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ترتیب امپراتوری کارل اشمیت: استراتژی برای یک فضای بزرگ اروپایی

Carl Schmitts Reichsordnung : Strategie für einen europäischen Großraum

معرفی کتاب «ترتیب امپراتوری کارل اشمیت: استراتژی برای یک فضای بزرگ اروپایی» (با عنوان لاتین Carl Schmitts Reichsordnung : Strategie für einen europäischen Großraum) نوشتهٔ Blindow, Felix، منتشرشده توسط نشر Akademie Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Carl Schmitt hat in seiner Schrift 'Völkerrechtliche Großraumordnung mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte' von 1939 versucht, dem Reichsbegriff zu einer völkerrechtlichen Renaissance zu verhelfen. 'Reich' ist bei ihm gedacht als Kern einer europäischen Hegemonialordnung. Die Präsentation dieser Konzeption hat im nationalsozialistischen Deutschland sofort eine lebhafte Debatte ausgelöst. Der Verfasser versucht, sie nachzuzeichnen, wobei auf bisher unveröffentlichte Dokumente aus dem umfangreichen Nachlass Carl Schmitts zurückgegriffen wird. Der Autor weist auch auf die Parallelen zwischen Schmitts Konzeption vom 'totalen Staat' und jene vom Reich hin. Ähnlich wie Jüngers berühmte Wendung von der 'totalen Mobilmachung' hat sie Anfang der dreißiger Jahre großes Aufsehen erregt. Das 'Reich' hat immer einen über das Verfassungs- und Völkerrecht hinausweisenden Beiklang – oder genauer: einen engen Bezug zur Politischen Theologie. Einigermaßen überraschend ist, dass der katholische Politische Theologe Carl Schmitt Begriffe benutzt, die eher aus dem Repertoire der protestantischen Theologie stammen. Auch für die Deutung dieses Zusammenhangs wurden unveröffentlichte Briefe aus dem Nachlass Schmitts herangezogen. Das 'Reich' als politische Konzeption ist nach 1945 fast spurlos in der Versenkung verschwunden, und dennoch beweist Schmitts Schrift zur 'Großraumordnung mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte' Aktualität durch ihre antiuniversalische Stoßrichtung: 'Die notwendige Konsequenz des Universalismus ist Imperialismus'. So lautet nicht etwa ein Satz aus Schmitts Oevre, sondern er steht in dem Buch 'Kampf der Kulturen' des Harvard Professors Samuel P. Huntington. Inhalt Vorwort Einleitung 1. Teil. Auf dem Weg zum Reich: Der ‚Kronjurist‘ bis zu seinem Sturz I. Abkehr vom Dezisionismus: Das konkrete Ordnungs- und Gestaltungsdenken II. Der ‚Totale Staat‘. Eine Konzeption zwischen Reichstheologie und Parteidiktatur a) Der Begriff des ‚totalen Staates‘ b) Reichstheologie und Totalstaat c) Partei und Totalstaat 2. Teil. Das Reich als völkerrechtliche Konzeption I. Die Wandlungen des Kriegsbegriffes II. Der Großraum als Ausstrahlungssphäre des Reiches a) Die geschichtliche Ausgangslage b) Volksgruppenrecht gegen Minderheitenschutz c) Der wirtschaftspolitische Hintergrund der Großraumlehre d) Der Reichsbegriff im Rahmen der Großraumkonzeption e) Geopolitik f) Die Feindkonstellation als Fortführung der ‚Ideen von 1914‘: die Frontstellung gegen England III. Das Reich als Supra-Souveränität a) Friedrich Naumanns Mitteleuropakonzeption als Ausdruck der Krise des Jus Publicum Europaeum b) Vorbehalt des Reiches: Interventionsverbot als ‚Deutsche Monroedoktrin‘ c) Der ideelle Kern des Großraumprinzips: Combat spirituel d) Der etatistische Kern der Reichskonzeption e) Völkerrechtliche oder völkische Legitimität des Reiches? Die Debatte um die Großraumordnung Fazit: Abschließende Bemerkungen zum ‚Reich‘ bei Schmitt als völkerrechtlicher Begriff Exkurs: »Zentraleuropa« : Geopolitik bei Giselher Wirsing 3. Teil. Die Politische Theologie des Reiches I. Mythologie des Reiches: Der Gegensatz von Land und Meer II. Von der Volksnomostheologie zum Nomos der Erde III. Der Kat-echon a) Der Katechon als Imperium Romanum b) Die Funktion des Katechon bei Schmitt Exkurs: Alexandre Kojèves Wiederbelebung der Schmittschen Reichskonzeption für den römisch-katholischen Mittelmeerraum Schlußwort Quellen- und Literaturverzeichnis Primärliteratur Sekundärliteratur Unveröffentlichte Quellen Personenregister Carl Schmitt hat in seiner Schrift ,V�olkerrechtliche Gro�raumordnung mit Interventionsverbot f�ur raumfremde M�achte' von 1939 versucht, dem Reichsbegriff zu einer v�olkerrechtlichen Renaissance zu verhelfen. ,Reich' ist bei ihm gedacht als Kern einer europ�aischen Hegemonialordnung. Die Pr�asentation dieser Konzeption hat im nationalsozialistischen Deutschland sofort eine lebhafte Debatte ausgel�ost. Der Verfasser versucht, sie nachzuzeichnen, wobei auf bisher unver�offentlichte Dokumente aus dem umfangreichen Nachlass Carl Schmitts zur�uckgegriffen wird. Der Autor weist auch auf die Parallelen zwischen Schmitts Konzeption vom ,totalen Staat' und jene vom Reich hin. �Ahnlich wie J�ungers ber�uhmte Wendung von der ,totalen Mobilmachung' hat sie Anfang der drei�iger Jahre gro�es Aufsehen erregt. Das ,Reich' hat immer einen �uber das Verfassungs- und V�olkerrecht hinausweisenden Beiklang - oder genauer: einen engen Bezug zur Politischen Theologie. Einigerma�en �uberraschend ist, dass der katholische Politische Theologe Carl Schmitt Begriffe benutzt, die eher aus dem Repertoire der protestantischen Theologie stammen. Auch f�ur die Deutung dieses Zusammenhangs wurden unver�offentlichte Briefe aus dem Nachlass Schmitts herangezogen. Das ,Reich' als politische Konzeption ist nach 1945 fast spurlos in der Versenkung verschwunden, und dennoch beweist Schmitts Schrift zur ,Gro�raumordnung mit Interventionsverbot f�ur raumfremde M�achte' Aktualit�at durch ihre antiuniversalische Sto�richtung: ,Die notwendige Konsequenz des Universalismus ist Imperialismus'. So lautet nicht etwa ein Satz aus Schmitts Oevre, sondern er steht in dem Buch ,Kampf der Kulturen' des Harvard Professors Samuel P. Huntington Carl Schmitt hat in seiner Schrift 'Völkerrechtliche Großraumordnung mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte' von 1939 versucht, dem Reichsbegriff zu einer völkerrechtlichen Renaissance zu verhelfen. 'Reich' ist bei ihm gedacht als Kern einer europäischen Hegemonialordnung. Die Präsentation dieser Konzeption hat im nationalsozialistischen Deutschland sofort eine lebhafte Debatte ausgelöst. Der Verfasser versucht, sie nachzuzeichnen, wobei auch auf bisher unveröffentlichte Dokumente aus dem umfangreichen Nachlaß Carl Schmitts zurückgegriffen wurde. Das 'Reich' als politische Konzeption ist nach 1945 fast spurlos verschwunden, und dennoch beweist Schmitts Schrift Aktualität durch ihre antiuniversalistische Stoßrichtung: 'Die notwendige logische Konsequenz des Universalismus ist Imperialismus'. So lautet nicht etwa ein Satz aus Schmitts Oeuvre, sondern er steht in dem Buch 'Kampf der Kulturen' des Harvard-Professors Samuel P. Huntington.
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