معرفی کتاب «Christliche Hauskirche Und Neues Testament: Die Ikonologie Des Baptisteriums Von Dura Europos Und Das Diatessaron Tatians (novum Testamentum Et Orbis ... Zur Umwelt Des Neuen Testaments (ntoa/stunt))» نوشتهٔ Ulrich Mell، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die 1932 am Westufer des Euphrats in Salihijeh (Syrien) ausgegrabene christliche Hauskirche des antiken Ortes Dura Europos aus dem Jahre 256/7 n.Chr. enthielt in ihrem Baptisterium verschiedene Fresken. Ulrich Mell widmet sich vornehmlich der Interpretation dieser Bilder, die neben den Malereien in den Katakomben der Stadt Rom zu den ältesten christlichen Kunstwerken zählen. Mell erläutert die Archäologie und Geschichte des christlichen Hauses von Dura Europos im Rahmen der politischen Geschichte des Ortes, der in der Mitte des 3. Jh. n.Chr. Die nur fragmentarisch erhaltenen Bilder der »Taufkapelle« werden ikonografisch besprochen. Da sie Texte aus dem Alten wie Neuen Testament ins Bild setzen, werden sie ikonologisch im biblischen Kontext interpretiert. Hinsichtlich der Interpretation des dreiteiligen Auferstehungszyklus mit fünf Frauengestalten geht Ulrich Mell auf den neutestamentlichen Schriftenkanon der altsyrische Kirche ein. Dieser kennt im Unterschied zur westlich-römischen Tradition statt vier Evangelienbücher nur eine Evangelienharmonie, nämlich das sogenannte Diatessaron des syrischen Kirchenvaters Tatian. Das Buch schließt mit Überlegungen, wie die heutige Neutestamentliche Wissenschaft mit der Pluralität von vier Evangelienschriften umgeht, und stellt sich der historisch-literarischen Frage nach Frauen als Zeuginnen der Auferstehung Jesu Christi. Abkürzungen ...................................................................................... 15 Abbildungen, Figuren und Tabellen .................................................. 17 1. Die archäologische Besonderheit der christlichen Hauskirche von Dura Europos ................................. 19 2. Zur forschungsgeschichtlichen Rezeption der christlichen Hauskirche von Dura Europos ................................. 27 3. Zur Geschichte von Hausgemeinde und Hauskirche im frühen Christentum ....................................................................... 33 3.1 Die Hausgemeinde in einem christlichen Privathaus .............. 37 3.2 Die Hauskirche in einem ehemaligen Privathaus ................... 52 4. Das christliche Gebäude von Dura Europos ...................................... 59 4.1 Das antike Dura Europos: der Ort und seine Geschichte ........ 61 4.1.1 Zur verkehrsgeografischen Lage ............................ 61 4.1.2 Der Name ................................................................ 64 4.1.3 Die hellenistische Stadt(neu-)gründung ................. 65 4.1.4 Zur Stadtanlage ....................................................... 67 4.1.5 Zur Stadtgeschichte ................................................. 69 4.2 Die Geschichte des christlichen Gebäudes ............................. 79 4.2.1 Zur Lage .................................................................. 79 4.2.2 Zur Baugeschichte .................................................. 83 4.3 Das christliche Haus der Jahre 232/3–ca. 240 n.Chr. ............. 87 4.4 Zum Gottesdienst der christlichen Hausgemeinde ................. 91 4.5 Die christliche Hauskirche der Jahre ca. 240–256/7 n.Chr. .... 92 4.6 Zum Gottesdienst in der christlichen Hauskirche ................... 94 4.7 Zur Geschichte der christlichen Gemeinde von Dura Europos ................................................................. 100 5. Zur Archäologie des Baptisteriums in der christlichen Hauskirche ......................................................... 107 5.1 Der Raum .............................................................................. 108 5.2 Die Installationen .................................................................. 109 6. Die Ikonografie des Baptisteriums ................................................... 113 6.1 Methodische Vorüberlegungen zur Bildinterpretation ............................................................ 114 Exkurs: Die Bilder des Baptisteriums und das biblische »Bilderverbot« ......................................... 120 6.2 Die Deckenbemalung ............................................................ 127 6.3 Die Wandbemalung und ihre Aufteilung ............................... 127 6.3.1 Das Bildmaterial an der Südwand ........................ 131 6.3.1.1 Das Gartenbild ...................................................... 131 6.3.1.2 Die Tötung von Goliat durch David ..................... 132 6.3.1.3 Die Wasser schöpfende Frau ................................ 134 6.3.2 Das Bildmaterial an der Nord- und Ostwand ........ 135 6.3.2.1 Die Bildfolge ......................................................... 135 6.3.2.2 Der dreiteilige Bilderzyklus .................................. 141 6.3.3 Das Bildmaterial an der Westwand ...................... 149 6.3.3.1 Die Bildmotive an der Ädikula ............................. 149 6.3.3.2 Die Bildkomposition über dem Taufbecken ......... 150 6.3.3.2.1 Das ursprüngliche Weidebild ................................ 150 6.3.3.2.2 Die Bildergänzung durch den Sündenfall ............. 152 6.4 Rückblick: Das dramatisch-didaktische Bildprogramm des Baptisteriums .................................................................. 154 7. Inschriften und Graffiti des christlichen Gebäudes ......................... 157 8. Die Ikonologie des Baptisteriums .................................................... 163 8.1 Die Deckenbemalung: Der achtsymbolische Nachthimmel 163 8.2 Die Bilder an der Südwand ................................................... 167 8.2.1 Das christliche Leben als paradiesisches Heil ...... 167 8.2.2 Das christliche Leben als Tod des Todes .............. 169 8.2.3 Das Wasser ewigen Lebens .................................. 173 8.3 Die Bildkonzeptionen an Nord- und Ostwand ...................... 176 8.3.1 Die Wundergeschichtenkomposition .................... 176 8.3.2 Der Auferstehungszyklus ...................................... 179 8.3.2.1 Der Auferstehungszyklus und apokryphe Auferstehungserzählungen .................. 180 8.3.2.2 Der Auferstehungszyklus und neutestamentlich-kanonische Auferstehungserzählungen .................................... 182 9. Das griechische Dura-Fragment Nummer 0212 .............................. 189 10. Tatian: Leben und Werk .................................................................. 205 10.1 Tatians Diatessaron ............................................................... 211 10.2 Tatians philosophische Motivation für eine Evangelienharmonie ................................................ 215 10.3 Zu den Entstehungsbedingungen von Tatians Evangelienharmonie .......................................... 218 10.3.1 Das Griechische als frühchristliche Schriftsprache 218 10.3.2 Die neutestamentliche Vierevangeliensammlung 219 10.3.3 Zur redaktionellen Theologie der Vierevangeliensammlung ............................... 221 10.3.4 Der freie Umgang mit Evangelientexten bei Justin 228 10.3.5 Eine Dreievangeliensammlung bei Justin? ........... 233 10.3.6 Die urchristliche Harmonisierung von Evangelientexten ............................................ 234 10.3.6.1 Die Harmonisierung durch Vervielfältigung ........ 235 10.3.6.2 Die textliche Anpassung des Markusevangeliums 237 10.3.7 Literarische Vorbilder für Tatians Evangelienharmonie ........................... 241 10.3.7.1 Das Ebionäer-Evangelium .................................... 241 10.3.7.2 Ammonios’ Evangelienharmonie ......................... 242 10.3.8 Die Kritik an der Pluralität urchristlicher Evangelienschriften ........................ 243 10.3.9 Zusammenfassung ................................................. 246 10.4 Zur Wirkungsgeschichte von Tatians Evangelienharmonie 248 11. Die Deutung des Auferstehungszyklus’ im Licht von Tatians Evangelienharmonie ...................................... 253 12. Die Bedeutung der Bilder des Baptisteriums für die Rekonstruktion von Tatians Evangelienharmonie ............... 257 13. Die Taufe als rituelle Aneignung von Christi Auferstehung ........... 261 Exkurs: Zur liturgischen Zeit des Taufgottesdienstes ............................ 262 14. Das zentrale Heilsbildarrangement an der Westwand ..................... 265 14.1 Die Neuschöpfungsmotive an der Ädikula ........................... 265 14.2 Das Ursprungsbild des weidenden Hirten: die Teilhabe an der göttlichen Heilsgemeinschaft ................ 266 14.3 Die Bild-in-Bild-Komposition: die von Sünde erlöste neue Menschheit ................................. 281 14.4 Das Ciborium: Der Neophyt als König ................................. 286 15. Die Illustrationen des Baptisteriums als biblische Tauftheologie .. 289 16. Die neutestamentliche Wissenschaft und das Problem der Evangelienpluralität .............................................. 295 16.1 Die Entstehung der neutestamentlichen Texte »Die Zeugen unter dem Kreuz« und »Das Begräbnis Jesu« .. 297 16.1.1 Vergleich der Gliederungsreihenfolge von Mt 27,55–61, Mk 15,40–47, Lk 23,49–56 und Joh 19,24b–27.38–42 ..................................... 298 16.1.2 Synoptischer Vergleich der Texte Mt 27,55–61, Mk 15,40–47 und Lk 23,49–56; 24,10 ................. 298 16.1.3 Das Frauenmotiv in Mt 27,55–61 und Lk 23,49–56; 24,10 ............................................... 302 16.1.4 Literarkritischer Vergleich von Joh 19,24b–27. 38–42 mit den synoptischen Paralleltexten .......... 304 16.2 Die Frauen in der (vor-)markinischen Passionserzählung .... 307 16.3 Zur Biografie der drei Frauen ............................................... 310 16.4 Auswertung: Evangelienharmonie und Evangelieneinzelschriften ..................................................... 311 Literatur .................................................................................................. 315 Register .................................................................................................. 335 1. Stellenregister (in Auswahl) ........................................................ 335 2. Personen- und Sachregister (in Auswahl) .................................... 338 Abbildungsnachweis .............................................................................. 339
Die 1932 am Westufer des Euphrats in Salihijeh (Syrien) ausgegrabene christliche Hauskirche des antiken Ortes Dura Europos aus dem Jahre 256/7 n.Chr. enthielt in ihrem Baptisterium verschiedene Fresken. Ulrich Mell widmet sich vornehmlich der Interpretation dieser Bilder, die neben den Malereien in den Katakomben der Stadt Rom zu den ältesten christlichen Kunstwerken zählen.Mell erläutert die Archäologie und Geschichte des christlichen Hauses von Dura Europos im Rahmen der politischen Geschichte des Ortes, der in der Mitte des 3. Jh. n.Chr.Die nur fragmentarisch erhaltenen Bilder der »Taufkapelle« werden ikonografisch besprochen. Da sie Texte aus dem Alten wie Neuen Testament ins Bild setzen, werden sie ikonologisch im biblischen Kontext interpretiert. Hinsichtlich der Interpretation des dreiteiligen Auferstehungszyklus' mit fünf Frauengestalten geht Ulrich Mell auf den neutestamentlichen Schriftenkanon der altsyrische Kirche ein. Dieser kennt im Unterschied zur westlich-römischen Tradition statt vier Evangelienbücher nur eine Evangelienharmonie, nämlich das sogenannte Diatessaron des syrischen Kirchenvaters Tatian.Das Buch schließt mit Überlegungen, wie die heutige Neutestamentliche Wissenschaft mit der Pluralität von vier Evangelienschriften umgeht, und stellt sich der historisch-literarischen Frage nach Frauen als Zeuginnen der Auferstehung Jesu Christi.
Describes the development of farming since the 19th century. The author discusses various innovations and examines institutions as well as contradictory reactions of farmers towards environmental challenges that have been part of the ecological debate ever since.