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Corpus inscriptionum medii aevi Helvetiae : Die frühchristlichen und mittelalterlichen Inschriften der Schweiz. I Die Inschriften des Kantons Wallis bis 1300

معرفی کتاب «Corpus inscriptionum medii aevi Helvetiae : Die frühchristlichen und mittelalterlichen Inschriften der Schweiz. I Die Inschriften des Kantons Wallis bis 1300» نوشتهٔ Christoph Jörg، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 1977. این کتاب در 1 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

## EINFÜHRUNG GESCHICHTLICHER ÜBERBLICK ÜBER DIE FUNDORTE DER INSCHRIFTEN Der Kanton Wallis umfaßt den Quellbereich der Rhone bis zur Mündung in den Genfersee 1 . Während sein Gebiet im oberen Teil gegen das bis ins 12./13. Jahrhundert kaum erschlossene Gotthardmassiv ausläuft, stößt es bei Martigny, wo die Rhone im rechten Winkel von Westen nach Norden abbiegt, auf die wichtige Paßstraße des Großen St. Bernhard, die Oberitalien und Aosta mit dem unteren Wallis und dem Genfersee verbindet. In vorrömischer Zeit siedelten hier vier keltische Stämme : die Nantuates (St-Maurice), die Veragri (Martigny), die Seduni (Sitten) und die Uberi (Visp). Ungefähr zur gleichen Zeit wie die rätischen Pässe, das heißt um 15 vor Christus, als Augustus die große römische Expansion nach Norden einleitete, gelangte auch der Große St. Bernhard und mit ihm das Rhonetal bis zum schon unterworfenen Genferseegebiet unter römische Herrschaft. Anfänglich der Provinz Rätien zugeteilt, gehörte das ganze heutige Wallis als Civitas Vallensium mit Hauptstadt Octodurus / Martigny wohl seit der Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus zu den Alpes Graiae et Poeninae und seit der diokletianischen Reichsreform (284-305) zur gleichnamigen Provinz innerhalb der Diözese Gallien. Römerzeitliche Funde zeigen, daß die keltische Bevölkerung, deren Dichte von Siders an rhoneaufwärts sehr gering gewesen sein muß, sich insofern nur äußerlich romanisierte, als sie die lateinische Verwaltungssprache sowie die wirtschaftliche und soziale Struktur von den Römern übernahm, jedoch manche keltischen Götter und Namen beibehielt. Das Christentum dürfte sowohl aus Oberitalien über den Großen St. Bernhard als auch aus Südfrankreich über Vienne, Lyon und Genf ins Wallis gelangt sein. Es wird zuerst im historisch gesicherten Bischof Theodor von Octodurus/Martigny (381) greifbar, der nach dem glaubhaften Bericht des Eucherius von Lyon (f 450) die Gebeine der im Jahre 285 oder 286 bei St-Maurice hingerichteten thebaischen Soldaten aufgefunden hat. Das älteste datierte Zeugnis der Christianisierung des Wallis -und der ganzen heutigen Schweiz -ist jedoch die aus dem Jahre 377 stammende Sittener Bauinschrift, die den römischen Amtsträger Pontius Asclepiodotus durch ein Christusmonogramm als Christen ausweist (Kat.-Nr. 1). 1 Wichtigste Literatur zur Geschichte des Wallis bis 1300 (in alphabetischer Reihenfolge): AEBISCHER, La christianisation du Valais. -BESSON, Antiquités. -DERS., Recherches sur les origines, 1-44. -BÜTTNER, Zur frühen Geschichte des Bistums Octodurum-Sitten. -BÜTTNER / MÜLLER, Frühes Christentum, 195 (Reg.). -CARLEN,

Ab Band 13 erscheint die renommierte Buchreihe des Mediävistischen Instituts der Universität Freiburg/Schweiz bei Walter de Gruyter.

Die Reihe stellt ein hochwertiges wissenschaftliches Forum für interdisziplinäre Forschungen zur Mediävistik dar. Es ist ihr Anspruch, das Verständnis der Literatur, Philosophie, Geschichte und Kunst des Mittelalters durch fundierte Forschungsbeiträge zu fördern.

Neben den Berichtsbänden der in zweijährigem Rhythmus abgehaltenen interdisziplinären Freiburger Kolloquien nimmt SCRINIUM FRIBURGENSE fächerverbindende und fachspezifische Monographien aus allen im Institut vertretenen mediävistischen Disziplinen auf, also aus den Gebieten der allgemeinen Geschichte, der Philosophie- und der Kunstgeschichte, der frühchristlichen und byzantinischen Archäologie und der lateinischen und volkssprachigen Literaturen des Mittelalters.

SCRINIUM FRIBURGENSE umfasst Arbeiten, die sich durch Anbindung an bewährte Forschungstraditionen, Pluralität der Methoden, Innovation der Fragestellungen und transdisziplinäres methodisches Vorgehen auszeichnen. Die Reihe steht institutsfremden Manuskripten zu Problemen der Mittelalterforschung, die dem Reihenprofil entsprechen, selbstverständlich offen.

Ab Band 13 erscheint die renommierte Buchreihe des Mediävistischen Instituts der Universität Freiburg/Schweiz bei Walter de Gruyter. Die Reihe stellt ein hochwertiges wissenschaftliches Forum für interdisziplinäre Forschungen zur Mediävistik dar. Es ist ihr Anspruch, das Verständnis der Literatur, Philosophie, Geschichte und Kunst des Mittelalters durch fundierte Forschungsbeiträge zu fördern. Neben den Berichtsbänden der in zweijährigem Rhythmus abgehaltenen interdisziplinären Freiburger Kolloquien nimmt SCRINIUM FRIBURGENSE fächerverbindende und fachspezifische Monographien aus allen im Institut vertretenen mediävistischen Disziplinen auf, also aus den Gebieten der allgemeinen Geschichte, der Philosophie- und der Kunstgeschichte, der frühchristlichen und byzantinischen Archäologie und der lateinischen und volkssprachigen Literaturen des Mittelalters. SCRINIUM FRIBURGENSE umfasst Arbeiten, die sich durch Anbindung an bewährte Forschungstraditionen, Pluralität der Methoden, Innovation der Fragestellungen und transdisziplinäres methodisches Vorgehen auszeichnen. Die Reihe steht institutsfremden Manuskripten zu Problemen der Mittelalterforschung, die dem Reihenprofil entsprechen, selbstverständlich offen. Keine ausführliche Beschreibung für'Die Inschriften des Kantons Wallis bis 1300'verfügbar.
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