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Chnum, der Herr der Töpferscheibe : altägyptische Embryologie nach Ausweis der Esnatexte : das Ritual "Darbringen der Töpferscheibe"

معرفی کتاب «Chnum, der Herr der Töpferscheibe : altägyptische Embryologie nach Ausweis der Esnatexte : das Ritual "Darbringen der Töpferscheibe"» نوشتهٔ Christian Leitz; Florian Alexander Löffler، منتشرشده توسط نشر Harrassowitz در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Schöpfung auf der Töpferscheibe ist eine theologische Konzeption, die in der ägyptischen Religion bereits seit Anfang der Überlieferung von schriftlichen Quellen hervortritt. Von Anbeginn ist diese Vorstellung mit dem widderköpfigen Gott Chnum verknüpft, der als göttlicher Töpfer auf seiner Töpferscheibe die Schöpfung vollbringt. In der griechisch-römischen Zeit, nach heutiger Quellenlage vor allem in der Theologie des Tempels von Esna, tritt dieser Gott als universaler Demiurg auf, der die Götter, Menschen und die gesamte belebte und unbelebte Natur erschafft. Die Töpferscheibe selbst wird in Esna zu einem Kultsymbol, das im Zentrum eines wichtigen Festes steht. Chnum, der Herr der Töpferscheibe beinhaltet zwei Studien, die sich dieser Thematik widmen: Christian Leitz untersucht die Texte des Tempels von Esna und verwandte Zeugnisse innerhalb und außerhalb der späten Tempel auf Aussagen zu Konzepten der altägyptischen Embryologie und die ihr zugrunde liegenden Vorstellungen über die Entwicklung des Kindes im Mutterleib. Florian Löffler legt die Ritualszenen „Darbringen der Töpferscheibe“ erstmals in einer vollständigen Übersetzung samt ausführlichem Kommentar vor, erarbeitet ihre charakteristischen Merkmale und verortet sie innerhalb der Dekorationssystematik der griechisch-römischen Tempel. Beide Untersuchungen werden durch einen gemeinsamen Wort- und Stellenindex erschlossen. Cover Titelei Inhaltsverzeichnis Vorwort Christian Leitz: Altägyptische Embryologie nach Ausweis der Esnatexte I. Einleitung II. Die einzelnen Themen § 1 Chnum als Gott der Zeugung § 2 Das Erhitzen der Herzen § 3 Die Autogenese des Schöpfergottes § 4 Die sofortige Umsetzung der Schöpfung § 5 Die Aufnahme des Samens in der Gebärmutter § 6 Das Ei der Töpferscheibe § 7 Die Umwandlung des Lehmbatzens auf der Töpferscheibe in ein lebendiges Wesen § 8 Die Formung der Körperglieder § 9 Die Erschaffung der Schutzgötter auf der Töpferscheibe § 10 Das Binden des Samens § 11 Die Verbindung zwischen Samen und Knochen § 12 Lebenserhaltung des Embryos § 13 Das Ei § 14 Der Schutz des Embryos § 15 Die Festlegung der sozialen Stellung bereits im Mutterleib § 16 Die Ähnlichkeit des Kindes mit den Eltern § 17 Die Differenzierung der Hautfarbe § 19 Die Differenzierung der Sprachen § 20 Chnum im Mutterleib § 21 Die Versorgung des Embryos mit Luft § 22 Die Versorgung des Embryos mit Nahrung § 23 Die Versorgung des Embryos mit Licht § 24 Die Dunkelheit im Mutterleib § 25 Die Rolle des Blutes § 26 Die zwei Kinder im Mutterleib § 27 Die Rolle des Herzens bei der Schöpfung § 28 Die Dauer der Schwangerschaft und die Festsetzung der Geburt § 29 Der Kranz für die Schwangere § 30 Der Weg der Finsternis § 32 Das Öffnen des Mundes des Neugeborenen § 33 Die Festlegung des Schicksals III. Die Funktionen der Körperteile § 1 Kopf § 2 Haare § 3 Augenbrauen § 4 Augen § 5 Ohren § 6 Wange § 7 Mund § 8 Zähne § 9 Zunge § 10 Unterkiefer § 12 Speiseröhre § 13 Luftröhre § 14 Schulter(blatt) § 15 Oberarm § 16 Unterarm § 17 Hand(fläche) § 18 Finger § 19 Herz § 21 Leber § 22 Wirbelsäule § 23 Rückenwirbel § 24 Rippenstück § 25 Eingeweide § 28 Phallus § 29 Fleisch der Vorderseite = Vulva und Vagina § 30 Hinterteil § 31 Oberschenkel § 32 Unterschenkel § 33 Haut § 34 Knochen § 35 Blut § 36 Ausflüsse IV. Termini V. Schlüsseltexte in Esna § 1 Esna III, 225, 8–11 (= Vers 15–26) § 2 Esna III, 249, 1–3 (= § 14bis–19) § 3 Esna III, 250, 6–14 § 4 Esna III, 300, 1–3 § 5 Esna III, 302, 12–15 § 6 Esna III, 320, 21–23 § 7 Esna III, 356, 11–28 und 367, 9–15 § 8 Esna III, 377, 3–8 § 9 Esna III, 378, 13–14 § 10 Esna III, 388, 7–10 VI. Schlüsseltexte in anderen Tempeln § 1 Hibis, Tf. 32, 15–18 § 2 Athribis III, 249–250 (C 3, 115, 2–3) VII. Embryologie außerhalb der späten Tempel § 1 Ein Teil des Buchs von der Erde als embryologischer Traktat § 2 Die Sequenz der Pyramidentextsprüche 23–57 (Pyr. 16a–40b) § 3 Die Texte der Unaspyramide VIII. Schlußbetrachtung IX. Abkürzungs- und Literaturverzeichnis Florian Löffler: Das Ritual „Darbringen der Töpferscheibe“ 1 Einführung 1.1 Einleitung 1.2 Die Schöpfung auf der Töpferscheibe in den Quellen vor dergriech.-rö m. Zeit 1.3 Die Geburt des Gottkönigs 2 Übersetzung und Kommentar der Ritualszenen 2.1 Esna II, 15 2.2 Esna II, 61 2.3 Esna III, 254 2.4 Esna III, 311 2.5 Esna III, 395(a) 2.6 Esna VI, 503(a) 2.7 Esna VII, 585 2.8 Philä II, 396–397, Berliner Photo 1016 2.9 BÉNÉDITE, Philae, 103, 6–12 und Tf. 34, Berliner Photo 357(a) 2.10 Deir Chelouit III, 146 und Tf. 17 2.11 Kalabschah 3 Inhaltliche Auswertung 3.1 Die Erschaffung der Götter, Menschen und belebten Natur 3.2 Die Erschaffung des Embryos auf der Töpferscheibe imMu tterleib 3.3 Die Schöpfung des Königs und die Verleihung des Königtums 3.4 Die Erschaffung der Erben des Königs 3.5 Die Gegengaben der Götter 4 „Grammaire du temple“ 4.1 Esna II, 15 4.2 Esna II, 61 4.3 Esna III, 254 und Esna III, 395 4.4 Esna III, 311 4.5 Esna VI, 503 4.6 Philä II, 396–397, Berliner Photo 1016 4.7 BÉNÉDITE, Philae, 103, 6–12 und Tf. 32, Berliner Photo 357 4.8 Deir Chelouit III, 146 und Tf. 17 4.9 Kalabschah 5 Zusammenfassung 6 Abkürzungs- und Literaturverzeichnis Sachindex Ägyptischer Stichwortindex Stellenindex Die Schöpfung auf der Töpferscheibe ist eine theologische Konzeption, die in der ägyptischen Religion bereits seit Anfang der Überlieferung von schriftlichen Quellen hervortritt. Von Anbeginn ist diese Vorstellung mit dem widderköpfigen Gott Chnum verknüpft, der als göttlicher Töpfer auf seiner Töpferscheibe die Schöpfung vollbringt. In der griechisch-römischen Zeit, nach heutiger Quellenlage vor allem in der Theologie des Tempels von Esna, tritt dieser Gott als universaler Demiurg auf, der die Götter, Menschen und die gesamte belebte und unbelebte Natur erschafft. Die Töpferscheibe selbst wird in Esna zu einem Kultsymbol, das im Zentrum eines wichtigen Festes steht.0Chnum, der Herr der Töpferscheibe beinhaltet zwei Studien, die sich dieser Thematik widmen: Christian Leitz untersucht die Texte des Tempels von Esna und verwandte Zeugnisse innerhalb und außerhalb der späten Tempel auf Aussagen zu Konzepten der altägyptischen Embryologie und die ihr zugrunde liegenden Vorstellungen über die Entwicklung des Kindes im Mutterleib. Florian Löffler legt die Ritualszenen?Darbringen der Töpferscheibe? erstmals in einer vollständigen Übersetzung samt ausführlichem Kommentar vor, erarbeitet ihre charakteristischen Merkmale und verortet sie innerhalb der Dekorationssystematik der griechisch-römischen Tempel. Beide Untersuchungen werden durch einen gemeinsamen Wort- und Stellenindex erschlossen
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