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C. M. Wielands Sämmtliche Werke. Band 17, Idris und Zenide

معرفی کتاب «C. M. Wielands Sämmtliche Werke. Band 17, Idris und Zenide» نوشتهٔ Christoph Martin Wieland، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

abhängt, welches auch solche Leser, die der Prosodie und Versifikazion ganz unkundig sind, an Idris und Oberem gefunden haben. Was das Gedicht selbst betrifft, so erhielt es sein Daseyn gröfsten Theils in den Jahren 1766 und 67 -oft nach langen Unterbrechungen, und unter dem Druck eines öffentlichen Amtes, dessen Geschäfte geschickter waren die Musen und Grazien zu verscheuchen als anzulocken. Die Dichtkunst war damahls für den Verfasser eine Art von Nepenthe, womit er, wie sein Horaz, von Zeit zu Zeit ein süfses Vergessen der Mühseligkeiten des geschäftigen Lebens einschlürfte. Die Besuche, die ihm seine Muse nur verstohlncr Weise VORBEDE. V geben durfte, waren selten und kurz; es war ihm also auch dabey mehr um sein eigenes Vergnügen als um fremden Beyfall und Ruhm zu thun, und diefs hatte ohne Zweifel in die Wahl des Stoffs und die Art der Behandlung desselben ( worüber er sich in den ersten Stanzen hinlänglich erklärt hat) einen Einflufs, der dieses Gedicht vielleicht zu mehr Nachsicht berechtiget als es unter andern Umständen fordern könnte. Wirklich führte der Geist Capriccio, -ille sciens animos et pectora versans Spiritus, a capreis inontanis nomen adeptus, den Verfasser unvermerkt weiter als er Anfangs zu gehen gedachte. Was erst ein VI Vorrede. blofser Einfall war, wurde durch das Vergnügen, das mit einer nicht ganz unglücklichen Bekämpfung unzähliger Schwierigkeiten verbunden ist, unvermerkt zu einer angenehmen Beschäftigung. Indessen war doch schon bey der ersten Ausgabe dieser fünf Gesänge seine Meinung, dafs sie eine Art von Gegenstück zu den Vier Fakardins der Grafen Anton Hamilton bleiben sollten: und es war blofser Scherz, als er versprach, den Idris zu vollenden, so bald drey Kunstrichter und drey Prüden sich zu einer Bittschrift um Vollendung desselben unterzeichnen würden. Er bildete sich damahls wenig ein, dafs man ihn jeinahls beym Worte nehmen würde, und kann sich jetzt (was auch seine Freunde sagen mögen) Vorrede. VII noch weit weniger vorstellen, dafs jemand, nach Verflufs von beynahe dreyfsig Jahren, noch grausam genug seyn könnte, ein solches Versprechen gegen ihn geltend zu machen. Alles, wozu er sich verbunden hielt, war, von den vielen und mannigfaltigen Flecken, womit die erste Ausgabe behaftet war, die folgenden nach und nach, so viel ihm möglich war, zu reinigen. Indessen hat es ihm mit aller auf die letzte Auspolierung verwendeten Zeit und Mühe dennoch nicht gelingen wollen, sich selbst ein Genüge zu thun; und Leser, die in ihren Forderungen an einen Dichter strenger sind als die meisten es zu seyn pflegen, werden hier und da noch genug kleine Unregelmäfsigkeiten VIII V O K n E D E. finden, die sich nicht wegpolieren lassen wollten, und die an einem ersten Versuch in einer so schwierigen Versart vielleicht zu übersehen sind, aber keinem andern zur Entschuldigung gereichen können. ## IDRIS UND ZENIDE EIN ROMANTISCHES GEDICHT IN FÜNF GESÄNGEN 176 7-ERSTER GESANG. Wut AND« W. XVII. B. Für welchen Gott, für welchen Göttersohn, O Muse, stimmest du, in Kalliopens Schleicr Vermummt, die un
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