Corpus Paracelsisticum : Dokumente frühneuzeitlicher Naturphilosophie in Deutschland. Band I, Der Frühparacelsismus / Teil 1
معرفی کتاب «Corpus Paracelsisticum : Dokumente frühneuzeitlicher Naturphilosophie in Deutschland. Band I, Der Frühparacelsismus / Teil 1» نوشتهٔ Wilhelm Kühlmann (editor); Joachim Telle (editor)، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2013. این کتاب در 8 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In einem auf drei Bände angelegten Dokumentationswerk werden Entstehung und Ausbreitung des Paracelsismus in den kontroversen Verflechtungen der Wissenschafts-, Literatur- und Sozialgeschichte des späten 16. Jahrhunderts verankert. Die kritische Edition aufschlußreicher, oft in unbekanntes Terrain führender Texte ist begleitet von umfangreichen Kommentaren sowie von biographischen Darstellungen der Urheber, Adressaten, Gegner bzw. Sympathisanten der paracelsistischen Reform und Protestbewegung. Der erste Band des vorliegenden Werkes präsentiert im wesentlichen Briefe und Widmungsschreiben maßgeblicher Propagatoren des frühen Paracelsismus (um 1560). Damit gelingt zum ersten Mal eine ebenso doxographische wie wissenschafts- und sozialgeschichtliche Erschließung der Konstitutionsphase einer bis ins 18. Jahrhundert äußerst einflußreichen, ebenso naturkundlich wie religiös inspirierten Reformbewegung. Die Texte werden philologisch-kritisch in ihrem Überlieferungszusammenhang dokumentiert, ggf. mit einer Übersetzung aus dem Lateinischen dargeboten, außerdem mit ausführlichen Erläuterungen versehen, die bisher dunkle Zonen der deutschen, ja auch der europäischen Kulturgeschichte erhellen. Diese Erläuterungen umfassen einen Zeilenkommentar sowie jeweils ausführliche, auch bibliographisch ergiebige Biogramme der Autoren und der angesprochenen Adressaten des In- und Auslandes (darunter z.B. Cosimo von Medici), soweit wie möglich auch der sonst erwähnten historischen Personen. In das Kommentarwerk sind die Ergebnisse weitläufiger Recherchen eingearbeitet, welche am Leitfaden der kontroversen Paracelsus-Rezeption den wissenschaftlichen Pluralismus des späten 16. Jahrhunderts sichtbar machen und in sozialen Konfigurationen verankern. Im Mittelpunkt stehen erste Spuren der Paracelsus-Rezeption (u.a. bei G.J. Rheticus), dann vor allem das umfangreiche zweisprachige Corpus (1560 ff.) des Basler Arztes Adam von Bodenstein. Ihm folgen ausgewählte Zeugnisse der Ärzte, Naturphilosophen und paracelsistisch orientierten Publizisten Alexander von Suchten, Valentius de Retiis, Valentius Antrapassus, Christophorus Pithopoeius, auch des Nürnberger Stadtarztes Heinrich Wolff, dies alles ergänzt durch anonyme Schriften. Der Band wird eingeleitet von einer ausführlichen Darstellung des frühen Paracelsismus und seiner späteren Ausstrahlung, enthaltend auch die bibliographische Dokumentation des europäischen Forschungsstandes. Dazu kommen Zusammenfassungen zu jedem Autorencorpus sowie mehrere Register.
In einem auf drei Bände angelegten Dokumentationswerk werden Entstehung und Ausbreitung des Paracelsismus in den kontroversen Verflechtungen der Wissenschafts-, Literatur- und Sozialgeschichte des späten 16. Jahrhunderts verankert. Die kritische Edition aufschlußreicher, oft in unbekanntes Terrain führender Texte ist begleitet von umfangreichen Kommentaren sowie von biographischen Darstellungen der Urheber, Adressaten, Gegner bzw. Sympathisanten der paracelsistischen Reform und Protestbewegung. Der erste Band des vorliegenden Werkes präsentiert im wesentlichen Briefe und Widmungsschreiben maßgeblicher Propagatoren des frühen Paracelsismus (um 1560). Damit gelingt zum ersten Mal eine ebenso doxographische wie wissenschafts- und sozialgeschichtliche Erschließung der Konstitutionsphase einer bis ins 18. Jahrhundert äußerst einflußreichen, ebenso naturkundlich wie religiös inspirierten Reformbewegung. Die Texte werden philologisch-kritisch in ihrem Überlieferungszusammenhang dokumentiert, ggf. mit einer Übersetzung aus dem Lateinischen dargeboten, außerdem mit ausführlichen Erläuterungen versehen, die bisher dunkle Zonen der deutschen, ja auch der europäischen Kulturgeschichte erhellen. Diese Erläuterungen umfassen einen Zeilenkommentar sowie jeweils ausführliche, auch bibliographisch ergiebige Biogramme der Autoren und der angesprochenen Adressaten des In- und Auslandes (darunter z.B. Cosimo von Medici), soweit wie möglich auch der sonst erwähnten historischen Personen. In das Kommentarwerk sind die Ergebnisse weitläufiger Recherchen eingearbeitet, welche am Leitfaden der kontroversen Paracelsus-Rezeption den wissenschaftlichen Pluralismus des späten 16. Jahrhunderts sichtbar machen und in sozialen Konfigurationen verankern. Im Mittelpunkt stehen erste Spuren der Paracelsus-Rezeption (u.a. bei G.J. Rheticus), dann vor allem das umfangreiche zweisprachige Corpus (1560 following) des Basler Arztes Adam von Bodenstein. Ihm folgen ausgewählte Zeugnisse der Ärzte, Naturphilosophen und paracelsistisch orientierten Publizisten Alexander von Suchten, Valentius de Retiis, Valentius Antrapassus, Christophorus Pithopoeius, auch des Nürnberger Stadtarztes Heinrich Wolff, dies alles ergänzt durch anonyme Schriften. Der Band wird eingeleitet von einer ausführlichen Darstellung des frühen Paracelsismus und seiner späteren Ausstrahlung, enthaltend auch die bibliographische Dokumentation des europäischen Forschungsstandes. Dazu kommen Zusammenfassungen zu jedem Autorencorpus sowie mehrere Register In einem auf drei B�ande angelegten Dokumentationswerk werden Entstehung und Ausbreitung des Paracelsismus in den kontroversen Verflechtungen der Wissenschafts-, Literatur- und Sozialgeschichte des sp�aten 16. Jahrhunderts verankert. Die kritische Edition aufschlu�reicher, oft in unbekanntes Terrain f�uhrender Texte ist begleitet von umfangreichen Kommentaren sowie von biographischen Darstellungen der Urheber, Adressaten, Gegner bzw. Sympathisanten der paracelsistischen Reform und Protestbewegung. Der erste Band des vorliegenden Werkes pr�asentiert im wesentlichen Briefe und Widmungsschreiben ma�geblicher Propagatoren des fr�uhen Paracelsismus (um 1560). Damit gelingt zum ersten Mal eine ebenso doxographische wie wissenschafts- und sozialgeschichtliche Erschlie�ung der Konstitutionsphase einer bis ins 18. Jahrhundert �au�erst einflu�reichen, ebenso naturkundlich wie religi�os inspirierten Reformbewegung. Die Texte werden philologisch-kritisch in ihrem �Uberlieferungszusammenhang dokumentiert, ggf. mit einer �Ubersetzung aus dem Lateinischen dargeboten, au�erdem mit ausf�uhrlichen Erl�auterungen versehen, die bisher dunkle Zonen der deutschen, ja auch der europ�aischen Kulturgeschichte erhellen. Diese Erl�auterungen umfassen einen Zeilenkommentar sowie jeweils ausf�uhrliche, auch bibliographisch ergiebige Biogramme der Autoren und der angesprochenen Adressaten des In- und Auslandes (darunter z.B. Cosimo von Medici), soweit wie m�oglich auch der sonst erw�ahnten historischen Personen. In das Kommentarwerk sind die Ergebnisse weitl�aufiger Recherchen eingearbeitet, welche am Leitfaden der kontroversen Paracelsus-Rezeption den wissenschaftlichen Pluralismus des sp�aten 16. Jahrhunderts sichtbar machen und in sozialen Konfigurationen verankern. Im Mittelpunkt stehen erste Spuren der Paracelsus-Rezeption (u.a. bei G.J. Rheticus), dann vor allem das umfangreiche zweisprachige Corpus (1560 ff.) des Basler Arztes Adam von Bodenstein. Ihm folgen ausgew�ahlte Zeugnisse der �Arzte, Naturphilosophen und paracelsistisch orientierten Publizisten Alexander von Suchten, Valentius de Retiis, Valentius Antrapassus, Christophorus Pithopoeius, auch des N�urnberger Stadtarztes Heinrich Wolff, dies alles erg�anzt durch anonyme Schriften. Der Band wird eingeleitet von einer ausf�uhrlichen Darstellung des fr�uhen Paracelsismus und seiner sp�ateren Ausstrahlung, enthaltend auch die bibliographische Dokumentation des europ�aischen Forschungsstandes. Dazu kommen Zusammenfassungen zu jedem Autorencorpus sowie mehrere Register Enthält u.a. Briefe und Widmungsschreiben von und an Adam von Bodenstein, Pietro Perna, Johannes Oporinus, Leonhard Thurneysser, Theodor Zwinger, Jakob Zwinger