die Stellung der Äbtissin innerhalb der Stiftshierarchie 3.1.1. Die Schaffung vertikaler Strukturen: Aufnahme und Eid der Kanonissen und Kanoniker 3.1.2. Abtissin und Stiftskapitel 3.2. Gehorsam und Disziplinargewalt der Äbtissin: Zur Frage der Über- und Unterordnung von Äbtissin, Kanonissen und Kanonikern 3.2.1. Äbtissin und Kanonissen: prima inter pares? 3.2.2. Fallbeispiele: Neue Äbtissinnen und alte Gewohnheiten 3.2.2.1. Die Abtissinnen von St. Stephan und die Kanonissenkurien im 14. Jahrhundert 3.2.2.2. so sind sy meyster und ich magt. Cordula von Krotzingen und die Kanonissen von Andlau in den 1540er Jahren 3.2.3. Äbtissin und Stiftskanoniker zwischen Integration und Emanzipation 3.2.4. Äbtissin und Stiftskanoniker zwischen Miteinander und Gegeneinander – Das Beispiel St. Stephan im 15. und 16. Jahrhundert 3.3. Die Versorgungsaufgabe der Äbtissin 3.4. Zwischenzusammenfassung D. Zusammenfassung und Ausblick E. Anhang 1. Die Geschichte der unterelsässischen Frauenstifte 1.1. Hohenburg und Niedermünster 1.2. St. Stephan in Straßburg 1.3. Andlau 2. Prosopographischer Anhang 2.1. Hinweise zur Benutzung 2.2. Andlau 2.2.1. Äbtissinnen von Andlau 2.2.2. Kanonissen von Andlau (14.–16. Jahrhundert) 2.2.3. Kanoniker und weitere Präbendare von Andlau (14.–16. Jahrhundert) 2.3. Hohenburg 2.3.1. Abtissinnen von Hohenburg 2.3.2. Kanonissen von Hohenburg (14.–16. Jahrhundert) 2.3.3. Kanoniker und weitere Präbendare von Hohenburg (14.–16. Jahrhundert) 2.4. Niedermunster 2.4.1. Äbtissinnen von Niedermünster 2.4.2. Kanonissen von Niedermünster (14.–16. Jahrhundert) 2.4.3. Kanoniker und weitere Prabendare von Niedermunster (14.–16. Jahrhundert) 2.5. St. Stephan 2.5.1. Abtissinnen von St. Stephan 2.5.2. Kanonissen von St. Stephan (14.–16. Jahrhundert) 2.5.3. Kanoniker und weitere Prabendare von St. Stephan (14.–16. Jahrhundert) Abkürzungs- und Siglenverzeichnis Quellen- und Literaturverzeichnis Verzeichnis der ungedruckten Quellen Verzeichnis der gedruckten Quellen und der Literatur bis 1800 Verzeichnis der Literatur ab 1800 Register Karte: Bistumssitz Straßburg und die Klöster im Elsass um 1000 Einleitung -- Problemstellung -- Zeitlicher Und Geographischer Rahmen Der Untersuchung -- Überlieferung Und Quellenlage -- Forschungslage -- Fragestellung, Vorgehensweise Und Aufbau Der Arbeit -- Geschichte Und Profil Der Frauenstifte -- Die Geschichte Der Frauenstifte Im Überblick -- Gründung Und Konsolidierung : Das Frühe Mittelalter -- Reformen Und Reformversuche : Das Hohe Mittelalter -- Zwischen Schwindender Wirtschaftskraft Und Verteidigung Der Lebensform : Die Frauenstifte Vom 13. Bis Zum 15. Jahrhundert -- Auflösung, Umwandlung, Fortbestand : Das 16. Jahrhundert -- Regeln Und Statuten : Zur Lebensform Geistlicher Frauen -- Personalstand Und Soziale Zusammensetzung Der Gemeinschaften -- Äußere Verfassungselemente : Beziehungen Zu Reich, Papst Und Bischof -- Die Entwicklung Der Besitzungen Und Herrschaftsrechte -- Äbtissinnen Und Äbtissinnenamt Im Späten Mittelalter Und In Der Reformationszeit -- Methodische Vorüberlegungen : Stiftsstatuten : Spiegelbild Des Alltags Oder Praxisfernes Reformmedium? -- Der Weg Zum Äbtissinnenamt -- Willensbildung Im Konvent Und Voraussetzungen Der Kandidatinnen -- Soziale Herkunft Der Äbtissinnen Und Familienstrategien -- Alter Und Gesundheitszustand -- (aus-)bildung Und Ämter : Karriereschritte Im Konvent? -- Wahlkapitulationen Und Absprachen -- Wahl Und Amtseinsetzung -- Ablauf Der Wahl -- Altarsetzung Und Inthronisation -- Eid Und Keuschheitsversprechen Der Äbtissin -- Bestätigung -- Zur Frage Der Äbtissinnenweihe -- Äbtissinnenwohnung Und -pfründe : Die Materielle Ausstattung Des Äbtissinnenamtes -- Umstrittene Wahlen -- Der Typus Der Stiftsfremden Äbtissinnen : Zwei Fallbeispiele -- Zwischenzusammenfassung -- Äbtissin Und Stiftsgemeinschaft Zwischen Über- Und Unterordnung, Miteinander Und Gegeneinander -- Die Stellung Der Äbtissin Innerhalb Der Stiftshierarchie -- Die Schaffung Vertikaler Strukturen: Aufnahme Und Eid Der Kanonissen Und Kanoniker -- Äbtissin Und Stiftskapitel -- Gehorsam Und Disziplinargewalt Der Äbtissin : Zur Frage Der Über- Und Unterordnung Von Äbtissin, Kanonissen Und Kanonikern -- Äbtissin Und Kanonissen : Prima Inter Pares? -- Fallbeispiele : Neue Äbtissinnen Und Alte Gewohnheiten -- Die Äbtissinnen Von St. Stephan Und Die Kanonissen-kurien Im 14.jahrhundert -- So Sind Sy Meyster Und Ich Magt. Cordula Von Krotzingen Und Die Kanonissen Von Andlau In Den 1540er Jahren -- Äbtissin Und Stiftskanoniker Zwischen Integration Und Emanzipation -- Äbtissin Und Stiftskanoniker Zwischen Miteinander Und Gegeneinander : Das Beispiel St. Stephan Im 15. Und 16. Jahrhundert -- Die Versorgungsaufgabe Der Äbtissin -- Zwischenzusammenfassung -- Zusammenfassung Und Ausblick -- Anhang -- Die Geschichte Der Unterelsässischen Frauenstifte -- Hohenburg Und Niedermünster -- St. Stephan In Straßburg -- Andlau -- Prosopographischer Anhang -- Hinweise Zur Benutzung -- Andlau -- Äbtissinnen Von Andlau -- Kanonissen Von Andlau (14.-16. Jahrhundert) -- Kanoniker Und Weitere Präbendare Von Andlau (14.-16. Jahrhundert) -- Hohenburg -- Äbtissinnen Von Hohenburg -- Kanonissen Von Hohenburg (14.-16. Jahrhundert) -- Kanoniker Und Weitere Präbendare Von Hohenburg (14.-16. Jahrhundert) -- Niedermünster -- Äbtissinnen Von Niedermünster -- Kanonissen Von Niedermünster (14.-16. Jahrhundert) -- Kanoniker Und Weitere Präbendare Von Niedermünster (14.-16. Jahrhundert) -- St. Stephan -- Äbtissinnen Von St. Stephan -- Kanonissen Von St. Stephan (14.-16. Jahrhundert) -- Kanoniker Und Weitere Präbendare Von St. Stephan (14.-16. Jahrhundert) -- Abkürzungs- Und Siglenverzeichnis -- Quellen- Und Literaturverzeichnis -- Verzeichnis Der Ungedruckten Quellen -- Verzeichnis Der Gedruckten Quellen Und Der Literatur Bis 1800 -- Verzeichnis Der Literatur Ab 1800 -- Register -- Karte : Bistumssitz Straßburg Und Die Klöster Im Elsass Um 1000. Von Sabine Klapp. Originally Presented As Author's Thesis (doctoral)--universität Trier, 2009. Includes Bibliographical References And Index.

Im Fokus der Studie stehen die Äbtissinnen der ältesten und sozial exklusivsten geistlichen Frauengemeinschaften des Unterelsasses: die Frauenstifte Andlau, St. Stephan in Straßburg sowie Hohenburg und Niedermünster auf dem Odilienberg. Unter Rückgriff auf prosopopgraphische und netzwerkanalytische Methoden wird untersucht, welchen Einfluss die soziale und regionale Herkunft sowie das Geschlecht auf die Handlungsmöglichkeiten der Äbtissinnen hatten. Es zeigt sich, dass das System von Über- und Unterordnung, von Einflussnahme und Mitbestimmung komplexen Aushandlungsprozessen unterlag, in denen die männlichen Angehörigen der Kanonissen stets eine zentrale Rolle spielten. Den Kanonikern der Stifte gelang es im Laufe des Mittelalters, immer größere Mitspracherechte zu erlangen. Während sie die Autorität der Äbtissin im späten Mittelalter grundsätzlich anerkannten, lässt sich für die Reformationszeit ein mentalitätsgeschichtlicher Wandel greifen: Der Äbtissin wurde das Recht abgesprochen, das Stift selbständig zu verwalten und Herrschaft über die Stiftsherren auszuüben. Die Studie bietet darüber hinaus einen prosopographischen Anhang sowie einen Überblick über die Geschichte der einzelnen Stifte.

Im Fokus der Studie stehen die Äbtissinnen der ältesten und sozial exklusivsten geistlichen Frauengemeinschaften des Unterelsasses: die Frauenstifte Andlau, St. Stephan in Straßburg sowie Hohenburg und Niedermünster auf dem Odilienberg. Unter Rückgriff auf prosopopgraphische und netzwerkanalytische Methoden wird untersucht, welchen Einfluss die soziale und regionale Herkunft sowie das Geschlecht auf die Handlungsmöglichkeiten der Äbtissinnen hatten. Es zeigt sich, dass das System von Über- und Unterordnung, von Einflussnahme und Mitbestimmung komplexen Aushandlungsprozessen unterlag, in denen die männlichen Angehörigen der Kanonissen stets eine zentrale Rolle spielten. Den Kanonikern der Stifte gelang es im Laufe des Mittelalters, immer größere Mitspracherechte zu erlangen. Während sie die Autorität der Äbtissin im späten Mittelalter grundsätzlich anerkannten, lässt sich für die Reformationszeit ein mentalitätsgeschichtlicher Wandel greifen: Der Äbtissin wurde das Recht abgesprochen, das Stift selbständig zu verwalten und Herrschaft über die Stiftsherren auszuüben. Die Studie bietet darüber hinaus einen prosopographischen Anhang sowie einen Überblick über die Geschichte der einzelnen Stifte. -- Provided by publisher
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