Das Absolute und der Begriff : Zur Frage philosophischer Theologie in Hegels ""Wissenschaft der Logik""
معرفی کتاب «Das Absolute und der Begriff : Zur Frage philosophischer Theologie in Hegels ""Wissenschaft der Logik""» نوشتهٔ Ermylos Plevrakis، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Woran liegt es, dass sowohl Theisten als auch Atheisten in Hegel einen Verb|ndeten gefunden zu haben glauben? Wollte Hegel mit seiner Behauptung, die Logik sei ""die Darstellung Gottes [...] in seinem ewigen Wesen"", die christliche Trinitätslehre philosophisch w|rdigen, oder handelt es sich dabei vielmehr um eine groteske Selbstapotheose des menschlichen Geistes? Ermylos Plevrakis versucht allen Stellen der Logik , an denen `Gott` oder `das Absolute` vorkommen, Rechnung zu tragen und zeigt, dass dieses Werk in der Lage ist, autonom Absolutheitskonzeptionen zu entwickeln, die anderen metaphysischen Auffassungen logisch zugrunde liegen. Demnach liefert die Logik keinen weiteren Theismus oder Atheismus, sondern eine Grundlagenforschung zur Begrifflichkeit, die diesem Dilemma vorausgeht; und schliesslich m|ndet sie ausdr|cklich in keine Ontotheologie, sondern in die Feststellung ihrer eigenen Methode: der Epistemologie begreifenden Denkens. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Einleitung Kapitel I: Hinführung zur Wissenschaft der Logik als dem systematischen Ort für die Untersuchung der wichtigsten Hauptbestimmungen philosophischer Theologie A. Bericht über verschiedene Deutungen des Absoluten in der Philosophie Hegels 1. Deutungen des Absoluten in den ersten zwei Jahrzehnten der Wirkung Hegels i. Deutungen, die Hegel der Rechten zuordnen ii. Deutungen, die Hegel der Linken zuordnen iii. Zusammenfassung der Deutungen in den ersten zwei Jahrzehnten der Wirkung Hegels 2. Deutungen des Absoluten während der ‚Hegel-Renaissance‘ bis in die 60er Jahre i. Deutungen, die Hegel der Rechten zuordnen ii. Deutungen, die Hegel der Linken zuordnen iii. Zusammenfassung der Deutungen während der ‚Hegel-Renaissance‘ bis in die 60er Jahre 3. Neuere und gegenwärtige Deutungen des Absoluten i. Konfessionell motivierte Deutungen mit einem holistischen Anspruch ii. Deutungen, die auf die religionsphilosophischen Vorlesungen fokussieren iii. Deutungen, die die Logik in den Mittelpunkt setzen iv. Zusammenfassung der neueren und gegenwärtigen Deutungen 4. Reflexionen zum Vorgehen der vorliegenden Untersuchung B. Die Logik in der Perspektive der enzyklopädischen Geistphilosophie 1. Ausgangspunkt der Geistphilosophie i. Der Begriff des Geistes ii. Der Begriff des Geistes und die Suche nach philosophischer Theologie 2. Die Entwicklung des Geistes i. Endlicher und unendlicher Geist ii. Der Übergang vom objektiven in den absoluten Geist iii. Die Entwicklung des Geistes und die Erhebung zu Gott 3. Der absolute Geist i. Die Bestimmung des absoluten Geistes ii. Der absolute Geist, die absolute Idee und Gott: Überleitung zur philosophisch-theologischen Untersuchung der Logik C. Methodologische Vorbemerkungen zur philosophisch-theologischen Untersuchung der Logik 1. Die Unzulänglichkeit der Urteilsform 2. Eine Antizipation der Methode logischen Erkennens 3. Die Definitionen Gottes oder des Absoluten als Beiwerk der Logik und die Logik in der „Bedeutung speculativer Theologie“ Vorbemerkungen zum Aufbau der nun folgenden Untersuchung Kapitel II: Philosophische Theologie in der objektiven Logik: Der werdende absolute Begriff als Auslegung des Absoluten A. Die unvollendete Auslegung des Absoluten 1. Sein i. Die logische Bestimmung ‚Sein‘ Episodischer Abschnitt: Das Sein als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen 2. Dasein i. Die logische Bestimmung ‚Dasein‘ Episodischer Abschnitt: Das Dasein als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen 3. Fürsichsein i. Die logische Bestimmung ‚Fürsichsein‘ Episodischer Abschnitt: Das Fürsichsein als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen 4. Größe i. Die logische Bestimmung ‚Größe‘ Episodischer Abschnitt: Die Größe als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen 5. Maß i. Die logischen Bestimmungen ‚Maß‘ und insbesondere ‚absolute Indifferenz‘ ii. Die absolute Indifferenz als rein logische Absolutheitskonzeption: Das ansichseiende Absolute Episodischer Abschnitt: Das Maß als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen 6. Vorbemerkungen über das Wesen im Anschluss an das Sein i. Die logische Bestimmung ‚Wesen‘ ii. Das Wesen als rein logische Absolutheitskonzeption: Das fürsichseiende Absolute iii. Episodischer, aber nicht nur episodischer Abschnitt: Das Wesen und die Logik der exoterischen Ebene philosophisch-theologischer Untersuchung der Logik 7. Schein i. Die logische Bestimmung ‚Schein‘ Episodischer Abschnitt: Der Schein als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen 8. Die Reflexionsbestimmungen i. Die logischen Bestimmungen ‚Identität‘ und ‚realer Grund‘ Episodischer Abschnitt: Die Identität und der reale Grund als Definitionen des Absoluten oder als die logischen Kerne bestimmter metaphysischer Auffassungen 9. Erscheinung i. Die logischen Bestimmungen ‚Existenz‘ und ‚Verhältnis von Kraft und ihrer Äußerung‘ Episodischer Abschnitt: Die Existenz und das Verhältnis von Kraft und ihrer Äußerung als Definitionen des Absoluten oder als die logischen Kerne bestimmter metaphysischer Auffassungen ii. Die logische Bestimmung des Verhältnisses des Äußeren und Inneren und der Fortgang in das Absolute B. Das Absolute 1. Die Auslegung des Absoluten i. Die logische Bestimmung ‚das Absolute‘ ii. Das Absolute als rein logische Absolutheitskonzeption I: Die Forderung, die objektive Logik als Auslegung des Absoluten zu betrachten Zwischenbemerkung zum bedeutsamen Stand und Aufbau der vorliegenden Untersuchung iii. Das Absolute als rein logische Absolutheitskonzeption II: Die unvollendete Auslegung des Absoluten 2. Das absolute Attribut i. Die logische Bestimmung ‚das absolute Attribut‘ ii. Das absolute Attribut als rein logische Absolutheitskonzeption 3. Der Modus des Absoluten i. Die logische Bestimmung ‚der Modus des Absoluten‘ ii. Der Modus des Absoluten als rein logische Absolutheitskonzeption 4. Das Absolute als die genuine objektivlogische Absolutheitskonzeption i. Das ansichseiende, das fürsichseiende und die exponierte logische Bestimmung ‚das Absolute‘ ii. Das logische Defizit des Absoluten: Ontotheologie Episodischer Abschnitt: Das Absolute als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen iii. Episodischer, aber nicht nur episodischer Abschnitt: Das Absolute und die Logik der exoterischen Ebene philosophisch-theologischer Untersuchung der Logik C. Die vollendete Auslegung des Absoluten 1. Wirklichkeit i. Die logische Bestimmung ‚absolute Notwendigkeit‘ ii. Die absolute Notwendigkeit in der Perspektive der rein logischen Absolutheitskonzeption ‚das Absolute‘ Episodischer Abschnitt: Die absolute Notwendigkeit als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen 2. Das absolute Verhältnis i. Die logischen Bestimmungen ‚absolutes Verhältnis‘ und insbesondere ‚Kausalitätsverhältnis‘ ii. Das absolute Verhältnis in der Perspektive der rein logischen Absolutheitskonzeption ‚das Absolute‘ Episodischer Abschnitt: Das Kausalitätsverhältnis als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen Kapitel III: Philosophische Theologie und der Begriff als solcher: Der absolute Begriff Vorüberlegungen zum Begriff im Allgemeinen 1. Der Terminus ‚Begriff‘ 2. Der Begriff als Nachfolgebestimmung des Absoluten i. ‚Absolutes‘ und ‚Begriff‘: Eine terminologische Abgrenzung ii. Objektive und subjektive Logik im Verhältnis zur Metaphysik 3. Episodischer, aber nicht nur episodischer Abschnitt: Der Begriff im Allgemeinen und die Logik der exoterischen Ebene philosophisch-theologischer Untersuchung der Logik Vorbemerkungen zur Bedeutsamkeit und dem Ziel der Untersuchung des Begriffs als solchen 1. Auf der ersten Ebene 2. Auf der zweiten Ebene 3. Auf der dritten Ebene A. Der allgemeine Begriff 1. Die logische Bestimmung ‚allgemeiner Begriff‘ i. Die mit sich identische Bestimmtheit der „totalen Reflexion“ bzw. des „Doppelscheins“ ii. Das erste Moment begreifenden Denkens 2. Der allgemeine Begriff als rein logische Absolutheitskonzeption: Die Forderung, die Logik insgesamt aus der Sicht des Begriffs als solchen zu lesen i. Formelle und inhaltliche Betrachtung des allgemeinen Begriffs ii. „Totale Reflexion“ bzw. „Doppelschein“ und die Zweiteilung der Logik iii. Philosophisch-theologisches Zwischenresümee Episodischer Abschnitt: Der allgemeine Begriff als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen B. Der besondere Begriff 1. Die logische Bestimmung ‚besonderer Begriff‘ i. Zum logischen Fortgang des allgemeinen in den besonderen Begriff ii. Abgrenzung des besonderen Begriffs von seins- und wesenslogisch inspirierten Deutungen desselben iii. Die sich in sich unterscheidende Bestimmtheit der „totalen Reflexion“ bzw. des „Doppelscheins“ iv. Das zweite Moment begreifenden Denkens 2. Der besondere Begriff als rein logische Absolutheitskonzeption: Erläuterung der Forderung, die Logik insgesamt aus der Sicht des Begriffs als solchen zu lesen i. Formelle und inhaltliche Betrachtung des besonderen Begriffs ii. Die „wahrhafte Eintheilung“ der Logik insgesamt Textanalyse der Passage über die „wahrhafte Eintheilung“ Zwischenüberlegung zur Bestimmung einer „wahrhaften Eintheilung“ der Logik Die „wahrhafte Eintheilung“ als der Aufbau der Logik Zusammenfassung iii. Die wahrhafte Lesart der Logik insgesamt Vorbemerkungen Begriffliche Grundlagen für eine wahrhafte Lesart der objektiven Logik Die wahrhafte Lesart der objektiven Logik Wahrhafte Lesart und „wahrhafte Eintheilung“: Eine Skizze Begriffslose Begriffe Die wahrhafte Lesart der subjektiven Logik Weitere Akzentuierungen der wahrhaften Lesart iv. Philosophisch-theologisches Zwischenresümee C. Das Einzelne 1. Die logische Bestimmung ‚Einzelnes‘ i. Die konkret mit sich identische Bestimmtheit der „totalen Reflexion“ bzw. des „Doppelscheins“ ii. Das Einzelne als die Rückkehr des Begriffs als solchen in sich selbst iii. Das Einzelne als der Verlust des Begriffs als solchen iv. Das dritte Moment begreifenden Denkens 2. Das Einzelne als rein logische Absolutheitskonzeption: Überblick über die Forderung, die Logik insgesamt aus der Sicht des Begriffs als solchen zu lesen i. Einige Bemerkungen über das Einzelne und die wahrhafte Lesart der Logik insgesamt sowie die objektive Logik insbesondere ii. Der Verlust des Begriffs als solchen und die Zweiteilung der Logik iii. Der Verlust des Begriffs als solchen und die wahrhafte Lesart der subjektiven Logik iv. Philosophisch-theologisches Zwischenresümee D. Der Begriff als solcher als die genuine rein logische Absolutheitskonzeption 1. Der Begriff als solcher und die Antizipation der Methode logischen Erkennens 2. Der Begriff als solcher und das Absolute: ein Vergleich i. Die genuine rein logische und die genuine objektivlogische Absolutheitskonzeption ii. Zweierlei Metaüberlegungen iii. Ein begriffliches Rangverhältnis 3. Der Ausdruck ‚absoluter, göttlicher Begriff‘ 4. Der Verdacht der Subjektivität 5. Episodischer, aber nicht nur episodischer Abschnitt: Der Begriff als solcher und die Logik der exoterischen Ebene philosophischtheologischer Untersuchung der Logik Episodischer Abschnitt: Der Begriff als solcher als Definition des Absoluten oder als der logische Kern bestimmter metaphysischer Auffassungen Fazit und Ausblick Fazit: Der absolute Begriff als als das Ergebnis der hegelschen rein logischen Grundlagenforschung zum begrifflichen Fundament jeder vernünftig artikulierten Gotteslehre Ausblick: Die Realisierung des Begriffs Anhang: Tabelle mit den Hauptpunkten der drei Ebenen philosophischtheologischer Untersuchung der Logik Literaturverzeichnis Texte Hegels Ausgewählte Literatur Register Personenregister Sachregister Woran liegt es, dass sowohl Theisten als auch Atheisten in Hegel einen Verbündeten gefunden zu haben glauben? Wollte Hegel mit seiner Behauptung, die Logik sei »die Darstellung Gottes [...] in seinem ewigen Wesen«, die christliche Trinitätslehre philosophisch würdigen, oder handelt es sich dabei vielmehr um eine groteske Selbstapotheose des menschlichen Geistes? Ermylos Plevrakis versucht allen Stellen der Logik, an denen 'Gott' oder 'das Absolute' vorkommen, Rechnung zu tragen und zeigt, dass dieses Werk in der Lage ist, autonom Absolutheitskonzeptionen zu entwickeln, die anderen metaphysischen Auffassungen logisch zugrunde liegen. Demnach liefert die Logik keinen weiteren Theismus oder Atheismus, sondern eine Grundlagenforschung zur Begrifflichkeit, die diesem Dilemma vorausgeht; und schließlich mündet sie ausdrücklich in keine Ontotheologie, sondern in die Feststellung ihrer eigenen Methode: der Epistemologie begreifenden Denkens Why is it that theists and atheists alike believe to have found an ally in Hegel? Was it Hegel's intention to pay philosophical tribute to the Christian doctrine of the Trinity with his assertion that logic »is the exposition of God (...) in his eternal essence«, or did he instead wish to deal with a grotesque self-apotheosis of the human spirit? Ermylos Plevrakis attempts to reflect on all those parts of The Science of Logic featuring the terms 'God' or 'the Absolute', and shows that this work is capable of developing autonomously conceptions of absoluteness which logically underlie other metaphysical assertions. Accordingly, Logic does not render any further theism or atheism, but rather a foundational research on concepts preceding this dilemma, and finally leads not to ontotheology, but to the exposition of its own method: the epistemology of conceptual thinking Ist es möglich, das Absolute zu begreifen? Hegel behauptet Ja und irritiert seit gut 200 Jahren mit der Radikalität und Komplexität seines Ansatzes. Ermylos Plevrakis zeigt, inwiefern Hegels Wissenschaft der Logik als die rein logische Grundlagenforschung zum begrifflichen Fundament aller Metaphysik zu lesen ist
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