»Dann sprang er über Bord« : Alltagspsychologie und psychische Erkrankung an Bord britischer Schiffe im 19. Jahrhundert
معرفی کتاب «»Dann sprang er über Bord« : Alltagspsychologie und psychische Erkrankung an Bord britischer Schiffe im 19. Jahrhundert» نوشتهٔ Karl-Heinz Reger، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht Gmbh & Co در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Faszination der grossen Segelschiffe ist ungebrochen. In der umfangreichen sozialhistorischen Literatur zur Schifffahrtsgeschichte ist die Frage, wie der Bordalltag psychisch erlebt wurde und welche psychiatrischen Störungsbilder vorkamen, gänzlich unerforscht. Dabei ist anzunehmen, dass unter den meist jungen Besatzungsmitgliedern des phasenweise nahezu geschlossenen Systems ""Schiff"" viele psychopathologische Auffälligkeiten vorkamen. Das Schiff war f|r die Menschen an Bord die »Welt«. Karl-Heinz Reger untersucht systematisch die schiffsärztlichen Berichte der britischen Royal Navy aus den Jahren 1830 bis 1880. Der doppelte Zugang des Psychiaters und Historikers ermöglicht es, eine Vielzahl von Phänomenen anschaulich zu machen. Cover 1 Title Page 4 Copyright 5 Table of Contents 6 Body 10 Vorwort 10 1. Einleitung 12 1.1 Methodik 15 1.2 Die Quellen 24 1.3 Forschungsliteratur 32 2. Entstehung und Entwicklung der psychiatrischen Wissenschaft und Praxis im 18. und 19. Jahrhundert 45 2.1 Die Anfänge 46 2.2 Die Situation in Frankreich 49 2.3 Die Situation im deutschen Sprachraum 50 2.4 Die Situation in Großbritannien 53 3. Die Schiffsärzte 58 3.1 Das »Medical Department« 58 3.2 Die Ausbildung der Schiffsärzte 62 3.3 Die Pflichten der Schiffsärzte 67 3.4 Die »Medical Instructions« von 1825 67 3.5 Die »Queen’s Regulations« von 1862 69 4. Der Alltag an Bord 73 4.1 Die Reise 73 4.2 Die Schiffe 80 4.3 Die Maschine (»Stoke Hole«) 87 4.4 Unter Deck 91 4.5 Die Besatzung 97 4.6 Gefährliche Arbeit 114 4.7 Krieg 121 4.8 Disziplin an Bord 126 4.9 Unterbringung an Bord 14 7 4.10 Das Lazarett (»Sick Berth«) 160 4.11 Körperhygiene 170 4.12 Kleidung 177 4.13 Essen und Trinken 185 4.14 Freie Zeit an Bord 206 4.15 Baden im Meer 211 4.16 Landgang 213 4.17 Prostitution 220 4.18 Sexualität an Bord 224 4.19 Emotionalität an Bord 231 4.20 Brauchtum, Religiosität und Aberglaube 240 5. Die Krankheitsbilder – Fallberichte aus den Medical Journals 263 5.1 »Apoplexy«, »Cephalgia«, »Hydrophobia«, »Poisoning«, »Struck by Lightning« – Psychische Störungen bei somatischen Erkrankungen des Zentralnervensystems 264 5.2 »Concussion of the Brain«, »Fracture of Skull«, »Traumatic Encephalitis«, »Killed by fall from aloft« – Durchgangssyndrome bei Schädel-Hirn-Traumata 283 5.3 »Heat Stroke«, »Sun Stroke« – Überhitzung in der Maschine und durch die Sonne 300 5.4 »Delirium tremens« – Alkoholmissbrauch an Bord 312 5.5 »Mania«, »Insanity«, »Lunacy« – Der schizophrene Formenkreis 333 5.6 »Debility«, »Nervous Debility«, »Dyspepsia« – Depression und Suizidproblematik 350 5.7 »Overanxiety«, »Nervous Shock«, »Sea Sickness«, »Deafness«, »Hemeralopia«, »Amaurosis« – Verschiedene Formen von Anpassungsstörungen 376 5.8 »Paralysis«, »Partial Paralysis«, »Chorea« – Die Diagnose »Paralysis« 393 5.9 »Epilepsy« – Die neurologische und psychopathologische Seite der Epilepsie 399 5.10 »Syphilis«, »Syphilitic Cachexia«, »Periostitis«, »Bubo«, »Gonorrhoea« – Die mentale Seite der venerischen Infektionen und die neuropsychiatrische Symptomatik der Syphilis 412 5.11 »Drowned«, »Drowned, not stated how«, »Immersion«, »Submersio« – Das Phänomen des Ertrinkens 431 6. Therapie an Bord 450 6.1 Allgemeine Maßnahmen 450 6.2 Medikamentöse Therapie an Bord 461 6.3 Untersuchungsinstrumente 481 6.4 Todesfeststellung 483 7. Ergebnisse 484 7.1 Alltagssituation 484 7.2 Die psychopathologischen Störungsbilder 491 Literaturverzeichnis 504 1. Ungedruckte Quellen 504 2. Gedruckte Quellen 504 3. Verwendete Sekundärliteratur 504 Register 522 Back Cover 530 Die Faszination der großen Segelschiffe ist ungebrochen. In der umfangreichen sozialhistorischen Literatur zur Schifffahrtsgeschichte ist die Frage, wie der Bordalltag psychisch erlebt wurde und welche psychiatrischen Störungsbilder vorkamen, gänzlich unerforscht. Dabei ist anzunehmen, dass unter den meist jungen Besatzungsmitgliedern des phasenweise nahezu geschlossenen Systems'Schiff'viele psychopathologische Auffälligkeiten vorkamen. Das Schiff war für die Menschen an Bord die »Welt«. Karl-Heinz Reger untersucht systematisch die schiffsärztlichen Berichte der britischen Royal Navy aus den Jahren 1830 bis 1880. Der doppelte Zugang des Psychiaters und Historikers ermöglicht es, eine Vielzahl von Phänomenen anschaulich zu machen.
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