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Communities of Hustling : Die Bewältigung urbaner Marginalisierung als Kunst sich zu arrangieren

معرفی کتاب «Communities of Hustling : Die Bewältigung urbaner Marginalisierung als Kunst sich zu arrangieren» نوشتهٔ Daniel Ganzert; Springer Fachmedien Wiesbaden، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint: Springer VS در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Diese ethnographische Studie von Daniel Ganzert untersucht Erfahrungen und informelle Bildungspraktiken männlicher Jugendlicher in marginalisierten Großstadtquartieren in Italien und Deutschland. Der Autor zeigt auf, wie junge Männer in Kontexten dauerhafter Prekarität, geringer Institutionalisierung und in Auseinandersetzung mit organisierter Kriminalität kreative Praktiken der Lebensbewältigung, der Mobilität, des Wissenserwerbs und -transfers sowie der Erwerbstätigkeit entwickeln. Hierfür wurden lange Feldbeobachtungen, Gruppendiskussionen und biographische Interviews realisiert, die dokumentarisch ausgewertet wurden. Der Inhalt Junge Männer und Formen der Vergemeinschaftung Marginalisierte Jugend im Kontext von Bewältigung: Informelles Lernen und Sozialisation Sozialer Raum im Kontext von Marginalisierung Raumhandeln und Lebensbewältigungspraktiken in marginalisierten Stadtteilen Hustling Interaktionspraktiken Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der sozialen Arbeit, Bildungswissenschaften, Ethnografie wie auch Psychologie Sozial- und Gemeinwesenarbeitende, Politker*innen und Jugendliche Der Autor Daniel Ganzert arbeitet als Streetworker für das Jugendamt Dortmund in der Dortmunder Nordstadt und als Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2008 organisiert er regelmäßig internationale Austauschprojekte für Jugendliche aus marginalisierten Stadtteilen in Italien, Deutschland und Frankreich Danksagung 7 Inhaltsverzeichnis 8 1 Einleitung 12 2 Junge Männer und Formen der Vergemeinschaftung 18 2.1 Was ist Jugend? 19 2.2 Jugendkulturen 25 2.3 Jugendsubkulturen 29 2.4 Junge Männer und Jugendkulturen 32 2.5 Jugend(sub)kulturen sind mehr als nur deviante Cliquen oder Gangs 39 2.6 Jugendkulturen oder Jugendsubkulturen? 41 2.7 Communities of Practice 44 3 Marginalisierte Jugend im Kontext von Bewältigung: Informelles Lernen und Sozialisation 51 3.1 Informelles Lernen 51 3.2 Sozialisation 57 3.2.1 Habitus 57 3.2.2 Lernen durch (schweigendes) Wissen und Erfahrung 58 3.2.3 Soziales Feld, Milieu, soziales Kapital 61 3.2.4 Lebensbewältigung 66 4 Sozialer Raum im Kontext von Marginalisierung 70 4.1 Was ist Raum? 70 4.2 Das Raumkonzept dieser Untersuchung 73 4.3 Wie entsteht ein Raum? 76 4.4 Wie sieht ein Raum aus? 77 4.5 Räume in und um einen Stadtteil 78 4.6 Räumliche Disparitäten und Ungleichheit im Raum 82 4.7 Segregation 84 4.8 Stigma(-tisierung) 85 4.9 Segregation + Stigmatisierung = Marginalisierung 89 4.9.1 Typen marginalisierter Stadtteile 90 4.9.2 Marginalisierung in Mafiadominierten Stadtteilen 93 5 Methodisches Vorgehen und Forschungsdesign der Studie 97 5.1 Feldzugänge und Untersuchungsmethode 99 5.1.1 Stadtteil- und Peerethnografie 101 5.1.2 Auswahl und Zugang zu den Stadtteilen 103 5.1.3 Auswahl und Zugang zu den Peergruppen 106 5.2 Der Ethnograf und das Feld 109 5.2.1 Die Rolle des Ethnografen im Feld 110 5.2.2 Teilnehmende Beobachtung 112 5.2.3 Dokumentation der Teilnehmenden Beobachtung 114 5.3 Auswertung zwischen dichter Beschreibung und Habituskonstruktion 115 5.3.1 Dichte / ethnografische Analyse 116 5.3.2 Rekonstruktion von handlungsleitendem Wissen 118 5.4 Wissen und Praxis 120 5.4.1 Konjunktiver Erfahrungsraum 121 5.4.2 Kollektivität 123 5.5 Interviews und Gruppendiskussionen als Erhebungsmethode 125 5.5.1 Gruppendiskussionen 125 5.5.2 Einzelinterviews 127 5.6 Dokumentarische Textinterpretation als Auswertungsmethode 129 5.7 Die mehrstufigen Auswertungsschritte der dokumentarischen Methode 131 5.8 Zum empirischen Teil der Untersuchung 135 5.8.1 Die Filosofi (=Philosophen) 136 5.8.2 Die Isolani (=Insulaner) 137 5.8.3 Peppino 138 5.8.4 Die Transformers 139 5.8.5 Die Supporters 140 5.8.6 Turgut 140 5.8.7 Zur Struktur der empirischen Kapitel 141 5.8.8 Zur Transkriptions- und Übersetzungsarbeit 142 6 Raumhandeln und Lebensbewältigungspraktiken in marginalisierten Stadtteilen 144 6.1 Erfahrung räumlicher Marginalisierung 145 6.1.1 Zwischen Distanzierung und Identifikation 145 6.1.2 Reflexion von Abwertung 161 6.2 Positionierung zu Devianz und Kriminalität 167 6.2.1 Verwicklungen 167 6.2.2 Zwischen Teilhabe und Anpassung 172 6.2.3 Distanz 176 6.3 Fluchtpraktiken 182 6.3.1 Mobilität 185 6.3.2 Rückzug 198 6.3.3 Mobilität und Rückzug als räumliche Bewältigungspraktik 211 6.4 Repräsentationspolitik 215 6.5 Raumhandeln und Jugendkulturen 219 7 Hustling 222 7.1 Hustling als globale Praxis 223 7.2 Die Hustler von Pratobello 226 7.2.1 Peppino 226 7.2.2 Gennaro 230 7.3 Die Komplexität des Hustlings 234 7.3.1 Hustling als Arbeit 239 7.3.2 Hustling zwischen Selbstbestimmung und Begrenzung 248 7.4 Die Vielfalt des Hustlings 260 7.4.1 Möglichkeitsräume und Bedingungen 261 7.4.2 Mobilität 262 7.4.3 Kommunikation 263 7.4.4 Offenheit für Neues 263 7.4.5 Vielseitigkeit 264 7.4.6 Netzwerke 265 7.5 Die Kompetenzen eines Hustlers 266 7.6 Eine Überlebenspraktik 270 8 Interaktionspraktiken 272 8.1 Gespräche 274 8.2 Gespräche als Unterstützungspraktiken 276 8.3 Philosophische Gespräche 280 8.4 Reflexion und Metakommunikation der jungen Männer 290 8.5 Gesprächsarten 299 8.5.1 Zum Dialog 300 8.5.2 Interaktionen in Communities of Practice 303 8.6 Gespräche als Praktiken informellen Lernens 308 8.6.1 Rolle und Beziehung 310 8.6.2 Performativität der Interaktionen 311 8.6.3 Gespräche als Antwort auf das „Banking“-Konzept staatlicher Institutionen 314 9 Zusammenfassung 320 9.1 Kollektive Räume der Bewältigung 320 9.2 Communities of Hustling als alternative Lern- und Bewältigungsräume 328 9.2.1 Pratobello und Falldorf als ‚Ressource der Lebensbewältigung’ 331 9.2.2 Jugendkultur als Vergemeinschaftungsprozess in marginalisierten Stadtteilen 332 9.2.3 Sozialisation im marginalisierten Erfahrungsraum 335 9.2.4 Lebensbewältigende ‚Normabweichungen’ in marginalisierten Räumen 337 9.2.5 ‚L’arte di arrangiarsi’ in Communities of Hustling 339 9.2.6 Hustling als Orientierung der Akteure 342 10 Handlungsbedarfe in der sozialen Arbeit 346 Literaturverzeichnis 353 Anhang 382 Front Matter ....Pages I-XII Einleitung (Daniel Ganzert)....Pages 1-6 Junge Männer und Formen der Vergemeinschaftung (Daniel Ganzert)....Pages 7-39 Marginalisierte Jugend im Kontext von Bewältigung: Informelles Lernen und Sozialisation (Daniel Ganzert)....Pages 41-59 Sozialer Raum im Kontext von Marginalisierung (Daniel Ganzert)....Pages 61-87 Methodisches Vorgehen und Forschungsdesign der Studie (Daniel Ganzert)....Pages 89-135 Raumhandeln und Lebensbewältigungspraktiken in marginalisierten Stadtteilen (Daniel Ganzert)....Pages 137-214 Hustling (Daniel Ganzert)....Pages 215-264 Interaktionspraktiken (Daniel Ganzert)....Pages 265-312 Zusammenfassung (Daniel Ganzert)....Pages 313-338 Handlungsbedarfe in der sozialen Arbeit (Daniel Ganzert)....Pages 339-345 Back Matter ....Pages 347-377
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