Christusglaube (Wissenschaftliche Untersuchungen Zum Neuen Testament) (German Edition)
معرفی کتاب «Christusglaube (Wissenschaftliche Untersuchungen Zum Neuen Testament) (German Edition)» نوشتهٔ Karl Frederich Ulrichs، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebrek Ek در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Karl Friedrich Ulrichs untersucht die in paulinischen Rechtfertigungskontexten siebenmal (RÃm 3,22.26; Gal 2,16.20; 3,22; Phil 3,9, vgl. 1Thess 1,3) belegte Wendung "Glaube Christi". Spätestens seit der Arbeit von Richard B. Hays 1984 zu Gal 3 ist die syntaktische Bestimmung des Genitivs, die Semantik von "Glaube" und damit die inhaltliche Interpretation des paulinischen Rechtfertigungsdenkens umstritten. Der Autor schlägt vor, die notorische EngfÃ1⁄4hrung einer Alternative genitivus subiectivus/obiectivus in der philologischen Debatte zu Ã1⁄4berwinden. Er stellt die in der bisherigen Forschung vorgebrachten Argumente dar, ordnet und gewichtet sie und zeigt das Problem im jeweiligen Kontext der Belege auf. Dabei wird die kontinentaleuropäische mit der - in diesem wichtigen theologischen Gedanken der Soteriologie abweichenden - angelsächsischen Forschung ins Gespräch gebracht und die Diskussion um die new perspective on Paul wird so erweitert. In methodischer Hinsicht liegt hier eine auf Kriterien der klassischen gräzistischen Philologie bezogene und das principle of maximal redundancy verwendende Untersuchung vor, die das Recht des traditionellen Verständnisses von Pistis Christou und der entsprechenden Soteriologie sowie Anliegen der neuen Paulus-Perspektive zusammenbringt. Es zeigt sich, dass Paulus dieses Syntagma prägt und damit eine Integration verschiedener von ihm aufgenommener soteriologischer Modelle (Rechtfertigung, Partizipation, Geistbegabung) leistet. Cover Vorwort Inhalt 1. Kapitel Einleitung und Grundlagen 1.1. Problemhorizont: Die Lehre von der Rechtfertigung in traditioneller Fassung und neuerer Kritik 1.2. Ein Brennpunkt: Das paulinische Syntagma πίστıς Xρıστoũ 1.3. Zwischenruf: Cave partes! 1.4. Probleme des Genitivs 1.4.1. εіς beim Verb – genitivus obiectivus beim Nomen? 1.4.2. Der genitivus subiectivus 1.4.3. Jenseits falscher Alternativen 1.5. Das nomen regens πίστıς 1.5.1. Der semantische Hintergrund 1.5.2. Artikellosigkeit 1.5.3. Die Präpositionen 1.6. Das Attribut: Christologische Titel 1.7. Redundanz und das synchrone Verhältnis von Verb und Substantiv 1.8. Theologisches 1.8.1. Der Zusammenhang: Rechtfertigung und Sünde 1.8.2. Glaube(n) 1.8.2.1. Glaube(n) und Gott 1.8.2.2. Glaube(n) und Christus 1.8.2.3. Glaube(n) und Menschen 1.8.2.4. Paulinisches Glaubensverständnis und die πίστıς-Xρıστoũ-Debatte 1.8.3. Christologie: Das Gottesverhältnis Christi 1.8.4. Soteriologie: Unser Glaube und Christus 1.9. Wirkungsgeschichte von πίστıς Xρıστoũ 1.10. Methodisches 2. Kapitel „Eine unübersetzbare Genitivverbindung“: 1Thess 1,3 2.1. Glaube(n) im 1. Thessalonicherbrief 2.2. Die Trias Glaube – Liebe – Hoffnung 2.2.1. Form, Inhalt und Herkunft 2.2.2. Glaube und Liebe 2.2.3. Glaube und Hoffnung 2.3. Philologische Analyse 2.3.1. Die Genitive der Doppeltrias 2.3.2. Das voranstehende Pronomen 2.3.3. Das nachstehende Attribut 2.4. Glaube als Grund der Danksagung: Das exordium 2.5. Exkurs: 2Thess 1,11 f.; 2,13 2.6. Ertrag für die πίστıς-Xρıστoũ- Debatte 3. Kapitel Umstrittene „identity markers“: πίστıς Xρıστoũ im Galaterbrief 3.1. Glaube(n) im Galaterbrief 3.2. Kulminationspunkt der philologischen und theologischen Probleme: Gal 2,16 3.2.1. Der Hauptsatz Gal 2,16b 3.2.2. Der Finalsatz Gal 2,16c 3.2.3. Die Begründung Gal 2,16a 3.2.4. Gesetzeswerke und Christusglaube 3.2.5. Der Kausalsatz Gal 2,16d 3.2.6. Ertrag für die πίστıς-Xρıστoũ-Debatte 3.3. Im Glauben leben: Gal 2,20 3.3.1. Der Sohn-Gottes-Titel 3.3.2. Liebe und Dahingabe 3.3.3. Partizipation oder Mystik? 3.3.4. Ertrag für die p·stiß-CristoÓ-Debatte 3.4. Verheißung und Glaube: Gal 3,22 3.4.1. Redundanz? 3.4.2. Das Verhältnis zu den nichtattribuierten πίστıς-Belegen 3.4.3. Abraham und der Glaube 3.4.4. Ertrag für die πίστıς-Xρıστoũ-Debatte 4. Kapitel Rechtfertigung und Gottesgerechtigkeit: πίστıς Xρıστoũ im Römerbrief 4.1. Glaube(n) im Römerbrief 4.2. Gerechtigkeit Gottes durch Glauben: Röm 3,22 4.2.1. „Erratisches Textmassiv“ – Der Zusammenhang Röm 3,21–26 4.2.2. Philologische Analyse von Röm 3,22 4.2.3. Redundanz? 4.2.4. Der vorangehende Kontext 4.2.4.1. Das Verhältnis zu Röm 3,3: Die Treue Gottes 4.2.4.2. Der Bezug auf das Prooemium (1,16 f.) 4.2.4.3. Exkurs: Habakuk 2,4 bei Paulus 4.2.5. Sühne, Rechtfertigung, Glaube 4.2.6. Ertrag für die πίστις-Xριστοϋ-Debatte 4.3. „Der aus Glauben“: Röm 3,26 4.3.1. Philologisches 4.3.2. Zusammenhänge 4.3.2.1. Der Zusammenhang mit Röm 3,21–26 4.3.2.2. Die Fortsetzung Röm 3,27–31 4.3.3. Inhaltliches 4.3.4. Das Attribut: bloßes nomen proprium 4.3.5. Der nachfolgende Kontext I: Abrahams Glaube nach Röm 4 4.3.6. Der nachfolgende Kontext II: Der Gehorsam Christi Röm 5,19 4.3.7. Dogmengeschichtlicher Exkurs: oboedientia activa et passiva Christi als Grund der Rechtfertigung – Johannes Piscator und der Heidelberger Katechismus 4.3.8. Die Gnade Gottes als Realgrund des Glaubens 4.3.9. Ertrag für die πίστıς-Xρıστoũ-Debatte 5. Kapitel Gerechtigkeit durch Glauben an Christus: Philipper 3,9 5.1. Glaube(n) im Philipperbrief 5.2. Philologische Analyse von Phil 3,9 5.3. Redundanz? 5.4. „Christus“ als Metonymie für Kreuz und Auferstehung 5.5. πίστıς und διхαιοσύνη 5.6. Ertrag für die πίστıς-Xρıστoũ-Debatte 6. Kapitel Theologische Auswertung und Perspektiven: πίστıς Xρıστoũ und partizipatorische Soteriologie 6.1. Zur paulinischen Soteriologie 6.2. Perspektiven Summary Literaturverzeichnis Bibelstellenregister Autorenregister Sachregister Karl Friedrich Ulrichs untersucht die in paulinischen Rechtfertigungskontexten siebenmal (Röm 3,22.26; Gal 2,16.20; 3,22; Phil 3,9, vgl. 1Thess 1,3) belegte Wendung'Glaube Christi'. Spätestens seit der Arbeit von Richard B. Hays 1984 zu Gal 3 ist die syntaktische Bestimmung des Genitivs, die Semantik von'Glaube'und damit die inhaltliche Interpretation des paulinischen Rechtfertigungsdenkens umstritten. Der Autor schlägt vor, die notorische Engführung einer Alternative genitivus subiectivus/obiectivus in der philologischen Debatte zu überwinden. Er stellt die in der bisherigen Forschung vorgebrachten Argumente dar, ordnet und gewichtet sie und zeigt das Problem im jeweiligen Kontext der Belege auf. Dabei wird die kontinentaleuropäische mit der - in diesem wichtigen theologischen Gedanken der Soteriologie abweichenden - angelsächsischen Forschung ins Gespräch gebracht und die Diskussion um die new perspective on Paul wird so erweitert. In methodischer Hinsicht liegt hier eine auf Kriterien der klassischen gräzistischen Philologie bezogene und das principle of maximal redundancy verwendende Untersuchung vor, die das Recht des traditionellen Verständnisses von Pistis Christou und der entsprechenden Soteriologie sowie Anliegen der neuen Paulus-Perspektive zusammenbringt. Es zeigt sich, dass Paulus dieses Syntagma prägt und damit eine Integration verschiedener von ihm aufgenommener soteriologischer Modelle (Rechtfertigung, Partizipation, Geistbegabung) leistet.
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