Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms: In der Zeit von Augustus bis zum Ausgang der Antonine 2
معرفی کتاب «Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms: In der Zeit von Augustus bis zum Ausgang der Antonine 2» نوشتهٔ Ludwig Friedlaender، منتشرشده توسط نشر WBG Academic در سال 1921. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
'Darstellung der römischen Sittengeschichte' betitelte Ludwig Friedlaender sein Lebenswerk, das 1862-1871 erstmals erschien. Bis heute gilt 'der Friedlaender' als Standardwerk, das eine umfassende Darstellung der Kulturgeschichte des römischen Weltreichs in den ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderten bietet. Die Themen sind vielfältig: die Stadt Rom, ihre Architektur und Bevölkerung; der kaiserliche Hof, Einfluss der Hofsitten und Neigungen der Kaiser; der Aufbau der Gesellschaft, die Rolle der Frau; das Verkehrswesen, in Rom und im Römischen Reich; die Reisen der Touristen, das geographische Wissen der Antike; Freizeitvergnügen für die Massen, die Spiele; Musik, schöne Literatur und bildende Künste; Religion. Friedlaenders großes Panorama lebt dabei auch aus seinen vielen Geschichten und Anekdoten - und aus einem außerordentlichen Quellenreichtum. Die Neuausgabe ist ein Nachdruck der von Georg Wissowa überarbeiteten vierbändigen 9./10. Auflage (1921-1923) des Werkes. Front Cover Titel Impressum Inhalt VIII. Die Schauspiele 1. Allgemeines Die Schauspiele im kaiserlichen Rom eine Notwendigkeit Panem et circmses Sorge der Kaiser für die Schauspiele Die Schauspiele als Ersatz der Volksversammlungen Begrüßung hoher Personen Anwesenheit und Herablassung der Kaiser im Schauspiel Bitten und Beschwerden vom Volke in den Schauspielen vorgetragen Spöttereien und Schmähungen, selbst gegen die Kaiser Politische Demonstrationen Etikette, namentlich in bezug auf die Kleidung Kosten der Schauspiele Belastung des Senatorenstands Zahl der durch die Schauspiele jährlich besetzten Tage Die drei Hauptgattungen der Schauspiele Ungewöhnlichere Schauspiele Festliche Beleuchtungen Bewirtungen Auswerfen von Geschenken und Losen Zuströmen von Fremden Die entsittlichenden Einßüsse der Schauspiele nicht auf die unteren Klassen beschränkt Öffentliches Auftreten von Personen der höheren Stände als Symptom von Demoralisation Verhalten der Kaiser dabei 2. Der Zirkus Lage und Ausdehnung des großen Zirkus Anordnung der Plätze Ausstattung Lebhaftigkeit des Verkehrs im und beim Zirkus Die Zirkusspiele Das Wagenrennen Die Wagenlenker Inschriften derselben Vergleichung der römischen Wagenlenker mit einem Jockei der Gegenwart Interesse der höchsten Kreise in Rom für die Kunst des Wagenlenkens Die Rennpferde Die Parteien Die Farben Das Faktionenwesen in Rom in Constantinopel Allmähliche Entwicklung des Faktionenwesens in Rom Vorbereitungen zu den Zirkusspielen Die prätorischen Spiele des jüngeren Symmachus Spannung des Publikums Abergläubische Veranstaltungen Gedränge zum Zirkus Die Zirkusprozession Einrichtung des Rennens Zahl der abgehaltenen Rennen Wagen und Gespanne Verlauf des Rennens Die Zuschauer Die Stätte des großen Zirkus in ihrer jetzigen Gestalt 3. Das Amphitheater a. Die Gladiatorenspiele Anfänge und allmähliche Erweiterung der Gladiatorenspiele Zahlen der Fechter Ausstattung des Schauspiels Ungewöhnliche Mittel zur Steigerung des Interesses Das Amphitheater Die Gladiatoren Verurteilte Verbrecher Unschuldig oder ungerecht Verurteilte Kriegsgefangene Verwendung von Sklaven als Gladiatoren Freigelassene Gepreßte Freiwillig Angeworbene Vorteile des Gladiatorenhandwerks Dilettantismus mit Gladiatorenwaffen Commodus als Gladiator Beliebtheit der Gladiatoren bei den Frauen beim Publikum Vergleichung der spanischen Stierfechter mit den Gladiatoren Gladiatorenhandel Kaiserliche Gladiatorenschulen in Rom und deren Verwaltung Kaiserliche Gladiatorenschulen außerhalb Roms Zahlen der kaiserlichen Gladiatoren in Rom Einrichtung der Schulen Härte der Zucht Sorgfalt in der Diät Organisation der Gladiatoren Fechtunterricht Rangordnungen Anhänglichkeit der Gladiatoren an ihren Stand und Treue gegen ihre Herren Verwendung von Gladiatoren in Kriegen Elend Selbstmorde und Meutereien in den Gladiatorenschulen Anzeigen der Fechterspiele Die freie Mahlzeit Paradezug durch die Arena Die Hauptgattungen der Gefechte Tötung oder Entlassung der besiegten Fechter Parteien unter den Zuschauern Massenkämpfe b. Die Tierhetzen Allgemeines Die ersten Tierhetzen Die Tierhetzen im letzten Jahrhundert v. Chr. und in der Kaiserzeit Seltene Tiere in Europa im Mittelalter und in der neueren Zeit Giraffe Rhinozeros Hippopotamus Zahlen der Tiere Jagden Ausrottung und Vertreibung der wilden Tiere in Nordafrika und Ägypten Fortdauernder Reichtum Asiens an wilden Tieren Elefanten- und Löwenjagd kaiserliches Vorrecht Die kaiserlichen Tiergärten in Rom Beschaffung der Tiere aus den Provinzen und dem Auslande Jagdarten Transport Aufputz der Tiere Zähmung und Abrichtung Tierhetzen in der Arena Jäger und Hunde Hinrichtungen durch wilde Tiere Theatralische Ausstattung des Schauspiels Hinrichtungen und Foltern in pantomimischen Szenen Heitere mythologische Pantomimen c. Die Naumachien Schiffskämpfe in der überschwemmten Arena des Amphitheaters Naumachien des Julius Cäsar und Augustus Naumachie des Claudius auf dem Fucinersee Naumachien des Titus Domitian und Philipp d. Schlußbetrachtung Äußerungen gebildeter Römer iiber die Schauspiele des Amphitheaters Seneca allein verdammt sie Gründe der römischen Ansicht Die Sklaverei Die Macht der Gewohnheit Die Pracht des Schauspiels Aufhören der Selbständigkeit des Einzelnen in einer aufgeregten Menge Vergleichung der amphitheatralischen Spiele mit den spanischen Stiergefechten Abschaffung der Fechterspiele im Anfang des 5. Jahrhunderts Fortdauer der Venationen im 6. Jahrhundert Verbreitung der amphitheatralischen Spiele im römischen Reich Italien Die westlichen Provinzen Griechenland Kleinasien und der Orient Schicksale der Amphitheater im Mittelalter und in der neueren Zeit Die Amphitheater zu Ntmes Arles Fréjus Verona Das Colosseum 4. Das Theater Verhältnis der Theaterspiele zu den andern Schauspielen Die Atellane Der Mimus Seine Unsittlichkeit Der Mimus in Justinians Zeit nach Choricius Anspielungen auf die Gegenwart, namentlich auf die Kaiser Das kunstmäßige Drama Die Togate Die Palliate Schauspieler der Palliate Die Tragödie Trennung von Gesang und Tanz in der Tragödie Auflösung der Tragödie in ihre Elemente Halbdramatische Konzertvorträge der Tragöden Der Pantomimus als selbständige Kunstgattung Die Texte der Pantomimen Die Musik der Pantomimen Der pantomimische Tanz Gewandoder Manteltanz Bravourleistungen Ausdrucksfähigkeit des Pantomimus Sein sinnlicher Reiz Schlüpfrigkeit und korrumpierende Wirkungen dieses Schauspiels Tragische und komische Gattung. Pylades und Bathyllus Sonstige orchestrische Aufführungen Die Pyrrhiche Dramatische Pyrrhichen Das Urteil des Paris als Pyrrhiche nach der Beschreibung des Apulejus Herrschaft des Pantomimus auf der Bühne Dilettantismus in der Tanzkunst Bürgerliche Ehrlosigkeit der Schauspieler Die Schauspieler meist Sklaven oder Freigelassene Gesellschaftliche Stellung berühmter Schauspieler Ehrenbezeigungen und Auszeichnungen Belohnungen Die Hofschauspieler oft kaiserliche Günstlinge Interesse des Publikums für die Schauspieler Theaterparteien Theatertumulte 5. Das Stadium Athletenkämpfe in Rom vor der Kaiserzeit Die actischen Spiele zu Nicopolis und Rom Öftere Wiederholung athletischer Spiele in Rom Die Neroneen Der kapitolinische Agon Spätere Agone Abneigung der Römer gegen Gymnastik und Athletik Trotzdem Einführung der Gymnastik in Rom besonders durch Nero befördert Opposition dagegen Die Beteiligung der Römer an athletischen Kämpfen verhältnismäßig gering Dilettantismus in der Athletik in Rom Bürgerliche Stellung der Athleten Ihre Genossenschaften Verschiedenheit der griechischen Ansicht über Athletik von der römischen Ansehen der Athleten in Griechenland Privilegien Schwinden der römischen Abneigung gegen die Athletik seit dem 3. Jahrhundert IX. Die Musik Die römische Musik früh durch die griechische verdrängt Die antike Musik eng mit der Poesie verbunden Ebenso im Mittelalter In der Vokalmusik die Melodie dem Text untergeordnet Keine Harmonie in der Vokalmusik Instrumentalmusik Der Aulos Die Saiteninstrumente Zusammenspiel von Instrumenten Dürftigkeit der Instrumentalmusik Vergleichung mit der modernen Instrumentalmusik Programmusik In Rom Verstärkung und Vermischung der musikalischen Mittel und Wirkungen Massen zusammenwirkender und Zusammenspiel verschiedenartiger Instrumente Einfluß ungriechischer besonders ägyptisch-alexandrinischer Musik Das Orchester im Pantomimus Fortdauer des Zusammenspiels mehrerer Instrumente in Rom Monstrekonzerte Verfall und Entartung der Musik Die Klagen darüber denen neuerer Zeit ähnlich Verwertung der Musik zu sinnlichem Genuß Gewöhnlichkeit der Tafelmusik Kein Unterschied zwischen heiliger und profaner Musik Verbreitung des musikalischen Interesses durch die Öffentlichkeit der Aufführungen Vorträge der Kitharöden und andrer Künstler Musikalische Wettkämpfe besonders der kapitolinische Die Musiker oft zugleich Komponisten und Dichter Virtuosentum Wanderleben und Einnahmen der Virtuosen Bewunderung für sie Künstlereitelkeit Künstlerlaunen Künstlerneid Betragen gegen das Publikum Bezahlter Beifall Der musikalische Dilettantismus Musikunterricht Öffentliche Aufführungen von Knaben- und Mädchenchören Dilettantinnen Dilettanten Große Zahl der kaiserlichen Dilettanten Neros Streben, nicht Dilettant, sondern Künstler zu sein Musikalische Zustände in der letzten Zeit des Altertums Die Musik im christlichen Gottesdienst Ambrosius X. Die Schöne Literatur Wirkungen des Jugendunterrichts. Sein Hauptzweck Beredsamkeit Sorge des Staats und der Kommunen für den Unterricht in der Beredsamkeit Gegenstand des ersten Unterrichts Lesung und Erklärung der Dichter In der Schule gelesene griechische Dichter In der Schule gelesene römische Dichter. Im 1. Jahrhundert hauptsächlich die lebenden Reaktion gegen die moderne Literatur Einführung der alten Dichter in die Schule Fronto Gellius Altertümelnde Poesie im 2. Jahrhundert Wirkungen der Beschäftigung mit den Dichtern Die Lehrer oft selbst Dichter Frühreife Dichter häufig Improvisation Rhetorenschule Schriftliche Arbeiten der Schüler Deklamationen. Suasorien Kontroversen Romantische Themen Tyrannen und Piratenthemen Die Zauberer in den Kontroversen Griechische Rhetorenschule Poetische Behandlung der Themen der Kontroversen Wirkungen der Rhetorenschule Die Poesie rhetorisch, die Prosa poetisch gefärbt Abnahme der Schulbildung und Verfall der Sprache im 2. Jahrhundert. Bestrebungen zur Herstellung der Korrektheit Wirkungen der klassischen Poesie der Augusteischen Zeit. Ihre Bedeutung Schöpfung der Dichtersprache Verbreitung dieser Poesie unter den Zeitgenossen Popularität Vergils und der übrigen klassischen Dichter Poetischer Dilettantismus, hervorgerufen durch die klassische Poesie Wirkungen der politischen Zustände der Monarchie Parallelen aus der Literatur des ersten Kaiserreichs Teilnahme der Kaiser an der Poesie und Literatur. Augustus Mäcenas Tiberius Nero Titus Domitian Nerva Hadrian Aufhören des poetischen Dilettantismus an den Höfen im 2. Jahrhundert Gründe dieser Erscheinung Folgen der neuen Bedeutung der Poesie und Literatur Entstehung des Buchhandels als eigenen Geschäfts Leistungsfähigkeit der handschriftlichen Vervielfältigung Preise der Bücher Gründung öffentlicher Bibliotheken Einführung der Rezitationen Ihr Überhandnehmen Auftreten und Benehmen der Vorleser Beifallsäußerungen Der jüngere Plinius über die Rezitationen Anwesenheit der Kaiser Vorlesungen im Mittelatter und der neueren Zeit Dichterkrönungen besonders die kapitolinischen Q. Sulpicius Maximus Dichterkrönungen im Mittelalter Albanischer Wettkampf Domitians Unsichere äußere Lage der Dichter Juvenals Schilderung Ihre Abhängigkeit von der Freigebigkeit der Reichen und Großen Die Gegenseitigkeit dieser Verhältnisse Freigebigkeit der Kaiser gegen die Dichter Augustus Die späteren Kaiser Freigebigkeit der Großen. Mäcenas Sein Verhältnis zu Horaz Klientelstellung der späteren Dichter zu ihren Gönnern Das Lobgedicht naf Messnlln Das Lobgedicht auf Piso Verschlechterung der Lage der Dichter nach Neros Zeit Bemühungen Martials um Gönnerschaften am Hofe in der Aristokratie im Ritterstande Gönner des Statius Armut beider Dichter Niedrige Gesinnung Martinis Die Poesie als Mittel der geselligen Unte, ha!tut:1g Würdigere Haltung des Statius. Die höhere Gelegenheitspoesie auch ein Surrogat der Journalistik Massenhaftigkeit der Gelegenheitsgedichte Gelegenheitsgedichte des Martial und Statius bei denselben Veranlassungen Mißverhältnis zwischen Martini und Statius Neid und Eifersucht der Dichter gegeneinander Überproduktion in der poetischen Literatur Vorwiegen des mythologischen Epos Einfluß Vergils Poetische Tändeleien Die Poesie großenteils Reproduktion Nachahmung des Vergil und Catull Poetischer Dilettantismus des jüngeren Plinius Poetischer Dilettantismus in den höheren Ständen häufig Umschwung in Hadrians Zeit durch die griechische Sophistik Die griechische Sophistik und ihre Wirkungen in der griechischen Welt Ihr patriotisches Pathos Poetische Prosa Ihre Einwirkung auf die römische Welt Interesse der Kaiser und der Römer überhaupt für die Kunst der Sophisten Einfluß der griechischen Sophistik auf die römische Literatur des 2. Jahrhunderts Apulejns Bedeutung der Poesie für Gesamtbildung und Kultur seit der Renaissancezeit XI. Der Luxus Vorbemerkung 1. Allgemeines Die herrschende Ansicht zum Teil auf Ausnahmen und Anomalien begründet Luxus der Kaiser Luxus der kleinen deutschen Despoten im 17. und 18.Jahrhundert Luxus der Nabobs in der letzten Zeit der Republik Ihre Einnahmen enorm desgleichen ihre Ausgaben ihr wirklicher Besitz nicht verhältnismäßig groß Die größten Einzelvermögen des Altertums stehen hinter den größten der neueren, besonders der neuesten Zeit zurück Die größten Einzelvermögen im Mittelalter und den folgenden Jahrhunderten im 19. Jahrhundert in Rußland in England und Amerika Schwierigkeit der Vergleichung des antiken und modernen Reichtums Fernere Ausnahmen. Apicius Der Luxus der mutwilligen Zerstörung wertvoller Dinge Überstrenge Ansichten unserer Hauptberichterstatter Varro, Seneca und Plinius z.B. über die Kühlung von Speisen und Getränken mit Schnee und den Gebrauch der Federkissen Die Deklamationen über Verweichlichung und Üppigkeit eine rhetorische Gewohnheit Eine gesonderte Betrachtung der Gattungen des Luxus notwendig Zeit des größten Luxus in Rom 31 v. Chr. 69 n. Chr. 2. Der Tafelluxus und die Ein führung von Nahrungsmitteln aus dem Auslande Mäßigkeit der Südländer Bescheidene Anfänge des Tafelluxus im letzten Jahrhundert v. Chr. Einführung ausländischer Nahrungsmittel infolge der Zunahme des Wohlstands und Handelsverkehrs Angaben darüber aus dem Mittelalter und der neueren Zeit Übertreibende Verurteilungen dieses Luxus im Altertum Faktische Seltenheit ausländischer Nahrungsmittel vor der Schlacht bei Actium Steigen des Tafelluxus nach dem Frieden Einschränkende Bemerkungen Die Kostspieligkeit großer Gastmähler nur zum Teil durch den Luxus der Tafel veranlaßt Dekoration Blumen Verteilungen und Verlosungen von Geschenken Die hohen für Leckerbissen gezahlten Preise zum Teil Eitelkeitspreise Kunststücke der Köche Der Gebrauch der Vomitive nach Tisch zum Teil rein diätetisch Vergleichung des römischen Tafelluxus mit dem späterer Zeiten Tafelluxus im Mittelalter. Im Kalifenreich im christlichen Europa in Frankreich in England in Italien Italienische Küche im 16. Jahrhundert Französische Küche im 17. und im 18. Jahrhundert Tafelluxus im 18. Jahrhundert in Deutschland in Polen in Rußland in Nordamerika Tafelluxus im 19. Jahrhundert Die Einführung und Verbreitung eßbarer Tiere und Gewächse Einführung von Tieren zur Luxusnahrung Künstliche Austernzucht Die eingeführten Geflügelarten Einführung von Kulturgewächsen in Italien von Blumen und Futterkräutern Orientalisierung der Vegetation nnd Landschaft während der Republik und während der Kaiserzeit Veredlung, Vervielfältigung der Früchte und Gewächse und Akklimatisation Vergleich mit der heutigen Gartenkultur Verbreitung der Kulturgewächse aus Italien in die Provinzen Verbreitung des Ölbaus und des Weinbaus 3. Der Luxus der Tracht und des Schmucks Der Luxus der kostbaren Stoffe im Altertum sehr beschränkt Der Luxus der Tracht überhaupt in vielen Punkten gerinier als in späteren Zeiten Der Luxus des häufigen Kleiderwechsels Der Luxus der Farben. Purpurluxns Vergleich mit dem Kleiderluxus in neueren Zeiten: im 15. und 16. Jahrhundert in Italien in Deutschland, England und Frankreich im 17. und 18. Jahrhundert im 19. Jahrhundert Der Import orientalischer Luxuswaren ins römische Reich nach modernem Maßstab sehr gering und der damit getriebene Luxus auf Rom und die größten Städte beschränkt Warenausfuhr nach China Luxus der Edelsteine Imitierte Edelsteine Perlenluxus Der Juwelenreichtum der Konquistadoren und Nabobs Sonstiger Luxus mit Perlen und Edelsteinen in neueren Zeiten Luxus der Tracht in den unteren Ständen Luxus der Wohlierüche 4. Der Luxus der Wohngebäude a. Städtische Paläste Anfänge des Bauluxus in Rom sehr spät Schnelle Zunahme des Bauluxus 78 bis 44 v. Chr. Neue Steigerung des Bauluxus seit 31 v. Chr. Äußerungen des Horaz über den neuen Bauluxus Zunahme des Bauluxus bis 69 n. Chr. Größe der Paläste Preise von Häusern und Palästen Luxus der architektonischen Dekoration Inkrustation der Wände mit buntem Marmor überhaupt Verschwendung kostbarer farbiger Steinarten Reichtum des Marmorlagers am Aventin Anwendung des Glases sowie des Gold- und Silberblechs zu dekorativen Zwecken Bewegliche Felderdecken Sogenannte Amienzimmer Das Goldene Haus des Nero Der Palast Domitians b. Villenund Gärten Zunahme und gesteigerter Luxus der Villenbauten seit 31 v. Chr. Überwindung von Bodenschwierigkeiten Bauten im Meer Die Villen des jüngeren Plinius Die von Statius beschriebenen Villen bei Sorrent und bei Tivoli Die tlburtinische Villa Hadrians Die Villa der Gordiane Vergleichung der römischen Villen mit modernen Schlössern Venezianische Paläste Französische und sonstige Lustschlösser im 18. Jahrhundert Englische Schlösser Andre Schlösser aus dem 19. Jahrhundert Der römische Bauluxus vielleicht unerreicht. Die Baulust die Hauptleidenschaft der Reichen und Großen Der Luxus der farbigen Materialien später nie wiederholt Die römischen Parks und Gärten im Vergleich mit modernen einförmig und dürftig Römischer und moderner Blumenluxus Einführung von Blumen aus der Türkei und Amerika Luxus der Varietäten und exotischen Gewächse 5. Der Luxus der häuslichen Einrichtung Charakter des Luxus der hänslichen Einrichtung im römischen Altertum Enorme Preise von Luxusmöbeln und Luxusgeräten Die Durchschnittspreise viel niedriger Die sehr hohen Preise meist Affektionspreise Vergleichung des römischen Luxus der häuslichen Einrichtung mit dem modernen im 16. bis 18. Jahrhundert im 19. Jahrhundert Luxus des Silbergeschirrs in den letzten Jahrhunderten der Republik sehr gesteigert Zunahme des Silberluxus seit der Entdeckung von Amerika in Spanien in England und Frankreich im 17. und 18. in Rußland im 18. in England und Frankreich im 19. Jahrhundert Die großen Silberschüsseln der Römer dienten vielleicht zugleich als leiehttransportabler Reservefonds Gewichtsangaben bei Silbergerät Silberluxus der Kaiserzeit Verbreitung des Silberluxus in den mittleren und unteren Ständen 6. Der Luxus der Totenbestattung Die Leichenzüge Die Ahnenbilder Verschwendung von Wohlgerüchen Scheiterhaufen Urnen und Sarkophage Verbrennen und Begraben von Gebrauchsgegenstilnden Gesamtkosten der Bestattungen Bewirtungen und Schauspiele bei Bestattungen und Totenfeiern Grabdenkmiller Flächenraum Grabdenkmäler in Italien und in den Provinzen Erhaltene Grabdenkmäler außerhalb Italiens Kosten der Denkmäler Das Grabmal Hadrians 7. Der Sklavenluxus Der Sklavenluxus durch die Massenhaftigkeit des Sklavenimports und die Einträglichkeit des Sklavenbesitzes befördert Verschwendung der Arbeitskraft durch übertriebene Arbeitsteilung und infolge des Mangels an Maschinen und Instrumenten Die Arbeit soviel wie möglich von dtcn Herren auf die Sklaven abgewälzt Studiensklaven Übertreibungen und Lächerlichkeiten Luxussklaven Zwerge, Riesen, Mißgeburten 8. Schlußbetrachtung Grund der relativ geringen Entwicklung des römischen Luxus die relative Kleinheit und Armut der antiken Welt Daher der Maßstab der Alten. für den Luxus kleiner Der größte Luxus wesentlich auf Rom beschränkt Die guten Seiten des römischen Luxus Gleichförmigkeit und Natürlichkeit der Kleidertracht und andrer Lebensgewohnheiten Verbindung des Luxus mit Sparsamkeit, wohlfeile Surrogate besonders im Kunstluxus Luxus der Reinlichkeit. Allgemeinheit der Wasserleitungen in Italien in den Provinzen Antiochia und andre Städte Asiens Alexandria Afrikanische Städte Städte Galliens und Germaniens Bäder Naturgenuß Die unteren Klassen Ihr Mitgenuß an dem Vermögen der Reichen Häufigkeit der Schenkungen für gute Zwecke für Vergnügungen und Feste Der Luxus der Regierungen und der Kommunen demokratisch Schluß Informationen zum Buch Informationen zum Autor Back Cover
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